Bildaufbau Abstrakte Malerei

Struktur Abstrakte Malerei

Durch jahrelanges intensives Studium der Grundlagen der Malerei, ihrer Komposition, Form und Perspektive kam auch ich zur abstrakten Malerei. Dadurch entsteht ein abstraktes, kraftvolles Bild im Mittelformat. Harmonisches Format und wird viel häufiger als der Kreis verwendet, besonders bei abstrakten Bildern. der Abstraktion, als auch in der Gegenständlichkeit. Wie die figurative Malerei lernt man die abstrakte Malerei, den Blick für Farben, Bildstruktur und Technik, nicht in einer Stunde.

Jede Abbildung hat ihre eigene spezielle Atmosphäre, die vor allem durch die Zusammensetzung der Farbe, ihre Harmonie und verschiedene Mengen geprägt ist.

Jede Abbildung hat ihre eigene spezielle Atmosphäre, die vor allem durch die Zusammensetzung der Farbe, ihre Harmonie und verschiedene Mengen geprägt ist. Früher ließ mich der Künstler Michael Hegewald Farbtafeln als Übungsaufgabe anfertigen. Dadurch werden kleine abstrakte Gemälde erzeugt. Für mich selbst sind Farbtheorien wie der Kalt- und Warmfarbkreis keine Selbstverständlichkeit.

Aus beiden Kreisen vermische ich Farbe, ohne Disharmonie zu erzeugen. Die Farbkarte dient zum Trainieren der Mischung und Abstufung der Farbe sowie der Anordnung und Abstimmung der Einzelfarben. Rechts sind hellgrüne und gelbliche Töne ein Ausgleich zu dunkelblauen und rot. Die Bildwiedergabe ist ausgeglichen.

Beide sind visuell nicht stärker und führen zu einer Verkippung des Bildes. Für mich sind inspirierende Plätze, an denen sich Geschichte überschneidet. Ein Ort voller Zeugnisse der Menschen, die hier ihre Familie gründeten, lachten und weinten. In diesen verwahrlosten Orten toben die Zeitzeugen: verblassende Tapete, verblichene Gemälde, überlappende Lackschichten, verrostete Türbänder und eingebeulte Bikes.

Es handelt sich um eine Collage voller Form, Farbe und Struktur. Ideal für abstrakte Kollagen aus Acrylfarben und Kohlenstaub auf Leinwänden. Fotografien von Abbruchhäusern in Sachsen-Anhalt waren die Inspirationsquelle für die beiden Gemälde, die ich dieses Jahr verkaufte, Abbruch 1 und 2. Das Bildmodell dient beim Abb. 1 nur als Eingang für die erste Farbebene.

Mit einem Spachtel wurde die Grundierung über die schwarze Grundierung (80x60cm) auftragen. Beides wird auch mit starken Strichen und großen gleichmäßigen Farbbereichen auftragen. Dieses Gemälde ist Teil einer Reihe, an der ich gerade arbeitet und die in Kürze in München zu sehen sein wird. Sehr interessant ist das Foto "Der Fliederstrauch" von Börge Arndt.

Die Bilder wurden als Beiträge zum Wettbewerb "Fotokunst" auf fotocommunity.de eingestellt. Durch Mehrfachbelichtungen und gleichzeitiges Verzerren des Motives hat der Photograph die üppigen Frühlingsfarben eingefangen. Einzigartige Struktur und das flüssige Blütenmeer machen den Wunsch, mit viel Farbigkeit, Pinsel und Spatel zu bepinseln. Mir gefallen vor allem die Farbverteilung und die Ausgewogenheit der Bilder, die sich optimal in ein abstraktes Gesamtbild übertragen lassen.

Zuerst haben wir uns auf einen ziemlich abgehobenen und grosszügigen Style mit wenig Liebe zum Detail eingelassen. Beim Malen mit Acryl, arbeite ich in der Regel in fünf bis sieben Schichten. Ich zeichne die Figur und die Zusammensetzung mit Holzkohle auf der Arbeitsfläche. Das Auffüllen der weißen Plane ist die erste Herausforderung.

Daher füllte ich die Plane in wenigen Augenblicken mit weiten Pinseln und einigen großen Flächen Farbe. Die Farbe ist ein erster Anlauf und wird verhältnismäßig schnell auserwählt. Zur Modulierung der Flächen habe ich die hellste und dunkelste Stelle geschaffen (Bild 1). Dabei muss ich das Foto aus einer Entfernung von wenigen Meter nach nahezu jedem nachbearbeiteten Farbbereich immer wieder neu auswerten.

Ich wollte diesen vergänglichen Moment am Sylvenstein-Stausee auf einer kleinen Projektionswand (30x40cm) einfangen. Durch großzügige Pinselstriche und trockenen Lackauftrag habe ich zunächst die Lichtreflexe auf die Wasserfläche aufgetragen. Während der vergangenen Malarbeiten hat sich der Schwerpunkt auf die Mitte des Bildes verlagert, indem die beiden Schiffe am rechten Rand des Bildes überstrichen und für die Wasserfläche warme Töne ausgewählt wurden.

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