Bilddatenbank

Bilderdatenbank

Bilderdatenbank des Bildarchivs Foto Marburg zu Kunst und Architektur in Deutschland. Verschiedene Motive zu den verschiedenen Themen und Regionen finden Sie in unserer Bilddatenbank. TMN verfügt über eine Online-Bilddatenbank, mit der Medienvertreter und Tourismuspartner auf einen definierten Bilderpool zugreifen können. Digitale Diathek - Bilddatenbank des KHIS, Mitglied der gleichnamigen internationalen Vereinigung: Die Bilddatenbank bietet Bilder in geeigneter Auflösung für Publikationen, die kostenlos heruntergeladen und genutzt werden können.

mw-headline" id="Aufgabe">Aufgabe[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Bild-Datenbanken wurden anfangs vor allem von Profi-Anwendern eingesetzt, wie z.B. Bild-Agenturen, die mit großen Bildbeständen auskommen. Da die Digitalfotografie auch bei Privatleuten den Siegeszug antritt, werden Bilderdatenbanken vermehrt für den privaten Gebrauch eingesetzt. Die Bildverwaltung bietet oft eine übersichtliche Abbildung in Ordner und Rubriken sowie eine Vorschau der Bilder.

Zusätzlich werden Bilddateien wie z. B. Bildmetadaten, Aufzeichnungszeit, Kameramodell und Aufzeichnungswerte wie z. B. Blenden- und Belichtungszeiten in einer Datenbank oder einer Index-Struktur dargestellt oder abgespeichert, so dass der Anwender Bilder schnell und einfach über eine Suchmaske finden kann. Im Exif-Standard werden die Daten in der Regel von den meisten Bildverwaltungsprogrammen herstellerunabhängig abgespeichert, so dass die meisten Bildverwaltungsprogramme die Daten verwenden können.

Der IPTC-Standard wird üblicherweise für die vom Anwender in Image-Dateien erzeugten zusätzlichen Informationen verwendet. Manche Bild-Datenbanken erfordern verhältnismäßig häufige Aktualisierungen, da der RAW-Konverter Teil der Anwendung ist. Zudem werden Videoarchivierungs- und Recherchefunktionen in immer mehr Bild-Datenbanken eingesetzt. Bild-Datenbanken sind in der Regel ein grundlegender Baustein des Digital Asset Managements in einem Unternehmen oder einer Einrichtung, d.h. die Pflege aller Digitaldaten einschließlich anderer Digitalmedien wie Video- und Audio-Dateien und typischer Office-Dokumente.

Thematisches oder inhaltliches Management von Bildern, in der Regel durch Zuweisung von Schlüsselwörtern oder Rubriken. Titel oder Kommentare zu den Bildern. Beim Einsatz von cloudbasierten Datenbeständen werden die Originalbilder in der Wolke des Providers, der Fotomedienbibliothek, abgelegt. In der Fotobibliothek wird die Synchronisierung der abgespeicherten Bilder und aller Bildverarbeitungsschritte zwischen den an die Wolke angeschlossenen Endgeräten gesteuert.

So können alle gemanagten Bilder auf allen Endgeräten betrachtet und verlustfrei verarbeitet werden. Abhängig vom verfügbaren Speicherplatz lässt die Fotobibliothek das Originalbild auf dem Laufwerk oder tauscht es (temporär) gegen eine Voransicht aus. Zielpublikum sind vor allem Smartphone-Nutzer, die ihre Bilder auf einem Tablett, PC oder im Internet betrachten, speichern und ggf. publizieren wollen.

Für die Verwaltung der Fotomedienbibliothek gibt es Anwendungen für unterschiedliche Medien. Manche PC-Programme führen eine örtliche Fotobibliothek, in der alle Bilder, einschließlich aller Arbeitsschritte, abgespeichert und gepflegt werden. Die Benutzer strukturieren, sortieren, bearbeiten und exportieren ihre Bilder ausschliesslich in der Softwareapplikation; ein Zugriff auf die Bilder auf Datei-Ebene ist in der Regel nicht möglich.

Auf diese Weise wird die Integrität der Daten in der Datenbank gewahrt, da Bilder oder Editieranweisungen nicht geändert oder verloren gehen können. Ein lokales Fotoarchiv kann einfach auf ein neues Medium transferiert und von dort aus aufgerufen werden. Bei großen Bildersammlungen, die auf mehreren Datenträgern (Typen) verteilt sind, eignet sich ein PC-Programm, das eine Voransicht und den Weg eines Bildes einliest und in einem Fotokatalog speichert; das Originalbild befindet sich an seinem ursprünglichen Aufbewahrungsort.

Um die Integrität des Kataloges zu sichern, sollten keine Veränderungen an Akten und Verzeichnissen auf Datei-Ebene vorgenommen werden. Web-basierte Datenbestände, so genannte Foto/Web-Galerien, sind weniger für die Archivierung einer Bildersammlung als für die Präsentation von ausgewählten Fotografien da. Sie können hier festlegen, welche Gruppe welche Bilder gezeigt werden, oder welche Benutzer nur einen Teil der Kollektion zeigen oder nur gewisse Aktivitäten wie das Laden oder Entfernen von Bilder durchführt.

Wenn sie auf einem Web-Server gespeichert werden, kann die Geheimhaltung und Datensicherheit der ihr übertragenen Informationen beeinträchtigt werden; der Dienstanbieter kann auch ohne Aufforderung Bilder verwenden[5]. Digital Asset Management (DAM) Systeme können als eine spezielle Form von Bilddatenbank-Systemen betrachtet werden. Je nach Grösse des Bildarchives, der Reihenfolge im Archiv und der Bereitschaft der Benutzer, Zeit mit der Beschlagwortung der Bilddatenbank zu verbringen, ist es wichtig, ob einzelne Benutzer und kleine Gruppen eine Alternative zur Bilddatenbank haben.

Variante 1: Benutzer müssen mit den Ordnernamen und Dateinamen klug umzugehen, d.h. "sie müssen die notwendigen Angaben enthalten, um sie in den Ordnernamen und Dateinamen zu finden. In diesem Fall können Sie mit Hilfe von Programmen im Filesystem des Betriebsystems durchsuchen. Nachteil: Die Zahl der möglichen Objekte, die einer Datei oder einem Ordner zugeordnet werden können, ist beschränkt; diese Vorgehensweise verlangt viel Nachdruck.

Variante 2: Bei JPG-Dateien ist die Verwendung von IPTC-Feldern und die Suche in IPTC-Feldern auch ohne Verwendung einer Bilddatenbank möglich. Zahlreiche Softwareprogramme können sowohl IPTC-Felder bearbeiten als auch nach IPTC-Feldern durchsuchen. Benutzer dieser Variante müssen jedoch auf das Ergebnis der Suche so lange warten, bis alle Bilder nach den IPTC-Schlüsselwörtern gesucht wurden.

In jedem Einzelbild muss der Rechner seine Suche durchführen, die Programme müssen jede einzelne Grafikdatei aufrufen, in den IPTC-Feldern recherchieren und wieder zumachen. Mit IrfanView können Sie z. B. nur nach einem beliebigen IPTC-Feld und als Bool''OR'' durchsuchen. XnView (Classic) kann auch sequenziell durchsuchen und benutzt die Boolschen Operatoren'OR' und'AND'.

Allen Anwendern, die sich erst später von den Vorteilen der IPTC-Felder überzeugen konnten, bietet sich diese Variante an. Nach und nach können Sie allen Bildern IPTC-Felder hinzufügen, und bis dieses Projekt abgeschlossen ist, werden Sie zumindest die Bilder mit IPTC-Feldern vorfinden. Es ist auch vorstellbar, die Verwendung von IPTC-Feldern in JPG-Dateien und deren Abruf durch ein freies Desktop-Suchprogramm zu kombinieren.

Fast alle Desktop-Suchprogramme können Bilder in einem gewählten Bildordner (und seinen Unterordnern) indizieren. Die IPTC-Felder jeder JPG-Datei werden angezeigt, aber Sie können nicht erkennen, aus welchem IPTC-Feld ein Schlüsselwort kommt. Der Benutzer kann bei der Suche im Register Boolsche Operationen einfügen. Variante 3: Benutzen Sie die Datei-Info-Eigenschaften des Windows-Betriebssystems. Die Dateiinformationen werden wie die IPTC-Felder in der JPG-Datei selbst mitgespeichert.

Benachteiligung: Das Markieren vieler solcher Daten ist sehr zeitaufwendig und verlangt viel Nachsicht. Er kann die Termini dann rasch, ohne viel Tippen und vor allem ohne Schreibfehler zuweisen. Werden in Bildern unter IPTC/XMP Daten eingegeben, werden diese im besten Fall beibehalten. Auf diese Weise empfängt der Bildempfänger auch die Information über das jeweilige Motiv und kann sie betrachten - vorausgesetzt, er verwendet ein entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm zusammen mit den IPTC/XMP Feldern.

Der Einsatz von Booleschen Verknüpfungsoperatoren ist bei Anwendungen mit Bilddatenbanken nahezu immer besser als bei den anderen. Bei der Suche in Zahlenfeldern können keine Alternative zur Bilddatenbank verwendet werden. Contra: Mit einer Auflösung ohne Bilddatenbank-Software ist das Verschieben des Bildarchives auf einen anderen Computer oder eine andere Harddisk ohne Probleme möglich.

Wenn die Information aus der Bilddatenbank empfangen werden soll, kann der Standortwechsel zeitaufwendiger sein. Von der problemlosen Erstellung der Bilddatenbank bis zur neuen reicht der Umzugsaufwand, das eigene Datenbank-Format - Der Softwarehersteller verwendet ein eigenes (proprietäres) Datenbank-Format, um Störungen durch externe Softwareentwickler zu vermeiden. Nutzt eine Bilddatenbank die öffentlichen Datenformate, übernimmt sie die Netzfähigkeit dieser Datenformate und erlaubt dem Datenbank-Administrator den direkten Zugriff auf die Datenbank.

Michael Steidl: IPTC Standard Photo Metadata (Oktober 2016) IPTC Core Specification Ausführung Nr. 2 IPTC Erweiterung Ausführung Nr. 1.3. In : Métadonnées photo IPTC. IPTC, Stand der Dinge: 31. März 2016, Zugriff am 31. März 2016. zwanzigster Dez. 2016, Zugriff am zwanzigsten Dez. 2016. c't, Maya, 2014, aufgerufen 31. März 2016. Die Rubrik "Fotos suchen nach Menschen, Plätzen und Gegenständen".

Zurückgeholt am  1. Dez. 2017. ? Hans von der Burchard und Helge Denker: Wem gehört meine Bilder im Intranet? Der Axel Springer Verlagshaus, 24. April 2011, ist am 29. November 2016 erschienen.

Auch interessant

Mehr zum Thema