Künstler Expressionismus Kunst

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Das Theoretische Material über The New Art. internationale Künstler zur Reform der Malerei, darunter auch August Macke, Paul Klee und andere Künstler. Wie Kunstdruck auf Leinwand oder Expressionismus in der Kunstgeschichte. Expressionismus (lateinisch expressio'expression') ist ein Stil in der Kunst.

Expressionismus ist eine europÃ?ische Entwicklung, die Ende des neunzehnten und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert stattfand.

Expressionismus ist eine europÃ?ische Entwicklung, die Ende des neunzehnten und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert stattfand. Anders als der impressionistische Stil, der die Kunst des Sinneseindrucks repräsentierte, zielte der Stil auf eine Kunst des geistigen Denkens, die eine starke Farbigkeit hatte, die von subjektivem Empfinden, starken Umrissen, Expressivität der Formen und einer abstrakten Bildvereinfachung geprägt war.

Der Expressionismus hat seine stärkste Wirkung in Deutschland als Antwort auf die wissenschaftlichen Maßstäbe, die sich in Europa seit der Wiedergeburt durchgesetzt haben. Die Kunst des Mittelalters mit ihren irrealistischen Figuren und Farbgeräuschen sowie die Masken- und Teufelskunst der Urvölker wirkten erregend. Die expressionistische Kunstrichtung im engen Sinn entstand aus der 1905 gegründeten Künstlergemeinde "Die Brücke" mit den Künstlerinnen Kirchengemeinde und Künstlerinnen Kirche, Hecken, Schmidt-Rottluff und Bleyl.

Noch im selben Jahr entstand in Frankreich die dazugehörige Kunstbewegung de Fauves, der jedoch die Internalisierung und das gesellschaftliche Pathetische der Germanen ausblieb. Im Jahre 1911 gründeten er und Marc die Künstlergemeinde "Der Blaue Reiter", zu der unter anderem die Künstlerinnen und Künstler Jawlensky, Müller, Klee gehörten. Zielsetzung dieser Arbeitsgruppe war es, die früheren Einschränkungen des Ausdrucks zu vergrößern; auf diese Art und Weise wurde die Basis der theoretischen und praktischen Arbeit der Kunst gebildet.

Ausdrucksformen

Expressionismus als Kunst des geistigen Ausdrucks: In dieser Zeit werden Realitätsbilder oft als abstrakte Darstellung verfremdet und in starken Farbtönen wiedergegeben. Stilistische Konzepte in der Kulturgeschichte sind manchmal vage, weil sie einen gemeinsamen Anspruch der Künstler, einen gemeinsamen Arbeitsstil und eine klare Periode zu definieren scheint. Aber auch der Expressionismus, diese Kunstbewegung im ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhundert, leuchtet mehr durch eine Vielfalt des Expressionismus als durch Uniforme.

Wer heute als typischer Repräsentant des Expressionismus gilt wie Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff, August Macke, Franz Marc oder Wassily Kandinsky, könnte nicht widersprüchlicher sein. Infolgedessen gab es nur wenige gemeinschaftliche Aktionen unter den Sängern. Expressionismus ist eine vorwiegend deutschsprachige, bunte Kunstrevolte und wurde zwischen 1905 und 1914/20 von der Entstehung der Künstlergruppe "Brücke" in Dresden bis zum Kriegsbeginn oder Kriegsende besiedelt.

Der Expressionismus ist daher am besten als angemessener kunstvoller Ausdruck einer Lebenseinstellung zu definieren. Die spirituelle Bewegung, die vom Schmerz der Welt durchdrungen war und sich nicht nur in der Kunst, sondern auch in den Bereichen Kunst, Kultur, Literatur  und Schauspiel ausdrücken konnte.

Ein Stil wie der lmpressionismus, das schöne Gemälde, das fröhlich in den Bildern und dem Moment betont, konnte nur in Frankreich auftauchen. Expressionismus hingegen, diese Kunst des spirituellen Ausdrückens, ist in ihrem Kern eine tief verwurzelte Kunst. Ihr ästhetisch-symbolisches Überwinden war das Interesse der Künstler. Der Expressionismus war jedoch kein Subversivum des Sozialsystems; seine Umdrehung war vor allem den formellen Mittel der Kunst, dem freies Farb- und Formenspiel, gewidmet.

Sie sind flächig, die Formgebung ist in der Regel streng umrissen, vereinfachend mit einer Tendenz zum Auffälligen und immer ein Mittel zum Zweck: Sie vermitteln eine Aussage. Sie sind vorwiegend kreischend, kontrastreich und entfremdet; sie spiegeln die Wahrnehmung der Wirklichkeit wider. In der Malerei will der Expressionist die ganze Lebenswelt nicht darstellen, sondern nachbilden.

Im Jahre 1905 gründen die vier Dresdner Architekten Ludwig Kirchner (1880-1938), Erich Heckel (1883-1970), Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) und Fritz Bleyl die Künstlervereinigung "Brücke". Max Pechstein (1881-1955) und Emil Nolde (1867-1956) schlossen sich für einen kurzen Zeitraum an. Die" Brücke" Künstler waren diejenigen, die das Verstehen dessen, was wir heute unter Expressionismus verstehen, am wahrscheinlichsten geprägt haben. Die Führungspersönlichkeit innerhalb der "Brücke" war Ernst Ludwig Kirchner.

Wie die meisten anderen Künstler des Expressionismus findet man seine Modelle in den Arbeiten von Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Henri Matisse und Edvard Munch. In Kirchners Werk ist er ein psychologisches Abbild eines Menschen, der sich in der großen Stadt und im Kriege aufgelöst hat. Emil Nolde war im Prinzip zu sehr individualistisch, um sich dem Stil der "Brücke" zu unterstellen.

Im Jahre 1910/11 zog die Gruppe "Brücke" nach Berlin, wo die großen Stadtthemen wie Kirchner, aber auch die Künstler Otto Dix (1891-1969), Max Beckmann (1884-1950) und Georg Grosz (1893-1959), die der Neuen Sachlichkeit zugeschrieben werden, buchstäblich auf der Strasse saßen. Gleichzeitig wurde 1911 in München der "Blaue Reiter" gegründet, zu dessen Kerntruppen Wassily Kandinsky (1866-1944), Franz Marc (1880-1916), Gabriele Münter (1877-1962), August Macke (1887-1914) und Alexei von Jawlensky (1864-1941) gehörten.

Meistens werden sie als Gegenstück zur nord-deutschen "Brücke" präsentiert, ohne zu berücksichtigen, dass "Der Blaue Reiter" keine ständige Gruppe von Künstlern war. Zunächst war "Der Blaue Reiter" der Name einer Veröffentlichung von Marc und C. H. Kandinsky nur kurz nach dem kunsttheoretischen Programmbuch "Über das geistige in der Kunst".

Eine Plattform, in der Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Fachrichtungen in Worten und Bildern ihre Position zur Kunst und ihren Zielen reflektieren. Diese geistige Haltung, die durch eine Fülle von Manifestationen gestützt wird, unterscheidet die Münchener Kolleginnen und Kollegen grundlegend von der "Brücke", die insbesondere für ihn mit großer Vorsicht auftritt. Obwohl auch hier das freies Farb- und Formenspiel den Malstil dominiert, wollten die Künstler aus dem Umfeld des "Blauen Reiters" nicht auf emotionale Härten hinweisen, sondern das Innere der Sache spüren und durch Eintauchen in die Materie sichtbarmachen.

Das Zusammentreffen mit dem Kubaismus verändert seine Gemälde insofern, als sich die in kubischen Gestalten aufgeteilten Landschafts- und Tierbilder untereinander durchsetzen ("Stallungen", 1913/14). Die Kunst der Deformation und Simplifizierung hat Kandinsky stets zur absolut ausdrucksstarken, eher ungegenständlichen Kunst der Abstraktion entwickelt. Für den Künstler reflektieren sie die Essenz der Sache, deren spirituelle Penetration eine Grundvoraussetzung für sein abstraktes Bildwerk war.

Er sah und vernahm Farbe, er war von ihrem Klangbild begeistert. "Er kontrastierte Töne, schuf Unstimmigkeiten und harmonische Zusammenhänge und einen Synästhesie-Effekt, der sich im Zuschauer widerspiegelt. Musikalische und formelle Entsprechungen zu Jawlensky finden sich auch in Jawlenskys vielen kleinen Stücken. Aber die ausdrucksstarke Übertreibung der Naturerfahrung des sowjetischen Künstlerkollegen, die nicht eine Äußerung der Internalisierung, sondern einer völligen Innigkeit war, weist vielmehr in die richtige Richtung für einen meditativ-geistlichen Expressionismus.

Schmidt-Rottluff hingegen kultivierte eine vorwiegend aggressiv wirkende Buntheit. Die expressionistische Geste seiner Gemälde aus der Zeit der "Brücke" hat er beibehalten.

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