Grafische Kunst

Graphik

das altehrwürdige Genre des Holzschnitts zu einem Medium der modernen Kunst zu machen. Die Stiftung für Grafik in der Schweiz. Die Übersetzung für'Grafik' im kostenlosen Deutsch-Englisch-Wörterbuch und vielen anderen englischen Übersetzungen. Sehen Sie sich das Profil von Anja Nolte Illustration & Grafische Kunst für Wettbewerber, Akquisitionsgeschichte, News und mehr an. Sie gilt als das wichtigste Festival für Comic- und Grafikliteratur im deutschsprachigen Raum.

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Graphik ist ein Oberbegriff für Kunstformen, die auf Prozessen beruhen, die dazu da sind, das Gemalte, Gezeichnete oder Geschriebene zu reproduzieren oder überhaupt jedes Objekt im Druck durch Malerei, Zeichnung oder Schrift darzustellen. Bestimmte grafische Arbeiten, wie z. B. Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche oder Künstlerlithographien (siehe Grafik), gehören zu den Reproduktionskünsten, d. h. denjenigen, die mit mechanischer und fotomechanischer Methode arbeiten.

Das grafische Gewerbe gliedert sich in zwei Hauptgruppen: In reinen fotografischen Prozessen werden die Aufnahmen durch Belichtung auf empfindlichen Oberflächen erzeugt und kontinuierlich durch entsprechende Vorgänge aufgenommen. Abhängig von der Druckplattenart wird zwischen Buchdruck, Flach-, Tief- und Durchdruck unterschieden: Beim Buchdruck sind die Druckbereiche der Platte größer als die nicht bedruckten Bereiche und kommen daher nur mit der Farbwalze und dem Papierbogen in Kontakt (Holzschnitt, Autotyp etc.).

Bei der Flachdrucktechnik befinden sich die Druckbereiche der Druckform in der gleichen Fläche wie die nicht bedruckten Bereiche, wodurch diese - wässrig nass - die kräftige Tinte abtragen. Bei der Tiefdrucktechnik sind die Druckbereiche tiefgründiger als die nicht bedruckten Bereiche, von denen die überschüssige Tinte durch Abwischen abgezogen wird, während die Mulden sie halten (Radierung, Kupferstich, Heliogravur, Steingravur, Guilloche, etc.).

Die Bildbereiche der Kopierform sind beim Durchdrucken eine Druckschablone auf einem farb-durchlässigen Schablonen-Träger - ein Raster aus Kunststoff- oder Metallen. Im Bereich der modernen Grafik ist die Holzschnitttechnik die erste Entwicklung. Der Kupferstich stammt aus der Goldschmiedezeit um die Hälfte des XV. Jh. und ist die Geburtsstunde der Chalkografie.

Anders als beim Farbholzschnitt, bei dem die im Blatt sichtbaren Striche beim Schnitt verbleiben, vollzieht der Kupfergraveur sein Motiv versenkt in kupferfarbenem Zustand, wodurch die mit Schwarz gefüllten versenkten Striche den Eindruck erwecken. Die Druckgrafik erlebte im neunzehnten Jh. mit der Entwicklung der Lithografie (Lithographie) einen neuen Siegeszug. Doch auch künstlerisch setzte sie sich schnell durch und löste in vielen Bereichen den aufwändigen Kupferdruck ab, bei dem die Siderografie ( "Stahlstich") für die feinen, kleineren Abbildungen verwendet wurde.

Vergleichbare Methoden basieren auf der hohen Ätzung von Aluminium oder Aluminium (Panikonographie oder Zinkätzung). Auch die Fotografie wurde im neunzehnten Jh. in den Dienste der Grafik gerückt - zunächst durch direktes Fotografieren auf Holzstäben und dann durch Gravieren. In der Folgezeit wurden folgende Methoden eingesetzt: Heliografie, die der Wiedergabe von Linien- und Punktezeichnungen etc. diente, Albertotype (Lichtdruck), Woodbury-Druck, Fotolithographie und Fotozinkographie, sowie für den Kupferstich, die Fotogalvanographie und Helio oder Fotogravüre im Rasterverfahren.

Von 1879 bis 1933 wurde in Wien die Fachzeitschrift Die grafischen Köpfe veröffentlicht. Es wurde quartalsweise im Umfang von 38 40 cm vom Fachverband "Society for Reproducing Art" veröffentlicht.

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