Expressionismus Kunst

Der Expressionismus Kunst

der ozeanischen und afrikanischen Kunst. Der Expressionismus - das Vorgebirge | Nach dem Ersten Weltkrieg wandten sich die Maler neuen Stilen zu. Die Kunst und Sprache in Deutsch. Wer in Deutschland lebt, kann glauben, dass es keinen Bedarf für weitere Ausstellungen über den deutschen Expressionismus gibt. Der Rheinische Expressionismus in Bonn: Museum August-Macke-Haus eröffnet.

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Expressionismus (lateinisch expressio'expression') ist ein Stil in der Kunst. Der Expressionismus ist wie der lmpressionismus, der Symbolik und der fauvistische Stil eine Gegenbewegung. Beim Expressionismus dominiert die Ausdrucksebene die ästhetische, appellative und sachliche Stufe. Die Künstlerin will ihre Erfahrungen dem Zuschauer präsentieren.

Die bildende Kunst sowie die Schriftsteller und Musiker des Expressionismus dienen als Ausdrucksorgan. der Wende zum Publikum, die durch die markanten, superlativistischen, erregten Ausrufungselemente und den Pamphlet-Stil der Fachliteratur hervorgehoben wird; die "aggressive Verformung" von Form, Figur, Wort, Harmonie und Tempo, das Nichtkultivierte, archaisch und "Wilde"; die Farce, die Persiflage des "Erhabenen" und gleichzeitig das Banale heroisierend; * eine Zwangsgleichzeitigkeit, die als "Pamphlet" bezeichnet werden kann.

Die B. wird durch extremen Zeitdruck in der Fachliteratur durch oder Reproduktion von zeitlichen oder räumlichen Inkonsistenzen auf dem gleichen Bilde erzielt; die Tendenz zur Konstruktion, zum Typisieren, Metaphorisieren, Entindividualisieren und Depersonalisieren, die die sensible Identifizierung blockiert. Expressionismus ist ein Stil der schönen Künste, der sich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts durch seine ausdrückliche Benennung in der Kunst und in der Graphik zu einer künstlerischen Strömung im deutschen Sprachraum entwickelt hat.

Der Expressionismus hat wie im französischen Foauvismus den malerischen Gestaltungsformen des Eindrucks entgegengesetzt und entgegengesetzt. Im expressiven Bildwerk entsteht ein freies Handling von Farb- und Formgebung bei häufigem Gebrauch von unvermischten Farbtönen und im deutschen Sprachraum auch die Anwendung von holzschnittartigen Ausprägungen.

Auf die realistische Vermittlung von Impressionen und schönen Gestalten wurde bei den Künstlerinnen dieser Zeit nicht geachtet; im Unterschied zu den Impressionisten äußerten die Expressionistinnen ihre subjektive Bewegung. Der Expressionismus wurde sehr bald nach dem Ersten Weltkrieg und unter seinem Einfluß auf die Maler teilweise durch neue Stile (z.B. Konstruktion, Neue Objektivität, Informell, in der Nachmoderne durch den Neuen Wild und Fotorealismus) und teilweise durch den Dadaismus verdrängt und ersetzt.

Zwischen 1885 und 1900 entstand eine erste expressive Bewegung mit Symbol- und Jugendstil-Elementen als Antwort auf den impressionistischen und den ordnungspolitischen Willen von Paul Cézanne und Georges Seurate sowie den von Deutschland. Expressionismus war ein Widerspruch gegen die damals herrschende Ordnung und damit oft gegen die Bourgeoisie.

Die expressionistischen Maler bezeichneten Friedrich Nietzsche als genial. Expressionismus war also im Widerspruch zum Naturismus. Weil das deutsche Expressionismusprogramm weitestgehend negativer Natur war (nicht lebensecht, nicht spießig, nicht konventionell), führte dies im Unterschied zum lmpressionismus nicht zu einer Kunst, die an stilistischen Merkmalen leicht zu identifizieren war.

Die spirituelle Einstellung war es, die den Expressionismus ausmacht. "Bedeutende Repräsentanten des Expressionismus lehnten es entschieden ab, Expressionist genannt zu werden, sagten Ernst Ludwig Kirchner und Otto Mueller. Als Tunesienreise ist die Gemeinschaftsreise von Paul Klee, August Macke und Louis Moilliet in die Geschichte eingestiegen.

So wie die kubistische Arbeit von Pablo Picasso oder Georges Braque wurden auch die Arbeiten der expressionistischen, vor allem der Brückenkünstler und später auch die des amerikanischen Jean-Michel Basquiat im Neoexpressionismus, von den Gegenständen der ozeanischen und afrikanischen Kunst inspiriert. Das einfache und ausdrucksvolle Design der Maske und der Figur, alles geheimnisvolle Symbole der fremden Kultur, erfüllte die Wünsche der Maler nach einer "neuen Natürlichkeit".

Mit dem Expressionismus verbundene oder ihm nahe stehende Kunstschaffende sind in der Kategorie: Gemälde des Expressionismus zu sehen. Im Brücke-Museum Berlin, das 1967 eröffnet wurde, befindet sich die weltgrößte kohärente Kollektion von Arbeiten expressionistischer Kunstschaffender Brücke. In der Städtischen Galerie des Lenbachhauses in München befindet sich die weltgrößte Kunstsammlung des Blaubarts.

Im Norton Simon Museum in Pasadena, Kalifornien, sind viele Arbeiten des deutschen Expressionismus zu sehen. Wie der Expressionismus in der Kunst beschäftigte sich der Expressionismus in der Fachliteratur vor allem mit den Fragen von Kriegen, Stadt, Verfall, Furcht, Ego-Verlust und dem Ende der Welt (Apokalypse). Wie keine andere Literaturbewegung vorher machen die expressionistischen Künstler das Häßliche, das Kranken, das Verrückte zum Thema ihrer Darbietungen.

Der Schriftstellernachwuchs äußerte sich vor allem durch Poesie und Poesie, wie bei Lasker-Schüler, van Hoddis, Stramm, Benn und Heym. Auch wenn diese Zeit - wie jede andere - fliessende Transitionen hat und ihre Abgrenzung natürlich in hohem Maße von der Definition abhängig ist, hat sich das Modewort der'expressionistischen Dekade' für die Hochblütezeit des Expressionismus zwischen 1910 und 1920 in der Literaturgeschichte etabliert.

In diesem Zusammenhang ist der Ausbruch des Ersten Weltkrieges eine große Caesura für die Konzepte von Ténor und Topos, vor allem der expressiven Poesie; während viele Schriftsteller den Kampf zunächst noch als eine die traditionelle Bürgergesellschaft wegfegende, erneuerende Macht (vgl. auch Futurismus) ersehnten und verherrlichten, veränderte sich das Bild des Krieges bald durch die Grausigkeitseindrücke vieler Poeten, die selbst als Frontsoldaten das Ausma? von Zerstörung und Elend miterleben mussten.

Der Aufwertung der Romanik und der Gotik sowie El Grecos und der Auseinandersetzung mit der Farbenpracht kommt in der Forschung einiger Kunstwissenschaftler zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert eine Schlüsselrolle zu. Auf dem Gebiet der kunsthistorischen Forschung sind die bedeutendsten Vertreter: Casimir Edschmid: Lebender Expressionismus. Ausdrucksstarke Poesie aus dem Danube. Europäischer Verlag Wissenschaft, Wien 1974, ISBN 3-203-50494-4 Silvio Vietta, Hans-Georg Kemper: Expressionismus (= UTB 362).

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Wissenschaftlicher Buchverein, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-16901-8 Brigitte Lühl-Wiese: Georg Trakl - der Schwarze Reiter: Form und Farbigkeit in der expressionistischen Poesie und Malerei. Richard-Hamann, Hermand: Expressionismus. Akademie-Verlag, Berlin 1975. Kai Buchholz et al. (ed.), Die Lebenreform, drafts for the redesign of life and art around 1900. haeusser-media, Darmstadt 2001, ISBN 3-89552-077-2. Karl-Heinz Morscheck: Expressionism.

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