Digitale Kunst

Die digitale Kunst

Katharina Stumreich studierte Digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und arbeitet transdisziplinär. Dieser Abschnitt fasst die Fragen zusammen, die bereits mehrfach zu digitalen Werken gestellt wurden. Auf der Kinoleinwand zeigt KUNST IM KINO digitale Kunstwerke im Großformat. Im Rahmen des ZKM Medienmuseums Karlsruhe haben mehrere Institutionen in einem EU-Projekt die Konservierung digitaler Kunst erforscht. Lokale Nachrichten und ausführliche Berichte zur digitalen Kunst aus Linz finden Sie hier.

Digital Kunst

Der Aufgabenbereich in der Kunstvermittlung und Kunstforschung des Fachbereichs Digitale Kunst ist die Entwicklung von neuen Feldern für Kunst und Kunstpraxis durch den Einsatz von Informationstechnologien (Hardware/Software) als Designressource und -mittel sowie die Verwendung von Metaphern und Designprinzipien der zeitbasierten Kunst (Film, Bild, Ton, interaktiver Medienkunst....), Algorithmen, Sensortechnologie, Robotertechnik und neuen Abbildungsmethoden bis hin zu klassizistischen Bildhauerkunstformen wie Bildhauerei, Baukunst etc.

Erarbeitung von neuen Schnittstellen zur Einbindung der digitalen Kunst in den Realraum (Augmented Reality), z.B: Großbild-Projektionen im Öffentlichen Bereich, Medialisation von Archi-tektur, Sonifikation, Akustik, VJ-ing, DJ-ing, Motion Tracking, Visual Computing, Mechatronik, gestützt durch die Lehre von Grundlagenwissen für Mediendesign und Medienlehre.

Und was ist digitale Kunst überhaupt?

Vorbemerkung: Dieser Artikel wurde 2002 geschrieben, als 2 Schülerinnen aus Norddeutschland, die im Kunstunterricht eine Präsentation über digitale Kunst über geben sollten, mich um Unterstützung ersuchten. Vorstellungsgespräch mit 2 Schülerinnen Was ist überhaupt Digitale Kunst? Bei der Anschaffung der ersten PC's in den 80/90ern (ergänzt durch geeignete Diagrammsoftware, die nur mit dem Rechner möglich ist), wurden auch die ersten Ansätze unternommen, den Rechner als künstlerisches zu verwenden.

Seitdem die Kunst immer auf der Suche nach einer Vertretung auf Bühne ist, ist das Netz zur Bühne für digitale Kunst geworden. Hier entwickelte sich sehr rasch eine Unterkultur, jenseits der Kunstkanäle. Das Spektrum der Werke ist sehr breit gefächert und es gibt viele unterschiedliche Bezeichnungen in diesem Kontext, z.B. Computer Generated Art, Computer Art, Computer Graphics, Cyber Art, etc.

die als Synonym für die Website für Digital Art. Das Künstler selbst ist übergegangen, um ihre Arbeit nach der von ihnen verwendeten Anwendung zu nennen. "Ähnlich wie bei Holzschnitten, Aquarellen oder Lithographien umfasst die digitale Kunst Fotografien, 3D-Bilder, Vektorgrafiken, Mathematik und Mischtechniken.

Mit digitalen Manipulationen, Filterverfahren und Malen wird das Image verarbeitet und über über viele Etappen in eine völlig neue Gestalt gebracht. Für 3D-Bilder benutzt Künstler ein oder mehrere 3D-Programme, z.B. Bryce, Dream, Posters, Raydream, etc. Der Rendervorgang, der den 3-dimensionalen Bereich in ein 2-dimensionales Abbild umwandelt, steht am Ende jeder Bearbeitung.

Anders als bei den malerischeren Fotomalereien (Bitmaps) werden hier völlig pixellose Linien und Flächen erstellt. Vektorgrafik wird eingesetzt hauptsächlich für für Grafikdesignarbeiten wie Schriftdesign, Illustrationen, Animationen und Comics. ist die reinsten Art der Digitalkunst, denn ohne Rechner wäre ist es nicht möglich. Die Künstler erzeugt aus komplexen mathematischen Berechnungen dynamisch geformte, z.B. Bruchstücke, die sie dann einfärbt und aufbereitet.

Unter Mixed Media versteht man die Anwendung mehrerer der oben genannten Arbeitsmethoden. Besonders farbintensiv sind digitale Aufnahmen. Denn nur reines Farbflächen kann mit dem Rechner erzeugt werden (d.h. sie mischen sich nicht mit einer Träger, wie z. B. Pappe oder Leinwand), die mit dem rückseitigen Leuchtkörper auf dem Bildschirm besonders hell erscheint.

Da gibt es die Stimme von dafür plädieren, um digitale Werke nur in ihrem originären Medien, dem Rechner, zu präsentieren. Den Rechner habe ich 1995 als mein ganz persönliches künstlerisches - Mittel des Ausdrucks entdeckt. Professionell habe ich bereits mit dem Rechner Werbemittel und für Abbildungen (Vektorgrafiken) gestaltet. Im Jahr 1995 entwarf ich für die Website für einen Blütenkalender, der klar als Computerkalender erkennbar sein sollte.

Das Rendern eines einzelnen Fraktals auf für dauert mit meinem 4/86er etwa 25-60min. Ich habe in der folgenden Zeit sehr konzentriert mit dem Rechner auf beschäftigen angefangen. Aber auch die Arbeiten mit 3D-Programmen, die Möglichkeit, eine Landschaft nach eigenen Entwürfen zu gestalten, zu erhellen und zu photographieren, ist für mich als Fotograf sehr erfreulich.

Zahlreiche dieser Werke wurden beim Corel World Design Contest 1996/97 prämiert. "Ähnlich wie die surrealistischen und auch einige andere Künstler, ziehe ich für meinen schöpferischen Prozessen die Techniken des Automaten vor, um meine innere Malerei zu befreien. Paul Klee, einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus, der auch mit dem Automaten experimentiert hat, sagte: âKunst spiegelt nicht das Sichtbares wider, Kunst macht Sichtbares.

D. h. er verstand die Kunst nicht als Mittel zur Wiedergabe der Realität, sondern als einen Akt der Schöpfung neben der natürlichen.

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