Fotografie Künstler

Fotokünstler

Fotografieren ist nicht angewandte Kunst? Bei uns finden Sie inspirierende Ideen für die Jagd nach den perfekten Street-Art-Fotografien. Eintauchen in die Welt der Street Art Künstler. Der Fotograf und Wissenschaftler Fabian Oefner hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst aus der Alltagswissenschaft zu schaffen. Jeder kann fotografieren - aber nicht jeder wird durch Drücken des Auslösers zum Künstler.

Wann wird Fotografie zur reinen Malerei - Peter Kagerer

Es geht um die Fotografie als Ganzes, sie besetzt die Welt der Künste seit Jahren. Die Fotografie hat Pierre Bourdieu immer noch als "illegitime Kunst" bezeichnen können, die simple handwerkliche Nachvollziehbarkeit macht die Deutung nicht leichter und die Flut von Handybildern macht uns Photographen das tägliche Brot nicht leicht. Die Künstlerin hat 16 Auswahlkriterien für die Kunstfotografie festgelegt. Als ich es zum ersten Mal las, habe ich gedacht: "Wow, das habe ich immer verpasst (in Kursen, Seminaren und Fotostudien).

"Im Grunde muss jedes einzelne Foto von der Grottenmalerei bis zu Gursys "Rhein II" mit stilistischen Kriterien beschrieben werden. "Jedes Foto hat einen Gefühlsinhalt. Andernfalls würden wir keine Fotos machen. Auch die Fotos waren recht gut, man muss sie mögen. Wer mit einem ND Filter zurechtkommt, eine gute Ausrüstung und genug Reisekosten hat, kann das tun, d.h. "Man muss dabei sein.

Wann Fotografie tatsächlich zur künstlerischen Arbeit wird, ist aufregender denn je. Die Fotografin muss sich selbst als Künstlerin sehen. Die Selbstdarstellung des Photographen wird in den Aufnahmen "reflektiert". Die Künstlerin muss die volle Beherrschung über den ganzen Schaffensprozess und das Endergebnis haben. Dies ist der einzige Weg, um die künstlerischen Urheberrechte zu sichern.

Dies bedeutet nicht, dass man alles selbst machen muss, wenn man Unterstützung braucht (z.B. mit Photoshop), sondern man bekommt sie, wenn man Inspirationen braucht (meist mit anderen KünstlerInnen, z.B. Pinterest). Fotografieren, in der Apotheke weiterentwickeln und herausfinden, dass "looks like...." mit Sicherheit falsch läuft und kaum künstlerische Inhalte hat.

Weiter, zielgerichtetere Fotos machen, ein eigenes Bild entwerfen, eine eigene Sprache entwerfen. Und dann wird auch die Malerei funktionieren. Es ist nicht jede Dokumentierung eine Selbstverständlichkeit. Ausschlaggebend ist dabei die Eigenständigkeit des Photographen während des Prozesses. Die gute (künstlerische) Dokumentierung durch eine starke Beteiligung des Photographen ist natürlich verbindlich, da es sich um den Photographen handelt (siehe auch Punkte eins und zwei).

Excursus in Wort und Bild: Die Gleichberechtigung von Wort und Schrift (z.B. in einem Freilichtmuseum auf dem Arbeitsetikett) ist mir ein großes Anliegen. Texte können das Foto nicht unbedingt wiedergeben, aber es kann eine Interpretationshilfe sein. Thema plus Mittel plus Form plus Zusammenhang ist gleich dem Content. Unglücklicherweise werden folgende Fragestellungen nicht beantwortet: Wie kommt man von Content zu Content? oder kann man auch von Content zu Content gelangen?

Künstlerinnen und Künstler schauen sich oft Fotos an und fragen sich: "Das würde ich auch gern tun.... ich kann das auch.... hey, es klappt, das mache ich jetzt! "Was sieht man da? Siehst du den Content, siehst du die Gestalt? Aber wenn sie die Gestalt erkennen, z.B. eine spezielle Art der Kollage und "ihren eigenen Gehalt (einfach) anpassen", ist die obige Formulierung nicht mehr richtig.

Dennoch ergibt sich daraus eine raffinierte Technik. Unser geschultes (kunstwissenschaftliches) Verständnis, dass der Künstler vom Gehalt zur Gestalt gelangen muss, ist allerdings etwas hemmend, um schöpferische Vorgänge sachgerecht zu flankieren oder sie sachlich zu deuten und vor allem zu bemängeln. Künstlerische Aktion hat ein zentrales Thema. Inhaltliche und formale Konsequenzen (siehe Rezept unter Ziffer 7).

Doch gerade weil die digitale Fotografie technisch so einfach zu reproduzieren ist, ist diese Regelung unwiderlegbar. In meinem nächsten Blogeintrag geht es um die Fragestellung, wie Sie als Photograph mehr Bilder (in Ihrem Alltag) machen können.

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