Auktionshaus Schloss Ahlden

Das Auktionshaus Schloss Ahlden

Das dreiflügelige Schlossgebäude befindet sich heute in Privatbesitz und wird als Kunstauktionshaus genutzt. In historischem Ambiente veranstalten wir jedes Jahr mehrere Auktionen mit internationaler Beteiligung. Zu Beginn des Spektakels im Auktionshaus Schloss Ahlden. sowie eine Einweihung von Scheel, wie das Auktionshaus Schloss Ahlden bekannt gab. Die Burg Eilte, heute Schloss Ahlden,.

mw-headline" id="Lage">Lage[Bearbeiten | | | Quelltext bearbeiten]>

Das Schloss Ahlden in Ahlden (Aller) in Niedersachsen wurde ab 1549 als Wasserburg an der Aller erbaut. Das Dreiflügelgebäude befindet sich heute in privater Hand und wird als Auktionshaus für Kunst verwendet. Die Vertreibung der Fürstin Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg in die Burg Ende des XVII. Jh. bis zum Ende ihres Lebens brachte sie in die Belletristik.

Auf der anderen Seite der Burg, am anderen Ufer des Flusses, liegt die Bunkenburg im Tiefland, die heute nur noch in Überresten existiert. Ihr Ursprung wird im dreizehnten Jh. angenommen. Es wurde gegenüber von Ahlden am Ufer der Aller gebaut. Im Jahre 1618 verlagerte die Aller ihr Flußbett bei Hochwasser nach Westen, und durch eine Staumauer stromaufwärts strömte das Leitungswasser dann im Allerbett an Ahlden vorbei.

Jh. am Ufer des Flusses Ahlden gegenüber der Bunkenburg errichtet. Die Burg ist im Grunde ein Fachwerkhaus, nur das Erdgeschoß des Westtraktes ist aus Backstein. Im Westtrakt befindet sich das Haupthaus des Schloßes, das 1613 vom Chirurgen Johann Behr, dem Fürsten Christian dem Älteren von Braunschweig-Lüneburg, errichtet wurde.

Sie wurde 1579 unter Herzog Wilhelm dem Jungen in Braunschweig-Lüneburg vollendet, was durch eine Inschrift auf einem Balken angezeigt wird. Vor dem Schloss befand sich ein Pförtnerhaus mit einem Durchgang. Auf dem Merian-Stich von 1654 ist das Haus als vom Schloss abgesetzter Bau deutlich sichtbar. Das Schloss war anfangs von einem Doppelgraben und einer Mauer umringt.

Die Schützengräben wurden im neunzehnten Jh. aufgefüllt. Am anderen Ufer der Aller wurde der Vorgängerkomplex Bunkenburg errichtet, wie Merian es auch nannte. Der Besitzer dieser Festung war die im XIII. Jh. erstmals erwähnte Familie von Ahlden, die als Springer und Burgmänner diente. Im Jahre 1431 erfolgte ein Eigentümerwechsel von Ahlden und seiner Stadt.

In ihrem Disput mit der Diözese und den Guelfen haben die Fürsten von Ahlden alles eingebüßt. Ahlden kam auf diese Art und Weise an den Herzog von Lüneburg. Von 1443 bis 1575 wurde das Gut Ahlden an Mandelsloh abgetreten. Jh. wurde die heutige Burganlage errichtet, während die Bunkenburg verfallen ist.

Das Fürstenamt von Ahlden wurde bereits 1431 gegründet. Das Schloss war auch Teil des Büros. Ein Gerichtsvollzieher leitete die Institution, der die Steuern von den Bürgern einkassierte und auf dem eigenen Hof in der Nähe des Schlosses bewirtschaftete. Seit 1784 wurde das Schloss zunehmend für offizielle Zwecke umgebaut und beherbergt auch das Zuchthaus.

Das Büro von Ahlden wurde 1884 nach rund 450 Jahren Auflösung in den Bezirk Fallbostel verlegt. Anschließend befand sich im Schloss bis 1972 das Bezirksgericht Ahlden, bereits seit 1310 wurde in Ahlden Recht gesprochen. 2. Während des Dreissigjährigen Krieges wurde die Burg von imperialen Soldaten unter Johann T'Serclaes von Tilly nach einer eintägigen Besetzung eingenommen.

Seit 1726 war das Schloss Ahlden die offizielle Residenz von Landrosten. Das sanierungsbedürftige Schlossgebäude wurde 1975 für 90.000 Mark aus Staatsbesitz verkauft. Eine Kunstauktion hat das Schloss als repräsentative Firmenzentrale erworben. 1 ] Es wurde angeordnet, den Hof tagsüber stündlich für die Allgemeinheit offen zu haben. Innenbesuche sind nur bedingt im Zuge von Auktionsvorbesichtigungen möglich.

Im Jahre 1694 war das Schloss für 32 Jahre ein Feudalgefängnis für Fürstin Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg. Bis zu ihrem Tode 1726 blieb sie hier, weshalb sie auch die "Ahlden-Prinzessin" nannte. Sophie Dorothea wurde hier erstmals 1694 nach der Affäre Königsmarck festgenommen und dann auf Schloss Lauenau auf hannoverschem Grund verbracht, wo das Scheidungsverfahren abläuft.

Sie wurde nach ihrer Überzeugung wegen Treulosigkeit auf Veranlassung ihres Mannes Georg Ludwig auf die Burg Ahlden verwiesen. Die Ehefrau der Fürstin, Kurfürst Georg Ludwig, bezog ihr in die Heirat gebrachtes Glück, hinterließ ihr aber einen Jahresservice. Für sich und ihren Hof bekam die Fürstin 8.000 Thaler, später bis zu 280.000 von ihr.

Es war im Nordtrakt des Schloßes untergebracht, einem zweigeschossigen Fachwerkhaus. Eine Wachmannschaft von 40 Mann wurde für die Fürstin einberufen, von denen fünf bis zehn das Schloss rund um die Uhr bewachte. Der Kontakt der Fürstin und ihre Mail wurden strikt überwacht. Zuerst durfte der Häftling nur im Schloss bleiben, später auch in den Aussenanlagen.

Dort wurde sie mehrmals durch kriegerische Ereignisse oder Wiederaufbauarbeiten gestört und dann auf Schloss Celle oder in Éssel untergekommen. Die Fürstin trug nach dem vernichtenden Brand von Ahlden 1715 beträchtliche Summen zum Wiederaufbauen bei. Sie durfte Besucher im Schloss begrüßen, zum Beispiel von Musikanten. Die mangelnde Bewegung der Fürstin führt zu großer Korpulenz.

Im Familiengrab in Celle findet die Fürstin ihre endgültige Rast. Sophie Dorothea führte das Schloss mit Theodor Fontane und 1954 mit Arno Schmidt in seinem Buch Das Steinerne Herz ein. Gefilmt wurde die Story 1948 unter dem Namen Koenigsliebe mit Joan Greenwood als Sophie Dorothea und Stewart Granger in der Hauptrolle des Graf Königsmarck.

Regen Rainer Hendricks: Historie des Ortes Ahlden an der Aller. Schlösser in der Nähe von Ahlden 2006, ISBN 3-00-019428-2. Schlösser im Fluß. Bezirk Soltau-Fallingbostel, Bad Fallingbostel 2005, ISBN 3-00-017281-5 Ernst Andreas Friedrich: Schloss Celle und Schloss Ahlden.

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