Abstrakte Künstler Liste

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Abstrakte Malerei.

Die abstrakte Kunst heute, von der Feldmalerei bis zum Konzeptpuristen.

In den 90er Jahren wurde die " Neue Zusammenfassung " ins Leben gerufen und gedeiht bis heute. Das Abstraktum der "Zweiten Moderne" (Heinrich Klotz) zeichnet sich durch seine Vielfalt aus, weit entfernt von den verbindenden oder trennenden Manifesten oder Weltanschauungen, die für die abstrakte Zeit der 1910er Jahre und der Neuzeit auszeichnen. Sichtbare Anzeichen für die erneute Auseinandersetzung mit der abstrakten Kunst nach dem Ende des Krieges war die documenta 1 X 1992: Gerhard Richter, Günther Förg, Juan Uslé und Herbert Brandl waren mit bedeutenden Arbeiten präsent und verbreiteten nicht-gegenständliche Gemälde.

In mehr als sechzig Stationen zeigt die Schau "Abstrakte Malerei jetzt! einen Einblick in die bedeutendsten Abstraktionen der angloamerikanischen und deutsprachigen Szene. Das Spektrum der gezeigten Künstlerinnen und Künstler erstreckt sich von Gerhard Richter über Albert Oehlen, Charline von Heyl und Katharina Grosse bis hin zu Wade Guyton. Arbeiten österreichischer Maler wie Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Hubert Scheibl und Walter Vopava, Martha Jungwirth, Suse Krawagna oder Christoph Schirmer sind weltweit im Kontext zu sehen.

Mit Gerhard Richter und seinen " Grey Paintings " um 1970 fing alles an. In dieser Etappe nutzte er sowohl die Photomalerei als auch figurativ-abstrakte Rezepturen - wie die Vorhand-, Wellen- und Röhrenbilder ( Gerhard Richter: Über Men / frühe Bilder) - um die Abstraktionsmöglichkeiten ohne persönliche Schrift und subjektiven Ausdruck, wie sie die Künstler des frühen American Expressionism oder des Informels gestaltet hatten, zu untersuchen.

In den 1970er Jahren waren die Darstellungsmöglichkeiten, die Malerei ohne Komposition, kurzum für Gerhard Richter wichtig. Die Tatsache, dass der Künstler 1976 in Düsseldorf zu Farbe und abstrakter Kunst zurückfand, verblüffte seine Altersgenossen, kann aber aus den Erlebnissen der letzten eineinhalb Dekaden abgeleitet werden. Gerhard Richter stellte dem "gefundenen" Sujet die Abstreifer entgegen, um die einzelne Schrift zu verschwimmen.

Zufällig lenkt auch diese Bewegung, denn die Belichtung und Verschmierung der Lackschichten kann er nur bedingt ausgleichen. Auch heute noch funktioniert das Verfahren ( Gerhard Richters. Neue Bilder) und erzeugt dichten Farbstoff, der von der ästhetischen Wirkung von Dichten und Farbwerten zeugt. In die abstrakte Kunst brachte Jean Scully Emotionen ein und, so Florian Steininger, "brachte die Kunst aus der Selbstverleugnung heraus".

Aus dem Nebeneinander des konzeptuellen Richters und der emotional-sinnlichen Scully, die von Günther Förg oder Helmut Federle vervollständigt wird, lässt sich die "Neue Abstraktion" schließen, die von der Unauflöslichkeit dieses Kontrastes zeugt. Von der autonomen Landschaft des neunzehnten Jahrhundert über die "Erfinder" abstrakter Bildkompositionen, also von Caspar David Friedrich, Gustave Courbet und William Turner zu den Seerosenpanoramen von Claude Monet, Wassily Kandinsky und Pierre Mondrian, bis hin zu Marc Rothkos Farbfeld-Malerei und Marc Rothkos abstrakt-impressionistischen Impasto-Bildern der 1970er Jahre, ist eine weitere "Linie der Entwicklung" der Gegenwartskunst.

Manchmal entstehen aus solchen abstrakten Bildern auch materielle Darstellungen, d.h. materielle Ansammlungen auf dem Bildmedium, wie bei Franz Grabmayr oder Rudolf Stingel. Die Gemälde haben per se einen objektartigen Wesenszug, der auch von der großen Handbewegung des pastösen Spatelauftrags lebt (bei Grabmayr seit 1967). Auch wenn die gegenwärtige abstrakte Malerei von Pluralismus und emotionalem Durchdringen gekennzeichnet ist, gibt es eine Anzahl von Künstlern, die der strikten, rechthaberischen Gegenstandslosigkeit zollt.

In den 80er Jahren formten Maler wie Gerwald Röckenschaub und Heimo Zobernig eine Art humorvoller und ironischer Abstraktion: Unter dem "Label" Neo-Geo spielte man mit Schildersystemen und Firmenlogo. Auffällig ist, dass die junge Künstlergeneration der gegenstandslosen Maler, repräsentiert durch Tomma Abts, Natalia Za?uska oder Svenja Deininger, auf die Geburt der Avantgarde zurückgreift und mit Hilfe von Linien und Texturen konstruktive Ansätze uminterpretiert.

Irisierende Schleifaufnahmen und kugelförmige Halbbilder vs. schwingende kaleidoskopische Darstellungen sind zwei weitere Varianten der Abstraktion. Abstrakte Malerei jetzt! Katharina Grosse, Gerhard Richter, Sean Scully .... Armleder, Ross Bleckner, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, André Butzer, Ernst Caramelle, Gunter Damisch, Svenja Deininger, Helmut Federle, Günther Förg, Mark Francis, Bernard Frize, Jakob Gasteiger, Rudolf Goessl, Franz Grabmayr,

Katarina Grosse, Wade Guyton, Marcia Hafif, Peter Halley, Nancy Haynes, Mary Heilmann, Secundino Hernández, Callum Innes, Martha Jungwirth, Franco Kappl, Per Kykeby, Imi Knoebel, Kurt Kocherscheidt, Suse Krawagna, Jonathan Lasker, Eugène Leroy, Von Caitlin Lonegan, Brice Marden, Joseph Marioni, Jason Martin, Sarah Morris, Frank Nitsche, Walter Obholzer, Albert Oehlen, Ahmet Oran, Sigmar Polke, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Gerwald Rockenschaub, Thomas Scheibitz, Hubert Scheibl, Adrian Schiess,

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