Galerie der Moderne

Gallerie der modernen Kunst

Das Ticket gilt für vier Museen: die Galleria Palatina, die Galerie für Moderne Kunst und Kostümgalerie im Pittipalast. Zeitgenössische Kunst, Zürich Moderne & Zeitgenössische Kunst, Zürich info@utebarth. Gemäldegalerie für moderne Fotografie, Berlin. In der Tate Modern Surrealist Art Gallery in London gibt es freien Eintritt zu Ausstellungen internationaler moderner und zeitgenössischer Kunst. Erfolgreiches Comeback für die Modern Gallery.

Galerie für Moderne Kunst - Stefan Vogdt

Stefan Vogdt kombiniert seit der Gründung der Galerie der Moderne 1977 angewandte und zeitgenössische Gegenwartskunst. Wechselausstellungen namhafter und jüngerer Künstler prägen das Galerieprogramm. Sein großformatiges Gemälde in Ölfarbe und Acryl auf der Leinwand ist eine Form der barocken Deutung abstrakter Gemälde.

Das Gemälde des jugendlichen Rumänen entspringt und entfaltet sich aus einem von ihm selbst aufgezwungenen Chor. In einer sorgsam konstruierten Atelier-Routine erkundet der Kunstmaler Möglichkeiten und Verfahren der Abbildung von Material in seinen unterschiedlichen Ausprägungen, von schwerfälligen, weltlichen Manifestationen bis hin zu Transzendenzsequenzen und einer gewisser Parallelität von Linien, die zu Kontaktstellen zwischen den in seinen Werken vorhandenen räumlichen Ebenen werden.

Die theoretische und formale Handhabung der klassischen Moderne erlernte er während seines Studiums an der University of Timi?oara, wo er bei Cristian Sida unterrichtete. Die Studentin und Assistentin von Romul Nutiu, einem der berühmtesten Künstler Rumäniens, brachte die junge Studentin in die ungegenständliche Gegenstandskunst ein.

Galerie-Seite und HOME, Serie (Auszug): Jonah Gebka, ohne Titel, 2017, HOME, Schieber (Auszug): 1964 schrieb Susan Sontag einen Aufsatz mit dem Titel Gegen Deutung"[1] (Originaltitel: Gegen Deutung"). Der Kern dieses sowohl umstrittenen als auch wichtigen Aufsatzes ( "Exkurs in die Geschichte der Entstehung der Mimekunst und des daraus folgenden Verständnisses von Kunst und Kunstwert in der abendländischen Gesellschaft") lautet wie folgt:

Das Befreien der Malerei vom Deutungszwang. Sohntag setzt sich für die Sinneswahrnehmung eines Kunstwerks ohne Hermeneutik und intellektuelle "Annahme" ein und verlangt eine Erfahrung und Beschreibung der Art, in der sich der Gehalt auflöst und nicht in den Mittelpunkt rückt. Der Autor weist darauf hin, dass in der Aufnahme und kritischen Auseinandersetzung mit Werken der Literatur und der bildenden Künste die Gestalt kaum als wesentliches Gestaltungselement wiedererkannt wird.

"Und was wir sicher nicht mehr benötigen, ist die Übersetzung von Bildern in Gedanken...." schrieb sie. Soll sich die Malerei wirklich der Auslegung entledigen? Bändigen wir die Künste, indem wir unsere Ideen projizieren und sie für uns komfortabler und verständlicher machen? Wir wollen mit diesen Fragestellungen die Künstlerinnen und Künstler zu ihrem Beitrag durch diese Schau animieren.

Die Galerie Stefan Vogdt präsentiert mit Jonah Gebka, Max Theo Kehl, Steffen Kern und Felix Klee Arbeiten auf Papier von jungen Künstlern, die vor allem durch ihre Bildästhetik in bester Erinnerung sind. Und die Portraits von Max Theo Kehl, die die ästhetische Wahrnehmung von Non-Finito mit einer beeindruckend schönen, modern gestalteten Art der mimetischen Darstellung der Materie des Menschen verbinden.

Lässt sich nicht abstrakte und teilweise der Realität entliehene Platzpatronen so gestalten, dass das Versäumte den Betrachter noch mehr betont, Phantasie auf die Reise geht und Erzählungen macht, dann ist es der Maler Felix Klee, der sehr eindringlich ist. Allen vier Künstlern ist eines gemeinsam: Sie schaffen Bilderwelten, die in unserem gemeinsamen Bewusstsein verankert sind, aber auch so jung und gekonnt gestaltet sind, dass sie uns Neugierde wecken, anfassen und imponieren.

Das Künstlerteam und das Galerie-Team freuen sich auf Ihren Messebesuch! Im Rahmen einer Soloausstellung in der Stefan Vogdt/Galerie der Moderne präsentiert er seine neuen, vorwiegend künstlerischen Arbeiten. Contemporary Concrete, der Ausstellungstitel weist darauf hin, dass es sich hier um eine zeitgenössische Auslegung der Gegenwartskunst handelt.

Die auf strenger geometrischer Basis und Gestaltung basierende Betonkunst, die auf reine Sinneswahrnehmung abzielt und somit auch erfahrbar ist. Die Betonkunst wird oft und fälschlicherweise mit der reinen Malerei vermischt. In der Komposition der Betonkunst wird das Unmaterielle und das Spirituelle illustriert und nicht das Wirkliche und das Figurative abstrahiert, wie es in der bildenden Künste der Fall ist.

Max Bill schreibt 1949 im Vorfeld der Vernissage zur Schau Züricher konkrete Kunst: "[....] Es ist das Anliegen der Gegenwartskunst, Objekte für den spirituellen Einsatz zu entwerfen, so wie der Mensch Objekte für den stofflichen Einsatz erschafft. In ihrer Endkonsequenz ist die Betonung der Konkretheit ein reiner Begriff von Harmonie und Rechtsstaat.

Der neue und eigenständige Weg von Christian Muscheid in diese Richtungen ist zum einen durch einen Hauch von Spielerei gekennzeichnet, zum anderen durch ein Zwinkern im Auge - sei es in der Farbkombination oder in der "Milderung" der Formensprache - als Ausdrucksform. Streng genommen ist das Cover der Schau "Frankfurt" ein Wort der Neuschöpfung, aber der Maler misst der Tatsache große Bedeutung bei, dass seine neuen formalen Konstruktionen allgemein verständlich sind, und zwar ungeachtet von Kultur einflüssen, Betrachtungsgewohnheiten, Vorkenntnissen und Vorbehalten.

Er studierte seit 2004 an der Hochschule für Bildende Kunst in München bei Prof. Jerry Zanjuk, wo er 2010 sein Meisterdiplom ablegte. Neben dem Werkstattstipendium des Bayrischen Staatsministers für Wirtschaft, Kunst und Technologie (2013) wurde seine Arbeit 2010 mit dem Renate Küchler Prize prämiert.

Dass Ena Oppenheimer in ihrer Arbeit die Formen zerlegt, erkundet und feiert, geht auf eine persönliche und prägende Erfahrung aus ihrer Jugend zurück. "Eine Erfahrung, die synästhetische und räumliche Wahrnehmungen miteinander kombinierte und ihr erlaubte, Formen und Stoffe als etwas sehr Lebhaftes und Variables zu erproben.

Ena Oppenheimer fragt sich und die Betrachter ihrer Fotos in ihrer laufenden Reihe Change of State: Haben Gefühlen und Gefühlen auch Ausprägungen? Ena Oppenheimer sucht mit dieser Fragestellung den Austausch mit dem Bio-Physiker Prof. Dr. Erich Sackmann, der sich in seiner Arbeit mit der morphogenetischen (Bildung von organischen Organismen) in der Entwicklung und mit der Tatsache auseinandersetzt, dass Proteine durch diese Anerkennung ihre Gestalt wahrnehmen und ändern können.

Auf molekularer Ebene  gibt es also ein "Gefühl" und dieses Gefühl hat seinerseits eine Gestalt, die in Ena Oppenheimers Gemälde einen verblüffend klaren und wunderschönen Gesichtsausdruck mit einem Anflug von unbestimmter Mortalität in der Komposition vorfindet. Die Ölgemälde bringt sie schichtweise mit größter Vorsicht auf den Träger auf, bis die Gestalt zu existieren beginnt, verändert ihren Erhaltungszustand und erweitert unsere Sicht.

Ihr Entwurf verweist auf die alte oder indigene Volkskunst und ihre Vorbilder. Auf das Wesen ihrer Figuren reduzierend, gibt die KÃ?nstlerin jeder einzelnen Person einen persönlichen Ausstrich voller Persönlichkeit und Humor und lÃ?sst das Material Licht in einer völlig neuen AusfÃ?hrung erscheinen. Der 1960 in der Tschechei geborene Künstler hat an der Kunstgewerbeschule in ?elezný Brod und später bei Stanislav Libenský, einem der bedeutendsten Künstler des zwanzigsten Jh., an der Kunstgewerbeschule in Prag studiert.

Die Künstlerinnen und Maler bringen in der traditionellen Maltechnik der Ölgemälde kleine (meist) formatierte Bilderträger zum Vorschein. Die Malweise kann - trotz der kleinen Bildformate - als außerordentlich grosszügig beschrieben werden. Sie sollen für den Besucher gut leserlich sein, der oft bis mittelschwer unterwegs ist und vor allem verschiedene Kunst- und Kulturstätten aufsucht.

Im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung Short Stories stellt sie einen Teil dieser Reihe vor. Tatjana Busch stellt ihre neuen Werke nach fünf Jahren wieder in einer Soloausstellung in der Stefan Vogdt/Galerie der Moderne aus. In den Galerieräumen werden die Gegenstände aus Plexiglas, Alu, Silber und rostfreiem Stahl zu einem Kunstwerk zusammengesetzt. MIRRORING, das deutsche Spiegelwort, das die KÃ?nstlerin Tatjana Busch als Ausstellungstitel gewÃ?hlt hat, verrÃ?t sehr anschaulich die Substanz ihrer Kunst.

Diese sind in jedem Blickwinkel ihrer "unvorhersehbaren" Gestalt veränderbar, verbergen in jeder Kurve Farbe und Spiegelung, reflektieren das Vorhandene und Unsichtbare auf ihrer Mantelfläche. Von einer " intuitiv " - und " Naturform " ihrer Werke redet die Malerin selbst, und es wird deutlich, dass sie die Vielfältigkeit der Wahrnehmungsmöglichkeit einer Gestalt und ihre Auswirkung auf den Zuschauer versteht.

Die in Berlin lebenden Maler zeigen ihre Werke zum ersten Mal in München. Der spezielle Zugang von Gustav Bruère zu den Prozessen der Malerei und Zeichnung äußert sich in spannenden und extrem bewegten Aufnahmen, die die aufregendsten Aspekte des menschlichen Körpers und seines Ausdrucks zeigen. The Sound Of Color präsentiert die neuesten Werke des Künstlers Richard Schur.

Er wurde 1971 in München gegründet und hat an der Hochschule für Bildende Künste in München studiert. Seine Arbeiten sind neben vielen Auszeichnungen und internationalen Forschungsstipendien weltweit in Kunstgalerien, Kollektionen und Ausstellungen präsent. Auf den Spuren der Pioniere des konstruktiven und der plastischen Künste wie Mondrian oder Malevich, die die Kunstfreiheit durch radikale Abkehr vom Figurativen und zur Farbigkeit postuliert haben, überträgt Schur die Überlegungen dieser Künstler in die Gegenwart, indem er sie weiter führt und ausbaut.

Schur schafft mit der Reinheit der Hard-Edge-Malerei und der Präzision eines Renaissance-Malers eigenständige Bilderwelten, die die Gegenwärtigkeit widerspiegeln und zugleich freudig aus dem Alltagsleben entfernt wirken. Der 1970 geborene Chen Ruo Bing kombiniert in seiner abstrahierten Gemälde eine abendländische Auffassung von Kunst mit der asiatischen Kunstphilosophie seines Heimatlandes China. Nachdem er an der Akademie der Bildenden Künste in Hangzhou traditionelle Kunst studiert hatte, bildete sich der Maler an der Düsseldorfer Kunsthochschule am Gotthard-Graubner-Lehrstuhl weiter.

Das Zusammentreffen verschiedener Überlieferungen öffnet eine neue Sichtweise in der Abstraktion und erlaubt die Fokussierung auf das Essentielle, auf Farb- und Formensprache. Erstmals präsentiert die Schau Les Sculptures Monumentales eine umfassende Werkausstellung des Künstlers Rotraut mit gewaltigen Aluminiumskulpturen, die beeindruckend und in kräftigen Farbtönen in den Raum aufsteigen.

Die Skulpturen von Red Rueut sind fortschrittlich in Gestalt und Farbe und bekommen so eine ewige Zeitlosigkeit. Das hier gezeigte Werk gehört zur Reihe "Esculturas y Architectura" - Bildhauerei und Baukunst. Der 1939 in der Wattenscheider Stadt geborene Klaus Rinke gehört zu den Wegbereitern der Prozesskunst in Deutschland. In den wichtigsten internationalen Kunstmuseen wie dem New Yorker Kunstmuseum oder dem Centre Pompidou in Paris wurden seine Umgebungen, Skulpturen, Gemälde und Grafiken inszeniert.

The Silent Ocean" präsentiert Arbeiten zum Themenbereich Wasser: Das Gemälde des Skandinaviers Petri Niemelä stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Petri Niemelä, 1965 in Finnland gegründet, studiert zunächst in Stockholm, bevor er die Kunstfakultät in Lappland aufsucht. Petri Niemelä, einer der bekanntesten Skandinavier, begeht mit dieser Schau seine insgesamt bereits 28. Soloausstellung, die sich bereits in der Vorbereitungsphase befindet.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Gebäude öffnet der Maler dem Besucher eine einzigartige Sichtweise, eine völlig neue Perspektive: Es ist ihm gelungen, eine Fassadenstruktur zu reduzieren und zugleich festzuhalten, wie sich die Licht und Farbe der Landschaft in ihr spiegelt. Jüngste Werke verdeutlichen, wie der Blick ins Innenleben der Baukunst sein Schaffen ergänzt.

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