Collage Kunst

Fotocollage Kunst

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Bei der Collage handelt es sich sowohl um eine Kunsttechnik als auch um ein in dieser Form entstandenes Werk. Die Collage existiert auch über die Grenze der visuellen Künste hinaus, und zwar als Musikvideo im Sinne von Yes We Can oder in Form von Literaturcollagen im Sinne von Walter Kempowski oder in Text-Bildcollagen von Herta Müller.

In einer künstlerischen Collage können z.B. Zeitungsschnipsel, Klebebänder, gefärbte Papiere, Fotos, die auf einen soliden Hintergrund oder eine feste Unterlage geklebt wurden, sein. Als Papiercollagen werden die ersten Kollagen des Kubaismus bezeichne. Unter Decollage versteht man das Abziehen von Flächen, z.B. beim Abziehen von Plakaten, um die darunter liegende Schicht zu visualisieren. Auch in anderen Genres wie z. B. im Bereich Kunst /Musik (Ton-, Ton- oder Musikkollagen, s. Beitrag "Sampling (Musik)"), in der Fachliteratur (s. Montagen (Literatur)) und im Filmbereich wurde das Collagenprinzip angewandt.

Die Collage-Technik wird in der Montage auf die dreidimensionalen Gegenstände übertragen. In der Musikcollage werden verschiedene eigenständige Stücke zu einem neuen musikalischen Werk kombiniert. Das Potpourri oder Potpourri kombiniert die Einzelwerke mit mehr oder weniger vollständig komponierter Mode, während die Collage durch die fehlende Transition und die damit einhergehenden Klangreibeffekte auszeichnet.

Die Reibungen sind vom Collage-Komponisten intendiert. Auch in der bildenden Kunst gibt es Kollagen. Die Theaterkollage besteht aus landschaftlichen, dichterischen und literaturwissenschaftlichen Komponenten und ist oft eine Art Interpretationsinstrument für zeitgenössische historische oder sozialkritische Arbeiten (z.B. im Bereich des Theaters vor dem Sturz des Eisenvorhangs)[2]. Die Kunstform des Cubismus (1907-1921/1940) mit einem höheren Grad an Abstraktion stellt die Bildobjekte oft fragmentiert und von mehreren Richtungen dar.

Zum ersten Mal wurden reale Gegenstände auf die Oberfläche geklebt: Altes Tapete, Noten, Gläser, Zeitung; die Collage wurde zur künstlerischen Technik erhellt. Charakteristisch für den surrealistischen Stil war der verspielte Kadaver Exquis, der auch als Inspiration für "große" Werke dienten. Die Pop Art (1958-1968), Produkte der Massenproduktion sind das Motto, in den Bildern, Kollagen, Skulpturen, Photomontagen und Ereignissen erscheinen Bier- und Suppenbüchsen, Comics und Reklametafeln.

Die Collage von Herta Wescher. Die Historie eines künstlichen Ausdrucksformen. DuMont Schauberg Verlagshaus, Köln 1968: Miriam Seifert-Waibel: Collage - eine Differenzierung der Begriffe. Wie die Collage in Hubert Fichte's'Explosion' und dem'Haus der Mina in Sao Luiz de Maranhao' wirkt. Hans Emons: Installation - Collage - Music.

Frank-&-Timme, Berlin 2009 (Kunst-, Musik- und Theaterwissenschaften, Band 6). In der ISBN 978-3-86596-207-2. Collage und Leben. Geschichtliche Seite der Collage. Zu: Collage in Deutschland von Schwitters bis heute.

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