Bildende Kunst

Visuelle Künste

Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "bildende Kunst" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. In ihren Ausdrucksformen orientieren sich die bildenden Künste an allen Lebensbereichen. Die Kommunikation erfolgt weitgehend über und in Bildern. Die Stadt Zürich geniesst in der bildenden Kunst einen sehr guten Ruf. Der Bereich Bildende Kunst in München ist ein Zweig der Münchner Kreativwirtschaft.

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Man unterscheidet die bildende Kunst von den darstellender Kunst (wie z. B. Schauspiel, Film und Tanz), sowie von der Fachliteratur und dem Musikbereich. Die Arbeiten dieser anderen Kunstwerke finden im Laufe der Zeit statt, aber ein Kunstwerk besteht in der Regel als eine physisch-räumliche Einheit, die durch sich selbst arbeitet und keinen Dolmetscher braucht, um vom Empfänger erkannt zu werden.

Unter dem Stichwort "Bildende Kunst" lassen sich die bildenden Kunst und die anderen erwähnten Kunstgattungen zusammenfassen. Jahrhunderts ist der Kunstbegriff viel breiter geworden und kann im Einzelnen nicht mehr klar von anderen Künsten unterschieden werden.

Bis in die Neuzeit beispielsweise wird das Werk, das im zwanzigsten und zwanzigsten Jh. optisch und oft sogar taktil erlebbar ist, von Fall zu Fall prozesshaft, verwandelt sich in eine reine Vorstellung oder besteht nur als Handlungsanleitung. Statt eines bloßen Oberbegriffs wird die zeitgenössische bildende Kunst auch vom Kunstbusiness und dem Markt bestimmt, der sich aus etablierten Vertretern der Kritik, des Handels, von Sammlern und Museen zusammensetzt.

Kunst in allgemein bildenden und bildenden Kunstschulen ist die Kunst. Deshalb wird das Fach in einigen Ländern (z.B. Baden-Württemberg) als bildende Kunst bezeichnet. Seine ersten Werke waren religiöse Ideen. Die Erfindung der perspektivischen und anderen technischen Errungenschaften hat die Kunst in Europa grundlegend verändert. Das Entstehen einer Kunst, die an sich keinen besonderen Zweck mehr erfüllt (L'art pour l'art), verändert das Bild zwischen Künstlern, Gesellschaften und Kunstwerken.

In manchen Fällen wurde die Kunst zu einem Platz der Utopie oder nahm religiöse Züge an. Die Berufskunst wird heute von einem weltweiten Markt für Kunst geprägt. Öffentliche Mittel oder Kunststätten wie z. B. das Museum werden in Westeuropa mehr und mehr durch Privatinstitutionen und Privatstiftungen abgelöst. Die Auseinandersetzung mit dem Konzept der Gegenwartskunst findet in der Kunstwissenschaft, der Kunstwissenschaft und an Kunsthochschulen statt.

Seit den 1990er Jahren wird die vor allem in Europa und Nordamerika angesiedelte Kunstszene verstärkt um aufstrebende Länder wie Brasilien, Südafrika, Korea und die Golf-Staaten ausgeweitet, die beispielsweise eigene Kunstbiennalen ausrichten. Der epochale Bruch der heute üblichen Kunst wurde durch die Kunstwissenschaften im neunzehnten und zwanzigsten Jh. begründet: innerhalb der großen historischen Perioden meist auf der Grundlage von Kunststilen (siehe auch Formalismus).

Der mediterrane Bereich war entscheidend für die Kunst der Antike, später die europäische Kunstregion (u.a. Italien, Frankreich, der deutsche Sprachraum). Diese eurozentrische Perspektive wurde erst in den 1970er Jahren durch die Kunstwissenschaften relativiert. Weil die Bibel nicht überall zur selben Zeit vorgestellt wurde, ist die Urgeschichte in Ägypten bereits um das vierte Millennium v. Chr. vorbei, während sie z. B. in Nordeuropa an manchen Stellen noch bis ins XV. Jh. v. Chr. anhält.

Die ersten Zeugnisse der prähistorischen Kunst sind Höhlenmalereien, Felszeichnungen und Felszeichnungen. Von" Kunst" im eigentlichen Sinn kann noch nicht die Rede sein. In Europa produzierte die Eiszeit die Keltenkultur, die vom vierten bis zum fünften Jh. v. Chr. eine bedeutende Kunstproduktion hatte. Vor allem die Verzierung hat von der Keltenkunst bis zum Hochmittelalter einen starken Einfluss, wo die Buchillumination auf die komplizierten Äste und Kanten dieses geometrischen Stiles zielt.

Um 3100 v. Chr. war Ägypten unter der Regierung der Männer vereint, mit denen die erste der 31 Dynastie, in die die antike ägyptische Vergangenheit unterteilt ist, begann: Alter Staat, Mittlerer Staat und Neuer Staat. Anhand der Bilderschriften entsteht eine bildhafte Schrift, die die inhaltliche Übertragung über das Bild natürlich ist.

Altertümliche ägyptische Kunst findet sich hauptsächlich in Gemälden, Reliefs, Skulpturen und Architekturen und wurde in vielen Gebieten verwendet, darunter der Kult der Toten, die Verehrung der Götter oder sogar zu Propagandazwecken. Die Repräsentation entstand bereits im Altreich und ist, von einigen Veränderungen unter dem Einfluß von Echnaton's politischer Entwicklung einmal ganz zu schweigen, seit 3000 Jahren nahezu unveränderlich.

3.-2. Millennium v. Chr. Die altgriechische Kunst stammt aus der Zeit um 1050 v. Chr. In neueren Forschungen wird ihr auch die vorhergehende Kunst der Minoer und Mykener zugeschrieben, die Spuren aus dem XVI Jh. v. Chr. hinterließ. In der griechischen Kunst im engen Sinn werden die kunstgeschichtlichen Perioden des protogeometrischen Stils (ca. 1050/00-900 v. Chr.), des geometrischen Stils (ca. 900-675 v. Chr.), des archaischen (700-500 v. Chr.), des klassischen (500-325 v. Chr.) und des hellenistischen Stils (325-150 v. Chr.) unterteilt.

Jahrhunderts v. Chr. bis ins fünfte Jh. n. Chr. und wurde lange Zeit hinsichtlich ihrer Abhängigkeiten von der Kunst Griechenlands beurteilt. Nichtsdestotrotz hat die Kunst des Kaiserreichs auch in der Kunst der Gemälde, Skulpturen und vor allem in der Baukunst neue Maßstäbe gesetzt.

Die Verwendung von Beton z.B. in der romanischen Baukunst machte zum ersten Mal weitspannende Kuppelbauten (Pantheon) möglich. Zeitgemäße Schilderungen von Kunst und Kulturtheorie beispielsweise stammen von dem Autor Plinius dem Älteren und dem Architekten Veitruv. Die altchristliche Kunst zeigt sich an den ersten Orten, an denen sich die neue Religionszugehörigkeit seit dem ersten Jh. n. Chr. ausgebreitet hat: im Hl. und in Rom.

Als Kaiser Konstantin 313 an die Macht kam, wurde das Christentum zunächst mit anderen Glaubensrichtungen und später mit der Staatskirche gleichgesetzt, weshalb seine symbolträchtigen Symbole, Gebäude und Gemälde die verschwörerischen Stätten der frühen Zeit durchbrochen haben. Die Aufteilung des Reichs in Westrom und Oström, wo Konstantin das antike Byzanz zur neuen Stadt Konstantinopel entwickelte, führte zur Entwicklung zweier verschiedener Denominationen, die sich in ihrem jeweils unterschiedlichen Verhalten gegenüber den Heiligenbildern deutlich unterschieden.

Unter den Errungenschaften der Kunst der Byzanz ist die Entstehung eines beweglichen Kultbilds, der sogenannten Kultikone, die zu einem wesentlichen Baustein der Orthodoxie wird. Solitaire oder als Bildwand (Ikonostase) steht sie im Mittelpunkt der Bildverehrung und formt viele neue Formen der Darstellung. Im Gegenzug provoziert ihr Gelingen den Streit um Bilder, in dem die beiden Grundhaltungen gegenüber dem Bild beispielhaft für die ganze Kunstgeschichte sind:

In der Nachkriegszeit wurden unter dem Herrscher Justinian auch im Abendland neue Kulturzentren errichtet und vor allem Ravenna mit Gebäuden und malerischen Ornamenten aufwertet. Das Mosaik von San Vitale und Sant'Apollinare in Klasse gehört zu den am besten erhaltenen Beispielen dieser speziell für die Byzanz typischen Kunst. Mit dem Untergang Konstantinopels 1453 und der Eroberung durch die Türkei geht das Imperium und damit auch seine Kunst zu Ende.

Mit der Kaiserkrönung Karls des Großen in Rom im Jahr 800 etablierte er nicht nur eine bis ins sechzehnte Jh. andauernde Politik, sondern auch eine ästhetische Erneuerung der europäischen Bräuche. Die Rückbesinnung auf die ehemalige Römermetropole, die während der Völkerwanderung zu einem Ort geschrumpft war, kann einerseits als erste postantike Verbindung zur großen Zeit des Kaiserreiches gelesen werden, weshalb die künstlerische Produktion unter Karl auch die Karolingerzeit hieß.

Zum anderen war das Reich stark mit der bedeutendsten Macht verbunden, die von da an die meisten Gebäude und Darstellungen hervorbringen würde: der römisch-katholischen Kirchen. Die vorromanische Zeit trennt zwischen der Merowinger Kunst, die wie ihre Vorläufer noch immer der Keltenkultur zugeschrieben werden kann, und der Karolinger Kunst, die bereits den reichen und vielfältigen Stil entwickelt, der sich dank der Machterweiterung Karl des Großen in ganz Mitteleuropa ausbreitet.

So ist die Pfälzerkapelle in Aachen in der Baukunst ein Versuch, die Tempelformen der Römerzeit zu wiederzubeleben. Wichtige bildhauerische Werke sind auch in Bronzen aufbewahrt, darunter die Bernwardsäule in Hildesheim. Das Handwerk profitiert vom blühenden Handel mit Reliquien, der die Forderung nach prachtvollen Reliquien und den kirchlichen Anforderungen (Tabernakel, Kreuze, Kelche, gestickte Liturgiekleider, Kronleuchter usw.) auslöst.

Jahrhundert leitete die Entstehung eines neuen Baustiles in Frankreich eine Zeit ein, die die abendländische Kunst bis zum Ende des ausgehenden Mittelsalters unter dem später ausgewählten und zunächst abwertenden Namen Gothic prägte. Dort, wo die Figur zuerst ankam, entwickelte sich zunächst eine westeuropäische Malertradition, die mit Duccio den ersten großen Künstler hervorbrachte und mit dem ersten Benutzer der Sichtweise, Herrn Bondone, versuchte, die Flachheit, die Sinnperspektive und die Abgelegenheit von der Natur des Mittelalters erneut zu durchbrechen.

Durch die Befreiung der Händler und Seeleute in den Städten und Fürstenhäusern Italiens wie Florenz (Toskana), Mantova, Urban, Genua und Venedig entwickelt sich ein neuer Raum für Kunst jenseits der kirchlichen oder feudalen Klientel, der dank des internationalen Handels die kulturellen Impulse der verschiedensten Kunststädte aufgreifen kann. Gleichzeitig vermitteln willkürliche und zielgerichtete Fundstücke alter Kunst, vor allem in Rom, einen neuen Blick auf den Menschen und sein entworfenes Bild.

In Italien begann die Rennaissance im XVI Jh. und erreichte ihren Zenit im XVI Jh. Im übrigen Europa wird die neue Kunst endlich von ca. 1500 einziehen. Das Altertum wird sowohl in der Baukunst als auch in der Skulptur als direktes Modell genommen: Ausmaße, klassizistische Säulenanordnungen, Gebäudeformen wie der Säulengang, die Ädikula werden aufgegriffen und mit anderen Bestandteilen (Kuppeln) verbunden.

Sie lösen sich von den Berufsverbänden des mittelalterlichen Zunftwesens, werden selbstbewußt, unterschreiben ihre Arbeiten und präsentieren sich. Die Barockzeit spannt in der Geschichte den Bogen zwischen der Zeit der Wiedergeburt und dem Altertum, um 1600-1750 galt der Manierismus als Vorläufer des Zeitalters. Sie entstand aus dem anhaltenden Engagement für das Altertum.

Seine Ursprünge liegen in der Lebenseinstellung des französichen Hochadels im XVIII Jahrtausend. Als klassizistische Periode wird die Zeit zwischen etwa 1770 und 1840 als kunsthistorische Periode betrachtet der Klassismus ersetzt den Barockstil. Ausserhalb des deutsprachigen Raumes wird der klassische Stil als "Neoklassizismus" und in der germanischen Neoklassik als "Klassizismus" verstanden.

Der Romantizismus ist nicht durch einen bestimmten Malstil oder Stil gekennzeichnet, sondern durch das Abbrechen der klassischen Standards und die Rückkehr zu Natürlichkeit, Historie und Religiosität. Wenn wir von der afrikanischen Kunst sprechen, meinen wir die Kunst des schwarzen Afrikas, die sich - wie der Rest der afrikanischen Kulturen - vom maurischen Nordteil des Kontinentes, den Maghrebstaaten, abhebt und die Kunstproduktion vieler sehr unterschiedlicher ethnischer Gruppen einbezieht.

Der ländliche Aufbau Afrikas, der vor allem Holzschnitzereien hervorgebracht hat, die Klimabedingungen und ein Habitat, das es für Thermiten und andere Schädlinge leicht macht, haben kaum historische Gegenstände der traditionelleren Kunst Afrikas hinterlassen. Jahrhundert in Europa nur als Objekt von authentischen Kulturkreisen gewürdigt, recherchiert und vor allem zusammengetragen wurden, sind die meisten Arbeiten bis auf wenige Ausnahme nicht mehr als 150 Jahre in und außerhalb Afrikas und auf dem Markt zu finden.

Veraltete, differenziert klingender Begrifflichkeiten wie z. B. primitivistisch, negro sculpture (Carl Einstein) oder (in Frankreich) art negre waren bejahende Schlagwörter der antiken Modernität, die die klare Form und zeitlos anmutende Ausstrahlung afrikanischer Gegenstände zum Leitbild hatten. Zu präkolumbischer Kunst siehe: Auf die Kunst der Reitvölker siehe: Auf der Kunst der Chmer sehen Sie Angkor Wat.

Das Kürschners Handbuch Der Bildende Künstler Deutschland, Österreich, Schweiz, zwei Bände ( (Hrsg. Andreas Klimt), zweiter Band, de Gruyter Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-24737-8 (mit biografischen Angaben, Anschrift, Unterricht, Ausstellung von Kunstgalerien und anderen von 6700 lebendigen visuellen Künstlern: Gemälde, Graphik, Skulptur, Bücherkunst, Aktion und Medienkunst sowie (in Auswahl) Baukunst, Fotokunst und Kunsthandwerk).

Norman Schneider: Visual Arts, in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Vol. 2, Argument-Verlag, Hamburg, 1995, S. 240-245 Thieme-Becker: Allgemeine Wörterbücher der bildenden Kuenstler von der antiken bis zur Gegenwart. 2. 1907-1950 (37 volumes); with the continuation by Hans Vollmer (Allgemeines Lexikon Der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts, 1952-1962, 6 volumes). www.art-site. de - Selected sites of visual artists / links to museums, galleries, artists, pictures. wwww.prometheus-bildarchiv. en - "prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e. V." Duden ohnline: bilden, siehe Abschnitt Bedeutungen und Beispiele", Punkt I b.

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