Hamburg Moderne Kunst

Moderne Kunst in Hamburg

Der Felix Jud Kunsthandel zwischen Tradition und Avantgarde. Der Kunsthandel Felix Jud / Felix Jud Kunsthandel. Geschichte verbindet sich hier mit moderner Kunst. Besuch von Galerien für zeitgenössische norddeutsche Kunst und klassische Moderne in Hamburg. Hier sind neben urbaner Kunst und Graffiti auch japanische Werke, Hamburger Kunst und vieles mehr zu sehen.

Zeitgenössische Kunst

Es ist der erste zentrale Museumsstandort für aktuelle Kunst in Hamburg und mit einer Gesamtfläche von über 5.600 Quadratmetern eines der grössten Gebäude für aktuelle Kunst in Deutschland. Der von Oswald Mathias Ungers entworfene Würfel mit seiner markanten Fassade aus weißem Sandstein wurde in den vergangenen Jahren durch eine Vielzahl internationaler Austellungen und eine umfassende Kollektion von der Pop Art bis in die Gegenwart zu einer Attraktion.

Es war von Anfang an das erklärte Anliegen, die Gallerie der Gegenwart und deren Sammlungen als lebendes Kunstmuseum zu zeigen, das den stetigen Änderungen und Entwicklungen der Gegenwartskunst - sowohl in der Medienvielfalt als auch in sozialpolitischen Fragen - Rechnung trägt. Vielfältige Sammlungspräsentation, Neuerwerbungen und große Wechselausstellungen öffnen immer wieder neue Blickwinkel und machen das Haus zu einem lebendigen Treffpunkt der Kunst.

Charakteristisch für die Gallerie der Gegenwart sind die Räume des Künstlers, die im Rahmen der Vernissage als Auftragswerke möbliert wurden. Darunter Jenny Holzers Deckenschlange für das Treppenhaus von der Lichtwark Gallery zur Galerie der Gegenwart, Ilya Kabakovs Healing with Paintings, Richard Serras ausgedehnte Spritzarbeit Measurement of Time / Seeing Is Believing und seine Wandmalerei-Spot-on.

Hervorzuheben ist in diesem Kontext auch Monika Sosnovskas labyrinthartige räumliche Struktur, die sie in einem Abseits der Gallerie der Gegenwart geschaffen hat. Der Sammlungsschwerpunkt wurde seit der Gründung der Gallerie der Gegenwart konsequent ausgebaut bzw. ausgebaut. So ist es nun möglich, die bedeutendsten Positionen und internationale Entwicklung seit 1960 mit Beispielen bedeutender Werke zu illustrieren und Verbindungen herzustellen.

Zu den Sammlungsgegenständen zählen neben der Arte povera mit Zentralwerken von Jannis Kounellis und Mario Merz auch Joseph Beuys' Werkkomplex Plastisch/Thermisches Urmeßgerät und der Filzkomplex. In einer der bedeutendsten Ausstellungen der Gallerie der Gegenwart präsentieren sich mit Künstlern wie Robert Morris, Sol LeWitt, Dan Graham, Donald Judd, Robert Mangold und Hanne Darboven vertreten.

Die zentralen skulpturalen Stationen sind Thomas Schütte, Reinhard Mucha, Felix Gonzalez-Torres, Cady Noland, Rosemarie Trockel und Isa Genzken. Der seit den 80er Jahren entstandene Bestand an Fotografien ist vor allem durch die Düsseldorf School of Bernd and Hilla Becher mit Fotografien von Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff, Candida Höfer und Thomas Demand, aber auch durch Arbeiten von amerikanischen Künstlern wie Jeff Wall, Ed Ruscha und Fotostrecken von Gilbert und George gekennzeichnet.

Die exzellente Mediathek mit über 600 Plätzen gibt neben der Photographie einen fundierten Überblick über die Videokunst.

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