Ausstellung Kunst

Kunst-Ausstellung

In der Ausstellung "Home" stellen neun Bilderserien Ideen zur Wohnkultur in Hamburg und der Welt in Frage. Vor allem seine Arbeiten um die Jahrhundertwende bis zur Werkbundausstellung in Köln prägten die Kunst- und Designgeschichte. Klebeband Art - das ist Kunst mit Klebeband. Ein Ort für die Präsentation von Kunst im öffentlichen Raum. Jeden Monat gibt es neue Ausstellungen.

Geschichte ">Bearbeiten> | | | Quellcode bearbeiten]>

Unter einer Kunstaustellung versteht man die vorübergehende Ausstellung von Gemälden, Graphiken, Fotos oder Plastiken von einzelnen Künstlern, Künstlervereinigungen oder ganzen Kunstperioden in staatlichen Kunstmuseen, Kunstsälen, Kunstvereinen oder Privatgalerien, zum Teil zu besonderen Gelegenheiten (Geburtstage, Jubiläen). In der Regel beginnt eine Ausstellung mit einer Eröffnung und endet im Einzelfall mit einer Nachbereitung. An den Kunsthochschulen entstehen Ausstellungen im heutigen Sinn, bei denen die Akademie der Bildenden Künste in Paris eine Pionierrolle spielt.

Auf Drängen des für die absolute Vertretung verantwortlichen Minister Colbert führten die Angehörigen der Akademie im Jahre 1667 zum ersten Mal unregelmässige Kunstausstellungen (Gemälde, Skulpturen, Drucke) im Musée du Louvre durch. 1 ] Ab den 1730er Jahren fanden die Ausstellungen alle zwei Jahre im Rahmen des Carré Salons im Musée du Louvre statt. Daraus ergibt sich der Begriff Salons für die Ausstellungen, wie er auch in der Kritik von Denis Diderot zu lesen ist.

2] Neben diesen wissenschaftlichen Ausstellungen waren die traditionellen öffentlichen Kunstdarbietungen im Rahmen von religiösen Festen und Umzügen, insbesondere die Ausstellungen am Place Dauphine am Fronleichnam, von großer Wichtigkeit. 3] Aufgrund der zunehmenden Wichtigkeit von institutionalisierten Ausstellungen wurden diese ab dem ausgehenden XVII Jh. vermehrt von Berufskünstlern verwendet. Obwohl nur den Mitgliedern erlaubt war, an der Akademie auszustellen, gab es keine Einschränkungen für die Teilnahme am Place Dauphine, so dass sie für die weiblichen Künstler von großer Wichtigkeit waren.

Die wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst ist neben der Venedigbiennale die "documenta", die 1955 von Arnold Bode gegründet wurde und seitdem alle fünf Jahre in Kassel stattfindet und auf der herausragende Kunstschaffende und Trends der Welt inszeniert werden. Eine ähnliche Rolle spielt die alle zwei Jahre in Venedig veranstaltete Kunstbiennale, die in einzelnen Ländern in Form von Gemeinschaftsständen auftritt.

Auch die Ausstellungen "A New Spirit in Painting" (London, Royal Academy of Arts, 1981), "Zeitgeist" (Berlin, Martin Gropius Bau, 1982) und "Metropolis" (Berlin, Martin Gropius Bau, 1991) waren wegweisende Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Häufig werden Ausstellungen von umfangreichen Begleitkatalogen ergänzt, in denen die vorgestellten Arbeiten aufgelistet, illustriert und - im Fall von musealen Ausstellungen - durch wissenschaftliche Texte erörtert werden.

Wolfgang Pöhlmann: Leitfaden zur Messepraxis von A bis Z. Gebr. Mann-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-7861-1692-9. Zur Zeittafel der Ausstellungen siehe Eva Kernbauer: Der Platz des Publikums. 2. Vorbilder für das Kunstpublikum im achtzehnten Jahrtausend. Die Yale University Press, New Haven 1985. Georg Friedrich Koch: Die Ausstellung. Der Gruyter, Berlin 1967, S. 169-171, genauer: Kernbauer (siehe oben), S. 113-121 und S. 255-267.

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