Bilder für Leinwände zum Selber Malen

Gemälde für Leinwände zum Selbstbemalen

Mit einem Spachtel drückte er die pastöse Farbe direkt auf die Leinwand. Gerade wenn Sie größere Acrylbilder z.B. nach Anleitung malen wollen, kann es vorkommen, dass die Leinwand recht "teuer" wird. Kreative Veredelung von Fotoleinwänden mit Farbe.

Gemälde auf Leinwand nach'Zahlen', Bild zum Selbstbemalen. Auch Aquarelle können als Keilrahmen für die Bildübertragung verwendet werden.

Malen Sie Ihr eigenes Bild auf Segeltuch!

Hallo Carinchen, ich habe vor kurzer Zeit mein eigenes Photo von meinem Bekannten auf Acrylfarbe gezeichnet erhalten - eine Urlaubserinnerungslandschaft aus den USA.... naja, das spielt keine Rolle. Ich fragte mich, wann er so gut malen kann und dann stellte sich heraus, dass es eine Webseite gibt, wo man seine eigenen Bilder aufladen kann.

Es ist am besten, Ihr Foto zu rasterisieren und dann die selben Felder wieder auf die Bildfläche zu zeichnen, dann können Sie sie nacheinander markieren.

Bilder, die sich selbst malen

Beim Auftropfen chemischer Lösungen auf absorbierendes Material durch den Apotheker Friedrich Ferdinand Runge (1794-1867) und der Beobachtung der spannenden Form- und Farbabstufungen, die bei der Expansion der Flüssigkeiten auftraten, vermutete er, eine bisher nicht gekannte Wucht in aller Ernsthaftigkeit zu haben. Diese bizarren, aber regelmäßigen Umrisse und leuchtenden Farbtöne tauchen vor den Blicken der Betrachter auf - ohne sichtbaren Grund wie von einer geisterhaften Hand bemalt -, schreibt er einem "Erziehungsdrang" zu, den er als "das Modell der in Pflanze und Tier aktiven Lebenskraft" ansieht: "Diese neue, bisher unentdeckte Macht - wird nicht von außen geweckt oder aufgefächert, sondern ist den Materialien inhärent", wie er 1855 in seinem gleichnamigen Bildband "Der Bildungsstrieb der Stoffe in selbständigen Bildern" schreibt.

Nachkommenschaft akzeptiert dankbar das aus Runges Experimenten resultierende naturwissenschaftliche Vorgehen, die Papierchromatografie, und ist gnädig gegenüber seinen Sprüchen. Seine Bemühungen und vor allem ihre Interpretationen mögen naturwissenschaftlich irrelevant gewesen sein - kunstvoll sind sie von größtem Wert, auch wenn er selbst seinen Gemälden bestenfalls den Status von "Professorenslexen" verleihen könnte.

Ein inhärentes Interesse der schönen Künste ist die Entwicklung von Formen und Formen. Durch das Zusammenwirken der Bestandteile dieses Umformprozesses ergeben sich die Aufbauten selbst. Immer dann, wenn diese Interaktionen nicht zu einfach sind, ergeben sich spannende Konstruktionen. In der Regel werden die Interaktionen, die für die schöpferische Diversität in diesem Sinn zuständig sind, in der Regel als nicht-linear oder gar unübersichtlich eingestuft.

In dieser Hinsicht sind Bilder, die sich selbst malen, auch Bilder der Realität. Ich habe in mehreren Jahren neue Methoden der Bildproduktion erarbeitet. Beginnend mit naturwissenschaftlichen Versuchen erforsche ich Vorgänge, die selbständig musterbilden. Manche meiner Erkenntnisse sind wieder von wissenschaftlichem Nutzen. Für mich sind die zu malende Oberfläche und die Farbe keine passiven Gegenstände meiner kreativen Aktivität, sondern vielmehr ein interaktives dynamisches System mit der Möglichkeit, selbständig Struktur zu formen.

Physikalische Einflüsse wie Wärme und Luftdruck erzeugen solche Gebilde, wie sie in der Natur vorzufinden sind. Aber es gibt auch ganz neue Vorgehensweisen (siehe auch SdW 5/1999, S. 144). Die Beziehung zwischen den Künsten und der Naturwissenschaft ist nach wie vor gegensätzlich. Stellen Sie sich eine Plane mit einem ganz eigenen Leben vor:

Aus dem Designprozess wird eine metaphorische Darstellung menschlichen Handelns. Dieser phantastische Bildschirm existiert auch! Ein Gemisch aus Bromsäure und Malonsäure ist zu einer schwingenden Umsetzung in der Lage, die als Belousow- Zhabotinsky-Reaktion und Paradebeispiel für Eigenorganisation bekannt geworden ist. Durch eine kurze Verzögerung entstehen auf der Flüssigkeitsoberfläche weisse Kurven.

Dabei werden in kürzeren Zeitabständen automatisch neue Schwingungen am Startpunkt erzeugt und es entsteht ein ganzflächiges, parallel verlaufendes Verhalten. Beim Schneiden einer gewellten Linie bildet sich an den lockeren Stellen eine Spirale. Ich möchte an dieser Stelle Prof. Stefan C. Müller danken, der mir 1995/96 diese künstlerische Arbeit am Max-Planck-Institut für Molekularbiologie in Dortmund ermöglichte.

Eine sehr einfache Methode, erstaunlich naturgetreue Formen zu schaffen, fand der surrealistische Oskar Dominguez (1906-1957) 1934 beim Malen: Er drückte mit einem Spatel pastöse Farben aus. Bei der Entfernung des Werkzeuges wurden feinverzweigte Dendritenstrukturen erzeugt. Sein Künstlerkollege Max Ernst (1891-1976) war ebenfalls von der Auswirkung dieser natürlichen Formgebung beeindruckt und setzt diese Technik, Decalcomania genannte Malweise in seinen Gemälden ein.

Dazwischen liegt ein dickflüssiges Milieu. Diesen Prozess der künstlerischen Ausgestaltung habe ich so geändert, dass die Mustergestaltung spezifisch gesteuert werden kann. Dazu lege ich die zähflüssige Masse zwischen zwei Glasscheiben und falte die oberste wie ein Einband.

Die fingerartige Verzweigung zwischen Druckluft und Flüssigkeiten vermittelt den Anschein, dass die wachsenden Gewächse im Eiltempo beobachtet werden. Indem man das Material (Fett, Öle, Wässer, Tenside, Lösemittel oder Mischungen) und damit die Zähigkeit variiert, entsteht ein unterschiedliches Musterspektrum. Die Proben sind bei niedriger Temperatur nicht standfest, sie schmelzen. Bei einer Erwärmung von oben wollen die niedrigeren, wärmer und damit helleren Teile der Flüssigkeiten bis zu einem gewissen Grad ansteigen, kommen aber nicht so leicht an den kühlen, schwereren vorbei.

Mit der Zeit lösen die Flüssigkeiten das Phänomen, indem sie regelmässige Strömungen bilden. Ableitfähige Anlagen haben ihre eigene KreativitÃ?t, weil sie selbststÃ?ndig eine Vielzahl unterschiedlicher Strukturen ausbilden. Im Gegensatz zur naturwissenschaftlichen Forschung ist die künstlerische Tätigkeit nicht darauf ausgerichtet, Systemstörungen zu beseitigen, sondern sie spezifisch für die Konstruktion zu nutzen.

Unregelmäßige Wärmeversorgung, punktuelle Abkühlung oder Vermischung der FlÃ?ssigkeit machen sich bei komplizierten Formen bemerkbar. 5. Der rapide Wechsel der Motive besticht durch seine überraschende und eigenwillige Form. Mithilfe verschiedener Werkzeuge können die Farbtöne zu marmorartigen Motiven verzogen werden. Aus der Sicht des Betrachters sind diese Motive nicht sehr eindrucksvoll. Nur mit durchsichtigen Medien und einem Tageslicht-Projektor als Lupe werden (teilweise filigrane) Gebilde und Bewegungsverläufe in einer ungeahnten Vielfältigkeit und Eigendynamik sichtbar.

Sie entstehen von selbst und sind in einem konstanten Umformprozess. Die 30-fache Vergrösserung aller Länge während der Projektierung ermöglicht es, die Projektionsmuster innerhalb von Sekunden auf mehrere Metern zu vergrößern. Nicht die Dynamik der Bewegung kann in Bilder dargestellt werden, sondern die Vielfältigkeit der Manifestationen. Je nach Auswahl der Wirkstoffe führt dieses Verfahren nicht nur zu einer Fülle von unterschiedlichen physikalischen Prozessen - einschließlich Konvektionsströmungen - sondern auch zu einer großen Anzahl von sehr unterschiedlichen Gebilden wie Ästen (Dendriten), Blattstrukturen (viskose Griffe), Zellenstrukturen oder pulsierenden Gewebemustern.

Ich habe eine Zeitlang ausschliesslich die Dynamiken der dendritischen Bildung studiert, um die formgebenden Faktoren des Wachstums zu ermitteln und spezifisch zu bestimmen. Können beispielsweise die Stärke der Zweige, der Winkel der Verzweigung, die Geradheit oder Schrumpfung der Zweige oder die Bildung von blattförmigen Eindickungen spezifisch verändert werden? Meistens stoppte der Fall und formte eine runde Gestalt.

Ich habe diese Drehzahl dann spezifisch variiert, indem ich die Mischverhältnisse von Wässern, Alkoholen, Lösungsmitteln und anderen Inhaltsstoffen verändert habe. Eine weitere Größe der Formbildung ist eine bei der Vermehrung ausgeschiedene und an der Erdoberfläche hautbildende Masse.

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