Architektur Kunst

Kunst der Architektur

Bauten & Architektur Motive kaufen billig als Wandbild bei einer großen Auswahl der renommiertesten Künstler. Das markante Gebäude an der ehemaligen diplomatischen Rennbahn wurde nach Plänen des Wiener Architekten Gustav Peichl errichtet. Durch die Architektur soll es möglich sein, die Natur zu erleben und gleichzeitig eine Attraktion für sich zu sein. Initiiert von den Architekten Mayer + Seidl Edgar Forster im Kindergarten Alterbach, Salzburg. Der Architekt des Maximilianeums, Friedrich Bürklein.

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Der Begriff Architektur (aus dem Griechisch und Lateinisch für "Architektur"[1]) bezieht sich im weiteren Sinn auf die Besetzung des bebauten Raumes durch den Menschen in handwerklicher und ästhetischer Hinsicht. Planen, Bauen und Bauen ist der Kern der Architektur. Der Begriff hat viele Bezeichnungen, die der Architektur unterschiedliche Aufgabenstellungen, inhaltliche Ausprägungen und Bedeutung zuweisen.

Der Begriff Architektur ist die deutsche Fassung der lateinamerikanischen Architektur (Baukunst), die sich aus dem Griechen ??????????[architékton] ableitet. Letztere besteht aus ????-[archi-], "Haupt-" und ??????[tékton], "Baumeister" oder "Zimmermann" und könnte daher mit "Supreme Craftsman" oder "Hauptbaumeister" übersetzt werden. Was heute unter "Architektur" zu verstehen ist, richtet sich daher auch nach dem Tätigkeitsfeld des Bauherrn.

Im Lauf der Zeit hat sich der Begriff verändert und kann nur in seiner ganzen Breite geschichtlich erfasst werden für die Architektur, die Erschaffung und Ästhetik von Gebäuden / Bauten aller Couleur. Heute ist der Ausdruck Architektur jedoch nicht mehr sehr prägnant. Im weiteren Sinne steht der Ausdruck Architektur heute im wissenschaftlichen Kontext oft für die Kunst des Gestaltens und Gestaltens von Räumlichkeiten im Allgemeinen als Überschrift von Bautypologien, als Benennung für das Fachgebiet der Architektur, als Gattungsbegriff für die Arbeiten der Architektur als Benennung für die Bauwissenschaft.

Jahrhundertelang wurde Architektur im weitesten Sinn als Bauwerk jeglicher Bauart begriffen. Die Architektur war die Konstruktion von Bauten, die Kunst des Bauens, daher der Ausdruck Architektur. Die Architektur befasst sich mit individuellen Bauten, vor allem im Bausektor. Die Stadtplanung befasst sich in einem größeren Rahmen mit der Planung von Großstädten und großen Baukomplexen und dem Zusammenwirken von Bauten und ihrer Umwelt.

Aus architektonischer Sicht befasst sich die Landschaftsgestaltung mit der entworfenen Landschafts- und Grünfläche. Zielsetzung der Raumgestaltung ist die Innenraumgestaltung. Allerdings ist diese Begriffsbestimmung seit Anfang des zwanzigsten Jahrhundert kontrovers. Dementsprechend sind die meisten Definitionsansätze nur im Rahmen gewisser inhaltlicher, aufgaben- und bedeutungsbezogener Auseinandersetzungen mit der Architektur nachvollziehbar, bei denen auch das jeweils aktuelle Gebäude mit seinen gestalterischen, technisch-wirtschaftlichen und politisch relevanten Auswirkungen berücksichtigt werden muss.

Wie beim Kunstwerk erscheint es nicht möglich, den architektonischen Gedanken auf die reine Wort- oder Sachbeschreibung zu beschränk. Wegen des so suggerierten Normativaspektes ist jede "inhaltliche" Definition von Architektur umstritten und im Wesentlichen ideell gestaltet. Alle Definitionsversuche - soweit sie eine Reflektion enthalten - sind bereits architektonische Theorie.

Der Begriff Architektur basiert im Kern auf der entsprechenden Einstellung und dem Wertsystem der bestimmenden Persönlichkeit, sei es des Bauherrn, Bauherren, Architekten oder Architekturtheoretikers. Daß die Einschätzungen der einzelnen Arbeiten der Architektinnen und Architekten in der Regel umstritten sind, ist unumgänglich, da es sich nicht nur um einen Wettstreit um Talente und Kompetenzen sondern auch um die Validität der einzelnen Wertvorstellungen dreht.

Aufgrund der Vielfalt der architektonischen Ansichten gibt es heute eine große Vielfalt an Formen in der Architektur. Die Architektur basiert nach Vitruv (De Architectura) auf drei Prinzipien: Diese sollen zum einen die Architektur und zum anderen die Bewertung der fertig gestellten Bauten vorgeben. Vitruv legt auch sechs grundlegende Konzepte der Architektur fest: "ordinatio", "dispositio", "eurythmia", "symmetria", "decor" und "distributio".

Wie beginnt und endet Architektur "bloßes Bauen"? Die Architektur als Kunst hat eine spezielle Gestaltungsqualität und weicht damit vom allgemeinen Bauwesen ab (siehe auch Ästhetik). Der Gedanke, was die tatsächliche Architekturleistung beim Planen und Errichten eines Gebäudes ist und was das Gebäude über das reine Funktionale hebt, hat sich im Verlauf des letzten Jahrhundert stark verändert:

Jahrhundert wurde ein Architekturbegriff dominiert, der dem Verwendungszweck von Gebäuden (einschließlich Ingenieurbauten) Priorität einräumt. Der konstruktive, proportionale und raumbildende Aspekt des Gebäudes wurde zum Designthema der Architektur. Gleichzeitig sollten die zahlreichen Abbildungen der Moderne, der Progressivität und des Ausdrucks der entsprechenden Gegenwärtigkeit der funktionalen Architektur Priorität einräumen.

Diese funktionalistischen Vorstellungen von Architektur wurden durch Strömungen wie Postmodernismus und Deconstruktivismus auflockert. Die Architektur kann durch ihren raumbildenden Charakter bestimmt werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Architektur die duale Verbindung von Platz und Schale. Die Architektur bildet eine Grenzlinie zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Architekturgeschichte ist so uralt wie die menschliche und mit ihr als Kulturelement verflechten.

Dementsprechend sind zwei Fachbegriffe in enzyklopädischer Hinsicht gegliedert: Eine chronologische Übersicht über die verschiedenen Entwicklungsstufen finden Sie unter den Stichwörtern Baugeschichte oder Architekturstil, die Erklärungen zur Methodologie und zum Fachgebiet im Beitrag Baugeschichte. Kulturgeschichtlich ist der kulturwissenschaftliche Teil, der sich mit der geschichtlichen Komponente der Architektur befasst, in erster Linie mit der Kunstwissenschaft und in zweiter Reihe mit der ingenieurwissenschaftlichen und soziologischen Methodologie.

Grosse architektonische Museen befinden sich im Berliner Architektenmuseum der Technischen Universität Berlin, Frankfurt (Deutsches Architekturmuseum) und München (Architekturmuseum der Technischen Universität München). Die Architektur äußert sich in einem einzigen Bauwerk, einem Baukomplex, einer Siedlung oder sogar in einem ganzen Stadtkomplex. Darüber hinaus haben aber auch die rechtlichen, religiösen, politischen und sonstigen gesellschaftlichen Umstände einen enormen Einfluß auf Architektur, Stadtentwicklung und Stadtentwicklung.

Die Repräsentationsarchitektur ist vor allem oft der erkennbare Spiegel der entsprechenden Gesellschafts- und Herrschaftsformen. Architektur ist daher ein essentieller Bestandteil der gesellschaftlichen Kultur. Die modernen Menschen sind ständig von Bauten und Architektur umringt. Es kann auch Auswirkungen auf die körperliche Verfassung haben. Die Architektur hat daher für jeden eine ganz bestimmte Aussagekraft und prägt den Alltag weit mehr als reine Natur.

Lediglich ein Teil aller Bauten wird von Architektinnen und Architekten beplant. Architektinnen und Architekten werden vor allem bei komplizierten Planungs- oder Repräsentationsbauten miteinbezogen. Dies führt auch zu der weit verbreiteten Auffassung, dass sich Architektur nur auf Sonderbauten bezieht und vom "profanen" Bauwerk zu unterscheiden ist. In allen heutigen Großstädten sind die nachteiligen Auswirkungen dieser Trennung von Architektur und Bauwerk ersichtlich.

In Deutschland wird das Architekturthema nicht oft in der Bevölkerung thematisiert, und die Diskussion über zeitgemäße Architektur wird oft den "Experten" vorbehalten. Doch nicht nur die Bauherren tragen die Verantwortlichen für die Bebauung. Die Auswahl des Bauherrn erfolgt durch den jeweiligen Bauherrn, der die entscheidenden Spezifikationen festlegt. Für eine gut ausgebaute Umgebung ist daher ein allgemeines gesellschaftliches Bewußtsein für die Wichtigkeit der Architektur unerlässlich.

Die Kulturstiftung des Bundes für Bauwesen will in Deutschland das Bewußtsein für die große Wichtigkeit der Architektur schärfen. Die Bundeskunstsektion hat in Österreich eine eigene Fakultät für Architektur und Gestaltung, eine Architektur-Stiftung und die Drehscheibe für Baupolitik und -kultur. Gute Architektur wird in einigen Staaten als nationales Ziel erkannt, in Frankreich seit 1977 und in Finnland seit 1998. In einigen Staaten findet die Architektur eine große Anerkennung in der Gesellschaft, die ein Gebäude als Sinnbild ihrer Wertvorstellungen und ihres Lebensgefühls auffasst.

Gewisse Motive nehmen die Architektinnen und Architekten immer wieder in Anspruch, egal welchen Stils und welcher Zeit. Dies sind auch die wesentlichen Merkmale der Baukritik. Gebäudefassade: Die Außenhaut, d.h. die Außenhaut eines Bauwerkes in Bezug auf Material und Farbe, bleibt den Bauherrn unter dem Einfluß des Bauamtes und des Denkmalschutzes überlassen. Ablesbarkeit: Damit ist gemeint, in welchem Maße das Äußere eines Bauwerkes "zeigt, was es enthält", z.B. seine Funktionalität, Bauweise, innere Struktur oder gar seine Wichtigkeit.

Die Frage, ob ein Bauwerk dies nach aussen hin sichtbar machen soll, kann sehr verschieden gelöst werden. Zurückhaltender ging es bei den Architekturbüros Herzog & de Meuron in der Fachhochschulbibliothek Eberswalde zu, wo die Fassaden mit Foto-Motiven verkleidet sind, die den Informationsinhalt einer Fachbibliothek nach aussen symbolisieren. Bei anderen Gebäuden hingegen verbirgt sich ihr Inneres hinter einer Schauspielfassade.

Beziehung zur Umwelt: Das ideale architektonische Konzept ist die Gestaltung eines Gebäudes, das auf vielfältige Arten mit der Umwelt verbunden ist. Ideale Referenz: Im Zusammenhang mit der Denkmalspflege kommt bestimmten Orten, Strassen, Plätzen oder Gebäuden eine Sonderstellung zu. Die konzeptionelle Referenz ergibt sich weniger aus formal-ästhetischen Aspekten als aus einem oder mehreren geschichtlichen Geschehnissen, Umständen oder einem bestimmten geschichtlichen Zusammenhang, in dem ein Gebiet oder Bauwerk steht oder gestanden hat, z.B. einem bestimmten Abschnitt der früheren Stadtmauer oder dem Checkpoint Charlie Übergangspunkt in Berlin, Geburtshäusern oder Wohn- und Geschäftshäusern.

Arbeitsplätze wichtiger Personen, politische Umbruchstellen etc.; auch ohne architektonisch-historische Bedeutsamkeit müssen ArchitektInnen und PlanerInnen das Ideal bei der Dekonstruktion, Rekonstruktion, Wiederverwendung, Umgestaltung oder Erweiterung solcher geschichtlich und sozial spezifischer Räume einbeziehen. Seit den 80er Jahren sind in der Architektur die Bereiche Klimaschutz, Umweltschutz, ökologisches Bauen und Energieeinsparung in der Gebäudetechnik zu bedeutenden Schwerpunktthemen geworden.

In vielen Gebäuden besteht ein hoher Heiz- und Kältebedarf; über die Nutzungsdauer des Hauses hochgerechnet, ergeben sich Einsparpotenziale. Das wirkt sich teilweise auf die Architektur der Häuser aus. In vielen modernen Gebäuden wird heute ein guter energetischer Standard erreicht. Designentscheidungen werden oft auf der Basis des Kostenrahmens gefällt und haben somit einen erheblichen Einfluß auf die Architektur.

Die Kostenthematik führt die Disponenten durch den ganzen Planungs- und Durchführungsprozess. Andere oft verwendete Schlagworte in der architektonischen Debatte sind: Längst gehört die Architektur zum Menschen. In der Architektur (besonders in der Renaissance) verweist die Proportionaltheorie auf die Theorie der Harmonie in der Architektur. Im Laufe der Jahrhunderte haben ArchitektInnen, MusikerInnen und PhilosophInnen nicht nur immer wieder neue Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Kunstrichtungen gefunden und hergestellt, sondern auch einander neue Anstöße verliehen.

1859 sagte der Denker Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: "Architektur ist eingefrorene Kunst. Die Architektur ist eingefrorene Kunst. Diplom-Psychologe: Die Architektur beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen. In der Baupsychologie werden die Ergebnisse aus der Empirie gewonnen. Sociology: In der Bausoziologie geht es um die sinnbildliche Wechselwirkung zwischen Menschen, die über die Konstituierung und Ausgestaltung von Räumen, zum Beispiel von Großstädten, Landschaftsbildern (Parks), Wohnhäusern, Gebäuden, Brücken, Denkmälern oder speziellen Komponenten (Türme, Tore, etc.) bis hin zur Raumgestaltung; also auch um den Berufsstand des Bauherrn, der Baupolizei, der Bauwirtschaft und des Wohnens.

Dabei haben die geforderten Rahmenbedingungen darunter Stabilität, Betriebssicherheit, städtebauliche Integration, technische Ausstattung und Energie-Effizienz Einfluss auf die Architektur. Wilhelm Koch: Bautilkunde - Europäische Baukunst v. der antiken bis zur Gegenwart, Ausgabe Nr. 27/2006, ISBN 978-3-577-10089-2 Louis Hellman: Architektur für Einsteiger (Architektur A-Z - A Rough guide).

Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1988, ISBN 978-3-499-17551-0 Hermann Hipp, Ernst Seidl (Hg.): Architektur als Politikkultur philosophia practica. Reimer, Berlin 1996, ISBN 3-496-01149-1 Joshua Comaroff/Ong Ker-Shing: Schrecken in der Architektur. Editions, San Francisco, Kalifornien, USA 2013, Visionäre Architekten, University of St Thomas, Library of Congress Card Number, 68-24454, S.W. Swan Services, New York, 68, Gerrit Confurius: Architektur und Geistesgeschichte. 1998.

Die geistige Stätte der Architektur Europas Transkript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3849-3. Hans Koepf, Günther Binding: Bildwörterbuch der Architektur. Funktion und Form der Architektur. Philip Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010572-6. archechinoah. de - Architektenportal und Forum für Architektur - viele Referate, Information und aktuelle Veranstaltungen im Bereich Architektur. Zehn Architekturbücher: von Veitruv.

Darmstadt: Wissenschaftliche Büchergesellschaft, 1964, ISBN 3-534-01121-X, S. 45. Heiner Knell: Vitruvs Theorielehre. Wissenschaftliche Büchergesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 3-534-21959-7. Daniel Buggert, Karl R. Kegler: Kopieren ist im Grunde ein versprechendes Gespräch mit dem Diplompsychologen Stephan Grünewald über die Auswirkungen von medialen Bildern in der Architektur. in: Archimära (Ausgabe 2/2009).

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