Italienische Künstler Malerei

Malerei italienischer Künstler

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Spanne class="mw-headline">Einleitung

Die kirchlichen Honoratioren und weltlichen Herrscher haben sich ihren Ruf schon immer durch die grosszügige Kunstförderung gesichert. Genauso ernsthaft betrachteten aber auch die städtischen Kunsthandwerker wie die ländlichen Kirchenbesucher die Malerei als bereicherndes Element im Alltag selbst und bestanden mit großer Natürlichkeit auf ihrem Recht auf Mitsprache in allen relevanten Fragestellungen. Jh. zerfiel diese Vorherrschaft und der Fokus Europas auf die französische Gegenwartskunst.

Im 19. Jh. gab das Reich wieder einmal eine beachtliche Anzahl von Kunstimpulsen. Die Italiener, Normalbürger (siehe normannische Architektur) und Araber haben ebenfalls ihre Kunst geprägt. Vor allem die Übergangszeit des dreizehnten Jh. kann als eigenständige Zeitrechnung betrachtet werden. Die namenlosen Architekten orientierten sich bei ihrer Arbeit an der Kirche des Apostels in Konstantinopel, erweiterten diese aber eigenständig.

Der Glanz der Interieurs beruht auf der kompletten Verkleidung mit Mosaik steinen, die aus unterschiedlichen Zeiten stammt und vor allem von altbyzantinischen Malern erbaut wurde. Nach 1419 wurde die Front unter anderem im Gotikstil mit spitzen Türmen geschmückt; die vier bronzenen Pferde waren Opfer der Kreuzfahrer und wurden 1205 von Konstantinopel nach Venedig geholt (siehe Kreuzzüge).

Noch im gleichen Jahr (1063) wie in Venedig wurde in Pisa mit dem Aufbau einer Kathedrale (Santa Maria Assunta) angefangen. Im Jahre 1174 hat der Architekt Bonanus mit dem Aufbau des Glockenturms auf einem runden Grundriß angefangen, der freistehend neben der Kathedrale erbaut wurde. Die Taufkapelle und San Miniato (1018 bis ins zwölfte Jh.) in Florenz sind ebenfalls wichtige Vorbilder.

Umstritten ist, ob die unter der Marmorbekleidung verborgenen Wände aus dem ersten Gebäude aus dem siebten oder einem neuen Gebäude aus dem zehnten oder elften Jh. sind. In neuen Gebäuden wie der San -Clemente-Kirche wurden Elemente der altchristlichen Malerei bevorzugter. Hervorzuheben sind jedoch die Kunstgewerbe der Handwerksfamilien Kosmaten, die Marmorverkrustungen und Mosaikeinlagen anfertigten, z.B. im 1240 fertig gestellten Kloster der Basilika San Giovanni in Laterano und den Chorsperren in San Clemente (um 1110 bis 1130).

Die Kathedrale von Monsignore bei Palermo (1172-1189) ist innen mit Mosaik und aussen mit architektonischen Ornamenten geschmückt; die spitzbogigen Bogen der Kreuzgangsarkaden, die aus der muslimischen Baukunst stammen, sind markant. Auf dem Gebiet der weltlichen Baukunst wurden in der Römerzeit Schlösser und Schlösser (Palazzi) errichtet. Noch immer waren die Möglichkeiten der römischen Skulptur voll und ganz mit der Baukunst verbunden.

Von der Romanik bis zur Gotik war Nicola Pisano der bedeutendste Steinbildhauer an der Türschwelle. Andere typische Exemplare dieses Stils sind die San Miniato-Kanzel in Florenz und das Baptisterium des Pisa. Die Gattung der Romanik umfasst neben der Malerei das Thema Malerei in Form von Mosaiken, Fresken, Büchern und immer mehr Tafelbilder.

Allerdings hat sich vom reichen Angebot dieser Art bis heute wenig überlebt. Mosaik-Kunstzentren waren Rom (Apsis-Mosaik in Santa Maria in Trastevere, um 1140), Venedig (Markuskirche), Italien (z.B. Apsis-Mosaik Christi als Pantokratier im Monreale Dome, 1176; Cappella Palatina in Palermo) und die Toskana (Florenz, Kuppel-Mosaik des Taufkapitels aus dem zwölften Jh.).

Vor allem Rom konnte auf eine lange Kunsttradition zurückgreifen und bleibt den Klassikern getreu, während Venedig und Sizilien in erster Linie den Byzantinstil übernommen haben. Erst in der Gothik entstand die langlebigere Methode des Al fresco, d.h. das Bemalen auf feuchten Mörtel. Gekreuzigt, die Passion und die inthronisierte Muttergottes waren die Hauptthemen der Romanik.

Der Berlinghieri da Luca und sein Nachfolger Bonaventura (Heiliger Franziskus, 1235) repräsentierten einen geradlinigen Kunststil mit starren, frontseitig gezeigten Gestalten, während die in Byzanz lebenden Künstler (Maniera bizantina, Maniera greca) nach Giunta Pisano (Der verstorbene Christus am Kreuze, 1240) das Gekreuzigte in einer gekrümmten Position stellten. Zwischen 1260 und 1274 malt Coppo di Marcovaldo aus Florenz graziöse Madonnengemälde, der so genannten Meisters von San Martino, das Tafelgemälde einer Meisterin aus den Jahren vor 1270. Eine nachfolgende Künstlergeneration, die in der zweiten Hälfte und um 1300 arbeitete, vermittelt zwischen romanisch und gotisch; man kann sie, je nach Winkel, der einen oder anderen Zeitspanne zuweisen.

Dazu gehören unter anderem die Künstlerinnen und Künstler Duccio, Pietro Cavallini und Dimabue. Jh. (Duecento oder Dugento) mischten sich die romanische und byzantinische Stiltradition mit den neuen gothischen Epochen. Gleichzeitig waren die Kunstwerke von der gothischen Mythologie und Intimität sowie der klassischen antiken Überlieferung gekennzeichnet.

Der Entwicklungspfad von der Byzanz bis zur frühen Wiedergeburt ist stärker ausgeprägt als der Gothik. Jahrhundertelang dauerte die Bauaktivität an, wobei Bauherren aus der Rennaissance und dem Barockstil intervenierten (Fassadengestaltung von Pellegrino Tibaldi, 1567), und die Arbeiten wurden erst im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts weitestgehend fertiggestellt. Im gotischen Zeitalter wurden die Kathedralen in Florenz, Serbien und Orvieto gebaut, aber auch viele wichtige Stiftskirchen außerhalb der Stadt.

Im Jahre 1296 begann in Florenz der Aufbau der florentinischen Kathedrale nach einem Plan von Herrn Dr. Cambio. Der Kuppelbau von Philipp Brunelleschi ist bereits eines der großen Werke der Vorrenaissance. Man sagt auch, dass er an der Errichtung der Franziskaner-Kirche Santa Croce (1252-1413) mitgewirkt hat, die statt eines Tonnengewölbes eine offene Dachkonstruktion hat.

Im Jahre 1250 begann der Aufbau der dominikanischen Kirche Santa Maria Novella. Die Kathedrale von Siena (Maria Assunta) wurde nach 1150 Romanik erbaut. Jh. wurde sie im Stil der Gotik weitergeführt, nach 1264 wurde die Domkuppel gebaut, 1284 gestaltete Giovanni Pisano die prächtige Außenfassade, nach 1340 erfolgte eine weitreichende gotische Neugestaltung, doch die Kathedrale bleibt unfertig.

Die Kathedrale von San Petronio wurde in Bologna nach einem Plan von Antonio di Vicenzo im Jahre 1390 im reinen Gotikstil errichtet, die Kellergewölbe wurden jedoch erst im XVII Jh. erbaut. In Rom gab es nur noch die dominikanische Kirche Santa Maria sopra minerva (begonnen um 1280). Nikola Pisano war eine Bildhauerin an der Wendung von der romanischen zur gothischen Kunst.

In der zweiten Jahreshälfte des dreizehnten Jahrhundert waren er und sein Sohne Giovanni die führenden Steinbildhauer. Der Künstler Arnolfo di Cambio, der bei Nicola Pisano studierte, war Steinbildhauer und Bauträger. Und auch er verband den Einfluss von Altertum und Gothik zu seinem eigenen Stils. André da Pontedera (um 1270 bis 1348), der sich Pisano nennt - aber nicht mit der Familie der Pisaner Steinbildhauer verbunden war - hat zwischen 1330 und 1336 das erste Bronzetor des Florentiner Taufbeckens mit seinen 28 Relief-Feldern geschaffen.

Im Jahre 1337 wurde Andrea in Florenz Dombauer von Giotto und bearbeitete den Kampanile, den er mit mehreren Reliefen verzierte. Lorenzo Maitani (gestorben 1330), der von 1309 bis zu seinem Tode die Fassaden mit dem Plastikschmuck der Kathedrale von Orvieto entwarf, und Lando di Pietro (gestorben 1340), der als Gold- und Bildhauer tätig war und als Bauherr am Wiederaufbau der Kathedrale von Orvieto teilnahm.

Das Hauptwerk von Andrea Orcagna als Plastiker ist das 1359 in Or San Michele in Florenz fertiggestellte Stiftsgebäude. Er war auch Baumeister, Kunstmaler und Goldgräber. Ein großer Wettkampf um die zweite Taufe wurde 1401 in Florenz ausgetragen. Das Ende der Gotik in der Skulptur steht bevor. Bereits an der Frührenaissance befanden sich die teilnehmenden Künstler, darunter Iacopo della Quercia, Francesco da Valdambrino von 1363-1435, Filippo Brunelleschi, Donatello und Lorenzo Ghiberti (der als Gewinner hervorging).

Der Künstlernachwuchs mit Repräsentanten wie z. B. dem aus Siena kommenden Pietro Cavallini oder Duccio di Buoninsegna führte von der Romanik zur Gotik. Die florentinische Malerin Katharina Zimabue hat die Szene aus dem Taufbecken seiner Geburtsstadt geschaffen und war auch in Assisi, Rom und Pisa dabei.

Die in Rom geborene Künstlerin Cavallini fertigte Wandmalereien (Jüngstes Gerichtsurteil, 1293, in Santa Cecilia in Trastevere, Rom) und vor allem Mosaike (Geschichte der Muttergottes, um 1291, in Santa Maria in Trastevere). Es war Giotto, der sich schließlich von den rigiden Formen der Byzanz entfernte und seine Gestalten in realistische Räumlichkeiten setzte, deren Perspektivestiefe sich bereits auf die lineare Perspektive der frühen Renaissance bezog.

Sie waren die ersten Künstler in Europa, die geschichtlich erfasst wurden, während die Kunstszene in den anderen Staaten Europas noch weitestgehend anonymisiert war. Der Mosaikmaler und Künstler Jacopo Torriti, die beiden Apsidenmosaike in San Giovanni in Laterano (Pantokrator, 1291, zusammen mit Fra Jacopo da Camerino) und in Santa Maria Maggiore (Krönung Mariens, 1295), beide von ihm in Rom.

In der ersten Hälfte desselben Jahres waren Simone Martini, deren Meisterstück eine Proklamation von 1333 ist, und die Gebrüder Peter und Mgr. Bernado Papa und Taddeo Gaddi setzten in Florenz die Giottosche Überlieferung fort. Unter den spätgotischen Meisters waren unter anderem Heiden da Fabriano, Masolino und Antonio Pisano, bekannt als Pisanello, der mit seinem fantastisch formulierten Meisterstück Der Heiligen Georg befreit di prinzessin von Trapezunt (um 1436) bereits auf die frühe Renaissance verwies.

Nicht nur in der bildenden Künste beginnt die Moderne mit dieser Zeit. Jh. mehr oder weniger auf die Leistungen des fünfzehnten und beginnenden sechzehnten Jh. an. Säkulare Belange, Fragen und Aufgabenstellungen standen den religiösen Belangen gleichwertig gegenüber, obwohl der Schwerpunkt auf der sakralen Malerei lag.

Die unerschütterliche Wendung zur weltlichen Realität wurde so für den Renaissancegeist unerlässlich. Man hat in einer geschichtlich einzigartigen Kombination von Künsten, Naturwissenschaften und Technologie und mit bedingungslosem Zutrauen in die Macht des Geistes (siehe Rationalismus) das Wissen um die Erde und ihre Meisterschaft angestrebt. Man verstand sie als ein der Naturwissenschaft gleichwertiges Wissen.

In der wörtlichen Umsetzung des französichen Begriffes ³eRenaissance³c (als Wiedergeburt) werden die kulturgeschichtlichen Fakten nur unzureichend wiedergegeben. Renaissancekunst ist ohne ihre Verbundenheit mit der Naturbetrachtung nicht vorstellbar. Von zentraler Wichtigkeit war jedoch die Erkenntnis der strikt konzeptionellen Sichtweise in Malerei und Bildrelief.

Als erster hat er diesen Grundsatz in der Malerei umgesetzt, aber auch Philipp Brunelleschi gehört zum Erfinderkreis. In den Artikeln über die Kunst der Wiedergeburt, der Renaissance und der Manieristik wird ein detaillierter Überblick über die Zeit gegeben; die nachfolgenden Erläuterungen sind daher auf Kurzeinführungen und mehr oder weniger zusammenfassende Hinweise auf die Biographien des Künstlers beschränkt. Vor allem in den toskanischen Großstädten, vor allem in Florenz, das seine künstlerischen Höhepunkte während des Qattrocento hatte.

Nach der Vernachlässigung der Plastik im Hochmittelalter steht die Plastik wieder auf Augenhöhe mit der Malerei und der Baukunst. Der freistehende Mensch in der frühen Renaissance ist Sinnbild seiner neuen Rolle: Er steht im Zentrum, ist in sich selbst ruhend und braucht keine Begründung von aussen. Auch die Malerei imitiert nun die Plastik, was besonders an der überlebensgroßen Reiterstatue von Paolo Uccello im Florentiner Münster (1436) und Andrea Mantegnas St. Sebastian (um 1460) ersichtlich ist.

Die Ausschreibung von 1401 für die zweite Tür des Florentiner Taufkapitels (siehe oben) wird allgemein als Anfang der neuen Ära der Skulptur angesehen. Er wurde zum führenden Steinbildhauer seiner Zeit, unter anderem als Begründer der linearen Perspektive. Masaccio's 1426/27 in Santa Maria Novella in Florenz entstandenes Wandbild Die Dreieinigkeit ist das erste Bild mit einer rechnerisch genau aufgebauten linearen Perspektive.

Auch die Renaissancearchitektur war dem neuen Realismus unterworfen. Kennzeichnend für die frühe Rennaissance ist nach wie vor eine besondere Delikatesse sowie eine Bevorzugung von Schmuck, der jedoch vollständig an die Fläche gebunden blieb; so waren beispielsweise grafische Wandstrukturen populär. Im Renaissancezeitalter stand das Ideale über Nutzwert und Ziel. Maßgeblicher Architekt der frühen Wiedergeburt war der Architekt Leon Battista Alberti.

Die frühe Renaissance kehrte im Sinn eines Rückgriffes und einer Neubelebung der Altertumswelt zum Typ der Basilika zurück. In der Tat orientieren sich die Bauherren aber vor allem an der Form der Romanik der Protorenaissance, wie Brunelleschi in seiner 1436 eröffneten Basilika Santo Spirito in Florenz sagt. Nach 1434 hat Brunelleschi Santa Maria Degli Angeli als achteckiges Zentralgebäude entworfen, aber es bleibt unfertig.

Während der frühen Renaissance waren die Städte Toskana, besonders Florenz und Venedig. Der Palazzo Strozzi (1489-1536) in Florenz, erbaut von Benedetto da Maiano (1442-1497), weist die typischen Charakteristika auf: eine blockartige kubische, dreistöckige Gestalt mit innerem Hof; die unter der Brüstung des Fensters verlaufende Gürtelsims und ein Monumentalgesims als oberes Ende der Fassade akzentuieren die Horizontale; typischerweise sind auch Rustiken, Keilsteinbögen über dem Tor und Rundbogendoppelfenster.

In Florenz teilte Alberti die Fassaden des Palazzo Rucellai (1446-1451) mit Wandpfeilern; zum ersten Mal seit der Neuzeit stehen drei Säulenreihen (dorisch, Ionisch, korinthisch) aufeinander. Andere Bäume sind Michelozzo di Bartolommeo, Antonio di Pietro Áverlino, genannt Filarete, die Brüder Bernado und Antonio Rossellino, Luciano Laurana, Francesco di Giorgio Martini, Donato Bramante, die Brüder Giuliano und Antonio da Sangallo der Ältere sowie Pietro Lombardo.

Einer dieser Künstler war bereits der Künstler Giott. Drei dieser Universalkünstler - Leonardo da Vincis, Michelangelo Buonarroti und Raphael - spielten in der Frührenaissance zeitgleich. Giorgio Vasari hat mit seiner Kollektion von Künstlerbiografien aus der Zeit von Tizian (Le vite de'più ecellenti Architetti, Pittori ed Scultori Italiani; Biographien der bedeutendsten Künstler, Skulpturen und Baumeister der Renaissance) die erste kunsthistorische Geschichte der Wiedergeburt und ein noch heute unverzichtbares Quellwerk dieser Zeit geschrieben.

Jahrhundert in Hochrenaissance und Spätrenaissance bzw. Manierismus sowie die Trennung vom späteren Barock war und ist in der Wissenschaftskunstgeschichte kontrovers; diese Stilepochen verschmelzen nämlich auf komplizierte Art und Weise miteinander. Heute hat Florenz seine Führungsposition als Kunstmetropole an Rom verloren. Venedig erreichte eine Vorreiterrolle in der Malerei (venezianische Malerei).

Weitere wichtige Maler der Hoch- und Spät-Renaissance und des Manierismus waren u.a. Perugino, Pinturicchio, Fra Bartolomeo, Antonio Bazzi, bekannt als Sodoma, Lorenzo Lotto (um 1480 bis 1556), Andrea del Sarto, Correggio, Iacopo da Pontormo, Rosso Fiorentino, Parmigianino, Francesco Primaticcio, Bronzino und Giuseppe Arcimboldo. Aber auch die Malerei der Renaissance und der Spät-Renaissance ist von Bedeutung. Die Goldschmiede Benvenuto Cellini und Giovanni da Bologna waren wichtige Manieristen.

Die venezianische Malerei ist neben den bereits genannten Giovanni Bellini, Tizian, Giorgione, Pordenone, Sebastiano del Piombo und Palma il Vecchio besonders hervorzuheben. Der Hang der frühen Renaissance zur reichen architektonischen Ornamentik geht in der hohen Renaissance zurück, die organischen Schmuckstücke weichen der Abstraktion. In dem Zentralgebäude sah die Renaissance die optimale Baukunst, das Pantheon war die Inspiration.

Die von Andrea Palladio gegründete architektonische Richtung, der so genannte Palladismus, wurde für die weitere europäische Architekturentwicklung, zum Beispiel für die französiche und britische Literatur, von weitreichender Wichtigkeit. Andere Architekten des XV. Jh. waren Sebastiano Serlio, Bardassare Péruzzi (1481-1536), Michele Sanmicheli (1484-1559), Antonio da Sangallo der Junge, Iacopo Sansovino, Giulio Romano, Giorgio Vasari,

Während sich die Rennaissance des fünfzehnten Jahrhundert vor allem an den individuellen Zuschauer richtete, will die Barockkunst die Masse ansprechen: Die Klassik ist als Gegensätzlichkeit zum barocken Stil zu begreifen; sie tendiert zu einer deutlichen, kühleren, rationalen und plastischen Form. Die europäische Kultur verlagert sich nach Frankreich, vor allem nach Paris (siehe Französisch für Kultur und Architektur).

In der zweiten Jahreshälfte des achtzehnten Jahrhundert kam es zu einem künstlerischen und antiken Studienaufschwung mit vielen Grabungen und Auffindungen. Die hier entstandene Stilrichtung strahlt vor allem auf den spanischen Bau (und von hier aus auf die südamerikanischen Länder), die Schweizer und österreichischen Architekturen und die sueddeutsche Malerei aus (siehe dazu die deutschen Kunstwerke).

Der barocke Kirchenaufbau weist einige charakteristische Elemente auf, darunter die Gleichförmigkeit des Raums, die Aufteilung der Gänge in kapellenähnliche Aussparungen, die kaum mit dem Kirchenschiff in Verbindung stehen und Seitenaltären, das Tonnengewölbe über dem Kirchenschiff, die Kuppeln über der Kreuzung und die im Rahmen der Baukunst konzipierten Arkaden.

In Venedig entstand von 1598-1682 die zwischen 1631 und 1687 erbaute Santa Maria della Salute, ein barockes Zentralgebäude mit einer mächtigen Kalotte, deren Trommel von acht großen, schneckenartigen Spiralen umrahmt wird. Die Carracci-Familie aus Bologna, vor allem die Malerfamilie Carracci, aber auch sein jüngerer Sohn Agostino Carracci (1557-1602) und ihr Cousin Lodovico Carracci (1555-1619), waren Meister des Altertums und wurden für den Frühbarockstil ausgebildet (Bologna Schule der Malerei).

Giovanni Battista Tiepolo war in der Malerei die dominierende Person des achtzehnten Jhd. Der große und universelle Künstler des Barock war Gian Lorenzo Bernini; er wurde vor allem als Steinbildhauer und Erbauer bekannt, der das Barock-Rom wie kein anderer mitgestaltete. Eine seiner wichtigsten skulpturalen Arbeiten ist die um 1650 entstandene Altarplastik Rapture of Saint Theresa in der Cornaro-Kapelle Santa Maria della Vittoria.

Jh. entstanden nur sehr wenige Künstler von Weltrang. Die Stadt Florenz und Rom wurden erneuert. Die 1926 in Mailand gegrÃ?ndete Gruppe Nr. 7 setzte sich fÃ?r "rationale Architektur" ein Giovanni Micheluzzi (1891-1990) beispielsweise baute in diesem Baustil den Bahnhofgleis Santa Maria Novella (1933-1936) in Florenz.

Der Flugsteig Luigi Nervi hat eine extrem technikorientierte Bauweise gebaut (Orbetello-Hangar, 1938). Die Faschisten förderten einen monumentalen Stil, der mit der des Nationalsozialismus vergleichbar ist, wie zum Beispiel Marcello Piacentini. Beispiele für Nachkriegsarchitekten sind Carlo Scarpa und Aldo Rossi, die den Weg der rationellen Baukunst weiterverfolgten.

In der ersten Jahrhunderthälfte war Rom Treff- und Arbeitsort der Nazinier. Jahrhundert sind die Bildhauerinnen und Bildhauer Giovanni Dupré (1817-1882), und vor allem Medardo Rosso hervorzuheben. Vorübergehend waren Carlo Carrà und Giorgio de Chirico dem surrealistischen Stil nahe, den sie mit der Variation der Pittura Metafisica (metaphysische Malerei) anreicherten.

Auch Giorgios Brüder Andrea de Chirico (1891-1952), der 1912 den Bühnennamen Alberto Savinio erhielt, zog in dieses künstlerische Milieu ein. Als figurativ tätiger Künstler orientiert sich Marino Marini vorzugsweise an der alten und etruskischen Skulptur. Auch Giulio Turcato (*1912) versucht, in unterschiedlichen Stilrichtungen innerhalb der abstrakten Kunst zu malen und profiliert sich als Plastiker (Bildhauergruppe Le Libertà, 1973/74).

Der Künstler Renato Guttuso repräsentierte einen gesellschaftskritischen Neoalismus. Mit der Formulierung seiner Raumtheorie hat der Künstler und Künstler Lucía Fontana die Suche nach neuen Raumerlebnissen nicht nur in der Skulptur, sondern vor allem auch in der Malerei verstanden. Er beschränkte seinen eigenen Atem, sein eigenes Leben und seinen eigenen Kot in der Dose ( "Künstlerscheiße", 1961), setzte die Masse auf einen umgekehrten Podest für die ganze Menschheit (1961) und deklarierte die Menschen zu lebendigen Werken (1961), indem er sie unterzeichnete.

Damit war der frühe Gestorbene Manzoni auch mit der 1960 in Paris begründeten Gruppe der Künstlerinnen und Künstler des Neuen Realismus verbunden, zu der auch Mimmo Rotella zählte.

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