Bildhauer Kunst

Skulptur Kunst

Skulptur ist das Genre der bildenden Kunst, in dem dreidimensionale Skulpturen aus festen Materialien geschaffen wurden und werden. Im Anschluss an die figurative Skulptur von Klaus Kütemeier, abstrakte und ungegenständliche Kunst. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des Bildhauers Alexander Hintersberger. Das archaische Bild von Paros. Die Lösungen für "Das Werk der Skulptur

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Antropomorphe Stele des vierten Jahrtausends v. Chr. aus El Maakir-Qaryat al-Kaafa; "Skulptur bezieht sich auf das Genre der schönen Kunst, in dem plastische Skulpturen aus massiven Materialien entstanden sind und entstehen. Dabei wird eine Figur durch "Auftragen" von Weichmaterial von der Innenseite nach aussen aufgebaut, während eine Figur durch Klopfen und Abschneiden von Hartmaterial zustandekommt.

In der wirklichen Sprache wird eine solche Trennung jedoch kaum vorgenommen; die beiden Bezeichnungen werden meist als synonym betrachtet (siehe Skulptur). Sockel, Podeste, Pulte, Vordächer, Aussparungen, Laubhütten und andere architektonische Elemente werden verwendet, um sich an eine spezifische Umwelt zu binden oder sie hervorzuheben. Für das Relief sind alle Höhengrade möglich, vom kräftig erhöhten Höhenrelief mit runden Ausschnitten über das halbe bis zum malerischen Basrelief, auch das negative der alten ägyptischen Kunst.

Sie ist die offensichtliche Bauform für Skulpturen, besonders für Friese und die Verzierung von Kunsthandwerksgegenständen. Weil die Bildhauerei die Dreidimensionalität gemeinsam mit der Baukunst hat, ist sie oft bewusst mit ihr verbunden. Die Bildhauerei findet in sehr verschiedenen Maßstäben statt. Von Mikro-Schnitzereien in Kirschsteinen über Edelstein- und Kameenreliefs, Goldmünzen, Orden und Tafeln, Kleinskulpturen (z.B. Netsukes) und Porzellanfiguren bis hin zu Großskulpturen, die ihrerseits alles zwischen lebensgroßen Skulpturen und lebensgroßen Monumentalskulpturen wie dem 208 Meter großen Rekordinhaber Buddha umfassen.

Das Schaffen von Gemälden für rituelle Zwecke, sei es für die Anbetung der Numinösen oder für einen Kult dieses Weltherrschers, sei es für öffentliche Effektivität oder private Hingabe, hat vieles in der Geschichte der Kunst von Anfang an bis heute mitbestimmt. Diese kleinen Skulpturen werden den monumentalen Götterbildern der Schreine gegenübergestellt.

Gekreuzigter Christus und die Repräsentation der Muttergottes sind die zentralen kultischen Bilder der kirchlichen Bildhauerei seit dem Hochmittelalter. Bis in die jüngere Zeit war die Vermittlung eines Menschenbildes (nicht nur dort, wo die Göttin nach seinem Abbild entstanden ist) die bedeutendste bildhauerische Kunst. Obwohl eigenständige Darstellungen von Tieren zu den älteren Gemälden der Menschen zählen, wurden sie im Lauf der Zeit nicht immer so oft abgebildet wie z.B. in der Kunst des Mittelalters oder zwischen den Jahrhunderten dazwischen.

Es ist aus technischer Sicht offensichtlich, dass die Pflanze in der Bildhauerei fast nur als reliefartiges Element erscheint, aber auch dort nur wenig ikonographische Bedeutung hat, ein dekorativer Bestandteil bleibt und einer Stilbildung unterliegt. Mit der Entstehung der Bildhauerei in den ersten Hochkulturen [7] ist die Bildung von geschlossenen Staaten, sicheren Gebieten und Herrschern des Priestertums und der kanonischen Bräuche verbunden.

Ähnlich wie die asiatische und südamerikanische Kultur trifft dies auch auf die frühen Künste des Nahen Ostens zu. Mit dem Pharaonenstaat hat sich die ägyptische Kunst seit etwa 3000 v. Chr. entwickelt. Deren formale Merkmale sind Ebenheit und "single-vision", in der Plastik also die Betonung der frontalen und/oder puren Seitendarstellung.

Sie haben ihre Bedeutungen aus Maßstäben und Inschriften, letztere in Gestalt von Bildhieroglyphen. Der Hartgestein war das Lieblingsmaterial der Ägypter (oder besser gesagt: ihrer Kunden). Chr.) mit den verglasten Lehmreliefs der Prozessionsstraße und dem Ischtar-Tor von Babylon und den Steinen und Lehmreliefs der Achämeniden-Kultur (aus dem sechsten Jh. v. Chr.).

Auf Kreta spielen (Klein-)Skulpturen in der Kunst der Minoer nur eine untergeordnete Rolle. 2. Im Kleinformat lässt sich die Qualität der Mykener Skulptur gut erkennen, wobei das Mykenische Löwentor um 1300 v. Chr. als eine der ältesten erhaltenen monumentalen Skulpturen der Antike bekannt ist. Das Zeitalter der griechischen Archaik (700-500 v. Chr.) wird am klarsten in der figurativen Bildhauerei dargestellt.

Am Kuroi und Koran ist eine Weiterentwicklung zu erkennen, die zu einer Animation, Aufhebung der Blockade und Abwendung von der strikten Frontalisierung führen kann. 10] In den wenigen Dekaden der Hochklassik (um 450-420 v. Chr.) wurde die Bildhauerei Griechenlands für die gesamte spätere Entfaltung nicht nur der bildenden Kunst und nicht nur der Antike von größter Wichtigkeit.

In der Spätantike des vierten Jh. v. Chr. entstand das erste individuelle Porträt. 11] Im hellenistischen Stil (ab 336 v. Chr.) wird das Alltägliche, ja Groteske zum realitätsnah reproduzierten Skulpturenthema. Von der griechischen Kunst geprägt, aber unabhängig entwickelt, setzt sich die Kunst der Etrusker seit dem sechsten Jh. v. Chr. mit ihren typischen, auf Steinsärgen ruhenden Figuren durch.

Die frühchristliche Kunst des 4. bis 6. Jh. machte die Sarkophagskulptur zur bedeutendsten Tätigkeit der Bildhauer. In anderen Kontexten ist die Plastik auch auf das Thema des Reliefs begrenzt. Bis zum Jahrtausendwechsel sollte sich die Aversion christlicher Kunst gegen die (wohl vergötterte) Großskulptur durchsetzen. Die Bildhauerei der Byzantiner Kunst verzichtet ebenfalls auf die frei stehende Monumentalskulptur, aber auch die vielen hochwertigen Elfenbein-Diptychen sind wegen ihres Einflußes auf die kleine Mittelalterskulptur von besonderem Interesse.

Die folgenden Kategorielisten können zur Identifizierung und Auswahl aller Beiträge zu wichtigen Einzelarbeiten der alten Skulptur verwendet werden: Carolingische Kunst ist das Resultat der imperialen Bemühungen, die spätantik, bereits von Christen beeinflusste kulturelle Substanz in ihre heutige Form zu überführen. Ähnlich wie bei der Buchillumination wurden die auf illusionistischen Effekten basierenden Raum- und Plastikelemente der alten Kunst in Grafik und Linearität transformiert und die ereignisreichen Charaktereigenschaften ins Feste übersetzt.

Nichts ist von der großformatigen Plastik bewahrt worden (wenn es sie überhaupt gab). Reims, Neunzehntes Jh., Amiens, Picardie-Museum. Gerokreuz, Köln um 965-970, ein frühzeitiges Beispiel mittelalterlicher Großskulptur. In der Romanik, also seit etwa 1060, gewann die Monumentalskulptur ab etwa 1100 an Gewicht. Selbst wenn an bestimmten Stellen Einzelmotive aus der Römerzeit reproduziert werden, so ist dies in der Regel ein Neuanfang, keine Fortsetzung der Vorzeit.

15] Die deutschen Skulpturen des XII. Jh. sind (im Gegensatz zu Frankreich) mehr der Inneneinrichtung der Kirche gewidmet. Die prächtigsten Heiligtümer wurden im Rheinland (Köln) im XII. und XIII. Jh. in Gestalt von figurverzierten kleinen Architekturen errichtet. Zunächst verbleibt die englischsprachige Plastik an der Wohnung und dem Ornament. Die Bildhauerei in Italien hatte die Alte nie ganz aus den Augen verloren.

Gotik ist in ihnen die Integration in einen strukturellen Rahmen und dass "die raffiniert verwobene, systematisch angelegte Gestalt dieser kreisförmigen Komposition ohne das Organisationsprogramm der Monumentalplastik Frankreichs nicht denkbar ist" (Georg Swarzenski). Jh. änderten sich die Aufgaben des Bildhauers. Mit Ausnahme der örtlichen Besonderheiten nimmt die Wichtigkeit des Bildhauerhandwerks und damit des Hüttenbaus für die Bildhauerei ab.

Noch bis zum Ende des Hochmittelalters änderte sich sein Motiv, die Abbildung der ausgelegten Verstorbenen, wenig. Allerdings ist die Tendenz zur realistischen Beschreibung und Portraittreue klar. Jetzt irrt der Bildhauer, nicht die ganze Bude. Einflüsse und parallele Stile, die von unterschiedlichen Hofzentren in Europa ausgingen, prägten die Highlights der skulpturalen Kunst in den Jahren um 1400 und werden daher auch als "Internationale Gotik" bezeichnet.

Aus Prag, der Wohnstätte des Kaisers Karl IV., begann Peter Parler 1365 mit der Bildhauerei, deren Triforiumbüsten Menschen darstellen, die noch heute im St. Veits-Dom leben. Die entscheidenden Impulse für den realistischen Ansatz (der erst Ende des fünfzehnten Jahrhunderts seine volle Wirkung entfalten wird) kommen aus den Südniederlanden. Auch Claus Sluter war hier zu Hause, dessen wenige kraftvolle und ausdrucksstarke Arbeiten einen verblüffend frühzeitigen Gipfel der Gotik auf dem Weg zur modernen Individualität einläuten.

Jh. tauchten die ersten einzelnen Künstler -Namen in großer Anzahl auf und sind für uns noch heute erfahrbar.

Einzelne Artikel über Bildhauer der Zeit finden Sie in der Kategorie: Bildhauer des mittleren Alters. Gleichzeitig wird der regionale Charakter von Stilen immer wichtiger, so dass wir heute oft Arbeiten, von denen es keine Dokumentation ihrer Entstehung gibt, gewissen kleinräumigen Kulturlandschaften stilistisch zuordnet. In Tirol waren die oberschweizerischen Zentren der Kunst für Michael Pacher enger als für die Bildhauer weiter im Norden.

Dieser Anstieg, der in den Dekaden um 1500 gipfelte, markierte auch das Ende der Spätgotik, in der sich die künstlerische Aussagekraft der gesamten Bildhauerei von Frankreich in den deutschen Sprachraum verlagert hatte. Anders verlief der Wandel in den nördlichen Staaten, die sich am Ende des Hochmittelalters nahtlos an den neuen, bereits gewachsenen Baustil anpassen konnten.

Konstitutive Bestandteile des neuen Kunstbegriffs waren die zentrale Perspektive (Lehrbuchbeispiel: die zweite Baptisterientür von 1425-1452 von Ghiberti in Florenz), die als Akte im Contrapost (Donatello's David um 1440) und als Portrait (Donatello) präsentiert wurde: Auch wenn die Bildmotive noch weitgehend zum biblisch- christlichen Weltall gehören, haben sie ihren reinen heiligen Geist eingebüßt, sollen sie eher der Herrlichkeit der weltlichen und geistlichen Prinzen dienlich sein, ihr Verständnis von Kunst bezeugen und damit zu einem Wettbewerb beitragen, in dem nicht nur Kunstschaffende, sondern auch Machthaber, Großstädte und Konzerne als Kunstförderer gegeneinander antreten.

In der Bildhauerei war das Mittel der Eigendarstellung des Kunden noch wichtiger als in anderen Bereichen der visuellen Kunst, denn der Standort war vorwiegend der Öffentliche Bereich. Während die tragfähigen Innovationen der Renaissance noch größtenteils in Italien mit den Schwerpunkten Florenz und kurz darauf Rom konzentriert waren, beteiligten sich auch andere europäischen Kulturlandschaften in Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Deutschland an der anschließenden Transitionsphase, dem Manierismus. 2.

Das 1543 für den Franzosen gebaute Salinenfass ist ein Goldschmiedewerk, aber auch eines der großen Werke der Skulptur in Europa. Die Skulptur soll also im Wettbewerb mit der Bemalung aufschließen. Die symbolträchtig geladene Drachentöterin an der Vorderseite stellt den gewaltigen Erzengel in ein zerknittertes Kleid gewickelt dar, das nicht von ungefähr an den Faltstil des römischen Hochmittelalters erinnernd ist.

Der Höhepunkt der barocken Skulptur fällt ins XVII. Jh. Historischer Ausgangspunkt ist nicht nur die Skulptur des Barocks, die mittlerweile an die Stelle von Florence als Geldgeber und Impulsgeber für die Kunst getreten ist. Auch wenn er die Grenze des skulpturalen Blockes zu überwinden sucht und nach allen Richtungen gerissene, bewegende Bildkompositionen kreiert, verfolgt er kaum das Mehrsehenprinzip.

Sein David (Bernini) ist die einzig eigenständige Skulptur in seinem Gesamtwerk! Die Bildhauerei in Norddeutschland war auf Modelle aus Flandern angewiesen. Dort, zum Beispiel mit Arthur Quellinus II. um die Hälfte des XVII. Jh., war die Dramatik von Bernini in Erscheinung getreten. 29 ] Andreas Schlüter in Berlin war auch mit der niederländischen Kunst bekannt.

Die deutschen südwestlichen Gebiete bringen, auch dank zahlreicher Neubauten von Schlössern und katholischen Gotteshäusern, eine Vielzahl skulpturaler Aufträge mit sich. 31] Die in den 1690er Jahren geborene süddeutsche Bildhauergeneration ging vom späten Barock zum Mittelalter über: Einige Jahre später, mit Ignaz Günther, dem Hauptrepräsentanten des bayerischen Rokokos, wird die Bildhauerei wieder zur Farbe.

Kleinplastiken sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Barockplastik. Inspiriert von der fürstlichen Leidenschaft zu sammeln und zusammen mit Naturgegenständen und Kuriositäten in den Kunst- und Kuriositätenkammern zu präsentieren, sind nicht nur die landschaftlich reizvollen Goldschmiedearbeiten, wie das Große Tresor, die in ihrer Einmaligkeit herausragen, sondern auch eine Vielzahl von kleinen Holzschnitzereien in Harthölzern und Elfenbein, in denen virtuoses Handwerk zu sehen ist.

Einzelne Artikel über Bildhauer der Zeit finden Sie in den Rubriken Bildhauer des Barocks und Bildhauer des Rokokos. Im klassizistischen Bereich wurden noch öfter als früher Bildhauer damit betraut, Denkmäler zu schaffen; zu Grabmal und Brust gesellte sich im Laufe des neunzehnten Jahrhundert eine wachsende Bilderflut, die heute viele Orte nicht nur der bürgerlichen Großstädte, sondern auch der Prinzen, Gelehrten und Kunstschaffenden einnimmt.

Einer der für die Bildhauerei bedeutenden Frühklassiker war der Brite John Flaxman. Der Aufenthalt in Rom war fester Teil der Biografie von Bildhauern des neunzehnten Jhd. Die preußische Prinzessinnengruppe Luise und Friedrich (1797) ist zu Recht eine der beliebtesten Plastiken der Kunst in Deutschland. Damit war der Kostümstreit[37] um geeignete Bekleidung für Denkmäler überholt - ein weiteres Indiz für den wachsenden Realitätssinn in der Kunst.

Obwohl der Klassismus auch ein stark historisierend wirkender Begriff war, verweist der schmalere Fachausdruck auf Erscheinungen aus der zweiten Hälfte bis zum Ersten Weltkrieg. 2. "Am Ende des letzten Jahrtausends erreichte eine Koexistenz von Stilen wie Neoromantik (sakrale Kunst, Monumente), Neo-Rokoko (Innenarchitektur, Kabarett, Porzellanskulptur) und, oft auf einem hohen künstlerischen Level, Neoklassik ihren Höhepunkt bis weit in das zwanzigste Jahrtausend.

Jahrhundert wurden - neben der hohen Kunst - bisher nicht gekannte Stückzahlen an Plastiken hergestellt: Seitdem bevölkern von der autoritär-patriotischen Politik angeregte Monumente Platz und Park, figurative Architekturdekoration bedeckt die Fassade, auf Stadtfriedhöfen trauernde Galvanoplastiken und Porzellangestalten gehören zur Pflichtdekoration der bürgerlichen Wohnräume. Dieser Aneignung durch Auftragsarbeiten und Dekoration ist die Idee eines eigenständigen Kunstwerks entgegengetreten, das bestenfalls das Objekt der Verehrung und Reflektion von Kunstkennern sein sollte, die solche Beobachtungen in Museum und Privatsammlung gepflegt haben.

Die Bildhauer haben diese Sichtweise mit verschiedenen Herangehensweisen realisiert. Beispielsweise steht er für expressive Bewegungen und die skizzenhaft inszenierte Darstellung von psychischen Verhältnissen, während andere mit einem stilisierten Umgang mit klassischer Sparsamkeit und tektonischer Gestaltung gleichzeitig auf Probleme der skulpturalen Form verweisen, die zur Entfremdung geführt haben und dort viel drastischer zu beantworten waren. Die Bildhauerei des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts weist also im Vergleich zur zeitgenössischen Kunst eine nicht immer ununterbrochene Weiterentwicklung ihrer selbst auferlegten Aufgabe und ihrer Ästhetik auf.

Konstant ist jedoch die Menschengestalt bis zur Entstehung der abstrakten Kunst fast das alleinige Bild. Die Tatsache, dass er in der Bildhauerei in Europa zum ersten Mal den Rumpf bewußt als formelles Motiv gewählt hat, korrespondiert mit dem bewußt "unfertigen", ungeschliffenen Aussen. 40] Der belgische Bildhauer Constantin Meunier (1831-1905) beschäftigt sich mit arbeitenden Menschen.

Bremen, Die Inspiration für eine neue Generation kam aus der Malkunst. In den Jahren 1907-1909 erschuf Pablo Picasso (1881-1973) den weiblichen Kopf "Fernande"[44], mit seiner Facettenoberfläche wird er als die erste Skulptur des Kubismus betrachtet. Auf diesem Weg und seiner anschließenden Auseinandersetzung mit dem Wesen der Skulptur war Laurens ein Akteur in der Entstehung skulpturaler Zielsetzungen zwischen den beiden Weltkriegen: ".... die Beschlagnahme des Raums, die Errichtung eines Objekts durch Hohlräume und Volumina, durch Vollkommenheit und Leerheit, ihren Wechsel und Kontrast, ihre ständige gegenseitige Anspannung und - last but not least - ihre Ausgewogenheit.

So hat Umberto Boccioni (1882-1916) in Italien in seinen wenigen Plastiken ihre Vorstellungen noch konsistenter in die Räumlichkeit der Bronzeskulptur umgesetzt und auch eine Lehre von der Zukunftsplastik geschrieben. 46 ] Auch wenn der Kubismus um 1920 im engen Sinn erschöpft war, ist seine fundamentale Bedeutsamkeit für die spätere Entfaltung (Abstraktion, Dada, Minimal Art) äußerst wichtig.

Diese Vorstellungen von erfinderischer Bildhauerei wurden in den Niederlanden in der De Stijl-Bewegung von Georges Vantongerloo (1886-1965) und im Gebäude von László Moholy-Nagy (1895-1946) verwirklicht. Auch mit den Konstruktiven beginnt die Historie der Bewegungsskulptur. Hauptreferat über Kinetic Art. Mit den Ready-mades (1913ff.) von Marcel Duchamp (1887-1968) und den Objekten trouvées[47] der damaligen Zeit ( "Dadaisten", Hans Arp, Max Ernst) (1891-1976) wurde eine weitere Linie der Entwicklung eingeleitet, die noch stärker von den angestammten Kunstinhalten und -aufgaben getrennt war.

Wir arbeiten hier mit gefundenen Objekten und Materialen und entfernen den Abstand zwischen dem Kunstobjekt und dem Alltagsgebrauch. In den 1960er Jahren, nach der Aufgabe der informalen Kunst, konnten sich hier Konzept- und Gegenstandskunst wieder verbinden. Das figurative Bildwerk lebt weiter, in der Faschisten- und Sowjetdiktatur als exklusive Möglichkeit, aber in anderen Staaten hat es oft seine Ausrichtung auf statuarische Überlieferungen aufgegeben.

Dieser wichtigste Bildhauer seines Heimatlandes lässt sich kaum in eine angelsächsische Skulpturentradition einordnen. In den 1950er Jahren sind die Varianten der Kunst weltweit bestimmend. In der Bildhauerei ist neben den Materialien Steine und Bronzen auch der Werkstoff Edelstahl beliebt. Während in den 1950er Jahren die Kunst der Abstraktion mit ihrem Pariser Mittelpunkt auch in der Bildhauerei führend war, entstand ab etwa 1960 eine Gegensätzlichkeit zu dieser Welt der Formen, die in der Wiederholung erschöpft war.

Beuys begriff seine Performance und Installation als "soziale Skulptur", die die Handlungen und Gedanken des Zuschauers einbezieht. Unter immer kritischeren Omen rückte die Alltagswelt, der Konsum, die Medien- und Unterhaltungsbranche in den Mittelpunkt der ästhetischen Wahrnehmung der Realität. Mittlerweile erscheint in den USA die Minimalkunst wieder als Variante der Abstraktionskunst, jedoch im Kontrast zur Spontanität des vorangegangenen Abstrakten Expressionismus.

Als plastisches Äquivalent zu druckenden Reproduktionsformen kann die Serienproduktionsform von Multiplikatoren angesehen werden, die den Anforderungen an eine demokratische Kunst gerecht wird. Einige Arbeiten haben nur konzeptuellen Charakters; sie lassen sich nicht mehr immer klar den Rubriken Texte, Skulpturen, Grafiken oder Gemälde zuordnen. Wieder einmal scheint die Bildhauerei hier eine Endstellung eingenommen zu haben, denn es ist offensichtlich, dass auch aus allen Radikalstellungen heraus Innovationen erwachsen.

Die Bildhauerei spielt in nicht-europäischen Kulturkreisen (mit Ausnahmen fernöstlicher Kulturen) oft eine viel größere Vorreiterrolle als in Europa mit ihrer Äquivalenz von malerischen Formen des Ausdrucks. Die Bildhauerei hat in der Kunst des Fernen Ostens dagegen einen relativ niedrigen Status, so dass einzelne Abschnitte aus diesem Grunde überflüssig sind. ? Wörterbuch der Kunst.

Die Enzyklopädien suchen für einen Hauptbeitrag über den hier bearbeiteten Content konsequent eine der Lemmata-Skulpturen oder Skulpturen aus, nennen dort die anderen Bezeichnungen (z.B. Skulptur) als synonym und geben sich mit Referenzen unter den anderen Schlagworten zufrieden. Seit Ende des achtzehnten Jahrhunderts (siehe Lexikon der Gebrüder Grimm).

Nicholas Penny: Skulpturengeschichte: Materialien, Werkzeuge, Arbeitstechnik. Seemann, Leipzig 1995. . www. seemann.com Trockenheit, S. 365. wwww. dörre, S. 365. www. s. 410 f. Zum Konzept der Hochkultur vgl. DIE ZEIT Welt und Kulturhistorie. Band Bd. 2 Hamburg 2006, S. 247-260. Dürre: Das Lexikon der Bildhauerei, S. 14-17. Gisela M. A. Richter: Anleitung der griechischen Kunst.

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Vom Anfang bis zur heutigen Zeit, S. 166. Klaus Lankheit: Kunst der Erde - Umdrehung und Restaurierung. Die Sektion über die bisherige französische Bildhauerei schließt sich in wichtigen Punkten der Präsentation von Klaus Lankheit an: Kunst der Erde - Umdrehung und Restaurierung. Stefan Dürre: Seemanns Lexikon der Skulptur, S. 188-191, der auch in anderen Abschnitten dieses Abschnitts weitestgehend gefolgt wird.

Seemanns Lexikon der Plastik, S. 200 kennzeichnet ihn so, Hofmann, S. 44 rechtfertigt eine Gegenansicht. ? Seemanns Wörterbuch der Bildhauerei, S. 430 f. Für die theoretischen Arbeiten der einzelnen Bildhauer verweisen wir auf die Literaturhinweise zu den Beiträgen über Adolf von Hildebrand, Gustav Seitz, Max Bill, Karl Albiker, Henry Moore und andere.

Richard-Hamann: Das Wesen des Plastischen (Band 2), Marburg 1948 Werner Hofmann: Die Bildhauerei des zwanzigsten Jahrtausends. Frankfurt/Main 1958 Kurt Badt: Wesen der Plastik, Köln 1963 Fritz Baumgart: Historie der Abendländischen Plastik, Cologne 1960 Stefan Dürre: Seemanns Lexikon der Skulptur. Vom Altertum bis ins neunzehnte Jahrtausend.

Sculpture-Kurs. DuMont, Köln 1995 und später Abel. Meisterwerk der Bildhauerei. Reclam, Stuttgart 2007: Nicholas Penny: Skulpturengeschichte: Werkstoff, Werkzeuge, Technik. Seemann, Leipzig 1995. Wolfgang Stadler: Bildhauerei. Müller, Erlangen 1996. Article Plastic, in: Wörterbuch der Kunst. Band Nr. 6 Seemann, Leipzig 1973, S. 633-642 in: 12 Bände des Lexikons der Kunst.

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Deubner-Verlag Köln 04: Michael Knuth: Plastiken der frühen Wiedergeburt. Herbert A. Stützner: Die ital. Rennaissance, Köln 1977, Bernhard Maaz: Bildhauerei in Deutschland zwischen der Französischen Republik und dem Ersten Weltkrieg. Bildhauerei im zwanzigsten Jh. - eine Einleitung und 200 Biografien. Seemann, Leipzig 1996, Margit Rowell (Hrsg.): Bildhauerei im zwanzigsten Jahrtausend.

Jh: Die Bildhauerei des zwanzigsten Jh., Fischer, Frankfurt 1958 Stephanie Barron: Bildhauerei des Ausdrucks, München 1984 Andreas Franzke: Bildhauerei und Gegenstände von Künstlern des zwanzigsten Jh., Köln 1982 Margit Rowell: Bildhauerei im zwanzigsten Jh., München 1986 Für Bildhauerei aus außereuropäischen Ländern s. folgende Aufsätze und Unterrubriken, von denen einige ihre eigenen Kapitel zur Bildhauerei haben.

Parthenische Kunst (hellenistisch geprägte Kunst im Iran und Irak), sowie die in den Kategorielisten Kategorie:Kunst nach Bundesland und Kategorie:Skulptur nach Bundesland aufgelisteten Landesschmuck.

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