Gemälde Berlin

Bilder Berlin

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Die modernen Gemälde wurden verbrannt oder verkauft.

Landesmuseen in Berlin

Sie beherbergt eine der wichtigsten europäischen Gemäldesammlungen des dreizehnten bis achtzehnten Jh., die seit ihrer Gründung im Jahre 1830 konsequent erbaut wurde. Kunsthistorische Kunstwerke aus allen Perioden, darunter Gemälde von van Eyck, Bügel, Düren, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rubens, Rembrandt und Vermeer sind hier zu sehen. Die Sammlung konzentriert sich auf die holländische und nationale Kunst des dreizehnten bis sechzehnten Jahrtausends.

In der altdeutschen spätgotischen und Renaissance-Malerei sind renommierte Maler wie Konrad Witz, Albrecht Dürer, Grien und Cranach zuhause. Es wird von weiteren Bildern der niederländischen und niederländischen Gemälde des XVII. Jh. flankiert. Porträts, Genregemälde, Interieurs, Landschaftsbilder und Stilleben bezeugen die besondere Ausrichtung der Maler.

Sechs Räume zeigen Gemälde aus dem italienischen, französischen, deutschen und englischen Jahrhundert.

Das_Geb. C3.A4ude">Das Gebäude[Edit | | | | code]

In der Berlin Gemäldegalerie im Rahmen des Kulturforums Berlin befindet sich der Bestand an alteuropäischer Gemälde des dreizehnten bis achtzehnten Jahrhunderts, der sich im Eigentum der Preußischen Kulturbesitz befindet. Die Kollektion in ihrer heutigen Gestalt ist das Resultat einer ehrgeizigen Sammlungspolitik,[1] voller Erfolg und auch schmerzhafter Schnitte.

2 ][3][4][5] Die Kollektion reflektiert auch die politischen Ereignisse der vergangenen 200 Jahre. Die Berlin Edelsteingalerie ist seit dem 1. Juli 1998[6] in einem speziell für sie erbauten Museumsgebäude im Rahmen des Kulturforums, Sigismundstraße 4a, untergebracht. Auf etwa 7000 qm Fläche bietet sie auf einem ca. zwei Kilometern Länge rund 900 Gemälde mit ca. 1800 Laufmetern Aufhängefläche.

Etwa 400 weitere Fotos werden in einer zwölf Zimmer umfassende Studiogalerie im Untergeschoss des Hauses zu sehen sein. 7] Seit der Öffnung des Bode-Museums im Jahr 2006 wurden dort weitere 150 Gemälde in Verbindung mit der Skulpturen-Sammlung präsentiert, um die Zusammenhänge zwischen den Kunstwissenschaften anschaulich darzustellen. Gegenwärtig beherbergt die Galerie mehr als 3.500 Gemälde (davon rund 2.900 in eigener Sammlung) und weitere 3.000 Gemälde, die heute in zehn Bereiche aufgeteilt sind:

Die Gemälde österreichischer und schweizerischer Maler sind aus Organisationsgründen auch den beiden Bereichen der deutschsprachigen Kunst zuordenbar. Das Hauptaugenmerk der Ausstellung gilt wie in der Hauptkollektion der ital ischen, altholländischen und altholländischen Kunst. Die Kollektion zeigt hauptsächlich Arbeiten von weniger bekannten oder anonymen Künstlern, von denen Michiel Cloxcie, bekannt für seine Exemplare nach großen Meisterschaften, mit mehreren Arbeiten vertreten ist.

Zu den Gemälden aus der eigenen Kollektion des Bode-Museums kommen einige Gemälde aus der Kollektion des Vereins Kaiser-Friedrich-Museum. Sie ist die erste kunsthistorisch von Beginn an konzipierte Kollektion der alten Gemälde Europas. 13 ] Bereits 1797 hatte der Altertumsforscher Aloys Hirt die Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Museums für Europäische Kulturgeschichte in Berlin vorgeschlagen, das sich im Unterschied zu den königlichen Sammlungen strikt an wissenschaftlichen Grundsätzen und Systematiken ausrichtet.

Er war grosszügig vorbereitet, dem neuen Haus viele Gegenstände aus seinem Eigentum zur Verfuegung zu stellen. 2. 1812 trifft Aloys Heck eine erste Selektion von rund 650 Gemälden aus der Sammlung des Königshauses, die er für das vorgesehene Haus für angemessen hält. Mit dem Ende der Kaiserkriege kamen nach Preußen zurück etliche Werke, die bereits vor der Selektion aus dem Königshaus von den Franken weggenommen worden waren, so dass er die bereits gemachte Selektion um weitere 113 Gemälde anreichern konnte.

15] Obwohl die fürstliche Kollektion bereits eine große Zahl von Gemälden von hohem künstlerischem Rang umfasste, entsprach sie nicht den Anforderungen, die an eine auf naturwissenschaftlichen Grundsätzen basierende Kollektion gestellt wurden. Zur Erfüllung dieses Wunsches mussten mehrere Akquisitionen durchgeführt werden. Nach der Einweihung am dritten Tag des Jahres 1830 wurde das Haus unter dem Titel Neue Museen eingeweiht und kurz darauf in Royal Museums umgetauft.

Damals bestand die Bildersammlung aus 1198 Bildern, die im Obergeschoss des Museumsgebäudes von Schinkel zu sehen waren. Die gezeigten Gemälde stammen 378 aus der Royal Collection, die früher über mehrere Burgen verstreut war, 677 aus der Solly Collection, 76 aus der Giustiniani Collection und der restliche Teil aus anderen Einkäufen. 22 ] Die Fotos wurden in drei Sektionen vorgestellt, die die Skalen wie folgt klassifizierten: Erster Abschnitt.

Schon bald erkannte Gustav Friedrich von Waagen, dass es nicht möglich war, die Sammlungslücken durch einfache Museumsangebote oder den Ankauf von Objekten auf Versteigerungen zu schliessen. Während sich die Einkaufspolitik inzwischen mehr auf die einzelnen, herausragenden Werke konzentriert, ergab sich 1874 die Gelegenheit, die in der Weltpresse hoch angesehene Kollektion des Aachener Unternehmers Barthold Suermondt zu erstehen.

Letzterer war in einer wirtschaftlich schwierigen Situation und musste sich von seiner Sammlung verabschieden, die als die grösste Sammlung alter Meister in deutscher Hand gilt und vor allem Arbeiten aus Nordeuropa zählte. Offenbar nicht in der Lage, es auf dem Weltmarkt zu vermarkten, hat er es Berlin angeboten und sich gleich an den Bund, die Museumsexperten, gewandt, die sein Angebot annehmen wollten.

Auch wenn Bode die Gesamtheit der Bestände für überschätzt hält und gern nur Einzelbilder angekauft hätte, wurde die ganze Kollektion, einschließlich der Zeichnung, nach langwierigen Gesprächen für 350.000 Thaler angekauft. 41] Zu den so gewonnenen Bildern gehören Jan van Eycks Kirche Madonna und Jan Vermeers Young Lady mit Perlenkette.

9] Darüber hinaus befanden sich mehrere Arbeiten der spanischen Gemälde in der Kollektion, die trotz großer Anstrengungen[42] in Berlin bisher nur mit wenigen Gemälden repräsentiert waren, so dass in der folgenden Zeit der Erwerb von weiteren Gemälden ganz oben auf der Wunschliste stand. Ungeachtet der zahlreichen Anstrengungen und einer Reise von Bode nach Spanien im Jahre 1881 wurden bis heute nur wenige weitere Gemälde von der Kollektion erworben.

Im Dienste des Hauses hat sich Bode selbst zu einem manisch geprägten Kunstsammler entwickelt, dem es in den folgenden Jahren nicht nur gelungen ist, die Kollektion zu erweitern, sondern auch ihre Wertigkeit deutlich zu steigern. Dank seines Könnens wurde die Galerie zu einem der bedeutendsten Institutionen der alten europäischen Gemälde. Seine Sammlerin schenkte Berlin eine der besten Kollektionen italienischer Quattrocento-Gemälde, eine der grössten Gemäldesammlungen Rembrandts und eine gut aufgebaute und vertretende Rubenssammlung.

Weil die Fotos bereits an den Mauern aufgehängt waren, mussten ältere Fotos neuen Anschaffungen Platz machen. Das ausrangierte Bild wurde in ein temporäres Lager unter dem Altes Museum gebracht, das zudem aussichtslos überlaufen war. Zu den bereits gespeicherten Aufnahmen gehörten mehr als 1000 Aufnahmen aus der Sammlung Solly, die seit dem Kauf noch nicht konsequent aufgenommen und geprüft wurden.

Zur Überwindung des Platzmangels haben Meyer und Bode, 1886, entschieden, einen großen Teil dieser Gemälde aus der Kollektion zu übergeben. Neben Arbeiten aus der Sollyschen Kollektion gab es wohl auch einige heute nicht mehr erkennbare Arbeiten, die erst nach 1830 erworben wurden, darunter Gemälde, die unter anderem Paris Bordone, Guercino, Tizian und Paolo veroneser Herkunft zuerkannt wurden.

Die Gemälde wurden bedauerlicherweise nur dem Haus Rudolph Lepke mit so schlechten Bezeichnungen wie "Italienisch, XIV. Jahrhundert" oder "Holländisch, XV. Jahrhundert" ohne exakte Beschreibung der Gemälde und Dimensionen übergeben, wo sie 1887 ersteigert wurden.

Der positive Beitrag von Bode zur Sammlung und zu den Berlinermuseen veranlasste die Zuständigen, ihn 1890 zum Leiter der Edelsteingalerie und der Skulpturen-Sammlung zu ernennt. Bode sah seine vordringlichste Aufgabe im neuen Büro vor allem darin, einen tragfähigen Ausweg aus dem akutem Platzmangel in den von ihm verwalteten Kollektionen zu suchen, der übrigens alle Kollektionen in Berlin mitbetraf.

Bereits in den 1870er Jahren wurde der Raummangel im Altes Haus durch umfassende Umbaumaßnahmen, darunter die Installation eines Oberlichts, behoben. Es wurde eine alte Vorstellung des Generalintendanten Guido von Usedom verwendet, der die Absicht hatte, das bereits existierende Museums-Ensemble um ein weiteres Gussmuseum für mittelalterliche und Renaissance-Skulpturen zu ergänzen.

Bode wollte Gemälde, Plastiken, ausgewählte Moebel und Wandteppiche in Raeumen mit originellen Wandbekleidungen, Decke, Boden, Portal, Kamin und Gesims praesentieren und so ein optimales Bild einer Zeit vermitteln. Bei der Wiedereröffnung bekam die Kollektion eine Anzahl von Spenden, von denen die von Adam Thiem und James Simon gespendeten Gemälde hervorzuheben sind.

Das nach Kaiser Friedrich III. benannte Haus wurde am 19. Oktober 1904 für die Besucher eröffnet. Weil die Kunstsammler von Bode finanziell und organisatorisch begrenzt waren, versuchte er intensiv, die für die Galerie interessanten Werke, deren Anschaffung zur Zeit nicht möglich war, in die Hand von Privatsammlern zu legen, die er tatkräftig vorantrieb.

Mit seiner Hilfe in Berlin wurde eines der engsten Netzwerke finanzstarker Kunstsammler mit Schätzen von unschätzbarem Nutzen geschaffen. Die Arbeit von Bode in diesem Gebiet beschränkte sich jedoch nicht nur auf Berlin und Deutschland, sondern erstreckte sich auch auf mehrere englischsprachige und franz. Mit seiner Zusage hoffte er, dass die Kollektoren eines Tages ihre Sammlungen den berlinerischen Kunstmuseen schenken würden, wie es in den USA oft gleichzeitig der Fall war.

Auch wenn dies der Galerie in den kommenden Dekaden ein gewisses Wachstum bescherte, so war es doch nicht in dem von Bode gewünschten Ausmaß. 44] Und fremde Sammler, wie der in England geborene Alfred Beit, konnten es nicht gewagt haben, ihr Eigentum durch nationalistische Peitschenhiebe an ein bundesdeutsches Kunstmuseum zu übergeben, wenn sie nicht einen erheblichen Imageschaden für ihr Firmenimage anstreben.

45] Einzige Ausnahmen war der Unternehmer James Simon, der den Berliner Kunstmuseen, darunter auch der Galerie Gemälde, eine Vielzahl wertvoller Werke schenkte. Doch da sein Betrieb vom Krieg stark betroffen war, musste er ab 1919 auch einen Teil seiner Kollektion auf dem Weltmarkt ausliefern. Dies war vor allem seine Kollektion niederländischer Gemälde des XVII. Jh., darunter Gemälde von Rembrandt, Frans Hals und Jan Vermeers Ehefrau mit Dienstmädchen, die einen Briefe lieferten, die heute ein bedeutendes Werk in der New Yorker Kollektion sind.

Die Kollektion wurde mit der Einweihung des Kaiser Friedrich Museums in einer ganz neuen Gestalt inszeniert. Die Gemälde wurden hauptsächlich im Obergeschoss und die Plastiken im Untergeschoss gezeigt. Für ein Publikumsmuseum war diese Mischung etwas ganz Neuartiges und erregte große internationale Aufmerksamkeit. Vor allem viele nord-amerikanische Kunstmuseen waren von diesem Gedanken so beeindruckt, dass sie ihn auch für ihre Wohnhäuser übernommen haben und für diese Präsentationsform die Begriffsräume mitprägen.

Im Bereich der niederländischen und niederländischen Gemälde blieb die Gemälde aber auch untereinander im Kaiser-Friedrich-Museum. Auch wenn Bodes Wunsch nach einem neuen Wohnhaus für die Gemäldesammlungen in Erfüllung gegangen war, wurde der Raummangel erst für den Beginn beseitigt. Schon jetzt konnte nur ein Teil der bestehenden Gemälde gezeigt werden, so dass bereits 1910 eine erste große Neustrukturierung der Ausstellungssammlung erfolgte.

Nach dem Versailler Vertrag war das Haus verpflichtet, dem Belgier alle Tafelbilder von Jan van Eycks Genter-Altar[48], Der Heilige Geist Elias in der Wüste und Das Paschafest von Daniel Bouts[49] zu übergeben. Der Verkauf der wichtigen Gemälde ging einher mit einer weiteren Neustrukturierung der Sammlung.

Mangels finanzieller Mittel werden nur gelegentliche Ankäufe von Gemälden der Spitzenklasse getätigt. Zugleich wurden viele wichtige Gemälde in Deutschland ins Ausland exportiert, vor allem in die USA. Im Jahre 1930 wurden mit der Öffnung des von Alfred Messel gestalteten Nordflügels des Permuseum die deutsche, altniederländische und vorbarocke französische Malerei aus dem Kaiser-Friedrich-Museum entfernt und zusammen mit den Plastiken in das neue Museumsgebäude verlegt.

Weltkrieges 1939 wurden die Galerie und alle anderen Häuser der Museums-Insel aufgelassen. Zudem verliert die Galerie 118 weitere Gemälde als Leihgabe an andere Einrichtungen. Ein paar dieser Fotos wurden von den Verbündeten konfisziert und illegal ersteigert. Hinzu kommen 15 Gemälde, die vermutlich vor 1945 verschollen sind, und drei Gemälde, die durch die direkten Auswirkungen des Krieges im Haus selbst zerschlagen wurden.

Im Jahre 1947 wurden drei Gemälde entwendet, von denen eines kurz darauf unwiederbringlich zerschlagen wurde. Die rund 1000 in den Kellerräumen des Museums gelagerten Gemälde sind fast unversehrt geblieben; mehr als 200 davon wurden konfisziert und in die Sowjetunion gebracht. Der Stadtrat von Berlin hatte bereits im Frühjahr 1945 versucht, alle ausgegliederten Sammlungen der Museen zu repatriieren, aber dies schlug zunächst fehl, weil es an entsprechenden Räumen und ab 1947 vor allem an der vermeintlich unbeantworteten Fragestellung, wem die ehemaligen Preußensammlungen tatsächlich angehörten.

Zeitgleich mit der Teilung Deutschlands in zwei Staaten kam es zu einer Aufteilung nahezu aller Sammlungen der Berliner Nationalmuseen. Abhängig davon, wo sie gelagert wurden, wurden sie in den kommenden Jahren entweder auf die Museumsinsel zurückgebracht oder in die Hände des Westberliner Senates gelegt, der sie an die Preußische Kulturstiftung übergab.

Viele Kunstliebhaber nahmen fälschlich an, dass die auf der Insel hinterlassenen Gemälde nur Arbeiten der zweiten und dritten Klasse seien, während die Auswahl der Sammlung in Berlin-Dahlem stattfand. Aufgrund ihrer Größe wurden viele grossformatige Gemälde in den Kellerräumen der Museums-Insel aufbewahrt, darunter viele Altarbilder aus der römischen Zeit.

Bis 1939 waren viele der Gemälde auf der Insel ausgestellt und weltbekannt, darunter die Architekturvedute von Franz von Giorgio Martini, Die Wiederauferstehung Christi, die von Domenico Ghirlandaio inszeniert wurde.

Der Schwerpunkt der Ausstellung lag auf Gemälden italienischer, altniederländischer und niederländischer Maler. Zudem konnten rund 100 neue Gemälde erworben werden, darunter Arbeiten von Jan van Bijlert, Francesco Botticini, Giovanni Cariani, Thomas Gainsborough und Jean Marc Nattier, trotz der Entkoppelung vom Weltkunstmarkt bis zur Vereinheitlichung mit der Dahlem Collection im Jahr 1992.

Erst ab 1949 war absehbar, dass die Gemälde in der in Wiesbaden gelagerten Berlin Edelsteingalerie nicht so rasch auf die Museumsinsel wiederkehrten. Aber jetzt hoffte der Westberliner Senat, diese Fotos zu haben. Das von Bruno Paul zwischen 1912 und 1916 in Dresden errichtete frühere Asienmuseum wurde um einen geeigneten Raum erweitert, in dem 1950 eine Sammlung von 149 Bildern aus Berlin ausgestellt wurde.

Nachdem das hessische Reich, das die Berlinschätze bewahren wollte, im folgenden Jahr die Rückkehr der Gemälde nach alliiertem Besetzungsrecht forderte, leitete der kaiserliche Friedrich-Museums-Verein, dem einige der gezeigten Gemälde angehörten, einen Prozess ein, in dem das damalige Hessen gebeten wurde, das Bild Der Mann mit dem Goldwurm, das Rembrandt damals noch zugeschrieben wurde, wiederzugeben.

Nach der Beteiligung der Regierung erhielt der Verband sein Eigentumsrecht, so dass alle Werke in Westdeutschland 1953 aus seinem Eigentum nach West-Berlin übergingen. Nach diesem Beschluss stellte sich die Fragestellung, was mit den anderen in Berlin vorhandenen Schätzen der Kunst, die sich auch in Westdeutschland aufhielten.

Im gleichen Jahr wurden die Gemälde nach West-Berlin verlegt, wo sie ab 1956 im Museumsgebäude in Dahlem zu sehen waren. So zogen die 1225 Gemälde in West-Berlin in ihr drittes Wohnhaus ein, das sich aufgrund der schlechten Lichtbedingungen bald als ungeeignet für ein Bildmuseum herausstellte. In Dahlem hat sich die Lage deutlich verbessert, als das von Fritz Bornemann 1966-1970 entworfene Dahlemer Museumscenter mit großen neuen Gebäuden in Betrieb genommen wurde, was auch der Galerie zugute kam.

Bereits in den 60er Jahren gab es jedoch die Überlegung, ein neues Museumsgebäude für die Sammlungen am südlichen Rand des Kulturforums Berlin zu bauen. Um die durch den Kriege und die Spaltung entstandenen Defizite zumindest zum Teil auszugleichen, wurde die Galerie von Beginn an mit umfangreichen Mitteln ausgestattet. Bis 1991 wurden durch die Verbindung zum Weltmarkt rund hundert Gemälde erstanden.

Hinzu kommen eine ganze Serie von Neuankäufen des Kaisers Friedrich-Museums-Vereins sowie mehrere dauerhaft ausgeliehene Fotos der BRD, die noch erhalten gebliebenen Fotos der Streit-Stiftung, die zuvor dem im Kriege vernichteten Klostergymnasium des Gymnasiums Graues Kreuz gehörten, und mehrere Dauerkredite. Im Hinblick auf die anstehende Vereinigung der beiden Stadtteile wurde bereits im Nov. 1989 die erste Diskussion über eine Zusammenlegung der Sammlungen der Ost- und Westberliner Galerie begonnen, die am 11. Jänner 1992 formell in Kraft getreten ist.

Gleichzeitig gab es heftige Diskussionen über den zukünftigen Ort der Kollektion, bei denen die Traditionsbewussten, die sich für die Rückgabe der Gemälde an ihren Ursprungsort im Bode-Museum aussprachen, zum ersten Mal den Strohhalm nahmen. Einer der ausschlaggebenden Faktoren hierfür war die bereits fortgeschrittene Planung für einen neuen Bau der Galerie des Kulturforums, für den die Mittel bereits zur Verfügung standen.

Es stellte sich jedoch als Mangel heraus, dass der Bau nur für die Westberliner Sammlungsbestände geplant war, so dass das neue Sammlungshaus wieder viel zu eng war. Für eine grössere Zahl von Fotos wurden jedoch die Räume im Untergeschoss, die ursprünglich für die Restaurierung von Werkstätten vorgesehen waren, in eine Arbeitsgalerie umgewandelt, so dass die Galerie nun in der Lage ist, fast die Hälfte ihres Gesamtbestands zu präsentieren.

Das Ergebnis war die Verlustdokumentation, die 1995 erschienen ist und die Schäden in fünf Rubriken auflistet: 1996 wurde ein Gesamtkatalog der Gemäldegalerie veröffentlicht, der alle bis 1995 in der Sammlung verfügbaren Gemälde auflistet. Gesamtkatalog der Edelsteingalerie Berlin. Berlins 1986, ISBN 0-297-78946-5 Miklós Boskovits: Frühe italin. Berlins 1988, ISBN 3-7861-1156-1, S. 185 f.

Bildergalerie. Gemälde des 13. bis 18. Jahrhunderts im Bodenmuseum. Berlins 1990, ISBN 3-362-00486-5 Colin Eisler: Meisterstücke in Berlin, Köln 1996, ISBN 3-7701-3235-1 Christoph Martin Vogtherr: Das Royal Museums in Berlin. Planung und Konzept des ersten Museums in Berlin. Jahresbuch der Berlin Museums. Neuer Band 39, Berlin 1997, ISBN 3-7861-1972-4 Tilmann von Stockhausen: Gemäldegalerie Berlin - Die Geschichte ihrer Erwerbspolitik 1830-1904, Berlin 2000, ISBN 3-87584-769-0 Bénédicte Savoy: Die Berliner Museumsinsel: Die Impressionen internationaler Besucher von 1830-1990.

Elsa van Wezel, Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2012, ISBN 978-3-412-20991-9 Die Konzepte des Neuen und Älteren Museum in Berlin und der Wandel des historischen Bewusstseins. Beilage zum Jahresbuch der Berlinischen Landesmuseen. Neuer Band 43, 2001, Berlin 2003, ISBN 3-7861-2443-4 Carl Weickert: Reportage über die Bergungsmassnahmen der Antiquitätenabteilung und noch über die aller Landesmuseen.

ISBN 3 - 88609-522-3, Berlin 2005, S. 21 ff. Die Schätze im Unterstand - Die verlorenen Meisterstücke von Berlin Dokum. ? Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin - Die Geschichte ihrer Erwerbspolitik 1830-1904. from Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, p. 207 f. Miklós Boskovits: Frühe ital. Gemälde, S. VII f.

100 Jahre Schirmherrschaft - die Werke des Kaiser Friedrich-Museums-Vereins Berlin. Christoph M. Vogtherr: Die Ankäufe von Friedrich Wilhelm III. für die Berlinischen Häuser und die königliche Kunstsammlung. Gerd Bartoschek: Die Gemälde aus der Giustiniani Collection in den Preussischen Burgen, S. 151 ff. ? Tilmann von Stockhausen: Bildergalerie, S. 19 ? Tilmann von Stockhausen: Bildergalerie Berlin, S. 19 ff.

? Tilmann von Stockhausen: Bildergalerie, S. 70 ff. ? Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 50. f. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 82 ff. etc. ? Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 76 f. ? Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 60 f. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 83 f.

Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 82 ff. Tilmann von Stockhausen: Bildergalerie Berlin, S. 219 ff. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 102 ff. von Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 129 ff. von Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 136 ff. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 55 ff. usw.

Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 142 ff. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 133 ff. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 97 ff. ? Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 149 ff. Tilmann von Stockhausen: Edelsteingalerie Berlin, S. 139 ff. Carl Weickert: Reportage über die Rettungsmaßnahmen der Antiquitätenabteilung und aller Landesmuseen.

Irene Geismeier: Bildergalerie. Rainer Michaelis: Documentation of the Losses, Volume I - Edelsteingalerie, p. 100 ff. Monika Grütters: Disput um die Berlin-Edelgalerie. Ort: Cicero, September 2012. Andreas Kilb: Kein Einzug der Berlin Edelsteingalerie. Der Rembrandt wird nicht ins Lager gebracht In: Der Tagesspiegel, den 8. August 2012; Nicola Kuhn: Musée der Modern für Berlin.

In der Bildergalerie verbleiben die Alte Masters.

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