Auktionshaus Muenchen

Versteigerungshaus München

Ungefähr drei bis vier Wochen vor jeder Auktion erscheinen ein bis zwei reich bebilderte Kataloge für die Buch- und Kunstabteilung. Unsere gedruckte Ergebnisliste erhalten nur unsere Katalogabonnenten in der Woche nach der Auktion. Über die Hans Mohrmann Auktion ist möglich! In München präsentieren wir Ihnen renommierte Auktionshäuser. Einige Meißener und Silberobjekte habe ich versteigert.

Das Auktionshaus Von Brunn - Ihr Ansprechpartner für Auktionen in München |

Mit dem Auktionshaus BrÃ?hl haben Sie einen kompetenten und vertrauensvollen Partner fÃ?r den Vertrieb Ihrer Kunstwerke, umfangreichen NachlÃ?sse oder besonderen Relikte - wir sind Ihr Partner, wenn es um den Vertrieb von AntiquitÃ?ten, Kunstwerken und ganzen NachlÃ?ssen geht. Haben Sie Ihre Werke bereits in einem Auktionshaus in München ersteigert, können Sie mit uns Interessierte und Liebhaber auf der ganzen Welt anlocken!

Der Verkauf wird mit dem Versteigerer mitbestimmt. Es werden On-site- Versteigerungen, Online-Auktionen oder klassischen Hallenauktionen angeboten. Die von Brühl ist ein Online-Auktionshaus, das dezent, rasch und sicher Ihre Münchner und anderen Städte auf ihre Güte überprüft, bewertet und ersteigert. Falls Sie Münchner Klassiker aus Privatsammlungen oder Nachlässe zu einem angemessenen Preis verkaufen wollen, sind wir der passende Partner für Sie.

Auch wir sind daran interessiert, ganze Grundstücke zu erwerben und führen in diesem Rahmen vollständige Ausweisungen durch.

Auktionatoren in München

Ottostr. 3/Arcorstr.1 (wahrscheinlich baugleich mit dem Kunsthändler Ernst Wengenmayr, später Geschäftsführender Gesellschafter Adolph Weinmüllers, in der Ottostr. 7 (Hopp 2012, S. 122). Im Jahre 1931 wurden vier bebilderte Kataloge (Katalog 3 wurde nicht festgelegt) mit Bildern, teilweise auch anderen Kunstgegenständen, veröffentlicht. 1930-1933: Das Buchantiquariat veröffentlicht drei teilweise bebilderte Versteigerungskataloge mit Bücher und wissenschaftlichen Geräten.

Mit Hugo Helbing, München, fand eine Auktion statt. Veröffentlichung: Gegr.: 1885, Auflösung der Firma Hugo Helbing am 14. Jänner 1938 und Eintragung als Alleineigentümer (Hopp 2012, S. 74-98). Eigentümer: Hugo Helbing (1863-1938); ab 1906 als Geschäftsführer mit Theodor Neustätter (bis 7. April 1936), Miteigentümer: 1915 Ernst Spiegel (bis 1. Dezember 1936) und Fritz Helbing (bis 31. Dezember 1935), Geschäftsführung seit 1911: Kurist Adolf Alt (Hopp 2012, S. 74ff.).

Allein für das Münchenerhaus publizierte Hugo Helbing 123 Auktionshäuser. Wurden in den Jahren 1930 bis 1933 zwischen 22 und 28 Auktionskatalogen veröffentlicht, sank diese Häufigkeit rasch auf 13 Kataloge im Jahr 1934. Mittlerweile gab es weitere Versteigerungen von Bücher und Mobiliar. Im Jahre 1935 gab Helbing endlich nur noch vier Kataloge heraus, da durch seine jüdische Herkunft seine Auktionserlaubnis mit dem Ausscheiden seiner Zugehörigkeit zur Reichskunstkammer erloschen war.

Ungeachtet der großen ökonomischen Wichtigkeit, die er dem Bayrischen Wirtschaftsministerium am 18. Juni 1935 mit der Aufstellung seiner Verkäufe nachweisen wollte, wurde ihm diese Auktionserlaubnis nicht zuerkannt. Die Reichskanzlei wies sie "im Sinne der Versteigerungsordnung" zurück (Wilhelm 1990, S. 233-235). In den Jahren 1936 und 1937 hat Hugo Hélébing jeweils einen Katalog zur Ausstellung herausgegeben.

Am 30. November 1938 wurde er auf der heutigen Veranstaltung festgenommen, verprügelt und starb an den Folgen schwerer Körperverletzungen (Hopp, S. 2012, S. 84). Der Kunsthändler hat auch nach dem Kauf an Jakob Scheidwimmer keine Auktionserlaubnis erhalten und wurde als Kunsthändler "Galerie an der Wagmüllerstraße Jakob Scheidwimmer, ehemals Hugo Helbing" fortgeführt (Hopp 2012, S. 85ff.).

Bei den Katalogen handelt es sich größtenteils um enge, bebilderte Bücher im Quartformat mit kunsthistorischen Apparaten, oft ergänzt durch Vorworte von Kunstwissenschaftlern der großen nationalen Kunstmuseen. Außerdem hat er viele Besitztümer versteigert. Zusammen mit dem Berliner Salon Cassirer gab er vier Versteigerungskataloge heraus (siehe dort). Mit Mensing & Fils, Amsterdam, und dem Berliner Cassirer-Salon, Berlin, organisierte er die umfassende Kollektion des Künstlers von Nemes. 1932-1933 wurden zwei Auktionen in Zusammenarbeit mit Hans & Georg Paffrath und Alfred Flechtheim in Düsseldorf durchgeführt (siehe auch Gallerie Flechtheim, Düsseldorf).

Hugo Helbing war 1930 Auktionsleiter bei den wichtigen Figdor-Auktionen (siehe Kunstsalon Cassirer, Berlin). Gesellschafter: Julius Böhler (1860-1934), Gesellschafter: 1906-1919 Julius Wilhelm Böhler (1883-1966), 1910-1933 Otto Alfons Böhler mit Niederlassung in New York, Mitinhaber: Fritz Steinmeyer; 1922 Gesellschafter und Geschäftsführer: Hans Sauermann, 1928 Julius Harry Böhler (1907-1979); 1936-1938 stille Gesellschafter bei der Berliner Niederlassung der Julius Böhler KG (Hopp 2012, p. a.)

1936-1938: Der Kunsthändler Julius Böhler veröffentlicht vier kunsthistorisch ausgestattete Kataloge für vier hochwertige und umfangreiche Bestände. Böhler hat die Auktion der Werke der Staatlichen Museen zu Berlin zusammen mit Rudolf Lepke, Berlin, durchgeführt. Im Jahr 2012 wurde die Kooperation und stillschweigende Beteiligung am Münchner Kunstauktionshaus Adolf Weinmüller von Hopp saniert.

1931 - 1944 wurden 22 überwiegend abgebildete Versteigerungskataloge mit Bücher, Grafiken und Autogramme sowie kunsthistorische Apparate herausgegeben. Die Auktionserlaubnis wurde im Nov. 1935 erteilt und im Januar 1936 registriert. Zum 14.4. 1948 wurde das Unternehmen am 16.2. 1949 liquidiert und wieder eingetragen (Hopp 2012). Besitzer: Adolf Weinmüller, 1935-1939: Geschäftsführender Direktor Dr. Ernst Wengenmayr, ab 10. September 1939 Dr. Eberhard Arnold von Cranach-Sichart (Hopp 2012).

1936-1943: In dieser Zeit veröffentlicht er 33 überwiegend bebilderte Kataloge mit Kunstgegenständen und Buechern. Weinmüllers Aktivitäten wurden von Hopp im Jahr 2012 umfassend durchleuchtet. Dabei konnte sie aufzeigen, wie es gelungen ist, den Wettbewerb auf dem Versteigerungsmarkt zu eliminieren und Münchens wichtigstes Auktionshaus zu werden.

Von den Plünderungen und Enteignungen von jüdischem Eigentum profitiert er sehr. Eigentümer: Heinrich Hirsch (1868-1943), benannt nach Gerhard Hirsch als Miteigentümer im Werkverzeichnis vom 15.11. 1934. Seit 1936 war der Vertrieb des Münzladens nur noch Mitgliedern der Reichskunstkammer gestattet. 1938 wurde ein vorläufiger Vertrag mit Karl Kreß unterzeichnet, der bereits 1938 als Besitzer des Gebäudes in die Kataloge aufgenommen wurde.

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