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2.06.2011 | taz | Ausverkauf geht weiter

June 2nd, 2011 by Africa | No Comments

Weitere Künstler verlassen Kunsthaus gegen Abfindung. Auch im Haus wirbt der Anwalt bereits um Auszügler. Nur für “selbsternannte Oberhäuptlinge” wie Tacheles-Vorstand Martin Reiter oder den Chef der Metallwerkstätten, Hüseyin Arda, werde es “keinen Cent geben”, so Schultz.


31.05.2011 | Tagesspiegel | Drei Bildhauer verlassen Tacheles gegen Bares

May 31st, 2011 by Africa | No Comments

Unter den Künstlern hat es sich herumgesprochen: Wer aus dem Tacheles ausziehen will, muss Michael Schultz ansprechen. Der Rechtsanwalt bietet Bares gegen die Zusicherung, das Künstlerhaus kurzfristig zu verlassen. Noch, wie er betont. Am Dienstagmorgen in aller Frühe kam es zu einem weiteren Deal: „Adnan“ und zwei junge Künstler, die im Hof hinter der Kaufhausruine ihre Ateliers aufgebaut hatten, widerstanden dem Angebot nicht länger.


21.05.2011 | Wiener Zeitung | Das haltbare Provisorium

May 21st, 2011 by Africa | No Comments

Was spräche dagegen, im Tacheles das ebenfalls von der Pleite bedrohte, weltweit einmalige, in Berlin bestehende “Archiv der Jugendkulturen” samt einschlägiger Dauerausstellung hier anzusiedeln und damit beiden gemeinsam ein Auskommen zu sichern?


18.05.2011 | Neues Deutschland | Ehrenwerte im Exil

May 18th, 2011 by Africa | No Comments

Thematisiert wird in der kleinen, aber feinen Schau auch, wie durch eine heuchlerische Koalition aus Mafia, Medien, Staat und Kirche die gesamte Gesellschaft bis hin zu den Kinderspielen von Gewalttätigkeit und Bigotterie durchdrungen ist.


9.05.2011 | Tagesspiegel | Brückenbau der Tacheles-Künstler kommt langsam voran

May 9th, 2011 by Africa | No Comments

Investorenanwalt Michael Schultz redet offen von der Zielsetzung, die Freifläche möglichst schnell zu räumen. Nach dem Auszug der Gastronomie Anfang April war der Künstler Pete Missing der nächste. Er schloss einen Vertrag mit Schultz, dessen Inhalt bis auf eine finanzielle Entschädigung in unbekannter Höhe für Missing unklar ist. Die Folge: Ein Teil der verbleibenden Freifläche im Hof ist mit Bauzäunen abgesperrt und unzugänglich gemacht worden.


9.5.2011 | Die Presse | Kampf um das Berliner Tacheles

May 9th, 2011 by Africa | No Comments

Das Kunsthaus, das in keinem Berlin-Führer fehlt, ist ein Mythos.


08.05.2011 | Berliner Morgenpost | Tacheles versucht es nochmal mit Kunst und Kultur

May 8th, 2011 by Africa | No Comments

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag für den Erhalt des Kunsthauses Tacheles in Berlin-Mitte demonstriert. Die Demonstranten verlangten, dass die Mauer eingerissen und die eingestellte Wasserversorgung für das Gebäude wieder hergestellt wird. Auch forderten sie Berlins Regierenden Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit (SPD) auf, zum Tacheles zu kommen und sich „um die Belange der Stadt zu kümmern“. Wowereit habe die Einladung aber angelehnt, sagte die Sprecherin.


6.05.2011 | Tagesspiegel | “Investoren machen uns unmoralische Angebote”

May 6th, 2011 by Africa | 1 Comment

Hüseyin Arda war von Anfang an dabei, als das Tacheles 1990 besetzt wurde. Heute leitet der Bildhauer die Metallwerkstatt im Hof und erzählt, wie er sich die Zukunft des bedrohten Künstlerhauses vorstellt: “Das Tacheles muss als exemplarischer demokratischer Raum erhalten bleiben”.


6.05.2011 | Tagesspiegel | Teil des Tacheles-Hofs mit Bauzäunen versperrt

May 6th, 2011 by Africa | No Comments

Der Zugang zu einem Teil der verbliebenen Hoffläche des Künstlerhauses Tacheles ist am Freitagmorgen mit Bauzäunen versperrt worden. Bislang war der Bereich frei zugänglich. Der Investoren-Anwalt Michael Schultz gab an, dass er mit einem der Künstler einen Vertrag geschlossen habe, der die Absperrung rechtfertige. Ein einzelner Künstler hat finanzielle Entschädigung erhalten – für seinen Auszug und seine Erlaubnis, einen Teil des Hofs abzusperren.


17.04.2011 | dapd | Hunderte demonstrieren für Erhalt des Kunsthaus Tacheles

April 17th, 2011 by Africa | No Comments

Viel Hoffnung auf politische Unterstützung können sich die verbliebenen Tacheles-Künstler wohl nicht machen. Berlin brauche Freiräume für Kultur, auch in der Stadtmitte, sagte der Regierende Bürgermeister. Aber es lasse sich nicht alles konservieren, was in der Wendezeit interessant gewesen sei. “Das Tacheles, so wie wir es einst ins Herz geschlossen haben, gibt es längst nicht mehr.”


16.04.2011 | Berliner Morgenpost | Dr. Motte und die 300 Demonstranten

April 16th, 2011 by Africa | No Comments

In Anspielung auf die Berliner Mauer forderte Dr. Motte: „Ich will nicht, dass sich Geschichte in Deutschland wiederholt. Deshalb: Die Mauer muss weg.“ Er rief Wowereit dazu auf, etwas dafür zu tun, dass Berlin eine lebenswerte Stadt bleibe. „Wer das Tacheles verkauft, verkauft Berlin.“


16.04.2011 | dapd | Wowereit für Entwicklung des Tacheles-Areals

April 16th, 2011 by Africa | No Comments

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat sich für eine Entwicklung des Areals hinter dem Kunsthaus Tacheles ausgesprochen. So sei es nicht erstrebenswert, eine Ruinensituation über Jahrzehnte aufrechtzuerhalten. Es lasse sich nicht alles, was in der Wendezeit interessant gewesen sei, konservieren. “Das Tacheles, so wie wir es einst ins Herz geschlossen haben, gibt es längst nicht mehr.” Im Bebauungsplan sei aber festgehalten, dass sich dort Kultur wiederfinden soll, “wohl wissend, dass das ein weiter Begriff ist.”


15.04.2011 | spiegel online | Die Mauer muss weg!

April 15th, 2011 by Africa | 2 Comments

Man kann es sich schon lebhaft vorstellen: Tacheles-Chefkünstler Martin Reiter schwenkt eine selbstgemalte Demo-Pappe über dem Kopf, schüttelt die geballte Faust, mit ihm marschieren marodierende Schrottkünstler auf der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte, und alle gemeinsam skandieren: “Die Mauer muss weg!”


13.04.2011 | hauptstadtstudio | Mauerbau am Tacheles sorgt für Empörung bei Berlinern

April 13th, 2011 by Africa | 4 Comments

Bereits kurz nachdem der Mauerbau am Tacheles bekannt wurde, entzürnten sich etliche Menschen vor allem im Netz über die Abgrenzung des Areals durch eine Mauer. Eine Trennung in Ost und West – mitten in Berlin-Mitte. Der Widerstand ist vorprogrammiert.


12.04.2011 | taz | Tacheles wird eingemauert

April 12th, 2011 by Africa | 1 Comment

Am frühen Dienstagmorgen begannen Bauarbeiter, die hohe Durchfahrt zum Hof mit einer Mauer zu verschließen. Der Mauerbau wurde von Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma geschützt, welche die überraschten und aufgebrachten Künstler und Besetzer des Hauses zum Teil rüde abdrängten. Am Mittag stand die knapp drei Meter hohe Mauer. Damit ist die Verbindung von der Oranienburger Straße zur rückliegenden Metallwerkstatt und zum Hofgelände mit seinen Ateliers gesperrt.



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