Acrylmalerei Effekte

Effekte der Acrylmalerei

Für die Acrylmalerei benötigen Sie folgendes Zubehör. Dieses Buch handelt vom gekonnten Einsatz von Effekten in der Acrylmalerei und Mischtechnik. Dispersionen, Bindemittel und vieles mehr), unzählige spannende Effekte und. Techniken und Spezialeffekte aus der Acrylmalerei werden vorgestellt, die Schritt für Schritt erlernt und angewendet werden können.

9 Idee für Effekte mit Strukturkleister

Acryllacke formen nach dem Abtrocknen eine glatte, nahezu glatte Unterlage. Im Gegensatz zu Ölfarbe bleibt der Pinselstrich und die Struktur nicht bestehen. Aber gerade diese Konstruktionen, die auch für ein interessantes Licht- und Schattenspiel stehen, können einem Foto den passenden Ton vorgeben. Der Hobbykünstler muss aber auch in der Acrylmalerei nicht auf aufregende Konstruktionen verzichten. Denn auch in der Acrylmalerei gibt es einiges zu entdecken.

Die Texturpaste ist umso gröber, je gröber die nachfolgende Unterlage ist. Der Hobbykünstler kann außerdem mit der Textur experimentieren, z.B. mit dem Zusatz von Sandstein. Es gibt zwei Wege, die Farbe auf die Malfläche aufzutragen. Der Hobbykünstler kann also erst nach dem Abtrocknen die Struktur auftragen und die Masse mit Acrylfarbe aufmalen.

Die Modelliermasse wird erst mit Acryllack eingefärbt und dann aufgetragen. Eine Übermalung ist in diesem Falle nicht erforderlich, da der Hobbykünstler unmittelbar mit der Acryl-Strukturpastenmischung anstreicht. Doch wie kann der Hobbykünstler die Kleister auftragen? Sind hier acht Vorschläge für Effekte mit Strukturen! Am einfachsten lassen sich Effekte mit Strukturpasten auftragen, indem man die Farbe mit einem Spatel oder einem Messer auf den Untergrund aufträgt.

Der Teig wird dann so aufgetragen, als ob der Hobbykünstler ein Sandwich machen würde. Er kann unterschiedliche Erhöhungen und Strukturen in die Masse einbauen. Der Hobbykünstler kann die Modelliermasse auch mit den Händen anbringen, verbreiten und ausbreiten. Wenn der Hobbykünstler eine Linie oder ein geometrisches Gebilde erstellen möchte, kann er die Masse zunächst aufbringen und glätten.

Dann presst er mit der Schmalseite seines Malwerkzeuges das gesuchte Dessin ein. Wenn der Hobbykünstler Linien- oder Wellenbilder erstellen möchte, ist eine Forke ein Ideal. Dazu bringt er die Strukturmasse auf den Untergrund auf, glättet sie und reißt die Federgabel über die Oberfläche. Die Nuten werden umso größer, je weiter er die Gabeln in die Brei eindrückt.

Änderungen des Modells sind möglich, wenn der Hobbykünstler die Federgabel durch einen Wabenkamm, einen gezahnten Spatel oder eine Bürste austauscht. Der Hobbykünstler kann mit dem Pinselstiel Locken, Verzierungen, Bildmotive, unregelmässige Strukturen oder Schriften in die geglättete Strukturmasse einmalen. Er kann seine Schablonen mit unterschiedlich dicken Pinselgriffen verändern.

Ähnliche Effekte können mit dem Griff eines Löffels, eines Schaschlikspießes oder eines Zahnstochers erzielt werden. Nach dem Auftragen und Glätten der strukturierten Pastenoberfläche können unterschiedliche Abformungen eingearbeitet werden. Große Motive werden z. B. beim Aufdrücken eines Schwamms erzeugt. Mit Hilfe von Kunststofffolien werden sehr spannende Effekte erzielt. Zur Herstellung der Konstruktionen wird zunächst eine dickflüssige Strukturmasse auf den Untergrund aufgebracht.

Dann wird die Schutzfolie auf die Kleister gelegt, gut angepresst und wieder entfernt. Abhängig davon, wie rasch und in welchem Neigungswinkel die Folien entfernt werden, verbleibt ein Motiv, das an geknittertes Altpapier, geknittertes Gewebe oder geblasenen Kies erinnerte. Man kann die Folien auch auf die Strukturmasse legen und Falze formen.

Der Film verbleibt an seinem Platz und wird erst nach dem Durchtrocknen der Strukturmasse entfernt. Andere Materialien wie Gewebe oder Papiere haften an der Masse und können nicht mehr entfernt werden. Natürlich kann dieser Eindruck auch für eine Fotocollage ausgenutzt werden. Dazu wird der Untergrund an den geeigneten Punkten mit Abdeckband abgedeckt.

Die Strukturmasse wird dann auf den Untergrund aufgetragen, verstreut und geformt. Dies geschieht am besten, solange die Strukturmasse noch nass ist. Dadurch ist es einfach, das Abdeckband zu entfernen, ohne die Konstruktionen unbeabsichtigt zu zerstören. Normale Klebebänder sind nicht empfehlenswert, da sie den Untergrund beim Entfernen schädigen können. Dies könnte dazu führen, dass Strukturpasten unter das Förderband geraten und die Freiflächen keine saubere Kontur mehr haben.

Pendant zum Umgang mit Kreppbändern ist die Verwendung einer Stencil. Mit einer Vorlage wird das Schnittmuster oder Motive mit Hilfe von Strukturpasten erstellt. Dazu wird die Druckschablone an der entsprechenden Position auf die Malfläche aufgelegt und mit Malerkrepp aufgesetzt. Dadurch wird ein Verrutschen der Schablonen verhindert. Dann werden alle inneren Oberflächen der Schablonen mit Strukturkleister gefüllt.

Dabei ist es ganz nach Ihrem eigenen Gusto, ob die Masse dann geglättet oder texturiert wird. Abschließend wird die Druckschablone abheben. Aber auch aus Folien oder Pappe können sie hergestellt werden. Durch Verdünnen der Strukturmasse mit etwas Flüssigkeit und Abfüllen in eine Flaschen mit Dosierspitzen werden mehr oder weniger willkürliche Gebilde und Motive erzeugt.

Anschließend kann die Masse über die Dosiernadel auf den Lackieruntergrund gepresst werden. Mit etwas festerer Konsequenz kann der Hobbykünstler mit der Dosierungsflasche wie mit einem Besen oder Kugelschreiber anstreichen. Wenn er die Masse dagegen flüssiger einstellt, kann er sie auf den Farbboden tröpfeln oder verschütten und auftragen. Außerdem kann er den Bildgrund leicht schief stellen oder so verschieben, dass die Masse läuft.

Bei der Trocknung verdampft das in der Masse enthaltene Löschwasser, so dass es an Menge einbüßt. Damit sind die Bauwerke nicht ganz so markant. Die Hobbykünstlerin kann dabei helfen, indem sie mehrere Lagen übereinander legt.

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