Blumen Malerei

Blütenmalerei

Unterrichtsprogramm für Blumenmalerei mit Zertifikat der Jenkins. Ausbildung: Jenkins zertifizierter Ölmalerei-Lehrer (J-CAT). "Blumenbilder gehören zum Repertoire zeitgenössischer Künstler - sowohl in der Fotografie als auch in der Malerei. Von Marianne Frodl-Schneemann, Gerbert Frodl Blumenmalerei in Wien. Malen und Graphiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten].

Spannweite class="mw-headline" id="A._Antique">A. Das Altertum

Man unterscheidet zwischen der eigenständigen B. Malerei, die das B. um seiner selbst willen (in Gefäßen, Gefässen, Körben oder als Kranz um Bilder) als Teil der Stilllebenmalerei repräsentiert, und der Nutzung des B. als dekoratives Motiv in Malerei, Bildhauerei und Kunsthandwerk, für verschiedenste Zwecke und in verschiedenen Materialien.

Außer halb des Orients gibt es die eigenständige B. Malerei erst seit dem XVI Jahrhundert mit wenigen Ausnahme. Jahrhundert n. Chr. das erste B. Stück des Westens ist das romanische Mosaik eines B. Korbes im Vatikan (E. Pfuhl, Malerei und Zeichnung der Griechen, München 1923, Band 3, Tafel 314, Abb. 704, und[3, Abb. 16]), das wie ein Wegbereiter des niederländischen Stilllebens wirkt.

Neben einigen skulpturalen Exemplaren (Kapitelle des Rosenschirms in der Gelnhausener Innenstadt mit Rosetten, Disteln etc.; Chorgestühl) sind sie auch heute noch primär Thema der Malerei im Magister. 5, 1928, S. 66 ff. 65, 74), das Gebetsbuch der Maria von Gelders (Alfr. St. Peter St. Peter, Bd. 3, 1938, Nr. 153f.), das Missal von Berthold Furtmeyr von 1481 (RDK I, S. 151, Abb. 20) oder das Gebetsbuch des Graf Eberhard im Barth in Stuttgart.

Vasen oder Obst und B. Girlanden werden in Deutschland für die Bordüre gewählt, besonders in den Kettenwirkereien von Hamburg und Wismar E. XVI bis A. XVII Jahrhundert (Esther-Teppich von 1565 in Greifswald, S. 723/24, Abb. 8). Ungefähr zur gleichen Zeit wie zu reinen Dekorationszwecken in den Rahmungen erscheinen die B. in der alten deutschen Malerei als Anregung oder liebevolle Gestaltung szenischer Landschaften.

Jahrhundert um 1550 der in Brüssel erlernte Sachse Weber Seger von B. B, der seine mit B. Stauden und Rosensträuchern gefüllten Bodenteppiche nahezu vollständig herstellte, von denen neun überlebt haben (Pantheon 2, 1928, S. 392ff.).

  • Auch in naturgetreuer und nicht stilgerechter Gestalt finden sich um das fünfzehnte Jahrhundert B. auf gravierten Karten (Spielkartenmeister, Weibermachtsmeister, Banderolenmeister), wobei die symetrisch angeordneten Blumen (mit der Spielkarte Cyclamen, Columbine und Rosen) eine gewisse Farb- und Zahlenangabe bezeichnen (Max Geisberg, Die Anfänge des Kupferstich, Leipzig 19232, Tafeln 5 und 30).

Für die Entstehung der eigenständigen B. Malerei sind noch bedeutsamer die seit ca. 1400 auf einigen Landschaftsdarstellungen populär gewordenen, aber in Ausnahmefällen auch früher auftretenden Gefäßen mit Einzel-B. Ursprünglich nur aus einem Stiel mit wenigen Blumen in einem Hochkrug mit Henkeln oder Deckeln zusammengesetzt, entfalten sich diese B. Repräsentationen nach und nach um weitere Stiele, die in Fayence-Krügen bis hin zu dem wunderschönen Bouquet aus Lilien, Rosetten und Butterblumen neben der Stubenmadonna herumstehen.

Erste B. Sträuße in Gefäßen, die unabhängig von landschaftlichen Abbildungen sind, haben wir in Deutschland von Ludger zerrissene Ringe der Jüngere (1522-84) im Landesmuseum in Münster. Die beiden (Abb. 2), beide von 1562, zeigen sich als Vergrösserung eines Bildes der Verkündigung: Lilien und Schwertlilien sind in einer dünnen Glasvase in wenigen Stielen vereint und bilden ein schmales, hochformatiges Bildnis.

Auf das symbolische B. wird in einem weiteren Bild von 1565 erstmals ein echter Blumenstrauß mit dunklem Laub und vielen kleinen Blumen, der in einer kleinen Ecke steht, aufgehoben (Pantheon 1, 1928, S. 328). Die B. Malerei verbreitete sich in Deutschland jedoch erst nach der niederländischen Malerei, die im Laufe des XVII. und XVIII. Jahrhunderts ein wichtiger Teil der Stilllebenmalerei war und nie wieder einen Höhepunkt erlangte.

In den Niederlanden ist die Entstehung der B. Malerei eng mit der B. und der seit dem XVI Jahrhundert boomenden Gartenkunst verbunden. Wurden im MA nur wenige Gärten b. kultiviert und auf Heilpflanzen beschränkt, stehen seit dem XVI. Jahrhundert "exotische" Blütenpflanzen im Mittelpunkt, die von Gelehrten und Reisenden aus dem Ausland mitgebracht werden.

Vor allem die Tulpen, mit ihren starken Farbnuancen im Barockstil, sind die absolute Queen der B. Stücke. - Das B. Gemälde wurde, wie alle Stillebenbilder, von den Holländern von den Flemingen übernommen. Der ältesten flämischen Malergeneration folgte der holländische B. Maler Jan Davidsz de Heem. Bei seinen Altersgenossen und Erben lockerte sich seine noch etwas strengere Zusammensetzung und allmählich findet der Wechsel von den schwereren barocken Formen zur anmutigeren, heller wirkenden, in den Farbtönen heller wirkenden Malerei der Rokokozeit statt.

Jahrhundert die Blumensträuße in der Regel symetrisch, um einige große und leuchtende Blumen herum angeordnet und vor dunklem Hintergrund gesetzt, liebte das achtzehnte Jahrhundert die unregelmässige, schräge Gestaltung, beleuchtete die Rückwände und stellte die Blumenvasen wohl auch ungehindert in die Umgebung. WÃ?hrend zunÃ?chst (also mit gerissenem Ring) GefÃ?Ã? und StrauÃ? strengen Trennungsvorschriften unterliegen, hÃ?ngen spÃ?ter die Blumen Ã?ber den RÃ?nderaum, vereinzelte Individuen werden auf die tischseitige Platte ausgebreitet und man lÃ?sst die B. von den Insekten herumschwirren.

Aus den Niederlanden - insbesondere durch den weltweiten Vertrieb von B. Gemälden - verbreitet sich die B. Malerei in die Nachbarländer, nach Frankreich, England und vor allem nach Deutschland. In Frankreich ist zwar nur Jean Baptiste Monnoyer (Hofmaler Ludwig XIV.), der im Stile von Daniel Segher tätig ist, hervorzuheben, doch ist die Auswirkung auf Deutschland, insbesondere in den Gebieten Nord und Weilliche, größer, auch wenn hier nicht ein einzelner Maler den Stellenwert und die Wichtigkeit der großen holländischen B. Maler erlangt.

Schließlich führten die Ansätze dieser Kunstform in Deutschland - wie das Beispiel von Ludger Ringe bereits gezeigt hat - bei Einzelvertretern weiter zurück als im Abendland. Dem ersten deutschen Stilllebenmaler Georg Flegel (1563-1638) in Frankfurt, der wahrscheinlich in Holland studierte, geht auch die älteste flämische Künstlergeneration mehrere Jahre voraus.

Im Gegensatz zu den Holländern sind die puren B. Maler in Deutschland rar; in den meisten FÃ?llen sind die KÃ?nstler auf dem Feld des Stilllebens Ã?berhaupt tÃ?tig, teilweise gleichzeitig auf dem der TierstÃ?cke und der Landschaft. Eine weitere wichtige Station der deutschen B. Malerei ist Hamburg, wo Ottmar Elliger (1633-79) und Franz Werner Tamm (1658-1724) im siebzehnten Jahrhundert und um die Jahrhundertwende wirkten.

In den unterschiedlichsten Bereichen ist er zuhause, hat sich aber auf die vermischten B. und Obststücke konzentriert, die eindeutig von der holländischen Malerei des siebzehnten Jahrhunderts beeinflusst sind (Verst. Kat. Gerh. Harms, Berlin, Dez. 1940, Taf. 24). - In Ostdeutschland konnte nur der um 1700 gestorbene Gdañsker Künstler Andreas Stech erwähnt werden, in Sachsen Johanna Elisabeth Weydmüller (1725-1807; Abb. 5).

Jahrhundert ein echtes B. Gemälde entstanden, und es reicht aus, einige Bezeichnungen zu nennen: in Augsburg Karl Wilhelm de Hamilton und R. S. de Necker, in Ansbach Joh. Chr. Sperling, in Nürnberg die Maler- und Radierfamilie Dietsch mit ihrem berühmtesten Gemälde Barbara Regina (1706-83; 2 B. - 2 B. - 2.). Aquarell in der Sammlung des Großherzoges von Hessen in Darmstadt, Kategorie der Ausstellung von 1914, mit 1 Bild), in Bamberg, Augsburg und München diverse Angehörige der Mattenheimer Familien, in Prag Maximilian Pfeiller, in Wien Jakob Pichler, Johann Bapt. Drechsler und sein Zögling Johann Knapp.

Letztere war als B. und Obstmaler im Schloss Schönbrunn tätig, und sein berühmtestes B. Stück, "Huldigung an Jacquin", ist eine mit Inschriften und Reliefs verzierte Steinvase, die 1822 anlässlich des Todestages des Naturalisten Jacquin (Wien, G. d. H., B. Grimschitz, Ostmarkmaler im XIX Jahrhundert, Wien 1940, Fig. 14) inszeniert wurde.

Unter anderem in Rom der Ludwig Stern, von dem wir neben Portraits und Historienmalerei einige B. Werke kannten (in Rom und Aix-en-Provence; Zs. d. Dt. Ver. f. KV 7, 1940, S. 257). Die B. Malerei des Imperiums aus dem neunzehnten Jahrhundert geht auf die wissenschaftliche und akademische Art und Weise zurück, in der sie im sechzehnten Jahrhundert begann.

Goethes Ansicht nach ist es erstrebenswert, dass der B. Maler auch Botaniker im Sinne einer "richtigen Darstellung" ist, um auf die gleiche Art und Weise Kunstliebhaber und Wissenschaftler zufrieden zu stellen ("Flower Painting" 1788 und "Simple Imitation of Nature, Manner, Style" 1789). Generell ist der klassische Charakter jedoch nicht gerade vorteilhaft für malerische Anschuldigungen. B. Malerei hat im neunzehnten Jahrhundert nie ganz aufgeben.

In Frankreich erreicht die Malerei von B. einen neuen Höhepunkt während der Zeit des Romantizismus, des Realismus von Delacroix und Courbet und des lmpressionismus von Monet, Renoir, Cézanne, und anderen. Auch in Deutschland wirkte sich die Bevorzugung dieses Genres aus (Trübner etc.) und wurde vom Ausdrucksgeist eingenommen. Es gibt neben der kunstvollen B. Malerei zeitweise eine naturwissenschaftliche, die das ehemalige mehrfach befruchtete und mit jedem neuen Wecken des Gefühls für Natur und Botanik wieder auftaucht.

Früher begann man, bemalte und später bedruckte "Herbarien" zu schaffen, und im Lauf der Zeit entstanden zahllose Blumen- und Pflanzenbücher. Medizinisches Interesse herrscht vor, weshalb in vielen Fällen unauffällige Pflanzen ohne Blumen abgebildet werden und auch Aberglaube und Astrologie eine große Rolle spielt. Schon seit dem Frühbarock sind dem botanischen Reichtum große Mengen heimischer oder fremder Pflanzen entlehnt, die auch der B...

Goldschmidt, German illumination, Florence and Munich 1928, vol. 1, plate 19). Kennzeichnend für die prächtig gestalteten B. Bücher des Barocks ist der von Basilius Besler für Weihbischof Johann von Gemmingen von Eichstätt gestaltete "Hortus Eystettensis". Erwähnenswert sind die von Georg Dionysius Ehret (geb. um 1710) aus Heidelberg zusammen mit dem Nürnbergischen Pflanzenforscher J. Trew herausgegebenen, mit sehr feinen Wasserfarben verzierten B. Bücher und das von Pierre Jos. redoute (1802 bis 1807 und 1817-24), das ein gutes Volumen enthält.

Die b. allein spielt im Zierstich kaum eine Rolle, sondern nur in Verbindung mit Laub und Laub (siehe Blumenwerk, S. 946f.), wo sie meist als Fantasie-B.... Obwohl MA und Rennaissance sie kaum benutzten, tauchten sie in der Barockzeit auf, einmal in der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts, wo vor allem die sechs Konsequenzen von B.-

Die Stiche, die Johannes Thünckel (1642-83) als Vorbilder für den Goldschmied (Col. 851, Abb. 20) und dann wieder im Reich des Rokokos, wo das B. in Gefäßen und Gestellen, als Anhänger, Fäden (Cuvilliés und G. Friedrich Riedel) und in der Girlande erscheint. Letzteres wird dann auch vom Klassischen übernommen.

Jahrhundert und um 1700, Töpfe, Gefäße, Schüsseln, Teller, Kerzenständer, etc. von profaner und kirchlicher Verwendung, oft mit großen B. Motiven in naturalistischem Design - geschnitzt oder angetrieben. Jahrhundert, das in der Regel die Ranke bevorzugte, erschienen als Krönung Einzelrosetten; das siebzehnte Jahrhundert brachte Blumen als Endpunkt von Rundungen und Bögen.

Jahrhundert tauchte das B. allerdings öfter auf (z.B. Rosengitter mit Ranke und Rose vor der Kapelle St. Blut im Tiroler Kloster Stams; Kirchführer 289/90, 1938, S. 9), nämlich B. Körbe oder Vasen in den Krönungen der Chorkneipen (Dom und St. Paulin in Trier, letzterer satt.

1775, ill. 6; monastery church Zwiefalten, 1765; collegiate church St. Florian etc.) and chapel bars (Konstanz, Roggenburg etc. u. a. Ferdinand Stuttmann, Deutsches Schmiereisenkunst 3/4, Mannheim 1930, plates 25 and 26). Schmitzsche Barockmöbel und Barockmöbel, Stuttgart 1923, S. 187) oder aus Putz oder Hölzern auf Barockaltären. Einen weiteren Bereich für B. Ornamentik bilden die Möbeln, auf denen B. in der Gotik in flachen Schnitzereien vereinzelt vorkommt (Schrank in der Jüterboger Nikolaikirche, um 1480; Pantheon 7, 1931, S. 75, und aus der Nähe von Neumünster, 2.-15.Jahrhundert; Vgl.

In der Barockzeit erscheinen sie entweder als Inlays oder in der Malerei, besonders um 1600 und im achtzehnten Jahrhundert. Um die Jahrhundertwende bevorzugten sie Inlays und schmückten die Füllung der Kästen und Kisten mit Gefäßen, von denen sich stilisierte Blumenranken über die gesamte Oberfläche gleichmäßig ausbreiten.

Féulner, Kunststoffgeschichte des Museums, Berlin 19272, p. 197, 199, 203; Otto v. F ALKE, Deutscher Museumsbau der MA und der Rennaissance, Stuttgart 1924, p. 192, 195, 251f.). Intarsie, auch "Marketerien" erwähnt, entstehen dann wieder seit etwa 1720 in Süd- und Zentraldeutschland; jedoch werden die Anwendungsmöglichkeiten für das B. in Gefäßen und Kisten, in Fäden, Behängen und als Streu-B. ergiebiger.

Zu den berühmtesten Ebnisten dieser Zeit, die das B. als Schmuck verwendeten, gehören François Oeben (Feulner, S. 338f. und Pantheon 1, 1928, S. 330), der aus Deutschland kam und in Frankreich arbeitete, die Gebrüder Spindler (z. B. Schmitz, Dt. Möbel des Klassizismus, Stuttgart 1923, S. 1 u. 2, Pantheon 1, 1928, S. 40 ff.

von Abraham Röntgen s. u. Féulner, S. 549). Schleswig-Holstein (Kiel, Thaulow-Mus.; Schlesw.-Holst. Bd. 1928/29, S. 79 und 119), sowie einige Gartenmöbel von der Firma Riesener mit B. Bouquets auf ebenholzfarbenem Grund (Kommode und Sekretärin für Marie Antonette; Faulner S. 474f.). Auch in Frankreich findet man lackierte Möbeln, vor allem in den 1670er Jahren.

Besonders in Deutschland sind sie in der ländlichen Kunst populär, die - vor allem in Mittel- und Mitteldeutschland - mit bunten Blumensträußen in Blumenvasen und Blumenkörben dekoriert. Die Manufaktur Paris strebt nach wirkungsvollen Mustern mit großen Blumen in vielen Farbnuancen.

Das französische Mobiliar dieser Zeit wurde in ganz Europa verbreitet und nachgeahmt. Vergleichbare Dessins, in denen vor allem B. mit starken Farbtönen wie z. B. Rose, Tulpe, Klatschmohn dominieren, wurden auch in Deutschland und den Niederlanden hergestellt (Feulner, S. 372, u. Herm. u. - Schmitz, barock u. - Rokoko, S. 130 u. - 138) und auch auf Polsterbezüge (Verst. Kat. - Greupe, Berlin 1937, Tafel 88) und Tischtücher zusätzlich zu den Polsterstoffen angewendet.

In den Stoffbezügen des Altertums finden sich feinere Motive, Blumenanhänger, Wurf-B. und eine Vase. Die B. spielt aber nicht nur als Schmuck für die beweglichen Interieurs des Barocks und der Klassik, sondern auch für die Dekoration der Decke und der Wand eine wichtige Funktion. B. Ranken wie B. Girlanden und Gefäße finden sich (Stuck: Konzerthalle um 1790 im Schloss Berlin, Schmidt, Klassik, S. XXV; Malerei: Hohezieritz, außerdem die reiche Wanddekoration des Münchner Künstlers J. Zächenberger von 1772-79; Pantheon 9, 1932, S. 133ff.).

Die B. Intarsien der Einrichtung korrespondieren mit Intarsien in Wandverkleidungen und Böden (Werke der Gebrüder Spinnen in Sanssouci und im Neuen Schloss, Potsdam). In dem filigranen Werkstoff des Porzellans, der in einigen Fabriken des achtzehnten Jahrhunderts zur Herstellung virtuoser Blumensträuße aus den verschiedensten b. verwendet wurde, deren Blumen meist auf Bronzestielen angebracht waren, erreichte sie jedoch ihre Vollkommenheit.

Sie sind entweder B. par excellence, ohne besonderen Unterschied der Gattung, oder ganz bestimmte Arten wie z. B. Rose, Lilie, etc. Lilien, Rosetten, Schwertlilien, Tallilien, Akeleien, Erbsen- und Wickenblüte, werden oft individuell oder in Gruppen in einer Blumenvase oder einem Glas vor der Muttergottes platziert, wobei die Szene der Mariä Himmelfahrt (hier nach und nach eine fast notwendige Requisite), der inthronisierten Jungfrau, der Muttergottes mit Heiligtümern, dem Tod der Maria usw. bevorzugt wird.

Bei den anderen B. Attributen der Heilige handelt es sich um gewisse Blumenarten: die Lilienstiele in den Händen des hl. Antonius, Dominikus und Vincentius Fererius, die Rosetten der hl. Zu den Verkörperungen gehören vor allem die Terra, die im Fell oder im Fülle, der mit B. immer vertretene Brunnen, sowie die Monaten März und September.

Zweiter Ludger zerrissener Jüngerer Kreis (1522-84), Blütenvasen, 1562. Münster i. W., Land. 1633-79, Blume, 1678. Hamburg, Hamburger Galerie. Johanna Elisabeth Weydmüller (1725-1807), Blütenstück, 1733, München, A. P. Phot. Trier, St. Paulin, Blumenvase aus dem geschmiedeten Chorgestühl von Johannes Eberle, satt. Siebter Philipp Otto Ringel (1777-1810), Blumenstrauß, Silhouette.

Hendrik Gerard Beyen, Über stilleben aus Pompeji und Herkulanum,'s-Gravenhage 1928. Thomas Wade Earp, Flower and still-life painting, London 1928. 3 Paul Landau, Das Blumenbildnis bei alten und neuen Meistern (Bunte Reihe der Gartenschönheit 4), Berlin 1929. 4 Eva Badelt, Das Stilleben als bürgerliches Bildthema und seine Entwicklung von den Beginn zur Gegenwart, Diss.

Muenchen 1938. 5th u. a. - Blastilleben alt es Meisters (exhibition Amsterdam), Welt Kunst 1935, no. 27/28, p. 3. 6th u. - Alt esse Blumen, exhibition of the Landsbibliothek Dresden, Pantheon 18, 1936, p. 236 This text is published according to the "Creative Commons Namensnennung an - nontt-kommerziell - Keine Bearbeitung 3. 0 Deutschland Lizenz".

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