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BASEL / Theater: DER SPIELER von Sergej Prokofjew

Opern als Vorbote für die Gegenwart! Nach dem gleichnamigen Buch von Dostojewski war die Arbeit an der gleichnamigen Arbeit sehr aufwändig, bis sie schließlich 1927 am Théâtre de la Monnaie in Brüssel zur Uraufführung kam. Im Gegensatz zu seiner komischen Opern "Das Engagement im Kloster" und dem späteren "Feurigen Engel" reflektiert "Der Spieler" Prokofjews wilden, atonalen Kompositionsstil.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Casinoszene, in der SolistInnen, Chöre und OrchestermusikerInnen in ständig wechselndem Rhythmus die Szenerie antreiben, in der Menschen in einem einzigartigen Wechselspiel zu Opfern ihrer eigenen Sucht werden. Die Hauptdarsteller der Oper sind Polina und Alexej, die Tante des Generals und des Erbes, Weiß und der Marquis.

Weil so wie die Glücksspielsucht im Kasino eine unvorhersehbare Macht für die Betroffenen ist, so unvorhersehbar und ohne Mitgefühl sind die Menschen, die sich einander gegenüber aufspielen. Polina, die von Alexej vergeblich verehrte Dame, läßt Alexej immer wieder in neue Bäder der Erotik verfallen. Die Polina ist vollkommen unvorhersehbar und wird gelegentlich auch als sadistisch beschrieben.

In Alexej führt das natürlich zu einem Masochist, der von Polina genauso abhängig ist wie von der Glücksspielsucht im Verlauf der Verschwörung. Als Polina ihn nach Lust und Laune herausfordert, ein Paar Grafen zu beschimpfen, kommt er auch in die Klauen der Abhängigkeiten von Polina, ebenso wie im Verlauf der Verschwörung dann in die Glücksspielsucht, die schließlich im Niedergang des Liebsten und im Irren liegt.

Diese Parabel gelangt zur Atmosphäre in der großartigen Kasinoszene, die Prokofjew in der freien Phantasie für die Opern im Zusammenhang mit Dostojewskis Novelle geschaffen hat. Durch die jüngste Finanzkrise mit Hedgefonds und vielleicht bald auch mit Aspirin, wird mit dieser Szenerie eine sofortige Mentekel gegen die Mauer geworfen.

Zerschmettert Alexei seinen Computer in der Aufführung, sind seine Gewinne weg. Der Darsteller in der Rolle des Alexei mit Dmitry Golovnin kann als idealer Darsteller für diese Produktion beschrieben werden. Die Tatsache, dass er sich gegen die Menge durchsetzt, macht seine unausweichliche Sucht nach Glücksspiel frei. Aber Polina lacht ihn aus.

Diese seltsame Mixtur aus Coolness und "Normalverhalten" vermittelt Ihnen als Polina ohne erbärmliche Dislokationsmomente. Unter der souveränen musikalischen Führung von Pitrenas, einem Mitglied der jungen Dirigentengeneration, meisterte das hervorragend spielende Basler Symphonieorchester die nervösen Melodien des "wilden" Prokofjews - der von Strawinskys "Le Sacre du Printemps" in der Inszenierung deutlich beeinflußt wurde - und leistete einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen dieser recht raren Aufführung.

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