Indische Kunst

Indianische Kunst

Indiens Kunst beginnt früher. Inwiefern nutzen indische Künstler heute ihre Stimmen? Gebrauchsgegenstand, religiöse Ikone, Kunstwerk: Indische Kunst im Museum Rietberg. Die meisten indischen Künstler stellen sich in den Dienst der religiösen Kunst. Nina Grunder und Jürg zeigen Ihnen gemeinsam mit lokalen Partnern die Kunst und Kultur Indiens.

mw-headline" id="Bildende_K-K-K-Künste" id="Bildende_Künste">Bildende Künste[Redaktion | | Quellcode bearbeiten]>

Die indische Zivilisation umfaßt die Vielfalt der in Indien vorkommenden Zivilisationen unterschiedlicher Volksgruppen und Glaubensrichtungen. Die indische Kunst, vor allem Kunst, Architektur, Kunst, Musiktheater und Tanzen, kann auf mehrere tausend Jahre Erfahrung blicken. Zum Weltliteraturbestand zählen indische Religion, indische Philosphie und indische Schriftsteller.

Die indische Pop-Kultur, insbesondere der indische Kinofilm und die indische Gastronomie, haben sich zu Weltruhm entwickelt. Der Ursprung der Indianermalerei geht auf die Jungsteinzeit zurück, wie die Höhlenmalerei an der Fundstätte Bhimbetka im zentralindischen Staat Madhya Pradesh zeigt. Andere wichtige Zeugnisse der frühen indianischen Kunst sind die Statuen und Plastiken der Indus-Kultur sowie die künstlerischen Säulen des Sieges aus der Zeit des Maurya-Reiches.

Das Gupta-Reich von 300 n. Chr. wird als die Zeit der klassisch-indianischen Kunst bezeichne. Der post-klassische Zeitraum ab 800 n. Chr. ist durch eine politisch und kulturell bedingte Fragmentierung des Subkontinentes geprägt. Eine weitere bedeutende Zäsur in der Geschichte der Kunst Indiens war der islamistische Einfluß in Indien, der im achten Jh. begann.

Im Zuge der Propagierung der islamischen Machthaber in Indien, insbesondere während des Imperiums der Mogule, entwickelte sich eine vielseitige, bedeutsame Kunst und Kunst. Indische Baukunst reflektiert die ethische und religioese Vielfaeltigkeit des Subkontinentes und seine geschichtliche Ausbreitung. Bis in die Frühneuzeit war die indische Baukunst der Epoche vor allem sakrale Bautätigkeit.

Jahrhunderts v. Chr. Der hinduistische Stil der postchristlichen Zeit markierte den Anfang der Bauphase der hinduistischen Tempelbaukunst, die im Frühmittelalter nach Südostasien strahlte, während die Baukunst des buddhistischen Systems bereits in der Antike in den ostasiatischen Ländern und Tibet imitiert wurde.

Von der islamischen Baukultur kam es im Mittleren Orient im Laufe des Mittelalters nach Indien, wo sie sich unter lokalen sowie westlichen und mittelasiatischen Einfluss zu einer unabhängigen indisch-islamischen Bauweise ausprägte. Jahrhunderts, was erst Ende des neunzehnten Jahrhunderts zur Entwicklung eines britisch-indischen kolonialen Stils führte.

Klassischer Tanzkunst in Indien hat eine jahrtausendealte Geschichte; die ersten Auftritte von Tänzer/innen gehen auf die Zeit der Indus-Kultur zurück. Die Bronzestatue des "Dancing Girl" aus der frühen Mohenjo Daro und das Säulenrelief am Hindu-Tempel von Chidambaram gehören zu den bekanntesten Tanzdarstellungen in der indischen Gegenwartskunst.

Bereits 200 v. Chr. werden die klassizistischen Haltungen des traditionell tamilischen Tänzers Bharatanatyam aus Tamil Nadu im Lehrbuch für Tanz und Schauspiel, Natyashastra, vom Klassiker Bharata dargestellt. Abgesehen von den herkömmlichen Tanzformen ist der Modern Dance-Stil der Bollywood-Filme (Bollywood-Tanz) in Indien sehr beliebt. Es wurde von der Filmbranche Indiens geschaffen und wird zu Musik für den Film tanzen.

Das traditionelle indische Schauspiel wird auch heute noch kultiviert. Indische Klassik gliedert sich in zwei Hauptrichtungen: Hindustan und Carnatic Music. Hindustan Music ist die Klassik Nordindiens, Carnatic Music der überwiegende Klassikstil Südindiens. Auf dem Subkontinent haben neben diversen Ethnien auch Perser, Araber und Engländer die indische Volksmusik beeinflusst.

In Indien wird die Populärmusik derzeit von den Filmmusiken beherrscht; etwa 60 % der in Indien abgesetzten Werke sind Film. 7] Indiens Film- und Popsongs sind von Soul, Pop und Hip-Hop geprägt. Auch indische Musikstile wie Film und Bhangra sind bei ausländischen Kindern in Großbritannien, Süd- und Südasien, aber auch in anderen Regionen der Erde beliebt und haben ihren Weg in ihre Werke gefunden. 2.

Zu den berühmtesten Sängern der indischen Film-Musik gehören die beiden Schwester Asha und Lata Mangeshkar, die in je etwa tausend Kinofilmen zu sehen sind. Andere indisch-britische Repräsentanten sind Talvin Singh, Nitin Sawhney, Badmarsh & Shri, Bally Sagoo, Panjabi MC und Cornershop. Andere bedeutende Schriften aus der indischen Klassik sind in Pali, der frühbuddhistischen Lyrik, und in Tamil.

In der sangamischen Fachliteratur von Tamil Nadu spiegeln sich einige der längsten säkularen Überlieferungen Indiens wider. Besonders erwähnenswert sind im Indianischen Hochmittelalter die arabischen und persischen Gedichte an den islamisch regierenden Höfen und die Literaturen der Bhakti. Die in Mumbai ansässige indische Filmindustrie wird umgangssprachlich Bollywood genannt. Der indische Zuschauer wartet auf das ganze Spiel für sein Honorar; er fordert Songs und Tanz, Liebesfilme, Komödien und Wagemutige, gemischt in einer ununterbrochenen phantastischen Darbietung.

Man nennt solche Folien "Masala-Filme" nach der indianischen Würzmischung "Masala". In Indien ist das Jahr von vielen Festivals geprägt. Gelegenheiten für Ferien oder Feiern sind geschichtliche Begebenheiten, kirchliche Überlieferungen oder der Jahreszeitenwechsel wie Frühlingsanfang oder Weinlese. An den Nationalfeiertagen in Indien werden bedeutende geschichtliche Begebenheiten wie der Tag der Unabhängigkeit (15. August) oder der Gründung der Republik (26. Januar) gefeiert.

Die anderen indischen Ferien sind religioes veranlasst, z.B. aus der indischen Hinduismustradition, dem islamischen Glauben oder den vielen anderen indischen Religion. Das Diwali Festival of Lights ist eines der populärsten Festivals der Hindutradition. Der Mythos, mit dem es zum Beispiel in Nordindien in Verbindung steht, ist das Hinduepos Ramayana.

Ausserhalb Indiens ist das Frühlingsfest Holi besonders bekannt, das das Ende des Winterhalbjahres einläutete. In Indien werden beispielsweise das Islamic sacrificial festival (Id-al-Adha) im Feber und der Geburtstagsfeiertag von Muhammad (Milad-ul-Nabi) begangen.

Für die christlichen Minderheiten in Indien sind die Feste des Karfreitags und des Weihnachtsfestes (25. Dezember) wichtig. Indien hat eine ganze Serie von Partien und Sportaktivitäten entwickelt, einschließlich Schach. Indisches Yoga ist bekannt und genießt in westlicher Variante eine große Anhängerschaft. Der Aurobindo: Die Fundamente der Indianerkultur und der Wiedergeburt in Indien.

Hinder+Deelmann, Gladenbach (1984) 2008, ISBN 978-3-87348-118-3 Hermann Goetz: Indien: Fünftausende indische Kunst, dritte Aufl. Martin Kämpchen (Hrsg.): Zeitgenössische indische Fachliteratur edition text+kritisch, 2006, ISBN 978-3-88377-846-4 Hermann Kulke, Dietmar Rothermund: Historie Indiens: Von der Industriekultur bis zur Moderne, fünfte Jahrgang.

Aufsätze zur Historie, Kunst und Unternehmenskultur Indiens. ? Manfred Görgens: Eine kurze Darstellung der Indianer. Alfréd Kröner, Stuttgart 1968, S. 30-33. ? aus Indien. Dorning Kindersley, München 2007, ISBN 978-3-8310-0851-3, S. 28-29. Margot Berthold: Theaterentwicklung. Indische Fachliteratur - Ein geschichtlicher Abriss. Martin Kämpchen (Hrsg.): Zeitgenössische indische Fachliteratur edition text+kritik, München 2006, S. 50-55. ? Asha Kasbekar: Popkultur Indien!

Indische Fachliteratur - Ein geschichtlicher Abriss. Martin Kämpchen (Hrsg.): Zeitgenössische indische Fachliteratur edition text+kritik, München 2006, S. 25-60. ? Indien. Dorning Kindersley, München 2007, ISBN 978-3-8310-0851-3, S. 34-37. 15 der schönste Indien-Festivals der Welt| Enchanting Travels. ? Indien Dorning Kindersley, München 2007, ISBN 978-3-8310-0851-3, S. 30-31. ? Lonely Planet Publications (Hrsg.): Indien.

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