Auktionen Deutschland

Versteigerungen Deutschland

ist eine der größten Verwertungsgesellschaften in der Bundesrepublik Deutschland. Ist eine Containerauktion in Deutschland erlaubt? Versteigerungen wie Containerkriege in den USA gibt es in Deutschland nicht. Auktionen und Verkauf von Schmuck, Uhren, Kunst, Antiquitäten, Orientteppichen, Lifestyle-Möbeln, Markenmode usw. Die angegebenen Adressen sind die Postanschriften der Auktionshäuser.

Auktionen in Deutschland | Bauen und Leben

Von A&W werden 30 führende deutsche Versteigerer empfohlen. Die in Deutschland tätigen ausländischen Versteigerer Christie´s, Dorotheum, Philipps und Sotheby´s sind ebenfalls nicht aufgeführt, da sie am besten im Netz zu erreichen sind. Den silbernen Lieblingspokal Friedrich des Großen und die üppig geschmückten barocken Möbel des Künstlers Georg Baselitz: Es ist viel Kunstgeschichte in Niedersachsen mit Alden an der Aller verbunden.

Bereits seit 1975 nutzen die Auktionshäuser Karin und Florian Seidel das alte Schloß als Sammelplatz für künstlerische Arbeiten; in drei großen Auktionen pro Jahr sind Möbel und Gemälde vom Hochbarock und Jugendstil bis in die Neuzeit sowie Meißener Feinsteinzeug und Feinsilber zu ersteigern.

Seit über 90 Jahren befindet sich ein Familienunternehmen in Familienbesitz. Die große Teuerung Anfang der 1920er Jahre und der Kunstmarktboom erlebten Leo Spik und seine Nachkommen, als die Häuser alle Duplikate - von der Graphik bis zum Keramik - in ihren Lagerhallen ausverkauften.

Bei so viel Historie, wie kann man sich auf einen einzigen Bereich begrenzen, stellt der Versteigerer Christian Arndt fest? Nein, das traditionelle Haus versteht sich von ganzem Herzen her als Generalist: vier Auktionen pro Jahr, und immer das gesamte Angebot, Antiquitäten und Mobiliar, Altmeister und Asiatica, Silberschmuck, Icons, Armbanduhren und Juwelen.

Der kleine Auktionsbetrieb muss um die Gewinnung von Einlieferern und Interessierten ringen. Manchmal werden alte Meisterwerke restauriert und kommen zur Versteigerung, das Silberangebot ist groß. Der Versteigerer James Schmidt beklagt, dass derzeit nicht viel Raum nur für Mobiliar ist. In den sechs Jahren seit der Firmengründung ist das Unternehmen deutlich gestiegen.

Versteigerer sein und nur Versteigerer - das ist für Karl Michael Arnold ein Selbstverständnis. Der Versteigerer, so sein Motto, agiert im Sinne und in der Reihenfolge seiner Kundschaft; nur das Zusammenspiel von Anbieten und Nachfragen entscheidet über den Kaufpreis. Arnold ist seit 25 Jahren im Unternehmen tätig, wuchs in dem von seinem Grossvater gegründeten Haus auf und pflegte die gute Nachbarkultur.

Dementsprechend vielseitig ist das Angebotsspektrum seiner neun eigenen Auktionen pro Jahr: Juwelen und Gegenwartskunst, Altmeister, Graphik, Silber, Porzelan, Asiatica und natürlich Mobiliar aller Zeitalter. In dem vor 45 Jahren von ihrem Familienvater Wilhelm H. Döbritz in Frankfurt gegründeten Haus sammelt Anja Döbritz-Berti Schätze: wichtige Sammlungen aus der Umgebung und darüber hinaus und wertvolle, hochgeschätzte Einzelelemente.

Bei drei bis vier großen Auktionen pro Jahr sowie Sonderauktionen in der großzügigen Niederlassung am Mainhafen werden neben Gemälden und Plastiken auch Asiatica, Tapeten und Gartenmöbel vom Stil des Barocks bis zum zeitgenössischen Kunsthandwerk und Jugendstil dem Dänen Arne Jacobsen angeboten. Sie existieren noch, die kleinen Häuschen, in denen der Versteigerer das Gold manchmal selbst reinigt und den Umgang mit den Kunstsammlern aufrechterhält.

Die Auktionen sind lustige Ereignisse. Wer auf dem Quivivive ist, kann viele Raritäten im Sortiment vorfinden. Gelegentlich meckert der ehemalige Versteigerer und die Anbieter auf ihren Klappsesseln haben sich amüsiert. Jedes Mal, wenn eine Dame das kleine Hamburger Versteigerungshaus betreten hat, zieht sie eine Blüte heraus und übergibt sie mit Küssen oder einem freundlichen Knecht.

Der studierte Kunsthandwerker führt seit vier Dekaden sein Unternehmen, kümmert sich um Nachlässe, kennt jeden Pfefferbeutel in der Stadt, jeden Schiffseigner, Schiffsausrüster oder Medienmogul, der seinen Haushalt oder seine Kollektion zerschlägt. Kendzia sorgt dann für die Trophäen: Meeresstücke und dicke Flügelstühle, Biedermeier-Sekretärinnen und Silberwaren, Grafiken von Horst Janssen und chinesischem Feinsteinzeug.

Damit nichts verwirrt, nimmt die Frau die Aufschläge auf, ein Junge rollt die Einrichtung vor, die Töchter Eva Uebach-Kendzia macht sich bereit, das Unternehmen zu leiten. Malerei und Graphik aller Zeiten, stattliche Einrichtung und Verzierung, Silberschmuck, Schmuck und edles Geschirr. Da Hamburg über einen eigenen Yachthafen und über gute Beziehungen zur ganzen Erde verfügt, findet man hier alles, was die Hansehändler von ihren Fahrten rund um Cape Horn bis zum Gelben Meer mitgebracht haben.

Das Porzellanangebot von der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin, Herzoglich Braunschweig, Nymphenburg und China ist vielseitig, und seit 35 Jahren hat der aus dem klassizistischen Kunsthandwerk stammende Alleskönner aus Hannover ein vielfältiges Programm: Altglas und silbernes, Grabungsstücke aus Keramiken und russischen Symbolen sowie Mobiliar von der Barockzeit bis zur wienerischen Neuzeit.

Metz hat sein ganzes Leben an die Malerei verloren und die Künstlertochter geheiratet. Jahrhundert wurde der Schwerpunkt des Hauses, aber wenn das Anwesen von Zarah Leander oder das gesamte Innere eines Schloßes oder Weingutes versteigert werden soll, dann machen es auch die beiden Kinder John und Mike zu einem festlichen Ereignis.

Natürlich sind nur die alten Vorlagen, alles andere, so Turowski, auch im Internet zu haben. Das kleine aber feine Haus W.G. Herrn sucht einen neuen Besitzer in der Stadt. Beide geben ihr Gewerbe in Krefeld auf, ziehen um und werden Auktionshäuser. Seitdem haben sie ihr Sortiment an Blumenvasen und -gläsern, Lampen und Jugendstilmöbeln um eine eigene Spezialität, nämlich das klassische Dessin, ergänzt - und feierten in zwei Auktionen pro Jahr mit namhaften Gestaltern wie Raimund Loewy und Le Corbusier, Arne Jacobsen und Alvar Aalto, mit Bauhausmöbeln und Tiffany-Lampen die Siegeszüge.

Der Auktionsbetrieb bringt 1000 Prozentpunkte mehr Aufwand mit sich, sagt Turowski - aber es ist auch viel, viel mehr. Sie wurde 1802 ins Leben gerufen; die erste Versteigerung erfolgte vor 200 Jahren im Jahr 1811. Henrik Hanstein führt das Unternehmen heute in der fünften Generation mit allem, was Kunstliebhaber und Kunstsammler anzieht: von der spätgotischen Bildhauerei bis zur Photographie, von Gemälden alter Meister bis zur jüngeren Epoche, von Silberschmuck und Feinsteinzeug über Möbel und Juwelen bis zu Manuskripten, Bücher und außereuropäische Kunste.

Die Lempertz-Niederlassungen in Brüssel (ab dem nächsten Jahr in einem fantastischen Auktionshaus von Jules Barbier), Berlin und München, sind das einzige in Deutschland, das im Rahmen des Netzwerks "International Auctioneers" veranstaltet wird - neben namhaften Häuser wie Koller in Zürich und dem Wiener Dorotheum. 1904 wurde das Gebäude von Jules Barbier gebaut. Die Lempertz ist das grösste und engagierteste deutsche Traditionsunternehmen - und in vielen Bereichen Vorreiter:

Henrik Hansteins Tochtergesellschaft Alice ist seitdem als Spezialist für Altmeister in das Unternehmen eingestiegen. Von der Barockmusik bis zum klassischen Klassiker spielte im Koelner Haus Van Ham eine bedeutende Rolle. Für das Haus Van Ham. Fast drei Mio. EUR für ein Bild des Rembrandtschülers Gerrit Dou, 230.000 für einen Transformationstisch von David Roentgen oder 134.000 für einen Münzbecher aus Hamburg von 1695: Markus Eisenbeis, seit 1996 Leiter des Koelner Hauses Van Ham, ist in der ersten Liga.

Mit Erfolg begeistert er ein junges Fachpublikum nicht nur mit moderner und zeitgenössischer Malerei, sondern auch mit der eleganten Ära des klassischen Barocks, mit der Handwerkskunst einer Rokoko-Kommode oder der majestätischen Würde einer Credenza aus Augsburgischem Silberschmuck. Es war verblutet, sagt der Kulturhistoriker, als er 1995 sein eigenes Kunstauktionshaus gründete:

Das, was die Kunstsammler gesammelt hatten, wurde mehr oder weniger auf freiwilliger Basis wiederverkauft. Die alten Möbeln, vor allem des Barocks und des Biedermeiers, sowie des Glases und Porzellans, vor allem Meißen, laufen wieder gut. Ob ein Schrank vom Bodensee oder eine Schublade aus Ulm, ob aus Augsburg oder Biberach, ob alpines Mobiliar oder ein Blick auf die Mainauinsel aus dem neunzehnten Jh. - die näher und weiter entfernte Umgebung ist gut inszeniert.

Darüber hinaus hat Michael Zeller ein außergewöhnlich großes Angebot an Werken und Kuriositäten aus allen Zeitaltern und Kontinenten, vom alten ägyptischen Ushhebtis bis zu Jukeboxen aus Michigan, vom Nymphenburger Feinsteinzeug bis zum Vulkangestein-Buddhas. Da das Auktionshaus so farbenfroh und vielfältig ist, möchte der 1968 als jüngste Auktionatorin Deutschlands eine Schar von Neugierigen durch sein wunderschönes Bürgerhaus im Zentrum von London führen und erklären, wann sie bei einer Versteigerung die Hände aufheben.

Holger Hampel ist seit 40 Jahren im Kunsthandel tätig, heute formen drei alte, junge Auktionshäuser den Hausstil, die jüngere, Sophia Countess von Preysing, ist gerade mal auf Platz 29 angekommen Bei Hampel ist alles etwas glanzvoller, ein bißchen mehr von und zu: Schwerer Teppich, rinderblutrote Mauern, perfekt für massive Innenräume und goldfarbene Zargen.

Ein gemütlicher Hof mit Brunnen vor einem Palast mit südlichem Ambiente - auch aus Russland kommen die Liebhaber, wenn das Haus sein Sortiment öffnet: Hofmöbel und alte Meisterwerke, Elfenbein und Silberschmuck, herrliches Feinsteinzeug, Asiatica und Flämischteppiche. Wenige Meter von den PINAKOTEN befindet sich das Münchener Haus für Auktionen mit dem Namen Numeister.

Ein Höhepunkt in der Hausgeschichte war das kaiserliche Tafelgeschirr der Familie Wittelsbach, aber es gab immer Raum für afrikanische und ozeanische Malerei, für 1970er Jahre für Modekunst oder bayerische Folklore. Altmeister und Modernität stehen auf dem Plan, silbernes und porzellanfarbenes, höfisches Mobiliar und der Bauern-Schrank aus den Voralpen.

Sie eröffnet einen eigenen Ausstellungsraum für zeitgenössische Malerei, klassische Gestaltung und Fotografie. Inmitten Schwabings, am begrünten und beschatteten Schwabinger Platz, befindet sich ihr kleines Versteigerungshaus, ihr Sortiment beinhaltet alles, was die Blicke von Kunstliebhabern, Kunstsammlern und Kunstjägern zum Strahlen bringt - vom Silberservice von der Berliner Werksstätte bis zur Barockheiligen figur, vom Bugatti-Schrank bis zum bequemen Bugholzschaukelstuhl.

Der Reichtum der bayerischen Kulturgeschichte bildet ein festes Standbein - Nymphenburger Porzellan, Augsburger Silberschule, Münsterschule. Legendäre Merkmale sind der Humor der Auktionatoren, ihr waches Kunstverständnis und ihr sicherer Blick. Auf der linken Seite hinter der Reception die Bilder und Porzellane, die Uhrenvitrinen, Asiatica und Feinsilber, auf dem Fußboden Sammelteppiche auf dem Weg zu den edel ausgestatteten Auslagen.

Auf der rechten Seite die möblierten Säle, vom Barock-Sekretär bis zur vollständig ausgestatteten Bücherei von Richard Riemerschmid: Die Gegend um die Münchener Pinnakotheken ist voller Kostbarkeiten und Anreize. Das 1844 gegründete Haus ist das drittgrößte deutsche Versteigerungshaus. "Michael Scheublein hat das Münchener Versteigerungshaus in München knapp 25 Jahre lang beraten und geleitet - vor drei Jahren hat der ausgebildete Rechtsanwalt und Versteigerer sein eigenes Haus in einer stattlichen Wohnung in einem alten Gebäude an der Isar eröffnet.

Aber auch in vier großen Auktionen pro Jahr und drei Varia-Auktionen können Porzellane und Teppiche, Möbel und Kunstkammerobjekte entdeckt werden. Aber gerade bei seinem Lieblingsfach Silberschmuck - "bei allem anderen, bei den Gläsern und Porzellanen, muss man befürchten, dass man zerbricht, Silberschmuck ist schlichtweg das Praktische und Angenehmste" - zeigt Scheublein, dass ein noch ausgereifteres Zeitalter nicht vor Passionen bewahrt.

Leuchten und Keramiken, Bronze, Gläser, Silber und Mobiliar aus der Zeit der fliessenden und sprießenden Formgebung stehen im Mittelpunkt der rund sechs Auktionen pro Jahr. In letzter Zeit wird aber auch dem modernen Entwurf und der zeitgenössischen Malerei mehr Beachtung geschenkt, und auch für die Bereiche Klassik, Renaissance, Barock, Asiatica und Meissener Porzellan gibt es von Zeit zu Zeit Angebote.

Jahrhundert, der langjährige Fachmann des Haus der Künste des XIX. und beginnenden XX. Jh., vertieft eine Einrichtung weit über das Tagesgeschäft und die Münchener Kreise hinaus - etwa wenn er im "Collector's Journal" die schwierigsten Frage nach der Herkunft und dem Wert der erbrachten Werke seiner Leserschaft beantworte.

Jeder, der die Kostbarkeiten des Landes angemessen repräsentieren will, von der Gothik in Ulm bis zur Klassik von Willi Baumeister oder Oskar Schlemmer - benötigt Raum. Auf sieben Stockwerken zeigt das Haus Nagel, was in rund 18 Auktionen pro Jahr versteigert werden kann. Vom Möbel über die alten Herren bis hin zu Keramik und Silberschmuck ist alles dabei, was König und Kapitän der Industrie inspiriert hat.

Der Schwerpunkt liegt auf Teppichböden und zeitgenössischer Malerei, neuerdings auch auf dem Bereich des Designs - und vor allem: Orient. Auch heute noch kann es passieren, dass ein Chinese eine rund eine Million für ein Möbelstück aus seiner Heimatregion anbietet. Es ist ganz einfach: Er verkaufte einige der Möbeln, um die anderen mit dem Gewinn zu schonen.

Das war für Yves Siebers ein gutes Angebot, aber auch für die Stadt: Die Sessel und einige sehr wenige Sitzbänke von Arne Jacobsen bringen eine gute Prämie; der Versteigerer gibt den Vätern kostenlos den Tipp, die restlichen Teile nicht von einem Zimmermann, sondern vom Handwerker selbst nacharbeiten zu lassen. 2.

In seinen Auktionen in den edlen Räumlichkeiten einer früheren Meißner Porzellangipsfabrik und Möbeln vom barocken bis zum jugendlichen Stil mit klassischen und antiken Gegenständen des zwanzigsten Jahrhunderts vermittelte der ausgebildete Küchenchef und Geschäftsmann Karlheinz Kaupp den Kontakt und braucht ein geeignetes Umfeld, in dem sie ihre Wirkungen entfalten kann.

So: die 1515 erbaute Markgrafenburg in Sulzburg, seit 2004 ein würdiger Wohnsitz für die Künste, auch wenn sie nur auf der Flucht ist. Zwei Mal im Jahr versteigert die Firma in vier Auktionen ihre Schätze: Altmeister und Handwerk, zeitgenössische Künste, Juwelen und Silberschmuck, Jugendstil. Die Auktionatoren lachen. Denn auch zukünftige Versender wollen gerne mit Respekt und schöner Präsentation aufwarten.

Auf diese Weise kam er zu den Gemälden von Carl Spitzweg, für den sein Wohnhaus eine erste Anlaufstelle geworden ist, und erst vor kurzem zu einer fantastischen Sammlung von Asiatica.

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