Acryl Spachtel Bilder

Spatelbilder aus Acryl

Die Acrylmalerei mit Spachtel Grundsätzlich gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen der Acrylmalerei mit dem Pinsel und der Spachteltechnik. Im Gegensatz zum Malen mit Pinseln können Sie Ihrem Bild mit der Spachteltechnik leicht Tiefe verleihen. Bereits in Gemälden früherer Jahrhunderte finden sich Spuren von Pinseln und Spachteln, beide oft nebeneinander in einem Bild. Durch den sehr individuellen Arbeitsprozess wird jedes meiner Bilder zu einer eigenen Kreation. Arbeiten in diesem Gemälde mit Lacken, Acrylfarben, Kaffee und Spachtelmassen.

Tips für die Acrylbemalung mit dem Spachtel - Anleitung

Acryllacke können nicht nur mit einem Streichpinsel, sondern auch mit einem Spachtel auf den Untergrund aufgetragen werden. Der Spachtel ermöglicht die Gestaltung verschiedenster Konstruktionen, die sehr lebhaft und interessant sind. Die Acryllacke können sowohl rein als auch in Verbindung mit Strukturmassen und Gelen verwendet werden.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, wie man mit dem Spachtel arbeitet und was man beachten sollte, und enthält die wesentlichen Informationen und Hinweise zur Acrylbemalung mit dem Spachtel: Spatel werden auch als Farbmesser bekannt und sind in verschiedenen Grössen und Ausführungen erhältich. Die Spatel sind in der Regel auf das jeweilige Bild und das jeweilige Bildmotiv zugeschnitten.

Diese verjüngt sich an der Vorderseite und hat damit den Vorzug, dass sowohl ein größerer Lackauftrag als auch die Ausarbeitung kleiner Einzelheiten möglich ist. Zum Lackieren eignet sich am besten Pappe oder starkes Hartpapier, aber auch eine Grundierung der Platte ist z.B. möglich. Das Gleiche trifft auf dünne Papiere zu, die durch den Tintenauftrag durchsickern würden.

Mit einem Spachtel wird die Lackierung aufgefangen und mit der seitlichen Kante über die Oberfläche des Malgrundes verteilt. Das Aussehen des Farbauftrages hängt von der Handposition und dem Neigungswinkel des Untergrundes ab. Die Spachtelspitze dient zum Auftragen kleinerer Teilflächen. Aber nicht nur für den Lackauftrag, sondern auch für die Farbgestaltung wird der Spachtel genutzt.

Durch die breite seitliche Kante können grobe Strukturen erzeugt, Lackflächen ineinander gezogen oder die aufgebrachten Acryllacke partiell wieder abgelassen werden. Wenn der Spachtel in eine farbige Fläche gepresst wird, entstehen Eindrücke, die auch Bildteile oder ein Reliefmuster haben. Mit diesen Verfahren ist es auch möglich, die Farben in kleinen Stückzahlen unmittelbar aus der Röhre oder dem Fläschchen auf den Farbboden aufzubringen und mit einem Spatel zu streichen.

Strukturelle Pasten sind in geschmeidiger bis grober Körnung erhältlich. Wird die Acrylfarbe mit den Strukturmassen gemischt, verdickt sich die Farbe und kann noch besser und leichter nachgebildet werden. Das Gemisch wird mit so wenig Kraft wie möglich auf die Lackoberfläche aufgebracht, um eine erhöhte, feste und modellierbare Menge zu erzeugen.

Wenn man eine geschmeidige Texturpaste mit einer Acryllackierung mischt, aber nicht richtig mischt und dann auf den Untergrund aufträgt, entsteht eine Marmorstruktur. Weil Acryllacke sehr rasch austrocknen, ist die Trockenzeit auch bei hohen Schichtdicken nicht zu lang. Mit dem Spachtel kann man auch zuerst den Anstrichgrund mit Hilfe von Strukturkleistern ausmalen.

Dabei wird die Strukturmasse nicht mit Acryllack gemischt, sondern rein auf den Untergrund aufgetragen und mit einem Spachtel geformt. Nachdem die Strukturmasse getrocknet ist, wird der Anstrichgrund gestrichen. Erhöhte Bereiche können mit einem Spachtel gefärbt werden; der Bürstchen ist besser für Aussparungen und feine Einzelheiten zu verwenden. Strukturelle Pasten sind im Feuchtezustand leicht klebend, weshalb sie sich auch sehr gut als Kleber bei der Verarbeitung einer Fotocollage einsetzen lassen.

Acryllacke müssen nicht notwendigerweise mit Strukturkleistern eingedickt oder auf bereits modellierten Konstruktionen auftragen werden. So vielseitig wie mit einem Bürstchen sind die Motiv- und Effektmöglichkeiten, denn je nachdem, wie eben oder scharf der Spachtel ist und ob die Spitzen, die Seitenkanten oder die Unterseiten für den Lackauftrag genutzt werden, ergibt sich eine große Vielfalt an Farboberflächen.

Weitere Hinweise und Leitfäden für Acrylgemälde und Acrylfarben:

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