Künstler Abstrakte Malerei

Abstrakte Malerei der Künstler

Matthias Riecker ist Mitglied der aukio Ateliergemeinschaft. Jh., die sich parallel in der Malerei und Bildhauerei entwickelte. Die Idee der abstrakten Kunst war bisher unbekannt. In der Kunstgeschichte ist es immer noch umstritten, warum die abstrakte Malerei in Westdeutschland populär geworden ist.

Andere Strömungen in der abstrakten Malerei sind Tropfenmalerei, Aktionsmalerei, Suprematismus und analytische Malerei.

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Abstrakte Malerei " ist ein Kunststil, der oft als Sammelbezeichnung für verschiedene Stile verwendet wird und sich auf ungegenständliche Malerei verweist. Im Mittelpunkt steht die Farbgestaltung von Oberflächen und Geometrien, bei der die Farbwirkung von Farbe und das Farbverhältnis untereinander von großer Wichtigkeit sind. Oft wird dieser Baustil mit einer Herangehensweise an das Thema Bauen erprobt.

Für Künstler ist es besonders bedeutsam, mit der Gestaltung und Zusammenstellung von Farbe, Form und Linie neue Repräsentationsformen zu erlernen. Durch diese expressive Orientierung der Malerei bemüht sich der Künstler, einen speziellen Ausdruck zu reproduzieren.

ABSTRAKTIONEN IN ÖSTERREICH

Waren in Österreich in der ersten Hälfte d. J. kaum abstrakte Strömungen, die mit dem Cubismus oder dem reinen surrealistischen Stil zu vergleichen sind, so hat sich in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Variationen die inoffizielle Malerei durchgesetzt. Dies wurde den Österreichern in den 1950er Jahren bewusst. Ein junges Geschlecht, darunter Wolfgang Hollegha, Josef Mikl, Markus Prachensky und Arnulf Rainer, fand essentielle Ansatzpunkte für die Neubelebung ihrer Künstler.

Die Gemeinsamkeiten dieser Künstler sind auch heute noch die Internalisierung des malerischen Prozesses und die Untersuchung menschlicher Einflüsse. Das hat auch zur Ausweitung der gestalterischen Begrenzungen geführt. Hollegha, der zu großen Interpretationen der Natur tendiert, und Prachensky waren immer recht leise Schöpfer, während Josef Mikl seine Haltung meist sehr laut verteidigte, seine strenge Konstruktion von Abstraktionen.

Andere Künstler, die sich der 1954 gegründeten Künstlergruppe um die Gallerie nächst St. Stephan nicht anschlossen, wie Hans Staudacher, verliessen ebenfalls für einige Zeit Österreich, um die "neue" Kultur am Schauplatz der Ereignisse in Paris und New York zu kennen. Jede der erwähnten Künstlerinnen und Künstler hat eigenständige Deutungen des Informels entwickelt, die bis heute ihre Arbeiten mitgestalten.

Hans Staudacher kreiert so ein lyrisches Informel, indem er eine abstrakte visuelle Sprache mit Zeichen und Schrift kombiniert. Hans Bischoffshausen emigrierte ebenfalls nach Frankreich. Auch nach seiner Wiederkehr nach Österreich bleibt der an großen Weltmodellen der Klassik wie Paul Klee ausgerichtete Künstler mit seinen späten materiellen Bildern immer ein Individuum.

Zu den großen Impulsgebern der heimischen Kulturszene gehörte immer Oswald Oberhuber. Seine künstlerische Maxime ist der Wandel. Damit war er erst in der ersten kreativen Phase der 1950er Jahre ein formloser Künstler. Die österreichische Produktion wurde in den 1960er Jahren vom Aktionismus dominiert. Die Arbeiten von Brus, Mühl, Nitsch und Schilling haben die Einführung der abstrakten Kunst in die Grenzen der Malerei gemein.

Die Künstlerin Martha Jungwirth ist eine der Künstlerinnen, die 1968 mit "realistischen" Fotos gegen das Informell auftraten. In der Tat ist Jungwirth mit ihren sehr eigenwilligen, gestisch geprägten Realitätsinterpretationen immer an den Rand der abstrakten Welt gerückt. Neuartige, teilweise meditativ anmutende Rezepturen der abstrakten Malerei sind in den 1980er Jahren in den Arbeiten der Neuen Wilden Hubert Scheibl, Erwin Bohatsch und Herbert Brandl zu sehen.

Nach repräsentativen Ansätzen verbietet er seit Ende der 1980er Jahre alles Figurativ-Assoziative aus seinen Gemälden und verlässt sich wie Scheibl und Brandl auf die feinfühlige und monochrome Farbabstraktion. Das Bild, mit dem Herbert Brandl zu Beginn der 1980er Jahre auftrat, ist vom Gefühl weiter Landschaftsteile durchzogen. Mit seinen Gemälden auf Gemälden kommt der Künstler Hannes Mlenek dem graphischen Feld sehr nah.

Ein spezieller Teil der Schau ist der informalen Graphik mit Arbeiten von Meina Schellander, Turi Werkner und der Nachwuchskünstlerin Birgit Sauer widmet. Zum Grenzland der Malerei zählen die Arbeiten von Ernst Caramelle und Gerwald Rockenschaub, einem Kunstzweig, der sich mit dem Verhältnis zwischen dem Erscheinungsbild der Malerei und ihrer Rezeption durch das Volk beschäftigt.

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