Ernst Liebermann

Erich Liebermann

Siehe Ernst Liebermanns versteigerte Werke für Recherchen und Preisvergleiche. LIEBERMANN: Internationale Auktionen aller Genres: So zum Beispiel, so Ernst Liebermann. Das Auktionshaus Stahl : Ernst Liebermann. Besitzen Sie ein Werk von Ernst Liebermann?

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Erster Liebermann (* am 09. 05. 1869 in Langemüß bei Meiningen; 19.02.1960 in Beuerberg/Oberbayern) war ein deutsches Kunstmaler, Grafiker und Zeichner. Von 1890 bis 1893 studierte Liebermann an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin bei Josef Scheurenberg. Durch Studienaufenthalte in Deutschland und Italien und einen längerfristigen Parisaufenthalt war er vor allem in Langemüß und ab 1897 in München als Grafiker beschäftigt.

Im Jahre 1904 nahm er als Buchmaler (Der Froschkönig) an der Herausgabe von Grimm's Märchen - illustriert im Jugendstil einer Reihe von Bildbänden von Josef Scholz teil; er war auch einer der Zeichner der Sammlung Kindsang - Heimklang (1907). Außerdem war er vorübergehend für das Münchener Magazin "Jugend" tätig. Er war Jurymitglied und erster Sekretär des Künstlerbundes Bayern.

Außerdem war er Präsident des "Bund der Zeichner" und gehört zur Luitpoldgruppe München. Liebermann war als Vollmitglied des Dt. Künstlerbundes[2] stets mit Arbeiten im Glaspalais präsent und wurde 1913 mit der zweiten Goldmedaille ausgezeichnet.

Kunst-Suche: Das verlorene Herzen - Culture

Von der Verdächtigung des nationalsozialistischen Verdachts mussten die Verbündeten ihn "reinigen": eine Aufgabe, die ohne einen Stapel Papier nicht bewältigt werden konnte. Ein einfallsreicher Mitarbeiter hat in Charlottenburg die alten Registerkarten zerrissen, in seine Maschine gelegt und mehr oder weniger befreiende Biographien auf den freien Rücken getippt. Diese gerissenen Landkarten sind eines der wenigen Adressbücher, die die Charlottenburger Kunstsammlungen beleuchten.

Doch von den rund 450 Ausstellungsstücken, die früher zur Kollektion zählten, ist nur noch ein Viertel erhalten. "Noch vor acht Jahren war nicht bekannt, dass die Charlottenburger Kollektion überhaupt existiert", sagt Sabine Meister, eine Kunstexpertin auf der Suche nach den fehlenden Dingen. Kurator der Gemäldesammlung "Charlottenburg 1908-1945" in der Vila Oppenheim.

Hier können die Gäste alle noch vorhandenen Arbeiten aus der Charlottenburger Kollektion nachlesen. Tatsächlich sind es nicht so wenige, darunter hervorragende Bilder von Max Liebermann oder Hans Baluschek. Aber Sabine Meister eilt an ihnen vorbeigezogen. Raussendorff hat sie vor acht Jahren zum ersten Mal gehört.

Aber auch die reichen Paare aus der Zeit der Jahrtausendwende, die sich neben ihrem gesellschaftlichen Einsatz für die Kunst begeisterten, waren dabei. Nachdem das Ehepaar 1911 verstorben war, ging die Stiftung mangels Nachkommen an die Gemeinde Charlottenburg. "In Charlottenburg gab es viele Künstler und Mäzene", sagt Meister. In der Charlottenburger Gemäldesammlung haben sich die Raussendorffschen Sammlungen und die Gegenstände der Kunstabteilung zusammengeschlossen.

Raussendorff war, was seine Kollektion betrifft, ein Züchter. Er hat jedes seiner Werke katalogisiert. "Außerdem habe er alle Gegenstände fotografiert", sagt Meister. Eine Fotografie von 1890 mit einer Plastik aus Raussendorffs Kollektion unterstützt ihre Dissertation. Schließlich kann sie anhand des Katalogs von Raussendorff nahezu alle Bilder und Plastiken erkennen, die heute als das Herz der Charlottenburger Sammlungen angesehen werden.

In den Archiven recherchierte er mit großer Sorgfalt nach älteren Kunstwerken und Zeitungen. Exemplare und Vervielfältigungen sind jetzt in der Vila Oppenheim aufgehängt. Einige Arbeiten präsentieren den Meistern gar ein unauflösbares Geheimnis. Ungefähr 60 cm große Büsten von Raussendorff selbst, die der Künstler Fritz Heinemann 1893 errichtete.

Master will keinen handfesten Argwohn äußern, sondern sagt: "Jemand muss ihn ausgenutzt haben. "Besonders erbittert sind Kunstwerke, die zwar existieren, aber für die Vila Oppenheim nicht mehr begehbar sind. Wir wissen, wem die Plastik gehört und warum. "Ähnliches gilt für Otto Heinrich Engels Bild "Friesische Braut", das in den siebziger Jahren aus der Sammlung verschwunden ist, aber in einem Münchener Versteigerungshaus wieder auftaucht.

Schließlich durfte die Vila Oppenheim eine Kopie vorweisen. Auch wenn es noch keine Belege gibt, ist er überzeugt, dass die Kollektion ab 1933 im Geiste der NS-Ideologie umgestaltet wurde. Deshalb fand die Nazi-Kunst ihren Weg in die Kollektion. Wahrscheinlich wird es nicht möglich sein, alle Ausstellungsstücke zu finden: Einige von ihnen sind wahrscheinlich abgebrannt oder - als Verdächtige der Bildhauerei - in den vergangenen Tagen des Krieges geschmolzen.

Könnte sie sich ein Bild zurück wünschen, würde sie "Schloss Nymphenburg" von Ernst Liebermann wählen.

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