Blumenbilder Kunst

Gemälde Blume Kunst

Bilder- oder Schauen Sie sich unsere gemalten Blumenbilder an und lassen Sie sich verzaubern. Blumen sind immer noch ein beliebtes Motiv. Egal ob Mohn, Sonnenblumen, Tulpen oder Orchideen: Das filigrane Blumenbild von Maria Sibylla Merian. Die Amaryllis - Löwenzahnwiese - Magnolien - Mohn - Mohnfeld - Rosen - bunter Blumenstrauß - Simple Image Gallery Extended.

Gebrauchte Blumenbilder, Kunst und Antikes erwerben

Blumenmalerei öl auf Segeltuch. Ein sehr hübsches, geöltes Gemälde in einem wunderschönen Holzrahmen...... 2 Blumenbilder 40*80 cm Auch separat erhältlich. Wunderschönes Blütenbild in Pastell aus einer Gallerie, der Rand ist gespiegelt, wird.... Hallo, seit wir unsere Ferienwohnung gewechselt haben, gibt es jetzt ein sehr schön eingerahmtes #Blumen#Bild....

Blütenbild eingerahmt, Artist nicht bekannt, 55 x 45, mehrere kleine Stockflecke auf dem Passpartout. Abmessungen: 72cm x 58cm Da Privatverkauf keine Gewährleistung und Rückgabe. Abmessungen: 63cm x 53cm Da Privatverkauf keine Gewährleistung und Rückgabe. Auf der rechten unteren Seite fehlen etwas vom Umriss. Ein wunderschönes Gemälde mit einer Blüte auf einer Trage.

Wasserfarben, Blumenstilleben Bildgröße: 55cm x 42cm, gerahmt: 71cm x 58cm signiert: S. Salz 71.... Die Bildfläche beträgt 80 cm x 60 cm. Wunderschönes großes Blumengemälde mit Gestell 110cmx80cm Der Künstler ist holländisch und wird Stevens genannt, s.... Solange die Werbung im Internet ist, können Sie den Gegenstand noch erwerben.

"Blauer Mohn", hausgemachtes Gemälde, einzigartig. Solange die Werbung im Internet ist, können Sie den Gegenstand noch erwerben. Schön gezeichnetes ( und geglättetes?) Gemälde von einem mir nicht bekannten Zeichner. Handbemaltes Original Unicum Direct vom Versand.... Farbenfrohes Blütenbild von knapp 1,40 x 1,00 Metern auf einer hölzernen Wand.

Blumengemälde in der Kunst (Renaissance bis hin zum Hochbarock, von Durer bis Merian)

In der Kunst haben die Blüten schon immer eine wichtige Bedeutung gehabt - von den Ranken in Pompeji bis zur Buchdekoration im Mittelalter, vom Gentaltar bis zur Symbolik der Blüten im barocken Blumenstilleben. Die ersten realistischen Abbildungen von Blüten sind um 1500 in Natur- und Medizinbüchern zu sehen. Vergleichsweise naturgetreue Beschreibungen findet man in der Kunst zum ersten Mal in den Arbeiten von Martin Schongauer und Albrecht Dürer, die auf diesem Feld revolutionäre Leistungen vollbracht haben.

Georg Flegel und Georg (Joris) Hoefnagel müssen in Vorbereitung auf das außerordentliche Schaffen von Maria Sibylla Merian gesehen werden, das sowohl wissenschaftlich als auch kunstgeschichtlich von Bedeutung war. Mit diesen Fachleuten - wie später auch mit Maria Sibylla Merian - ergänzen Kleintiere und naturalistische Belange die Blütenmalerei. Dies wird durch grossformatige Florilegias untermauert, in denen Errungenschaften barocker Blumenliebhaber, Sammler und Züchter sehr repräsentativ inszeniert wurden.

Die Blütenmalerei kann viel breiter sein als die übliche Idee der Dekoration, wie sie unter anderem von Barbara Regina Dietzsch und ihrer Famile fachmännisch und glaubwürdig umgesetzt wurde. Ein Verweis auf Philipp Otto Ringel und sein Laden der Blüten wäre hier zu weitreichend gewesen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Schau "Maria Sibylla Merian und die Überlieferung des Blumenbildes" einen bisher verkannten kunsthistorischen Schwerpunkt in den Mittelpunkt rückt und von der Erschließung der Kunstwissenschaften zur Wissenschafts- (Botanik) und Kulturhistorie profitieren kann.

Vor der realitätsnahen Naturkunde in den Ateliers von Martin Schongauer und Albrecht Dürer an der Schwelle vom späten Mittelalter zur Frührenaissance waren florale Darstellungen in der europ. Kunst vor allem in der Büchermalerei zu finden. So wurden nicht nur die mittelalterlichen Manuskripte mit wertvollen Blütenranken geschmückt, sondern auch die gedruckten Exemplare der Gutenbergzeit.

Als zweite Quellenquelle, später gefolgt von naturalistischen Pflanzenbeschreibungen, dienten Pflanzenbücher aus dem XVI. und XVI. Jahrhundert. Der visuelle Umbau der Anlagen basiert zum einen auf naturkundlichen Untersuchungen und zum anderen auf traditionellen, oft skizzierten Schablonen unmittelbar aus dem "Wiener Dioskurides" (ca. 512, Landesbibliothek, Wien). Die illustrierten Apothekenbücher von Otto Brunfels (1488-1534) haben neben den Werken von Wolfgang D: G. D: A: A: D: A: G. D: A: G. Schongauer und Dürer die Darstellung von Pflanzen revolutioniert:

Im " Neuen Krebsbuch " (Basel 1543) sind Pflanzenbilder und Blumenbilder von Heinrich Füllemaurer und Albrecht Meyer (Formschneider Veit Speckle) zusammengetragen und zum Teil zum ersten Mal nicht idealerweise vertrocknet, sondern mit Insektenfrass oder Fäulnis. Mit den als Portraits konzipierten Darstellungen der Natur wurden die Abbildungen von einer dekorativen Orientierung zu einer wissenschaftlichen, zuverlässigen Repräsentation von Nutzpflanzen.

Eine Gegenüberstellung mit dem "Contrafayt Kreüterbuch" (Straßburg 1532) von Leonhart Fuchs (1501-1566), dessen Schnitte die Pflanze idealisieren und (leichter) erkennbar machen, verdeutlicht, wie innovativ diese Sichtweise ist. Der rasche Wandel des Blütenbildes hin zu einer naturwissenschaftlichen Untersuchung lässt sich in den Ateliers von Martin Schongauer und Albrecht Dürer (1471-1528) Anfang des sechzehnten Jahrhunderts nachvollziehen.

Auf den weissen Laubblättern wurden die Blumen und Blumen sorgsam aneinandergereiht, mit wenig Überlappung zwischen den Künstlern. Die Antwerpener Georg Flegel (1566-1638) und Georg (Joris) Hoefnagel (1542-1600/01) widmeten sich der Blumenmalerei in Frankfurt um 1600. Georg Flegel war der Lehrmeister von Merians Stepfather Jacob Marrel, der Maria Sybilla Merian das Malen von Blumen beigebracht hat.

Als " Stilllebenvater in Deutschland " wird Georg Flegel angesehen, denn er war der erste, der Stillleben beruflich malte. Als Jugendlicher war er für Blumensträuße und Kleintiere in den Bildern des Holländers Lucas van Valckenborch (1535-1597) zuständig. 1597 eröffnet er in Frankfurt sein eigenes Studio und wird als erster Stilllebenmaler zu einer Hauptpersönlichkeit in der Entstehung des Blütenbildes und der naturgetreuen Darstellung von Pflanzen.

Charakteristisch für seine Blättchen ist, dass die Pflanze vom Blattunterrand abgeschnitten wird und hier auf dem Blatt weiß steht. So wie Merian kombinierte er später Blumen mit seltenen Obstarten (Insekten) in einigen Wasserfarben, die er in größerem Umfang reproduzierte. Es war Maria Sibylla Merian, die, ausgehend von den Tieren, zu den Blumenbildern wurde und nach der organischen und perspektivischen Verknüpfung beider strebte.

Auch Georg (Joris) Hoefnagel brachte Ende des sechzehnten Jahrhundert die Abbildung von Tier und Pflanze zum Blühen. Die holländische Kulturgeschichte und der aufgeklärte (calvinistische) Menschentum hatten in Frankfurt einen sehr hohen Einfluß. Höfnagels Schilderungen von Käfer und Ungeziefer sind in ihrer Genauigkeit verblüffend und reflektieren das damalige Zeitinteresse, als die Naturabdrücke in der Skulptur oder die Pflanzenporträts von Giuseppe Arcimboldo am Praghof gewürdigt wurden.

In Gold-Ovalen arrangiert und mit Literatur-Aphorismen kombiniert, durch die er die Fotos aufgeladen hat. Zusammen mit seinem Sohne Jacob Hoefnagel (1575-um 1630) veröffentlichte Georg Hoefnagel diese Zeichnungen: Es gibt in Berlin eine Reihe formell sehr ähnlicher Werke von Maria Sibylla Merian, die die Hoefnagel-Werke im Abstand von fünfzig Jahren wiedergeben.

Stimmt die Zuordnung zu Merian? Wenigstens zeigt diese Arbeit, wie sehr sich Merian mit der Überlieferung der Blumenmalerei in ihrer Geburtsstadt auseinandergesetzt hat. Der Künstler und Naturwissenschaftler Maria Sibylla Merian führte ein aussergewöhnliches Dasein. Sibylla Merian hat sich einer kalvinistischen Gruppe angeschlossen, um sich von ihrem Mann zu scheiden.

Die von Merian mit ihrer Tocher unternommene Fahrt nach Suriname ( Maria Sibylla Merian: Butterfly from Suriname) führt sie in den Urwald. Sibylla Merian ist die erste Dame, die sich diesen Belastungen stellt. Die beiden Werke sind wegen ihrer Präsentation und ihres Inhaltes gleich wichtig, Merian hatte ihre langjährigen Betrachtungen zur Verwandlung der Falter im Raupenbuch mit wissenschaftlicher und erfahrungsmäßiger Präzision publiziert.

Der Blumenmaler Maria Sibylla Merian und die Forscherin sind unzertrennlich. Über 130 florale Darstellungen, die Maria Sibylla Merian zuerkannt werden. Es ist heute bekannt, dass es sich um Arbeiten des Nürnbergers Johann Bartholomäus Braun (1626-1684) handelte, der für den Durlacher Hofe tätig war und auch aus Blütenbüchern kopiert wurde.

Die Zweckbestimmung und Funktionsweise dieser Blumenbilder ist nicht bekannt, die Zuordnung zu Maria Sibylla Merian mehr als umstritten. Maria Sibylla Merians Verdienste sind nicht nur ihr realistisches, naturwissenschaftlich korrektes Blumendesign, sondern auch ihre publizistische Tätigkeit. Im Laufe ihres Studiums veröffentlichte die Naturforscherin und Kunstschaffende acht Werke über die Entstehung von Schadinsekten und die exotische Tier- und Pflanzenwelt Surinams.

Allerdings macht die Schau auf eine Serie interessanter Blumenbücher aufmerksam, Florilegies: Das 1613 abgedruckte Folio beinhaltet lebensgrosse Illustrationen von Blumen und erklärende Worte. Bekannt ist auch das Florenz des Herzogs von Idstein, das auf 130 Blatt genau die von ihm ab 1646 angelegten Gartenpflanzen des Herzogs darstellt.

In den Jahren 1651 bis 1664 malten Johann Walter der Ältere (1604-1676/77) und Johann Valentin Hoffmann die Blüte. Seit Maria Sibylla Merians jüngerer Sohn Matthäus Merian, Kunstreferent des Fürsten von Idstein und Besitzer des bedeutenden Verlags- und Künstlerhauses Merian in Frankfurt a. M. war, konnte das Werk von Walter bekannt sein.

Durch die Verbundenheit der Merianfamilie mit dem Kunden erscheint ein Einfluß von Walters genauen Blumenportraits auf Merians Arbeit verständlich. Auch Maria Sibylla Merian übernahm diese Vorstellungen, denn sie vertrieb ihre Werke in unterschiedlichen Ausführungen (farbige, gedruckte, sehr feine gouachefarbene Überdrucke). In der Gartenpublikation von Caspar Anckelmann findet man Exoten.

Um 1669 schuf der Hamburgische Händler und Stadtrat einen Vergnügungsgarten, der vom Hamburgischen Blütenmaler Hans Simon Holtzbecker (gest. 1761) als Fundgrube von Motiven für ein Patrizierflorilegium diente. Die Blumen sind nicht gekennzeichnet und es gibt keinen erklärenden Wortlaut in den Illustrationen, daher haben die Blumenbilder einen sehr individuellen Charakterbestand.

Mit ihren Geschwistern schuf Barbara Regina Diätsch (1706-1783) in Nürnberg Blumenbilder als filigrane Wanddekorationen, die als Nachfolgerin von Merian auftauchen. Die Gemälde von Merians Arbeiten heben sich von denen von kleinen Kriechtieren durch ihren markanten dunklen Untergrund ab. Ihr Motiv-Repertoire erweitert die Künstlerin auch um den Bereich des Gemüses und der Früchte; ihr späterer Sohn Joseph Karell (um 1730 - nach 1765) führt zum ersten Mal auch den Kaktus in die Blüte ein.

E. machte auch eindrucksvolle Studien über Blumen und Pflanzen, verwendete sie aber nicht mehr eigenständig, sondern um Landschaftsaufnahmen mit Motiven im Vordergrund zu versehen.

Der Bestand des Berlin Kupferkabinetts wurde 1835 von der Carl Ferdinand Friedrich von Nagler Collection in einer 38-blättrigen Faltschachtel und einem Folio-Band mit 138 Blumengemälden auf Papier gegründet. Jahrhunderts wurden Merian in Berlin mehr als 170 Arbeiten zuerkannt.

Während Berlin die grösste und wichtigste graphische Kunstsammlung Deutschlands hat, so Martin Sonnabend, bis 1750 Chef der Grafischen Sammlung des Städels, hat Frankfurt auch wunderschöne Sammlungen von Maria Sybilla Merian (Gouachen auf Pergament). Der Künstler und Naturforscher wurde in Frankfurt geboren und lebte dort lange Zeit.

Nahezu alle ihre Arbeiten stammen aus der Kollektion von Johann Georg Grahms, einem engen Vertrauten des Gründers des Städels (gestorben 1816). Schon während seiner Tätigkeit als Gründungsdirektor hatte sich Grahms dafür ausgesprochen, dass zwei Bücher des Graf von Nassau-Idsteins mit zehn floralen Zeichnungen die erste Anschaffung überhaupt sein sollten.

Dies führte unmittelbar zur Beanstandung, weil die Blütenbücher nicht im Katalog der Klassik aufgeführt waren (und sind) und ihre Gemälde zudem viel zu unsicher waren, als dass sie der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden konnten. Daß Maria Sybilla Merian und das Blumengemälde in Frankfurt auf so einem hohen Level zu sehen sind, liegt an einem individuellen Fall und der Präferenz des Künstlers.

Die außerordentliche Stellung Merians, auf die seit Ende des achtzehnten Jahrhundert immer wieder hingewiesen wurde, beruht auf der Verbindung von kunsthistorischer Wichtigkeit und wissenschaftlicher Neugierde auf hohem wissenschaftlichem Gebiet.

Mehr zum Thema