Akt Kunst

Nackte Kunst

Elegante Aktfotos sind ein funkelndes Highlight für Ihre Wände. Blau liegender Akt aus Frankreich von Lydia Dimitrov. Seit jeher übt der Akt eine große Anziehungskraft auf Künstler und Zuschauer aller Epochen und Genres aus, darunter auch Peter Gaymann. Austellung in der Kunsthalle Emden. Es erwarten Sie Akte, Akt- und Aktmalerei sowie moderne Aktmalerei.

mw-headline" id="Künstlerischer_Aanspruch">Künstlerischer Anspruch

Die Aktphotographie ist ein künstlerisches fotografisches Gebiet, dessen Gegenstand die Repräsentation des Menschen ist, der nackt (full act) oder partiell nackt (semi-nude) ist. Sie repräsentiert also die Verwirklichung des Kunstaktes mit den fototechnischen Möglichkeiten der Photographie. Wie die Portraitphotographie wird auch die Aktphotographie als Highschool der Photographie angesehen. Der Fotograf muss neben technischem Geschick und dem geschickten Einsatz von Lichtdesign unter anderem auch mit seinem Model kommunizieren können, um eine gute Verbindung zu ihm zu haben.

Günter Rössler wird in[ 2] zitiert: "Newton[3] wird von der Haltung beherrscht, für mich geht es um die größtmögliche Echtheit von Mädchen" Wahrscheinlich geht es dabei um zwei essentielle kreative Wege in der Aktphotographie. Die Nacktheit ist ein klassischer Akt in der darstellenden Kunst; selbst die frühe Hochkultur (u.a. Summe, Ägypten, Kreta, Indien) kennt Akte.

Man kann die Entstehung durch die griechischen Skulpturen nachvollziehen, mit Einschränkung auch durch die Kunst des Mittelalters bis hin zur europäischen Kunst der Zeit. Die Erforschung des Menschen ist seit der Rennaissance Teil der Erziehung an Kunsthochschulen. In den ersten Jahren der Photographie waren die extremen Aufnahmezeiten, meist zwischen 10 und 30 min, ein schwieriges, wenn nicht gar unmögliches Vorhaben.

In den 1870er Jahren entwickelt sich unter diesem Deckmantel immer mehr die Erotik. Vor diesem Hintergrund haben die Photographen bald einen Weg gefunden, diese Akademie würziger zu machen und damit auch an Erotik interessierte Personen im erlaubten Umfang betreuen zu können. Bei diesen Photographen wurde bald deutlich, was das "Kribbeln" bei den Männern verursachte, und so wurde ein einheitliches Design gefunden, das sich von den rein sten Schulen unterschied.

Dies trifft nach wie vor auf die Unterscheidung von Akt- und Erotikfotografie zu. Die Bilder wurden oft in Bordelle aufgenommen und waren auch eine Form der Angebots-Übersicht für diese Unterkünfte. Die Photographen arbeiten hier in Anonymität. Als Hauptproduktionsort für solche Aufzeichnungen hat sich Paris entwickelt. Abhängig vom Ausmaß der Bewegungsfreiheit haben die Photographen diese Fotos mit ihrem richtigen Vornamen signiert.

Manchmal wurde auch mehr "Fleisch" dargestellt, aber das war eine weitreichende Täuschung in diesen Bildern, denn unter dem Ballettkleid war die Nackthaut oft eng anliegende, pudrige Strumpfhose. Mit Akt-Fotografie haben diese Gebiete wenig zu tun, aber da die hohe Produktionszahl der sogenannten Postkarten-Industrie (1875-1925) zu einer enormen Anzahl von anonymen Fotos führte, wird dieser Raum gemeinhin mit den Trends der Akt-Fotografie verglichen.

In den Jahren 1860 bis 1880 setzte die kunstvolle Aktphotographie die Tendenzen aus den 50er Jahren des neunzehnten Jahrhundert fort. Während dieser Zeit dominierten in Paris Fotografinnen wie Marie-Alexandre Alophe, Paul Marcellin Berthier, Nadar und Voland das Bild. Alle kommen aus dem Bereich der Kunst und der Foto. Der Fotograf Gaudenzio Marconi war einer der Künstler, der speziell für Maler und Bildhauer bekannte Aktdarstellungen machte.

Reformierte, liberale Strömungen in Deutschland, die sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg niedergeschlagen hatten, eröffneten in den 1920er Jahren auch der Aktphotographie neue Felder. Im FKK fand der Fotograf Gerhard Riebicke neue Themen, die wie Schönheit und expressiver Tanz mit einem neuen Sinn für Körper und einem anderen Zugang zur FKK experimentierten.

Dementsprechend ambivalent war die Bedeutung der Aktphotographie im NS. Die Aktphotographie unterscheidet drei Grundformen der Aktdarstellung: den "klassischen" Akt (einfacher Untergrund, voller Akt, Model ist komplett nackt), die Repräsentation von Detailaufnahmen (hier oft auch "Körperteile" genannt, sind Körperdetails, abstrahieren und anonymisieren, Hervorhebung von Form und Struktur, Nahaufnahme) und den halbnackten (Model ist zum Teil gekleidet oder ummantelt, Gegenstände bedecken das Model, also auch ein verborgener Akt).

Zusätzlich zu diesen drei grundlegenden Formen hat sich die Aktphotographie in zahlreichen Untergattungen oder Themen mit unterschiedlichen, manchmal speziellen Methoden diversifiziert. Der Grenzbereich zwischen Akt- und Erotikfotografie ist fliessend und unterliegt den individuellen Wertvorstellungen und den entsprechenden Kulturvorstellungen von "guten Manieren". Nacktfotografie unterscheidet sich von Pornographie durch die Begriffsbestimmung von Pornografie:

Auf der anderen Seite wird die Kunst durch das Grundrecht ausdrücklich geschützt: Kunst ist kostenlos; die Kunstfreiheit ist in Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes uneingeschränkt gewährleiste. Gemäss der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes ist der Begriff Kunst nicht auf eine bestimmte Ebene begrenzt und damit nicht auf "wertvolle" oder gar antike Kunst beschränk.

6] Das Gleichgewicht zwischen dem Schutz der Kunst und anderen verfassungsrechtlich gesicherten Kulturgütern, wie dem Schutz von Minderjährigen, betrifft regelmässig die Justiz, zum Beispiel im Falle des Opus Pistorum vom 6. Juli 1990. Deshalb ist der Schutz von Minderjährigen ein Problembereich der sexuellen Orientierung in der Fotographie. Zur weiteren Verwendung des Bildmaterials durch den Photographen ist die vertragsgemäße Übertragung der Rechte erforderlich.

Erfolgt die Aufzeichnung im öffentlich zugänglichen Bereich, können separate Rechte erlangt werden. "Ob ein Gemälde Kunst, kitschig oder gar provokant ist, bleibt immer im Blickfeld des Betrachter. "Günter Rössler interessierte sich für eine distanzierte, natürliche Nacktaufnahme. Die anderen sind umstrittener: Jeff Koons' Werke wechseln zwischen kitschig und pornografisch.

Der ästhetische Wert der Aktphotographie und die Differenzierung der Aktphotographie von der Erotikphotographie lässt sich kaum erreichen; außerdem gibt es Überlappungen mit der Pornographie - im Unterschied zur Pornographie wird bei der Aktphotographie jedoch nicht das Bestreben nach sexueller Erregung des Betrachters angestrebt. Akt- und Erotikfotografie bewegen sich immer im Spannungsfeld zwischen Kunstfreiheit, Aesthetik, Sexualität, Provokationen und der Verletzung von "guter Moral" oder Sittlichkeit.

Künstliche Erotographie ist zwar leichtfertig, aber nicht unanständig oder ordinär, kann auch Sexualphantasien und nicht nur den Sexualalltag repräsentieren. Die Erotographie umfasst daher Kunstdarstellungen (z.B. Akt, Spielfilm, Fiktion, Schauspiel, Poesie etc.), erotischen Realismus in Sach- und Lehrfilmen, Texte, die die Geschlechtlichkeit als integralen Teil des Menschenlebens abbilden, Darstellung mit Elementen der Aktfotografie etc.

sowie Erotik zur Sexualstimulation (z.B. Erotik, sogenannte Männerzeitschriften, bewusst selbst bestimmte "soft-pornographische" Verletzungen von Konventionen und Tabus à la Fanny Hill - Herrschaft und Minderwertigkeit sind nicht unerheblich in Sexualphantasien). Kosmetik Madini: "Warten zu Hause" Kosmetik Madini: "Musik" David Daye: Aktfotografie. MÜNCHEN 2001, ISBN 3-87467-774-5 Roger Hicks, Frances Schultz: Aktfotografie.

Vergilching 2000, ISBN 3-933131-00-6 Achim Sommer, Nils Ohlsen (Hrsg.): Der Akt im Kunst des zwanzigsten Jahrtausends. Aktphotographie in der DDR. Das Neue Berlin, 2009, ISBN 978-3-3-360-01957-8 D.M. Klinger: Moderne Meisterschüler der Erotik. Im Spiegel Online. 1 January 2013, accessed on nine June 2018. ? Helmut Gernsheim: History of Photography - The first hundred years (Propyläen Kunstgeschichte) 1983, p. 198. ? The nude photograph.

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