Italienische Skulpturen

Skulpturen aus Italien

Die Liste der italienischen Bildhauer ist alphabetisch geordnet. Spaziergang zu den italienischen Skulpturen Münchens. Von den zahlreichen Forschungsgebieten von Wilhelm von Bodes nimmt die italienische Kunst eine zentrale Stellung ein. Zeichnen, Malen, Mode- und Designgeschichte, Bildhauerei, Restaurierung, Fotografie, etc. Signierte italienische Skulptur aus der Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Skulpturen der italienischen Wiedergeburt ("Stoccarda")

Der Enthusiasmus der frühen Renaissance für die Altertumswissenschaften weckte ein neues Anatomieinteresse, und ab 1400 entstanden Bronzeskulpturen und Marmorplastiken - vor allem in Florenz. Donatellos "David" ist eine Skulptur eines jungen, entkleideten Mannes, der in der antiken Überlieferung auf einem Podest steht und zum Modell für eine große Anzahl anderer Kunstwerke wurde.

Der erste ist der David von Andrea del Vrocchio, der 1476 erbaut wurde. Berühmtestes Kunstwerk ist der David von Michelangelo aus dem Jahr 1501 Luogo:

Skulpturen in München

Rundgang zu den Münchner Skulpturen. Diejenigen, die München lieben, werden wohl an die Gebäude, den Garten oder das Museum denken, aber an Skulpturen? Häufig werden die Skulpturen auf Münchens Strassen und Plätze vernachlässigt. Ein Rundgang zu den Münchner Skulpturen in der Stadtmitte, die alle eines gemeinsam haben: ihren ital ischen Einfluß.

In der Mitte der Innenstadt wird sie von Münchner Bürgern und Urlaubern mißachtet. Florenz gab zur Zeit seiner Entstehung im XVI. Jh. den Takt in der Malerei vor, und so basieren nahezu alle Skulpturen auf florentinischen Vorbildern. Es wurde von Hubert Gerhard gestaltet, der in Florenz in der Werkstätte des damals grössten Steinbildhauers der Welt, Herrn G iorgioli, sein Können im Bronzeguss ausarbeitete.

Auch dort lernt er seine Skulpturen besser kennenzulernen. In den vier liegend angeordneten Skulpturen sind die bayrischen Gewässer Isar, Inn, Donau und Lech dargestellt. Verwirrend ähneln die Gestalten jedoch ihren Modellen aus Italien, wie dem romanischen Flußgott Tiber. Auf dem Viehmarkt in der Mitte der Innenstadt befand sie sich bis ins XVII Jhdt.

In München steht der König der Löwen und bewacht den Westeingang der Villa, aber sie sind das Ergebnis des florentinischen Künstlers Carlo di Cesare del Palagio. Modell für die vier Skulpturen war der florentinische König, der so genannte Marzokko, das Wappenkind der Großstadt Florenz. Direkt vor der Feldhofernhalle begegnen wir wieder eindrucksvollen italienischen Loewen.

Die Rollenvorbilder für die beiden Beutetiere kommen wie die ganze Feldlagerhalle aus der Ortschaft am Arno. Sie werden in Florenz Medici-Löwen genannt und beschützen die grösste und wohlhabendste Gruppe der florentinischen Wiedergeburt. Während die Skulpturen aus der Zeit der Wiedergeburt stammen, sind wir heute im neunzehnten Jahrtausend.

Nicht nur die nach ihm genannte Ludwigstraße, sondern auch der nach dem bayrischen Herrscherhaus benannte sogenannte Wiener Hofplatz geht auf ihn zurück. Das Design der Skulptur geht auf seine Zeit zurück, aber der in der Mitte des Platzes gezeigte Fahrer hat nichts mit dem neunzehnten Jh. zu tun.

Das Design für die Plastik wurde von einem Däne entworfen. Er nahm sich eine der bekanntesten Pferdestatuen der Welt zum Vorbild: die alte Plastik des Römers Marcus Aurelius. In den Tälern begegnen wir einer wirklich wichtigen kunsthistorischen Plastik an einem sehr bizarren Fleck. Der flämische Bildhauer Giambologna's Mercury steht auf einem Springbrunnen unmittelbar vor dem REWE-Supermarkt.

Quecksilber wird als ein Hauptwerk des Manierismus bezeichnet, jener Zeit der späten Wiedergeburt, in der ehrgeizige Maler sich von den Spielregeln der Wiedergeburt zu befreien suchten. In Florenz befindet sich das Orginal, eine bekannte Abschrift im Musée du Louvre. 2. In einer ganz anderen Großstadt machen die Urlauber das selbe, aber mit derselben Sauen.

Denn: Das Modell für das Münchener Spanferkel steht in Florenz, heisst Porzellan, und ist ein wahrer touristischer Anziehungspunkt in Florenz. Der Porzellan ist ein ausgewachsenes Wildschwein, und auch das eigentliche Unikat kommt nicht aus Florenz, sondern geht auf ein Modell aus der antiken Griechenland zurück.

Nahezu alle hier erwähnten Skulpturen haben eines gemeinsam: Sie wurden in Bronzeguss gefertigt. Dieses Verfahren war bekannt, erfuhr aber erst in der Antike eine neue Blüte. Florenz, das New York des XVI. und XVI. Jh., war eine der grössten und wohlhabendsten europäischen Metropolen, zehn Mal grösser als München damals.

Große Künstler wie Donatello oder Michelangelo hatten in Florenz ihre Werke vor ihm gelassen. Zum Beispiel Hubert Gerhard aus Flandern oder Carlo di Cesare del Palagio aus Florenz. Später übersiedelten beide über die Alpen nach München, wo sie ihre Skulpturen nach florentinischen Vorbildern erarbeiteten. Das kunstsinnige Getümmel in Italien war den Wittelsbachern schon lange bekannt.

Oft waren sie dort, um ihre verwandten Angehörigen zu besichtigen, die Gonzaga in Mantova oder die Medicis in Firenze. So wollte Herzog Wilhelm V. aus München ein zweites florentinisches Land machen. Durch die neuen technologischen Gegebenheiten blühte im neunzehnten Jh. der Bronzeguß wieder auf.

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