Internet Auktionen

Auktionen im Internet

Viele Dinge werden auf Auktionsplattformen im Netz verwechselt. Online-Auktionshäuser werden als besondere Variante des E-Commerce immer beliebter. Zu den wichtigsten Sicherheitstipps für die einfache Teilnahme an Online-Auktionen gehören: Die Haftung gilt in vollem Umfang für Internetauktionen. Die Frage: Ich habe eine Markentasche bei einer Auktion im Internet gekauft.

Internet Auktionen

Wie sind Internet-Auktionen aus juristischer Perspektive zu verstehen? Internetauktionen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs keine Auktionen im Sinn von § 156 BGB. Auktionen i. S. d. 156 BGB haben die Eigenschaft, dass der Auftrag durch das Bieten des Versteigerers mit dem Versteigerungshammer zustande kommt. Auf Auktionen im Internet wird der Kaufvertrag dagegen durch Absichtserklärungen ( "Angebot und Annahme") der Vertragsparteien wie in einem Einzelhandelsgeschäft abgeschlossen.

Das Gebot des Erwerbers ist bindend und prinzipiell unwiderrufbar, sobald es auf der Versteigerungsplattform veröffentlicht wird. Ab wann wird der Auftrag erteilt? Das Vertragsverhältnis kommt zwischen dem Einlieferer und dem Meistbietenden zustande. Auch wenn der Einlieferer die Auktion frühzeitig abbricht. Dem Auktionator ist bekannt, dass auch bei vorzeitiger Kündigung des Auktionsangebots der Zuschlag mit dem Meistbietenden erfolgt.

Es ist unerheblich, ob das Höchstgebot weit unter dem Verkehrswert der gebotenen Waren liegt. Solch ein Kontrakt, bei dem der endgültige Preis weit unter dem Warenwert liegt, ist unter dem Gesichtspunkt von Wucher, Unmoral oder Rechtsmissbrauch nicht ungültig.

Wenn Sie ein Höchstgebot abgeben und der Höchstbietende sind, müssen Sie auch für den Gegenstand zahlen. Ausnahmsweise kann der Anbieter sein Inserat zurückziehen, wenn der Gegenstand in der Zwischenzeit untergegangen ist. Zur Eliminierung dieses Risikos bietet die Online-Auktionsplattform die Option, ein Minimalgebot vorzugeben. So werden die Belange des Anbieters geschützt.

Die Verkäuferin muss bei der Angebotserstellung vorsichtig sein und die Waren möglichst präzise wiedergeben. Wenn ein Bild angehängt ist, dann muss auch dieses dem aktuell angebotenem Beitrag genügen. Kommerzielle Anbieter müssen bei Online-Auktionen die gleichen Richtlinien befolgen wie bei anderen Auktionen. Einige Internet-Auktionsplattformen verfügen inzwischen über eine Kündigungsfrist von 30 Tagen.

Privatpersonen sind nicht dazu gezwungen, Ihnen ein Rücktrittsrecht zu erteilen. Sie können den Kaufvertrag jedoch wegen betrügerischer Falschdarstellung ablehnen, wenn der Anbieter unrichtige Auskünfte erteilte. Hat der Besteller Anspruch auf Garantie? Kommerzielle Anbieter auf Internet-Auktionsplattformen müssen wie andere Online-Händler die gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungsansprüche erfüllen. Die Verkäuferin muss den Gegenstand entweder instand setzen oder auswechseln.

Privatverkäufer können Gewährleistungsansprüche effektiv ausschliessen, müssen dies aber klar angeben ("Dies ist ein Privatverkauf"). Wenn es keine eindeutigen Hinweise gibt, müssen auch privaten Verkäufern zwei Jahre Garantie eingeräumt werden.

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