Auktionshaus Lempertz in Köln

Versteigerungshaus Lempertz in Köln

Die Kölner Auktionsfirma Lempertz bewarb ihre Firmenchronik mit einer kostenlosen "Originalgrafik" von Gerhard Richter. Aber der Künstler winkt weg. Der Lempertz in Köln. im Auktionshaus Lempertz in Köln unter dem Hammer. Versteigerungshaus Lempertz in Köln: www.

lempertz.

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Angefangen von alter bis hin zu afrikanischer und ozeanischer Malerei hat unser traditionsreiches Auktionshaus ein großes Auktionsangebot. Bei Lempertz sind neben den Klassikern natürlich auch Online-Auktionen als Online-Bieter möglich. Seit Lempertz' Firmengründung ist die Old Art Department eine der tragenden Säulen der Auktion. Das Auktionsangebot umfasst das ganze europäische Kunsthandwerk: Mobiliar, Juwelen, Silberschmuck, Porzellan, Keramiken, Gläser, Miniaturen und Konservendosen.

Nebst den Versteigerungen.... Zu den Versteigerungen der modernen Künste gehören sowohl die europäischen Kunstwerke des ausgehenden neunzehnten als auch die Avantgarde des zwanzigsten Jahrtausends. Die Zeit der antiken Modernität.... Lempertz veranstaltet seit 1989 Versteigerungen zeitgenössischer Gegenwartskunst. Lempertz nimmt mit seinen Fotoauktionen seit 1989 bundesweit eine Pionierrolle ein.

Spezielle Fotoauktionen finden zwei Mal im Jahr statt.... Lempertz war vor gut einem halben Jahrtausend eines der ersten Versteigerungshäuser der Erde, das spezielle Versteigerungen für asiatische Künste durchführte. Die Versteigerungen umfassen heute Werke aus China, Japan, Tibet, Nepal.... Die Werke Afrikas und Ozeaniens faszinieren seit Anfang des zwanzigsten Jahrtausends Künstler und Kunstsammler und beeinflussen die zeitgenössische Malerei - den Cubismus, den Foauvismus oder den deutschen Expressionismus? eindrucksvoll....

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Das Kunstauktionshaus Lempertz ist aus einem 1845 in Bonn entstandenen Buch- und Kunstgeschäft hervorgegangen. Jahrhundert beginnt die Historie von Lempertz: Johann Matthias Heberle (1775-1840) eröffnet 1802 in Köln eine eigene Druckwerkstatt, der bald ein "Antiquariat mit Auktionshaus" folgt.

Im Jahre 1811 wurde die erste Versteigerung der Fa. J. M. Heberle durchgeführt. Als der Firmengründer 1840 starb, hatte sein 24-jähriger Angestellter Heinrich Lempertz (1816-1898) die Leitung der Gesellschaft übernommen, die von nun an "J. M. Heberle (H. Lempertz)" nannte. 1845 eröffnet Mathias Lempertz (1821-1886), der Sohn von Heinrich Lempertz, die "Buch- und Kunststoffhandlung Heberle-Lempertz" als Zweigniederlassung der in Köln ansässigen Gesellschaft in der Fürstenstrasse 2 in Bonn, dem Geburtshaus von Schillers Ehefrau Karl von Lengefeld, die 19 Jahre früher verstorben war.

Im selben Jahr findet am selben Tag die erste Auktion der verlassenen Bücherei von August Wilhelm Schlegel statt. Im Jahre 1854 wurde die Niederlassung Bonn zu einem selbständigen Unternehmen im Eigentum von Mathias Lempertz. Im Jahre 1875 erwarb Peter Hanstein (1853-1925) das Unternehmen und bezahlte 20.000 Mark für den Nachnamen Math.

Im Jahre 1888 zog die Bibliothek in neue Büroräume im Innenhof 40, später Franziskanerstraße 6 in Bonn. Darüber hinaus wurden immer mehr Bilder von alten Meistern und Kunstgewerben ersteigert und 1902 eine Zweigstelle in Köln gegründet, die sich zunächst im Hause des Diözesanmuseums des Erzbischofs unterhält. Lempertz war das erste europäische Auktionshaus, das 1908 mit der Auktion Ostasiens antrat.

Im Jahre 1937 beginnt Heinrich Böll seine Ausbildung zum Kaufmann in der Bonner Lempertzbuchhandlung. Noch im selben Jahr wurde das Auktionshaus Köln vom Judenhändler Max Stern (1904-1987) mit der Versteigerung von Werken aus seiner Kollektion beauftrag. Vom 12. bis 13. 12. 1939 wurde die Kollektion des juedischen Barm-Kunsthaendlers Walter Westfeld (1889-1943), dessen Vermoegen und Kunstsammlungen beschlagnahmt worden waren, bei Lempertz gewaltsam versteigert.

Der Bau am Neumarkt wurde während der Aktion Millennium am 31. 5. 1942 schwer beschädigt und am 22. 11. 1952 eröffnet, nachdem am 9. 5. 1951 der von Peter Baumann geplante Wiederaufbau mit der Auktion der wichtigen Hubert Wilm-Sammlung (München) im 12. 12. 1952 begonnen hatte.

9] Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten Josef Hanstein (1885-1968) und sein Vater Rolf Hanstein (1919-1970) das "Kunsthaus Lempertz" fort. Ab 1958 führt das Gebäude eigene Versteigerungen für moderne Künste durch. Die Lempertz Contempora Gallery for Contemporary Art wurde 1965 gegründet. Lempertz ist das erste deutsche Auktionshaus, das seit 1989 in eigenen Versteigerungen aktuelle Werke der Gegenwartskunst, Fotografie und Fotografie ersteigert.

Lempertz ist mit Vertretungen in Berlin, Frankfurt, München, Zürich, Brüssel, Paris, Tokio und Shanghai eines der bedeutendsten Kunstauktionshäuser Europas. Jährlich finden ca. 14 Versteigerungen statt, ergänzt durch bebilderte Kataloge und einwöchige Voransichten. Zu den Frühjahrs- und Frühjahrsauktionen, bei denen Old Art, Applied Arts, Modern and Contemporary Art, Photography and Photography sowie East Asian Art ersteigert werden, kommen die beiden Buch- und Grafikauktionen sowie die Tribal Art Auction im Frühling hinzu.

Auktionen werden in Köln und in den Filialen in Brüssel und Berlin durchgeführt. Lempertz ist zudem seit jeher Mittler zwischen privaten Sammlern und musealen Einrichtungen und konnte wichtige Kulturgüter an die öffentlichen Einrichtungen weitergeben. Die Lempertz AG ist Teil der 1993 ins Leben gerufenen Unternehmensgruppe "International Auctioneer" (IA AG), die acht weltweit tätige, renommierte, unabhängige Versteigerer aus acht Nationen einbindet.

Zwischen 20 und 30 Werke im Gesamtwert von 1 Mio. Mark aus dem Eigentum Albert Speers mit der anonymisierten Herkunftsangabe "Aus Privatbesitz"[12] hatte das Haus im Mai 1981 jedoch vorsorglich überprüft, ob die Gemälde "restitutionsverdächtig" waren. 392. Versteigerung der Sammlung Stern, Düsseldorf, mit Arbeiten von Lodovico Carracci, Friedrich August von Kaulbach, Wilhelm von Schadow, Franz Xaver Winterhalter und anderen.

Wolfram Hagspiel: Köln und seine Juden. J. P. Bachem, Köln 2010, ISBN 978-3-7616-2294-0, S. 57-99. Der gesamte Gesamtkatalog kann auf der Startseite des Versteigerungskatalogs vom 11. November 1939 eingesehen werden Teil der Kollektion Digitale Maßnahmenkataloge im Netz, letzter Zugriff am 31.04.2015. Niklas Maak: Über den Handel mit Künstlern und Konsumenten in:

FAZ, 24. November 2010, S. 27 Renate Meinhof: Wer wusste was und wann. Vgl: Stefan Koldehoff: Die Kollektion, die es nie gab: Weltausstellung am Sonntagmorgen, 17. November 2010. 11. Februar 2010 Frankfurt, S: 28. Oktober 2012, S. 37; Artikel:

Und was ist ein gewöhnlicher Auktionshaus?

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