Schlagabtausch Tacheles e.V. vs Gruppe Tacheles

October 1st, 2010  |  Published in Documents

“Kunsthaus Tacheles eV” legt auf Facebook die Gründe für ihre Distanzierung von der Gruppe Tacheles und Ablehnung jeglicher Verhandlungen ausführlich dar. Die Gruppe Tacheles antwortet.

Kunsthaus Tacheles e.V.: Vor etlichen Jahren trennten sich im Kunsthaus Kunst und Gewerbe.

Das trifft so nicht zu. In allen Teilen des Hauses und von allen Gruppen wird kulturgewerbliche Arbeit betrieben. Auch der touristische Ausverkauf, die Reduktion von Kunst auf Ballermann und Tinnef ist eine stets uns angelastete Problematik, die jedoch in Wahrheit beide Teile des Hauses betrifft und die am besten gemeinsam zu lösen ist. Die “Gewerbetreibenden”, wie ihr uns nennt, sind Kulturveranstalter, die mit ihren Einnahmen Kunst finanzieren. So wie ihr.

Der gemeinnützige Tacheles e.V. weigerte sich, die Gewerbetreibenden Personen zu begünstigen. Denn eigentlich sollten die gastronomischen Betriebe das Kunsthaus finanziell unterstützen, ein finanzielles Standbein sein. Das war so geplant.

Eine gute Regelung: Gewerbe supports Kunst, die bis heute in allen Teilen des Hauses gilt. Getrennt haben sich Gruppen, weil keine gemeinsame Repräsentation mehr gefunden wurde. Hingegen fördern alle Gruppen bis heute intern weiterhin Kunst und Kultur mit gewerblichen Einnahmen.

Die Gewerbe wollten immer mehr Geld erwirtschaften. Auf Kosten der Kunst und des Kunstraums wollten Einzelpersonen immer mehr Macht. Der Verein musste sich immer wieder fragen, ob er ein internationales Kunsthaus sein möchte, oder ob er zum “Rentnerverein ehemaliger Künstler” werden wollte. Die Gewerbetreibenden glaubten, sie könnten ein bisschen mehr Einfluss haben, auf die Vorgänge im Verein, weil sie ja Miete zahlen. Sie konnten sich mit einfachen Abstimmungen nicht anfreunden, wenn ein Ergebnis nicht ihren Wünschen entsprach. Der Verein wollte möglichst kostengünstig Kunstraum erhalten um eine gewisse Vielseitigkeit im Kunsthaus zu bewahren. Nicht nur wohlhabende Künstler sollten im Tacheles etwa einen Raum anmieten können, sondern auch die weniger betuchten aus aller Welt. Unter Anderem liegt einer der Schwerpunkte des Hauses auf den kulturellen Austauschprojekten.

Wir haben die gleiche Zielsetzung: Kostengünstigen Kunstraum zu  erhalten für freie Kunst, Austausch und Integration neuer Gruppen ins Haus und nicht “immer mehr Geld zu erwirtschaften”. Natürlich soll das Kunsthaus Tacheles auch wirtschaftlich florieren, aber zum Nutzen aller und durch vernünftige Finanzierungsstrategien. Wir sind hingegen nicht damit einverstanden, Kunstraum zu finanzieren, wenn wir nicht an der demokratischen Repräsentation im Haus beteiligt sind. Das ist allerdings alles andere als die Machtgier einzelner, sondern Demokratie, Ausgleich und Kooperation. Darauf kommt es an.

Dies alles hatte zu diesem ewig andauernden Konflikt geführt. Die gewerblichen Betriebe wollten nun den Vorstand unbedingt “absägen” weil er stark und konsequent war und die Richtlinien des Vereins treu vertreten hat.

Stärke, Konsequenz und Treue sind keine Tugenden, wenn es zu 150 Prozessen mit über 400000€ Gerichtskosten für die Beteiligten führt.

Laut Vereinssatzung darf kein Gewerbetreibender in den Vorstand gewählt werden, gerade damit den eigenen geschäftlichen Interessen die Kunst nicht zum Opfer fällt. Die Gewerbetreibenden bekamen also keine “Macht” über den Verein, obwohl sie Geld hatten.

Die Trennung von politischer und wirtschaftlicher Macht im Kunsthaus Tacheles ist richtig, aber nicht konsequent genug umgesetzt. Denn es fehlt gerade beim Tacheles e.V. an einer Trennung von politischer und wirtschaftlicher Macht. Schließlich ist der Vorstand sowohl Repräsentant aller Interessen als auch Kapitalist mit einem Eigeninteresse: Ein Vermieter von Räumen. Das führt zu einem Interessenskonflikt des Vermieters Tacheles e.V. mit seiner politischen Funktion. Der e.V. hat ein wirtschaftliches Interesse daran, dass seine Mieter (die gleichzeitig Vereinsmitglieder sind) ihre Miete zahlen, während er als Repräsentant die Rechte aller Mitglieder schützen muss. Das ist etwa so wie wenn der Mieterverein, der deine Rechte vertreten soll, gleichzeitig dein Vermieter ist. Eine fatale Fehlkonstruktion, die in Verbindung mit dem Ausschluss der “Gewerbetreibenden” (die wir im Haus ja eigentlich alle sind) aus der politischen Repräsentation den e.V.-Vorstand zur Lobby der Vermieterinteressen gemacht hat. Eine Hierarchie zwischen denen, die zahlen sollen, und denen, die das Geld haben wollen, darf es in Zukunft im Tacheles nicht mehr geben. Stichwort: Kooperation.

Der Unterschied zwischen dem Kapitalismus des Vereins und unserem Kapitalismus ist die Quelle der Wertschöpfung: Beim Verein sind es neben den Veranstaltungen großteils Mieteinnahmen für besetzte Räume. Bei der Gruppe Tacheles sind es Gastronomie und Kulturveranstaltungen. Ohne dass wir dafür Subventionen vom Verein wollen: Wir finanzieren selbst.

Das Fehlen jeglicher öffentlichen Rechenschaftsberichte des Vereins über Einnahmen und Ausgaben macht uns zudem etwas stutzig.

Also kam ihnen die eigenartige Idee den Vorstand zu verklagen, weil er immer wieder gewählt wurde.

Also kam dem Verein die eigenartige Idee, kritische Mitglieder auszuschließen. Leute, die seinem Selbstverständnis als einzig legitimer Vermieter einmal gemeinsam besetzter Räume widersprachen.

Fadenscheinige Gründe und ein frecher Anwalt halfen Ihnen dabei.

Frecher Anwalt heißt in diesem Zusammenhang: Wir haben die meisten Prozesse gewonnen. Wir alle konnten trotz Räumungsprozessen des e.V. gegen eigene Mitglieder im Haus bleiben. Und das ist auch gut so. Jetzt ist es an der Zeit, die gescheiterte Konfrontationsstrategie zu beenden und die Vermietung der Räume von der politischen Repräsentation zu trennen.

Die Satzung des Vereins sieht vor, dass der alte Vorstand im Amt bleibt, wenn es etwa Streitigkeiten um das Amt gibt, so lange bis die Sachlage geklärt ist. Seit dieser Zeit ist also der Vorstand in das Amt “gezwungen” worden, was ihm natürlich auf der anderen Seite immer wieder als undemokratisch vorgeworfen wird.

Die Abschaffung von Vorstandswahlen ist nicht nur hochgradig undemokratisch, sondern es verhindert Bewegung im Kunsthaus. Es liegt doch auf der Hand, dass die Entwicklung des Kunsthauses neben Sachfragen durch Personalien gestört ist. Und wir sind in der Tat etwas besorgt, wenn uns einzelne Künstler eurer Gruppe sagen, sie hätten Angst zu einem gemeinsamen Treffen zu kommen, weil sie dann möglicherweise rausgeworfen würden aus dem Haus. Was ist los bei Euch?

Alle unsere Mitglieder Vollversammlungen wurden von den Gewerbetreibenden vor Gericht gebracht. Damit waren seit her alle Bemühungen den Verein demokratisch zu führen torpediert. Das wird dem Verein als undemokratisch vorgeworfen denn schließlich brauchten die Gewerbetreibenden einen guten Grund seit über 8 Jahren keine Miete (auch nicht auf ein anderes Konto) und auch keine Betriebskosten zu zahlen. Für deren Gas und Wasser mussten die Künstler des Hauses aufkommen, denn sonst wäre ihnen ja die Versorgung eingestellt worden.

Bereits damals hätte man einen Kompromiss zu Miet- und Betriebskostenzahlungen finden können und müssen. Moralisch haben auch wir Fehler gemacht. Kritisiert haben wir damals jedoch zu Recht neben fehlender Beteiligung am gemeinsamen Verein u.a. das Fehlen einer transparenten Abrechnung von Betriebskosten. Der enorme Betrag, den der e.V. für Betriebskosten haben wollte, machte uns stutzig.

Die Gewerbe wollen seit her das Haus übernehmen und meinen sie könnten es besser. Das mag sein. Aber wir Künstler be- und verurteilen keine Kunst, wir machen sie. Und wir sehen uns an was mit der Freifläche passiert ist. Wir sehen Natodraht, 8 Bars auf einem Fleck, ein Restaurant mit Discobetrieb in der Nacht, Pubcrawling, ein Veranstaltungskaffee. Eintritt muss gezahlt werden um auf die Freifläche zu gelangen… Wir verstehen nicht, was mit deren ganzen Geld passiert ist. Im Haus hat jedenfalls niemand etwas davon gesehen.

Es wird in allen Teilen des Hauses hervorragende Arbeit gemacht, und es geht überall noch besser. Es ist jedoch nicht unsere Aufgabe, irgendjemandem Vorschriften zu machen, wie seine Kunst auszusehen hat. Eure Aufgabe ist es genausowenig, unsere Arbeit öffentlich zu dissen und Euch zu distanzieren. Lasst doch einfach mal los.

Das von uns eingenommene Geld wird zur Finanzierung von Kulturveranstaltungen und sozialversicherten Arbeitsplätzen verwendet. Pubcrawling, Security und Eintritt für die Freifläche ist, da habt ihr recht, scheiße. Wenn ihr intelligentere Lösungen für Finanzierung und Sicherheit im Haus habt, dann immer raus damit! Rodin sagte uns hingegen: Er wünscht sich auch Security im Hauptgebäude.

Wir Künstler möchten am liebsten von diesen Menschen in Ruhe gelassen werden und nicht das Haus mit den Ateliers, dem Theatersaal und der Galerie an diese Menschen loswerden. Genauso wenig, wie wir den Kunstraum an die HSH Nordbank verlieren wollen.

Wir wollen die Kommunikation zwischen den Gruppen wieder herstellen und gemeinsam gegen die HSH kämpfen. Das Haus übernehmen wollen und können wir nicht. Wir fordern: Bleiberecht für alle – unabhängig von Gruppenzugehörigkeit. In Ruhe gelassen werden wäre schön, aber weniger im Sinne des jetzt herrschenden kalten Kriegs mit gegenseitigen Anschuldigungen als im Sinne eines Austauschs und im Sinne von Kooperation für gemeinsame Ziele. Die wir ja haben.

Im Moment kämpfen wir Künstler sehr angestrengt und mit hohem Niveau um den Erhalt des Hauses. Wir geben andauernd Interviews und sind weltweit in der Presse vertreten, wir haben bereits über 90 000 Unterschriften gesammelt zu dem Erhalt des Hauses. Wir machen Demonstrationen, wir treffen den Kultursenat, die Politiker, den Bürgermeister. Wir halten Meetings ab, planen open Studios und organisieren Ausstellungen und Theaterstücke und vieles mehr, in einer Zeit ohne Planungssicherheit. Unsere Seiten auf facebook sind : Kunsthaus Tacheles, oder Save the Tacheles.

Ihr habt bei allen Aktionen unsere volle Unterstützung und Anerkennung. Über ähnliche Unterstützung für unsere ähnlich umfangreiche Arbeit würden wir uns freuen.

Natürlich sagt die andere Seite das Gegenteil von dieser Version. Daher kann ich nur Vorschlagen wir kümmern uns nicht so sehr um den Konflikt, denn da kümmern sich die Gerichte bereits zuverlässig drum. Ich vertraue, auf ein gewisses Maß an Gerechtigkeit.

Wir sind in einigen Punkten anderer Meinung. Zu einer gerichtlichen Klärung hingegen wird es wohl angesichts der Insolvenz des Tacheles e.V. nicht mehr kommen. Oder wollt ihr tatsächlich Euer letztes Geld dafür verpulvern, eine kleine Chance zu haben, am Ende Recht zu behalten? Das wäre schade.

Wir müssen weiter das Tacheles erhalten. Das ist es was wir zu tun haben. Wir machen weiter Kunst.

Wir auch.

Part 2

Das traurige an der Angelegenheit ist jedoch, dass es uns nicht möglich ist, den Gewerbetreibenden (sie nennen sich am Facebook Gruppe Tacheles) zu vertrauen.

Warum?

Die meisten von der Gruppe (auf dem Treffen gestern waren 15-20 Leute, was sicher nicht die Mehrheit des Tacheles darstellt) kennen wir gar nicht.

Für eine Vollversammlung: Reichlich leer. Das ist Teil des Problems. Dass ihr die meisten nicht kennt: Auch Teil des Problems. Warum seid ihr eigentlich nicht gekommen? Es grenzt an Comedy, wenn wir eine Künstlerdelegation am Treffpunkt vorbeihuschen sehen, um eilig zur Tram zu gehen. Nochmal: Was geht da vor bei Euch?

Viele von uns sind seit etlichen Jahren in dem Haus und haben diese Menschen niemals gesehen. Die Einzigen die wir erkannt haben waren die Gewerbetreibenden und deren Angestellte. Diese haben nun zum Beispiel einen gewissen Tim Africa in ihrem Team, der auch schon 3 Monate (!) im Haus ist, wie er gestern berichtete und sich Gruppe Tacheles nennt.

Tim Africa ist der Presse- und De-Eskalationsbeauftragte der Gruppe Tacheles, dem Demokratiebündnis von Metallern, Kalerie, Emma-Goldman-Hotel, Cinema High-End-54, Betreibern der Freifläche, Maggies Farm, Studio 54, Zapata.

An dieser Stelle muss ich leider etwas ekelig werden und offen sprechen.

Warum?

Die Künstler des Hauses sind von einigen der Gewerbetreibenden, innerhalb der letzten Jahre, heftig geschlagen worden. Sie haben ihre rohen Söhne auf uns mit Flaschen werfen lassen. Sie zerstörten unsere Kunstwerke oder ließen diese verschrotten. Einer von Ihnen entleert seinen Darm (noch heute) öfter in unseren Foyer. Er sammelt seinen Urin in Flaschen, um diesen dann am Morgen vor unseren Räumlichkeiten auszuleeren. Sie haben uns zu Hause aufgelauert und uns unter Druck gesetzt. Sie verfolgten uns mit ihren Autos im Schritttempo, so dass man durch Höfe fliehen musste. Jeder Teilhaber oder Mitarbeiter von Ihnen, der nicht konform dachte wurde rausgeschmissen und man traf sich oftmals vor Gericht. (so viel zur Demokratisierung)! Meistens haben sie jedoch verloren. Wir wissen, dass sie teilweise sogar verurteilte Betrüger sind. Aber wegen anderen Delikten. Nicht wegen uns. Viele von uns wissen, was vorgeht. Aber diejenigen, die seit 3 Monaten im Zapata sind, wurden erstens einseitig informiert und haben das alles nicht erlebt. Sie bekommen gesagt wir seien alles Lügner.

Gewalt und Zerstörung von Kunst darf im Kunsthaus Tacheles keinesfalls toleriert werden.

Es sind sehr viele Künstler in das Haus gekommen im letzten Jahrzehnt, und wir haben zusammengearbeitet wo wir konnten. Außer mit den Leuten von unten. Aber die Frage stellte sich auch nie, weil wir uns nur noch vor Gericht zu treffen hatten. Die Trennung war eindeutig.

Eine eindeutige Trennung geht anders. Das exklusive Recht der Martin-Reiter-Gruppe für das Kunsthaus zu sprechen ist eine Machtanmaßung, die wir ebenso wenig akzeptieren wie das ständige Gedisse gegen unsere Arbeit. Es ist einfach genug damit. Wir lassen Euch gerne mit lästigen Demokratisierungsforderungen in Ruhe, wenn wir uns in den wesentlichen Punkten einigen können: 1. Wir alle sind Kunsthaus Tacheles und nicht bloß Herr Reiter, 2. Kein Spam mehr: Wir möchten nicht ständig mit Schmutz und Beleidigungen beworfen werden.

Jetzt am Ende will unser Insolvenzverwalter insgesamt 418 000 € von den Gewerbetreibenden, weil sie diese dem Verein nunmal schulden. Wir können uns nicht mit ihnen einlassen und auf die Schulden verzichten ohne uns wegen Begünstigung (gemeinnütziger Verein !!) strafbar zu machen.

D.h. ihr wollt nur deshalb Unsummen von Geld, um Euch nicht strafbar zu machen? Was für eine merkwürdige Vorstellung. Angesichts der bisherigen Gerichtskosten von rund 400000€ wäre die umgekehrte Argumentation doch auch denkbar. Wir glauben an die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung aller Gruppen.

Wir haben sehr viele Sympathisanten in der Öffentlichkeit, Herr Reiter auch. Das erzeugt Neid und Missgunst. Wir stehen zu der Trennung. Aber wir wissen auch, dass Facebook nicht die einzige Wahrheit darstellt. Die Wahrheit haben wir gestern beobachtet. Wie gesagt 15-20 Leute auf dem Treffen der Gruppe usw. Herausgekommen ist, sie stellen uns das Wasser ab, wenn wir nicht kooperieren. Alles unter dem Deckmäntelchen der Demokratie !!! Wir finden das erpresserisch.

Diese Maßnahme wird viel kritisiert in der Gruppe und sollte möglicherweise in ihrer bisherigen Form überdacht werden. Fakt ist: 1. Wir zahlen das Wasser, 2. Die Wasserrechnungen haben sich seit wir das Wasser zahlen verdreifacht, während unser Verbrauch unverändert bleibt. Das wirkt auf uns wie mutwillige Verschwendung, um uns finanziell zu schädigen. Das muss nicht sein. 3. Wir haben Euch sehr deutlich Verhandlungen angeboten. Eure “lasst-uns-in-Ruhe, aber zahlt-unsere-Wasserrechnungen”-Strategie ist unsinnig. Möglicherweise einigen wir uns ja sogar darauf, dass wir weiterhin für das Wasser zahlen, aber nur, wenn wir wissen, dass damit verantwortungsvoll umgegangen wird und ein gewisses Vertrauen zwischen den Gruppen wiederhergestellt wurde.

Niemand hier will jemals wieder diese Leute in seiner Gruppe wissen. Das ist der Punkt.

Aber ihr kennt die meisten gar nicht? Wie plausibel.

Nebenbei bemerkt, wir Künstler haben jede Woche ein Meetting und wissen ja, dass es hier keinen “Diktator” gibt. Wir haben einige Bereichsleiter, damit nicht alles so chaotisch wird. Und mehr auch nicht.

Ihr könnt uns ja mal als Gäste einladen. Das geht ja auch in jedem demokratischen Parlament der Welt. Zu unseren Treffen jeden Freitag seid ihr herzlich eingeladen.

Uns gruselt wahrlich und viele gute Leute sind auf die oben beschriebene Art und Weise vertrieben worden. Aber wir sind standhaft und lassen uns das nicht gefallen.

Standhaft in-Ruhe-gelassen-werden beim Dissen der Gegenseite. Das reicht nicht.

Jedenfalls müssen wir uns scheinbar etwas einfallen lassen.

Allerdings. Es ist an der Zeit.

Nachtrag:
Die Tacheles Info Seite, die immer wieder von der Gruppe um die Gewerbetreibenden zur Meinungsfindung empfohlen wurde, ist ausschliesslich von der Gruppe erstellt worden. Von uns hat niemand die Möglichkeit (und nicht den Wunsch) gehabt, dort etwas zu schreiben.

Zugänge sind für Euch seit drei Monaten frei geschaltet. Die Einladung, mitzumachen, wurde euch mehrfach gemacht. Es wäre schade, wenn ihr produktive Projekte für das Haus boykottiert. Wir sollten uns keine Steine in den Weg legen.

Wir wurden auch nicht gefragt ob unsere Kommentare dort verwendet werden dürfen. Irgendwie ist diese Seite auch nicht so ganz unser Stiel…

Das lässt sich ja ändern: Cooperate.

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