Künstler der Modernen Kunst

Kunstschaffende der Moderne

unter anderem die Künstler Gino Servini und Carlo Carrà. Die beliebtesten Künstler der modernen Kunst, die als Künstler der Moderne wahrgenommen oder anerkannt werden. Man kann Eugène Delacroix vielleicht als den ersten modernen Künstler bezeichnen. Das HAUS DER MODERNEN KUNST konzentriert sich auf Ausstellungen:

Er war der schlimmste Künstler der modernen Kunst.

Das, was an den Wand hängt: total verrückt, total verrückt und gegen alle Vorschriften des Kunstbetriebes. Würde eine Gallerie es wagen, solche Fotos auf einer anspruchsvollen Messe zu präsentieren, würde sie sofort beurteilt werden. Das Einzige, was ihr weiterhelfen würde, wäre der Künstlername, an dem sich noch eine verbliebene Berühmtheit hält. Buffet. Nach einem Jahrzehnt des Jubels änderte sich die Laune, und die europäischen Kunstmuseen hingen seine Gemälde wie nach Vereinbarung auf.

Dieser hatte Bernard Buffet gerade die Ehre erwiesen, es war plötzlich ein Peinlichkeit. Umso spannender ist es, sich wieder mit dem versunkenen Kunstwerk zu beschäftigen, wie es die außerordentlich stimulierende und kuriose Schau im Musée d'Art Modern in Paris anstrebt. Es gibt wohl kein anderes Kunstwerk, das die Kunst des zwanzigsten Jahrhundert so beispielhaft als Entertainment-Medium präsentiert, indem es seine faszinierenden Objekte in Spiele umsetzt und alle schwerwiegenden Spuren seiner Jahrtausende alten Historie gegen Markenprodukte des genussvollen Aussehens eintauscht.

Dass Kunst auch als Taktik einwandfrei funktionieren kann, als meisterhafte Umsetzung, in der sich Skript und Hauptfigur, Spiel und Titelpartie zu einer ununterscheidbaren Einheit verbinden, beweist wenig später bereits Bernard Koons. Die Malerin ist ein charakteristisches Phänomen der Nachkriegszeit. Waren sie in den gehobenen Kunstbereichen noch im Kampf um den richtigen Weg in die Zukunft, so folgte das Auditorium bereits dem Büfett, das mindestens ein ganzes Jahr lang alles richtig machte - mit unverkennbarer Eingebung und einem traumwandlerischen Sinn für die Bedürfnisse.

Man erkannte ein Büffet immer gleich, man kennt es heute noch - auch ohne viel Einarbeitung. Ein Schriftzug, den der Künstler manchmal ändert, aber nie wirklich aufgibt. Das Büffet blieb bei der Bildsprache, aber nicht so, dass man ihm vorwerfen konnte, er hätte den traditionellen Stil verfälscht. Doch im Gegensatz zu seinem berühmten Mitbürger, der bei allem Ruhm vom kleinen bürgerlichen Klatsch als Sinnbild einer unbeliebten Modernität angesehen wurde, blieben Gestalt, Aufbau und Konstruktion sichtbar erhalten.

Damit wirkten Buffets Aufnahmen zugleich frisch und veraltet, aktuell und völlig bekannt, ärgerlich aufsehenerregend und fundiert. Schon beim ersten Strich mit dem Pinsel war der Künstler besonders erfolgreich in dieser miserablen Persönlichkeit. Erstaunt steht man noch immer vor dem PhÃ?nomen, als dort ein Lackierer mit seinen Label-tauglichen Gesichtsschiffen einen gesicherten Haupthit einfuhr.

Manchmal als Säufer, manchmal als Gekreuzigte, manchmal als Künstler in einem leerstehenden Studio, manchmal als Witzbold, wenn er nur noch trübselig und nicht unheimlich war. Alle nickte und hing Büfetts " tote Strahlen auf dem Schnurregal ". Die Buffetbilder wurden zu Sinnbildern der existentiell gefärbten Zeit. Alle drei Tage soll der Künstler auf dem Gipfel seiner Laufbahn ein weiteres Gemälde im Drouant-David-Kunstladen in Paris abgegeben haben, wo wie heute bei den Blauen Chips der Jahreszeit warten.

Die " Messages " von Buffet, seine Kreuze, Todestänze, Kriegsschrecken, verrückte Asylzahlen, all das kann man ernst meinen, aber man kann auch sagen: "Ich glaube ihm kein Wort". Sollen wir sagen: geübter Nihilismus? Oder nicht? Bernard Buffet war sicher kein gestehender Vordenker. Es dauerte schon ein gutes halbe Jahrtausend, bis man die Berechnung dieses Werkes verstanden hat, und nun erfährt man mit einiger Begeisterung, wie die Dinge manchmal selbst in ihrer schablonenhaften Symbolhaftigkeit geheimnisvoll zu sein scheinen, und man könnte weniger denn je behaupten, was der Künstler in Wirklichkeit malt.

In diesem Licht betrachtet, ist es bedeutsam, dass Buffets strahlender Star in dem Moment verbrannte, als mehr Entschlossenheit von der zeitgenössischen Kunst gefordert wurde. Mit dem Beginn des Jahrzehnts der sechziger Jahre, dem entscheidenden Jahrzehnt der Nachkriegszeit, sahen sich die Künstler mit einer nie da gewesenen Befreiung konfrontiert. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Künstler zu dem halten, was sie tun.

Lassen Sie nicht offen, was sie glauben, was sie wie ein Büfett meinen. Als letztes wurde über den Künstler gesagt: "Das alles glaubte er selbst nicht. Dann versuchte Bernard Büffet alles noch einmal, zeichnete ein Ludwig-Erhard-Cover für "Spiegel", der ihm bereits 1956 eines seiner wenigen Künstler-Cover gewidmet hatte, porträtierte Mao für "Stern" und Charles de Gaulle für "Time Magazine".

Sie wurde als Malerin immer abwegiger. Es ist beinahe unglaublich, dass diese Hosenträger seine vollbusigen "Trois femmes" um seine mageren Bäuche, die enthäuteten Ungeheuer, die Ungeheuer, das Lammfleisch, den Künstler als Gorilla, "La Mariée des Folles", das Rasputin-bärtige Selbstbildnis von 1977 binden. 1977 machte er von den knalligen Mitwirkungserzwängen keinen Gebrauch.

In der plastischen offiziellen Diskussion wurde der Begriff immer unaussprechlicher. Bemerkte sonst noch jemand, dass der Künstler bis 1999 arbeitete, dass er im Jahr seines Todes nur als Vogelscheuchen oder Vogelscheuchen getarnte Waffen und Gerippe malte? Ein Liebesbekenntnis an den schlimmsten Künstler des zwanzigsten Jahrtausends.

Mehr zum Thema