Klassische Moderne Kunst

Die Klassische Moderne

Das endet jedoch mit der rigiden Kunstpolitik der Nationalsozialisten. Zeitgenössische und klassische Kunst. in den Bereichen Alte Kunst, Klassische Moderne und Fotografie. Zeitgenössische und klassische Kunst. Ziegler-Sammelstiftung im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr.

Klassisch Modern

Die klassische Moderne ist eine sinnvolle Zusammenfassung der unterschiedlichen stilistischen Entwicklungen der Kunst zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Jahrhunderts hat Paris auch in dieser Ära seinen Rang als bedeutendste europäische Kunststadt verteidigt. Zahlreiche Kunstschaffende setzten hier ihre Ausbildung fort oder wohnten lange Zeit in der Seinestadt.

Zwischen den Weltkriegen wurden Großstädte wie Berlin und New York zu gleichwertigen Brennpunkten der Moderne. Durch die Machtübernahme der nationalsozialistischen Kräfte in Deutschland und gleichzeitig durch die EinfÃ? Das ist die Moderne Pariser Sprachschule?

Die Bezeichnung Modern Ecole de Paris] bezieht sich auf alle in Paris am Ende des neunzehnten und Anfang des zwanzigsten Jh. ansässigen Maler. Die Arbeiten dieser Maler lassen sich, wie es für die Klassische Moderne typisch ist, nicht mehr einem einzigen stilistischen Ansatz zuordnen. Auffällig ist jedoch, dass in Frankreich geborene und ausländische Kunstschaffende in einer immer schnelleren Reihenfolge im unmittelbaren Wettstreit miteinander und miteinander die akademischen Spielregeln (Verwendung von Farbe, räumliche Darstellung) durchquerten.

Cubismus: Picasso war ein afrikanischer! Der in Polen geborene jüdische Kunstmaler war zwischen 1914 und 1933 in Deutschland und dann in Paris. Die beiden, Marc Chagall und Paul Klee, Pablo Picasso und Otto Dix, Amedeo Modigliani und Francis Bacon, waren alle bekannt oder mit Yankel in Freundschaft.

In den vergangenen Jahren wurde Frantisek Kupka (1871-1957) im Salomon R. Guggenheim Museum (1975/76) und im Zürcher Museum geehrt, zuletzt im Musée d'Art moderne de la Ville de Paris (1989). Es wird das Gesamtwerk des tschechischen Künstlers Opo?no präsentiert: von frühem Symbolismus über die abstrakten Werke bis hin zu den Spätbildern der 1950er Jahre.

Am Ende des Jahres 1904 belebt Picasso seine Farbpalette, doch ein Teil der Melancholie in den Bildern bleibt beibehalten. Picasso findet seine Vorbilder in der Jongleur-, Harlekin- und Seiltänzerwelt, den französischen "Saltimbanques". In der so genannten Blue Period (1901-1905) gelingt es Picasso zum ersten Mal, seinen eigenen Style zu entfalten und sich vom akademischen Leben und den Einfluss der Pariser und Barcelonaer Moderne zu befreien.

"Me and the Village" zeigt, wie Marc Chagall die Avantgarde-Bewegungen in Paris zusammenführte: Kuba-Fragmentierung, fauvistisch orphanetische Farbgebung, Idyll und auf dem Rücken liegende Körperpartien kennzeichnen den Stil des russisch-französischen Malers vor dem Ersten Weltkrieg. 2. Innerhalb von vier Jahren wurde der bedürftige Student zu einem Nachwuchstalent, das weltweit anerkannt wurde.

Der Balthus, genauer gesagt K?ossowski de Rola (1908-2001), ist als exzentrischer Künstler bekannt, der auf eine Vielfalt von kunsthistorischen Überlieferungen und Vorläufern verweist. Im Mittelpunkt der Ausstellung über den Erfinder der Kunst steht die Ausstellung "Soleil, lune" (1913-1931) und "Formes circulaires" (1930) aus dem Zürcher Kunstrasen. Rober Delaunay (1885-1941) ist einer der wichtigsten Pioniere der gegenständlichen Kunst des beginnenden zwanzigsten Jahrtausends.

Von der kubischen Türme in den Fenstermalereien über den Orphikismus, "Rhythmen Lebensfreude" und die "Formes circulaires" beeinflusste der in Paris lebende Kunstmaler die Kunst des Schwarzen Reiters ebenso wie die surrealistische und die Abstraktion. Picasso (1881-1973) und Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) trafen sich nie. Der 19-jährige Picasso kam erstmals in Paris an, der Franzoeser war bereits erkrankt und verstarb kurz darauf am 09. September 1901 im Alter von nur 36 Jahren.

Das unkonventionelle Thema des heute berühmten Grafikers und Malers aus Südfrankreich offenbart seine Verbindung zur Künstlerwelt, den Künstlern und der Schattenwelt ebenso wie das Leben in Paris und die dunkle Seite der Verkaufsliebe. Welchen Einfluss diese Aufnahmen auf den kleinen Picasso hatten, wurde bereits von seinen Bekannten und Kritikerinnen anerkannt und wird in der Recherche als Basis betrachtet.

Die Lebens- und Arbeitswelt von Modigliani (1884-1920) wird in der neuen Kollektion der Moderne wiederbeleuchtet. Von den 100 Werken der Schau sind die zehn Akte von Frau von Modigliani zum einen die bekanntesten, zum anderen provoziert der Künstler seine Altersgenossen am meisten mit ihnen. Außerdem Portraits seiner (heute berühmten) Pariser Freundinnen - wie Beatrice Hastings und Portraits seiner Lebensgefährtin Jeanne Hébuterne.

Im Jahre 1906 trafen sich Pierre Bonnard (geb. 1867) und Henri Matisse (geb. 1869) bei einer Bonner Wanderausstellung in der Ambroise Vollard Galerieraum. Obwohl Bonnard und Matisse in diesen Jahren ganz andere Farbkonzepte verfolgten, war sie überzeugt, dass die Kunst nicht nur das, was sie sah, widerspiegelt, sondern auch ein Empfinden, das beim Anblick entstand.

Hieraus ergibt sich, dass sich ein Künstler nicht der reinen Malerei, sondern dem Abbild unterordnen müsste. Edvard Munch (1863-1944) ist für seine Frühwerke (vor 1900) so bekannt, dass oft vergessen wird, dass das Werk des norwegischen Malers mehr als sechzig Jahre umfasst. Das Leopold Magazin wird sich im Jahr 2017 auf die Darstellung von Damen und Künstlern in der eigenen Sammlung konzentrieren.

Die sozioökonomischen Umbrüche zwischen Vor-März und Moderne sind ebenso verständlich wie die schleppende Verankerung des künstlerischen Schaffens von Frauen seit der Jahrtausendwende. Der Komparator und Ausstellungsmacher des Leopold-Museums, Stefan Kutzenbgerer, hat Knapp eingeladen, einen literarischen Blick auf die Werke des wichtigen Graphikers aus Österreich zu werfen. Das Ergebnis ist eine "grafische Geschichte", eine neue Lesart der fantastischen und absurden Bilderwelt des oberösterreichischen Landes, in der sich Kunst, Dichtung und die unendliche Menschheitsfrage auf gleicher Höhe wiederfinden.

So war Sonia Delaunay (1885-1979) eine wichtige abstrakte Malerin, Modeschöpferin und mit ihrem zweiten Mann Robert Delaunay (1885-1941) eine Befürworterin der gegenstandslosen Kunst in Gestalt des Parallelismus (Orphismus). Die lesende, melancholische und aufmerksame Dame Olga Picasso (1891-1955) in den Gemälden ihres Ehemannes Picasso ist das erste Mal, dass ihr eine eigene Werkschau im Musée Picasso in Paris zuteil wird.

Picassos bedeutendstes Vorbild war der Tänzer und Vater ihres Sohns Paul, an dem er ab 1917 seine realistischen "klassischen Phasen" oder "Olga-Zeit", seine surrealen Versuche, ausprobierte. Von 1917 bis 1935 wohnten Olga und Pablo Picasso zusammen, dann trennten sich die beiden, blieben aber bis zum Tode von Olga (1955) heirate.

Georgien O'Keeffe (1887-1986) ist bekannt für ihre frühe Abstraktion, "vulvaförmige Blumen" (die Malerin widerspricht dieser Interpretation ebenso heftig wie erfolglos). Paula Modersohn-Becker galt als Pionierin der Moderne in Deutschland, denn die Malerin war schon immer auf der Suche nach der "großen Schlichtheit der Form" und dem lebhaften Farbausdruck.

Wenn wir hier stehen, können wir die beiden namhaften Maler in einem neuen Lichte blicken. Aus Anlass des fünfzigsten Todestages von Alberto Giacometti und der Fertigstellung aufwändiger Restaurationen unter der Regie von Hanspeter Marty zeigt das Zürcher Künstlerhaus 75 zerbrechliche Originalpflaster, zwei Plastikarbeiten und eine Steinplastik, die 2006 von Bruno (1907-2012) und der Künstlerin Giacometti an das Zürcher Künstlerhaus gespendet wurden.

Während die surrealistischen Künstler bisher vor allem als radikaler Innovator der Kunst und des surrealistischen Kunststils als hochgradig subjektiv und individualistisch dargestellt wurden, eröffnet sich in Hamburg der aufregende Ausblick auf die Kollaboration zwischen den beiden Zeitgenossen Edward James und Roland Penrose. Welche Bedeutung hat die Erfindung der Kunst Afrikas und wenig später der Ozeankunst für die Entstehung der Moderne in Europa?

Picassos schroffe Erwiderung 1923 lautete: "Afrikanische Kunst? Die starke stilistische und abstrakte Ausprägung, die jedoch nicht als Ausdruck mangelnden Realitätssinns in der Kunst Afrikas interpretiert werden darf, hat die Öffentlichkeit in Europa irritiert und inspiriert. Jahrhunderts, seine Traditionsbrüche und seine Formfindung hätten ohne die Konfrontation mit der Kunst, die von der Kultur Europas als "primitiv", d.h. nicht gebildet, gesammelt und geschätzt wurde, nicht zustande kommen können, muss nach diesem Besuch des Museums zweifellos einsichtig sein.

Nur wenige Kunstschaffende des zwanzigsten Jahrhundert sind so schwer zu klassifizieren wie Francis Picabia (1879-1951). Er war ein spanischer Maler, Poet und Provozierer, Redakteur des Magazins "391", Autor für Kino und Schauspiel, Arrangeur von Festivals und Abendveranstaltungen der High-Gesellschaft in Cannes. In der Jenaer Sammlung ist zur Zeit eine spannende Sammlung von französischen Graphiken der Coninx-Stiftung Zürich - von Arbeiten der impressionistischen Kunst bis zu Picasso - zu bewundern.

Zu sehen sind 77 Drucke der impressionistischen Künstler, Nabis und der Pariser Akademie sowie 46 Arbeiten von Pablo Picasso. Die Berühmtheit von Aristide Maillol (1861-1944) als Plastiker beruht auf seiner radikalen Ablehnung der narrativen, dekorativen Skulptur des ausgehenden neunzehnten Jhd. Erst im Alter von etwa 40 Jahren wendet sich der Franzoeser der Skulptur zu, bevor er in Paris eine Ausbildung zum Kunstmaler absolviert und zehn Jahre lang als Handwerker gearbeitet hat.

Der Künstler wird am Montmartre als Künstler betrachtet, obwohl er in seinem frühen Schaffen mit Pablo Picasso und Constantin in Verbindung gebracht wurde Brâncu?i Die Leiterin des Kunstforum der Ostdeutschen Galerie Regensburg und Kustosin von "Messerscharf und detailverliebt", fragt 2015/16 weder nach Stilgruppen noch nach Themen der Neuen Objektivität, sondern will ihren Fokus von den Zentren Berlin und Dresden weg und in den Ostteil der weimarischen Rep.

Außer in Dresden, wo Otto Dix an der Hochschule lehrte, wird besonderer Wert auf die Hochschule in Breslau (heute: Wroclaw, Polen) mit österreichischen und tschechoslowakischen Künstlern gelegt. 2. Das LeopoldMuseum gibt mit dem Lehmbruck-Museum in Duisburg einen Überblick über den Steinbildhauer - und Hans-Peter Wipplinger führt ihn zum ersten Mal in Kontakt mit Egon Schiele (1890-1918).

Tatsächlich sollte die Schau "Der moderne Malereigarten von Monet bis Monet" genannt werden, auch wenn die Überbetontheit des einen Malers den Errungenschaften der anderen Künstler nicht Rechnung tragen würde. Vielleicht bin ich es den Blümchen schuldig, dass ich Künstler geworden bin", fasste Claude Monet am Ende seines Lebensstils zusammen. Der Kontrast der Farbigkeit frischer Zuchtpflanzen, exotischer Import und der Blumenreichtum in verschiedenen Ausprägungen prägen die Kunst des Gartens des 19. Jh. und inspirieren die Impressionisten und ihre Nachfolger, die an neuen Farb- und Raumentwürfen arbeiten.

Zu Beginn Monets und am Ende dessen stehen zwei große Künstler der Moderne, aber auch die Erforschung der avantgardistischen Welt von Amerika bis Spanien und Schweden und ihre Leidenschaft für die beherrschte Umwelt. "Seine Altersgenossen folgen Max Beckmanns Selbstdarstellung ( "1884?") von 1924, als sie ihn für den Künstler des heutigen Berlin hielten.

Wie sehr sich der Maler mit der Landeshauptstadt in Verbindung gebracht fühlt, obwohl er in Frankfurt lebt, zeigt der Katalog "Beckmann und Berlin" (Kerber Verlag). Im Rahmen der Sonderausstellung "Farbenrausch. Masterpieces of German Expressionism" (Leopold Museum) und "Radikal subjektiv" (Barlach House Hamburg) zeigen Bilder, Grafiken und Grafiken aus dem Karl Ernst Osthaus in Hagen/Deutschland.

In seinem Gründungsgedanken verweist das Karl Ernst Osthaus Museum in Hagen auf die gleichnamige Sammlerin und Förderin der Moderne und die Gründe für das Folkwangmuseum. In der zeitgemäßen multimedialen Inszenierung von Virgin Widrich zu Anfang der Wien-Show sind die Arbeiten des Expressionismus in ihren Farbgebungen mitreißend. Die Wandmalerei wurde als temporäres dekoratives Gemälde für die 16. Sonderausstellung der Sezession Wien geschaffen, die vom 16. April bis 27. Juni 1902 zu sehen war.

Für eine Sonderausstellung arbeiten das Paul Klee Center in Bern und die Münchner Städtische Galerie i. L. im München zusammen: Klee & Kandinsky. Quarze und Quarze von der Klassik bis zur zeitgenössischen Kunst begeistern Matthias Frehner und Daniel Spanke vom Schweizer Kulturgut. Sechs Essays thematisieren das Thema des Kristalls und seine Bedeutsamkeit für die bildenden Künste, von der Entstehung der Kristallform als Ausgangsbasis des Architekturdenkens bis zur Neubelebung der Kunst im Kuba - und Impressionismus.

Die vom Musée d'Orsay und dem Musée de l'Orangerie, beide Paris, unterstützte Stiftung Musei Civici di Venezia widmet Henri Rousseau (Laval 1844-1910 Paris) und seinem Einfluß auf die Weltavantgarde eine große Werkschau im Palazzo Ducale. Rousseau revolutioniert als autodidaktischer und erster Freizeit-Maler die Kunst des späten und beginnenden zwanzigsten Jahrtausends.

In kunstgeschichtlichen Vermessungsarbeiten ist kaum eine Spuren seiner Arbeit zu finden, obwohl der aus Le Havre kommende Künstler ein arrivierter Künstler, Zeichner, Textildesigner, Bühnen- und Kostümdesigner und Designer von großformatigen Wandmalereien war und 1952 auf der Venedigbiennale mit dem Großen Malereipreis geehrt wurde. Im Mittelpunkt der von Christian Witt-Dörring und Matthias Boeckl aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des MAK konzipierten Schau "Wege der Moderne" standen zwei Säle.

Um so überraschender ist es, dass die Hamburger Künstlerin und Konservatorin Karin Schick die erste umfangreiche Stilllebenschau veranstalten. Im Leopold-Museum kann man sich freuen, einige der berühmtesten Bildwerke und Bildwerke zu präsentieren, die in Wien durch Bilder, Grafiken und Lithographien des Malers untermalt werden. Arbeiten von Bekannten und Arbeitskollegen wie Miró und Masson, Balthus und Bacon, Picasso und Pollock runden den zeitlichen Verlauf von Giacomettis Wirken ab.

Die Freundschaft zwischen dem Bonner Künstler und dem Münchner Franz Moritz Wilhelm Marc (1880-1916) wird im Rahmen einer umfassenden Ausstellung und eines umfangreichen Kataloges vom Städtischen Museum Bonn und der Städtischen Galerie a. d. Lenbachhauses, München, thematisiert. Das erste Zusammentreffen zwischen dem sechsten Jänner 1910 in Marcs Münchner Atelier und dem sechsten Septembers 1914, als der Franzose Auguste Hacke in Perthes-les-Hurlus auf ein französisches Gefechtsfeld sank.

Wie unterschiedlich die Artisten auch waren - so kosmopolitisch, intuitiv, direkt und Marc in sich gekehrt, rücksichtsvoll und misanthropisch - so viele Anknüpfungspunkte können aufgezeigt werden. Für das Museum Bern haben Daniel Spanke und Beat Stutzer eine umfangreiche Werkschau über den schweizerischen Kunstmaler Augusto Giacometti kuratiert, deren Name "Die Farben und ich" sich auf einen Radio-Vortrag des Malers bezieht.

Der 1933 erschienene Beitrag stellt sein Farbverhältnis als Ausgangsbasis seiner Arbeit dar und gibt die Handschrift wieder. Er sah sich als Katalane und damit als mediterranen Kunstmaler. Als Vermächtnis der mediterranen Kultur hat er den klassischen Stil hochgehalten, sich aber der französischen Avangarde geöffnet, weil er schon bald glaubte, dass der einzige Weg eines Katalanen darin bestand, sich allen progressiven Tendenzen der Welt zu stellen.

Unter der Redaktion des kürzlich gestorbenen Markus Brüderlin (1958-2014) veröffentlicht das Wolfsburger Museum einen Katalog zur Ausstellung "Oskar Kokoschka. Der Enthusiasmus für "Künstlergrafik" in Gestalt der Neuentdeckung von Radierungen, (farbigen) Holzschnitten und Lithographien, der kurz vor der Jahrtausendwende einsetzte, hatte viel mit einem neuen Kunstverständnis als einer Art der Kommunikation zu tun, die die Masse in der Neuzeit bewegte.

Sie stellten als Gemeinschaftsunternehmen nicht nur einen Programmansatz der Teilnehmer dar, sondern waren auch für den künstlerischen Nachwuchs bedeutende Einnahmequellen. Der Kurator der Klassischen Moderne am Wiesbadener Stadtmuseum, Roman Zinglgänsberger, präsentiert "Horizont Jawlensky. Poetisch, rhythmisch versiert und mit präzisen Betrachtungen der Stileigenschaften wusste sich Zinglgänsberger, Jawlensky schon in dieser Zeit zwischen den Herren der Münchner und Pariser Moderne zu etablieren.

Zusammen with the Berlinische Gallery, dem Landesmuseum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur, entwickelte the Belvedere die reichhaltige show "Vienna - Berlin. Die Kunst der beiden Metropolen". Die Zeithorizonte reichen von der Entstehung der Secession in Wien 1897 und Berlin 1898 bis in die 30er Jahre, also stilbildend vom Art Nouveau über den Ausdruck des Jugendstils bis hin zu Dada, Konstruktion ismus und Neuer Gegenständlichkeit.

Der Umschlag des umfangreichen Kataloges zeigt bereits, dass die Kuratorin der LACMA und Organisatorin dieser Ausstellung, Herr O. Benson, den deutsch-französischen Austausch durch Farben auszeichnet. Vom Alfred Döblin bis zum Oskar Kokoschka, den Kommentierern einer Kunstbewegung, "die sich als neue und zeitgenössische Kunst bezeichnete, von Innigkeit, Mystizismus, Farbexperimente und -explosionen (bis ins unrealistische), dynamischer Pinselführung, Musizierbarkeit, kubistischer Aufnahme, Primitivität (von der "nordischen" Nolde, dem ägyptisch werdenden Modersohn-Becker bis zur Aufnahme der afrikanischen Skulptur durch die Vasallen und die und dieische Künstlerin Brücke), und vieles andere mehr.

Um 1900 geht die Kunsthalle Frankfurt auf die parisische Avangarde zu, indem sie ihre antiakademischen und bahnbrechenden Vorstellungen in Gemälde, Graphik und Plakatmalerei umsetzt: Montmartre im achtzehnten Jahr. Abgesehen von dem berühmten Maler Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901), der wie kein anderer das Image der Chorsänger, der Lichtmädchen und der Unterhaltungsorte am Montmartre geprägt hat, sind Vincent van Gogh und Pablo Picasso im Mittelpunkt einer Serie von weniger renommierten und dem Witz der Gegend gewidmeten und inspirierten Kuenstlern.

Zu den Glanzlichtern der grotesken und phantastischen österreichischen Kunst der Nachkriegszeit gehören die Bilder von Franz Sedlacek. Das Pablo Picasso Museum in Münster präsentiert vom 25. Oktober 2013 bis einschließlich 15. März 2014 die Sonderausstellung "Henri Matisse. Regisseur Bernhard Mendes Bürgi kuratiert für sein Basler Künstlerhaus eine nicht zu überschätzende Auswahl von drei Künstlern der Abstraktion:

Rund 230 Fotos, 30 Bilder und 50 Papierarbeiten von und mit Oskar Kokoschka (1886-1980), so die Balance der Herbst-Ausstellung des Leopold-Museums, Wien. Die Kuratoren Tobias G. Natter, Franz Smola, Patrick Werkner und Bernadette Reinhold haben von den rund 5000 überlebenden Fotos, die Dr. Olda Kokoschka (1915-2004) von der Hochschule für bildende Künste in Wien hinterließ, fast 230 ausgewählt und mit wichtigen Anleihen aus aller Herren Länder ergänzt.

Kokoschka - Das Ich im Fokus" thematisiert die Repräsentationsfunktion der Medien: Der Fokus liegt auf Kokoschka, Fotografien und Kunst geben einen Überblick über sein gesamtes Schaffen, von seinen Postkarten-Entwürfen für die Berliner Werkstätten über die berühmte Stadtansicht bis hin zum Spätgemälde "Amor und Psyche" und der Lithographieserie "Jerusalem Faces" (1973).

Die " Fauvisten " waren eine Künstlergruppe um Henri Matisse, die zwischen 1905 und 1907 abwechselnd teilnahmen. Die Kuratorinnen Heinz Widauer (Albertina) und Claudine Grammont (Paris) konnten rund 160 Arbeiten von 50 ausländischen Verleihern für die Schau zusammenführen.

Der Schriftsteller Emil Nolde (1867-1956) zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern des Expressionismus des frühen zwanzigsten Jahrtausends. In Wien werden Arbeiten aus allen bedeutenden Schaffensphasen gezeigt und eine Vielzahl österreichischer Künstler als "Studenten" von Nolde zusammengeführt. Dass der Künstler sowohl als weibliche als auch als schöpferische Person außerhalb jeder Sparte war, wird durch die im Anschluss daran im Kunstforum der Österreichischen Landesbank in Berlin gezeigte Schau klar ersichtlich.

In jedem Ausstellungsraum steht sozusagen ein anderer KÃ?nstler, der an Werksgruppen und thematischen Komplexen gearbeitet hat. Duchamp und Picasso zum ersten Mal in den Stadion! Wenigstens wird Picasso als " Kunstmaler " im Stockholm Moderna Museet gegen Duchamp als " Hirn " aufführen. Konservatorin Annika Gunnarsson setzt sich dafür ein, dass zwei der bedeutendsten Kuenstler des zwanzigsten Jahrhundert wie Kuenstler um die Wette spielen.

Die" DIE HOLZSTÖCKE", erschienen im Brücke-Museum Berlin und seiner Leiterin Magdalena M. Moeller bei HIRMER, faßt einige Facetten von Karl Schmidt-Rottluff auf ca. 500 S: "Die HOLZSTÖCKE" zusammen: Dem Herausgeber gelang der Balanceakt zwischen einer spannenden Einleitung in das Themengebiet Schmidt-Rottluff und Holzschnitte und einem Klassiker des Sammlungskatalogs. Noch bis zum 15. Januar 2012 arbeitet die Sammlung NRW den kunstgeschichtlichen Canon der 1920er und 1930er Jahre neu aus, wobei der Schwerpunkt auf acht weiblichen Künstlern liegt.

Sie erzählten ein Stück europäische Kulturgeschichte und erinnern damit an eine Vergessenheit: Die Kunstavantgarde wurde nicht nur von Kunstschaffenden erdacht, sondern auch in Gesprächen mit Frauen weiterentwickelt. In der Albertina wird das frühe Werk des Belgiers René Magritte ausgelassen. Mýnchen 1912: Die Wanderausstellung "Schwarz-Weiss" des Kýnstlerverbandes "Blauer Reiter" begeistert die Gemýter der Baier.

Immer wieder versammeln sich vor dem Buch- und Kunstladen von Hans Goltz Menschenmassen, um die moderne Kunst in den Ausstellungen mit heftigen Beleidigungen und Beleidigungen zu beleuchten. Zusammen entwickelten das Wolfsburger ( "Kunstmuseum Wolfsburg") und das Salzburg-Museum der Moderne (A) eine gemeinsame Schau über den Künstler und Künstler Alberto Giacometti (1901-1966), in der das Leitmotiv "Raum" eine wichtige Rolle spielt.

Judy Chicago ist seit 1971 als Verfechterin von Frauenrechten und Gleichberechtigung bekannt, die seitdem eine unverzichtbare Unterstützerin der Förderung der weiblichen künstlerischen Produktion ist. Jetzt hat die Feministin und Kunstlehrerin zusammen mit Franz Borzello ein grossformatiges, prachtvoll präsentiertes Literaturdenkmal für das Schaffen von Freda Kahlo bei Pretel aufgesetzt. Pablo Picassos erste museale Ausstellung im Zürcher Haus 1932 kann nicht nur als Meilenstein in der Künstlerrezeption, sondern auch als Trendwende im zeitgenössischen Ausstellungsgeschäft gesehen werden.

Beeindruckend und eigenkritisch stellen die Künstlerinnen und Künstler die Geschichte der Schau vor, die das Verhältnis zwischen Gegenwartskunstproduktion, Kunsthandel, Kunstsammlern und Museen grundlegend verändert hat. Es gliedert sich in fünf Kapitel: Auf die französische Handschrift folgt ein Text über sich selbst und andere Künstler sowie über Poeten, Kunstsammler, Städte, Einrichtung und Malerei.

An der X. Ausgabe der Sezession in Wien zu Beginn des Jahre 1901 stellt August Rüdiger und Max Klinger (1857-1920) zu Gunsten von Giovanni Segantini (1858-1899), einem gerade gestorbenen Italo-Schweizer, aus. Der bedeutendste Kritiker und Förderer der Sezession, Ludwig Hevesi (1843-1910), berichtet über die "schockierende Bürgergruppe von Calais", den "wunderbaren Balzackopf " sowie "Eva" und "Die Eisenzeit" als stilbildende Gegenspieler.

Er sah diese Schau nicht nur als eine der bedeutendsten in der jüngsten Geschichte der Sezession. 1944, im Alter von 37 Jahren, beginnt sie ein sogenanntes Farb- und Terminkalender zu erstellen (Fotos davon sind in der Wienausstellung zu sehen). Ein " Genrezuschreibung " im herkömmlichen Sinne ist für dieses Stück kaum zu haben. Sie vereint Merkmale eines Malbuchs und eines Gedichtalbums, eine Sammlung von Briefen und Gedichten, einen Gedichtband, ein Gedächtnisbuch, Lyrikergüsse werden neben Überlegungen zu Kunst, Schauspiel, Maltechniken gefunden, die Beschwörung von Leidenschaft und Leid ergänzt die politischen Äußerungen und Aussagen zu KünstlerInnen und SchriftstellerInnen.

In der großen Herbst-Ausstellung im Leopold-Museum ist ein bedeutender Vertreter der Neuen Sachlichkeit zu sehen: Christian Schad (1894-1982), ein angesehener Porträtmaler, sensibler Psychologe, experimenteller Ismen-Nutzer. Nur wenige wissen, dass der Kunstmaler des "unterkühlten Blicks" zwischen 1925 und 1927 in Wien lebte, und dass er hier seinen realitätsnahen Portraits die polierte Anmut und Dekadenz gab, die seinen Ruf ausmachten.

Das Leopold Museums ist es nach Ansicht der Kuratorinnen Prof. Rudolf Leopold und Dr. Michael Fuhr ein spezielles Anliegen, den ganzen Schädel zu zeigen, den Überblick über sein Werk zu erweitern, erweitert durch einen Abgleich mit Portraits seiner Altersgenossen wie Karl Hubbuch, Otto Dix und George Grosz. Die Künstlerin, später Albin Emiger-Lienz genannt, wurde am 29. Januar 1868 in Stribach als uneheliche Tochter des Photographen und Kirchmalers Georg Egger und der Bäuerin Maria Trojer als Ingenieurin Albuin Trojer getragen.

Rund 250 Exponate von mehr als 100 Künstlern, aufgeteilt in 15 Positionen - das ist die schlichte Ausgewogenheit eines der umfangreichsten Ausstellungs-Projekte des Herbsts 2007 in Wien. Noch bis zum Jahresbeginn 2008 beschäftigt sich Un-tere Belvedere mit der spannungsvollen Fragestellung der Kunstbeziehungen zwischen der Künstlerszene in Paris und Wien vom Imperialismus bis zum Informellen.

Es ist bekannt, dass Paris seit der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert unbestritten eines der größten Kunstzentren Europas war. Doch wie sehr haben sich die österreichischen Kunstschaffenden mit ihren französichen Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht? Als Mitgründer der Stiftung Bildende Kunst Österreichs Sezession (?1897) und der Wienischen Werksstätte (?1903) prägt sein Einsatz und sein schier unerschöpflich scheinender Ideenreichtum Ausstellungen und Handwerkskunst dieser Zeit.

Seit 1907 scheidet Koloman Moser aus den Bereichen Gestaltung und Graphik aus und verläßt auch die Berliner Fabrik.

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