Installationskunst

Montagekunst

In der bildenden Kunst ist die Installation ein dreidimensionales Kunstwerk, das in der Regel einen großen Raum einnimmt, an einen bestimmten Ort gebunden ist und sich oft auch auf einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Situation bezieht. Action Art Zeitgenössische Kunst Fotografie Installation Kunst Malerei. In der Galerie Kornfeld werden Malerei, Fotografie, Videokunst, Skulptur und Installation gezeigt. Was ist die Rolle der kulturellen Differenz in der chinesischen Installationskunst?

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In den visuellen Künsten ist die Rauminstallation in der Regel ein ausgedehntes, standortgebundenes und oft auch orts- oder situationsbezogenes Raumkunstwerk. Dieser in der Malerei seit Ende der 1970er Jahre verwendete Ausdruck wird nun auch für früher räumlich expandierende Produktionen verwendet. Ansatzpunkt für diese künstlerische Form der Repräsentation ist - in Anlehnung an das Umfeld der 50er und 60er Jahre - ein geistiger oder konzeptioneller Herangehen.

Anders als die Umgebung, deren Ausgangspunkt oft die Untersuchung der Alltags- und Konsumwelt war, strebt die Rauminszenierung in der Praxis meist nicht nach einer narrativen Rauminszenierung, wie sie beispielsweise in den Werken von Edward Kienholz zu sehen ist. Bezogen auf die Bereiche Intention und Landkunst ist die Rauminstallation vorwiegend eine plastische, räumlich orientierte Kunst im Innen- und Aussenraum und erlaubt den Einsatz beliebiger Materialien sowie von Zeit, Raumlicht, Ton und Bewegungen im Weltraum - vgl. Light Art, Sound Art, Media Art und Kinetics.

Immer wieder werden in großen Gemeinschaftsausstellungen wie der Venedigbiennale und der documenta in Kassel gezeig. Das ist Sotirios Bahtsetzis: Entstehungsgeschichte der Anlage. Situationserfahrung in der modernen Malerei. Markierung Rosenthal: Verständnis der Installationsart.

Installationen in der bildenden Künste | Lexikon für Studenten

Gemeint ist die Anordnung eines ganzen, von einem Maler arrangierten Raums oder die Anordnung von Gegenständen und Material in einer besonderen Beziehung zueinander. Die Künstlerinnen reagieren mit ihrer Arbeit "auf Raumatmosphären und Kontexte", so beschreibt UTA SIEBERT, 1973 in Hamburg geboren und heute in Berlin lebend, ihr Leitbild.

Das Konventionelle zu überwinden ist ein Anliegen von Rauminstallationen, den Betrachter so zu bewegen, dass das Vertraute aus seinem Zusammenhang gerissen und ungewohnt wird. So wird die Anlage zum störenden Faktor für den Betrachter. Immer wieder sind sie bestrebt, neue Werkstoffe zu erproben. Nicht nur mit den klassischen Werkstoffen Putz, Beton, Stahl, Textil, sondern unter anderem auch mit dem Ungewöhnlichen: mit farbigem Glass, mit Schichtholz, mit Pappkartons etc.

Der in Stuttgart ansässige Künstler ROSALIE sagte: "Ich will nicht den traditionellen Materialkanon aufgreifen, sondern die Werkstoffe unserer Umwelt untersuchen und mit ihnen nachdenken. Rauminstallation ist eine großflächige Installation, in der die Stoffe in einem gewissen Verhältnis zu einander stehen. Die Beleuchtung von Räumen kann mit Speziallicht (Licht-Raum-Installation) oder in Kombination mit Geräuschen oder mit Ton und Bild erfolgen.

Fotografien werden auch mit Räumlichkeiten, Beleuchtung und Ton in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel bei WERNER PUNTIGAM. Video-Installationen verwenden das Vorkommen neuer Mittel (TV oder Bildschirm, Projektor, Digitalkamera, etc.), um (das bewegte) Image mit dem (statischen) Weltraum in Verbindung zu bringen. Der Zuschauer kann die Rauminstallation nur als Zuschauer miterleben oder, wenn die Kamera den Saal filmt, aktiv in das Geschehen eindringen.

Ton- und Bildvarianten ergeben sich beispielsweise durch die Bewegungen des Zuschauers im Weltraum. Dabei sind den Einsatzmöglichkeiten der Anlagen kaum Grenzen gesetzt. Für den Anwender sind keine weiteren Einschränkungen möglich. Im Jahr 2000 hat B. eine "interaktive Sound- & Space-Installation für 12 Kassettenrekorder und 3 Umkleideräume" geschaffen. Und er verband Platz mit Ton. Es waren Kassettenrecorder, die, wie er sagt, "statisch an exakt definierten Raumpositionen" standen oder "als Klangmobil durch Zuschauer und Räume wanderten".

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