Künstlerische Fotografie Definition

Definition der künstlerischen Fotografie

In einem Buch über thomas ruff steht folgende Definition von Kunst in der Fotografie (kurz): "Fotografie, die mit. und im weiteren Sinne Architektur und künstlerische Fotografie wahrgenommen wurde. Der technische Fortschritt der Fotografie ist eng mit der Entwicklung verschiedener fotografischer Stile verbunden.

Kunstfotografie - was ist das?

Es ist eine wiederkehrende Anfrage. Was ist Fotokunst und wann hat sie dokumentarischen, familiären, persönlichen oder illustrativen Charakter? Mit welchen Maßstäben kann ein Photo als Kunstbild beschrieben werden? Hi, das ist wirklich eine nicht ganz einfache Aufgabe. Beispiele für Fotografien, die ganz ohne den Kunstanspruch entstanden sind und heute als solche verkauft werden.

Schauen Sie sich den Artikel'Chaqu'un son image' an, es gibt Fotos, von denen nicht einmal mehr der Photograph bekannt ist. Meiner Meinung nach ist es nicht nur eine Sache der Absicht des Photographen, sondern auch der Empfindung des Betrachters. Ich denke, daß es bei der Arbeit mit dem Kunstwerk nicht nur um die Absicht des Photographen geht, sondern auch um die Sichtweise des Betrachters.

Der Fotograf/Künstler bestimmt ohne Zweifel zunächst ganz eigenständig, welche Fotos eine künstlerische Strahlkraft haben und publiziert sie als solche. Das ist eine gute und schwierige Aufgabe. Seit den Anfängen der bildenden Künste war es immer eine umstrittene Sache, was sie sind. Mir gefällt eine klassischere Definition, die auch konkreter ist: "Kunst ist die bewußte Verwendung von schöpferischer Phantasie und Handwerkskunst zur Herstellung ästhetischer Gegenstande.

Einige Wörter in dieser Definition bedürfen besonderer Beachtung: Bewusst" heißt, dass ein zufälliges Ergebnis nicht gleichzusetzen ist. schöpferisch " heißt, dass eine Nachahmung oder ein Nachbau keine Kunst ist. Handwerkskunst " heißt, dass sich die Handwerkskunst ergänzt. Ästhetisch " heißt, dass das Erzeugnis als attraktiv erachtet wird. Die Definition ist wohl nicht jedermanns Sache, aber für mich ist es ein erfolgreicher Ansatz, etwas mehr Übersichtlichkeit zu haben.

"Das Kriterium, ob etwas ein Kunstwerk ist oder nicht, kann nie aus dem Mittel kommen. Die handwerklichen oder technischen Fähigkeiten sind nur eine Vorbedingung für die Herstellung von Kunststoff. Bei der Fotografie bleiben: Andererseits kann ein Maler, der die Fotografie konzeptionell nutzt, mit seinen Arbeiten auch ohne spezielle fototechnische Vorkenntnisse ( "fotografische Traditionen"!) die Grenze der Künste weiter verschieben, um etwas weiter zu schreiben.

Kunstfotografie - was ist das? Aber was ist ein Kunstfoto im Gegensatz zu einem Dokumentationsfoto, einem Ferienfoto, einem Werbefoto und dergleichen? Einen Prozess, um kunstvoll zu wirken. Diese Definition enthält einige Punkte, aber alles in allem hört es sich für mich zu holzig, zu kalkulierend, zu sachkundig an und wir produzieren überhaupt keine Bilder, es entsteht oder entsteht.

Dabei geht es nicht notwendigerweise um eine Definition, die alles andere zum Erliegen bringt, sondern um die formulierten Überlegungen darüber, was ein Kunstfoto sein könnte.... Oft wird sie mit Geschicklichkeit verbunden - jeder Werbefotograf meistert sein Mittel (es ist sicherlich eine Art, professionell Werbefotos zu machen). Aber ein anderer Gesichtspunkt der Künste ist die Befreiung.

Handelt es sich also nicht um eine Art Werk? Auch wenn ich mir eine kohärente Definition wünsche, ich befürchte, sie ist in den Augen des Betrachter. Jedenfalls macht mir die Definition Angst. Inwieweit Gleichheit Kopieren heißt oder nicht - das ist hier die Fragestellung. Kunsthandwerk und Kampfkunst - sind das nicht Gegenpolen?

Soll ein Kunstwerk so ohne handwerkliche Geschicklichkeit entstehen und dennoch den Zuschauer in seinen Bann ziehen - na und? Sie ist nicht nur ansprechend, sie kann auch abstoßend sein. Zusammengefasst möchte ich die Bilder von allen Ketten lösen und die Steuerung auf den Zuschauer abwälzen. Der Zuschauer ist auch der Fotograf.

l'art pour l'art. die verbindung von klassischer definition und der bemerkung von Mlapp ist (....) mein kunstverständnis. ich würde behaupten, dass art bereits ihre freiheit benötigt und nicht nach richtlinien gespielt werden sollte. aber ich habe ein problema damit, dass man art und kunsthandwerk ausgrenzt. man muss meiner meine ansicht nach bereits ein kunsthandwerk meistern, um dann auf diesem gebiet in den bereich der art zu gehen.

beim fotografieren setzt man ein gewisses grundlagenwissen voraus, um den photografen je als kuenstler zu betrachten. und das mangelnde grundlagenwissen (vor allem wenn man in einem Atelier arbeitet!) kann man erkennen - jedenfalls kann man raten! ein momentaufnahme sowie ein vollständiges themenkonzept kann fuer mich beide sein.

allzu oft seh ich Fotos von angeblichen Photokünstlern oder dergleichen, die sich nicht als Photographen (als Handwerker) ausgeben, sondern als solche, die das Medium der Fotografie nutzen, ohne einen Fotoplan oder ein naheliegendes Bild, das hinter einer Serie von Bildern steht. ich würde das nicht als art bezeichnen. deshalb würde ich die klassischen definitionen für mich mit dem zusatz'freiheit' akzeptieren! ich glaube, ich glaube an art auf höherem ebene, ohne sie wirklich in wörter umzuwandeln.

auch ich bin nicht der Ansicht, dass alles möglich ist, ohne die Fähigkeit dazu zu haben - natürlich kann jeder alles tun, nur dann der Geschworene oder was ich weiß, wer darüber bestimmt - aber jemand muss darüber befinden, das ist das Prinzip. Wenn ich auf meiner Webseite Fotos von Menschen zeigen will, dann sehe ich mir die Fotos an und bestimme dann. deshalb benötigt die Grafik einen Bildbetrachter oder Entscheidungsträger, der festlegt, was sie für sich ist.

es gibt zu viele Menschen, die darüber nachdenken, was sie wollen und mit dem Vorteil, dass sie das Kunsthandwerk gelernt haben und einmal werden wollen.

eine 0815 Person, die lediglich eine Fotokamera mit sich herumträgt und denkt, er sei jetzt Photokünstler oder ein anderer Artist, wird von mir nie als solcher wahrgenommen werden. Es gibt zu viele Scharlatane ", die angeblich Kunstschaffende sind und ich meine nicht nur die kleinen " Menschen, sondern auch einige von ihnen selbst.

für mich ist er ein kuenstler, der sich mit seinem haar und haar einem taetigkeitsfeld verschrieben hat, in dem er sich zurechtfindet und das handwerklich beherrscht und dann aus seiner perspektive verschiedene gegenstaende ohne regel und norm zu praesentieren sucht. aber ich gehe davon aus, dass ein fotokuenstler mindestens schon mehr als ich in diesem gebiet oder auf diesem gebiet kann.

das er mich ganz und gar in seinen Bann zieht! wohin würden wir gehen, wenn sich alle gleich Artisten nannten - uuuuuups, leider sind wir schon da. Ich denke, es ist bedauerlich, dass ich nicht mehr erstaunt bin. Zu viel Scrap ist im Kreislauf, so dass die wirklich coole Artisten nicht einmal Zugang zu dem bekommen, was ein echter Artist jetzt sein mag?

ich möchte mit einem ganz bestimmten NEIN schließen nicht alles, was mich fasziniert, ist etwas anderes als das, wenn ich ein Stück einer Bilderserie vor mir stehen bleibe, denn es ekelt mich an, wie falsch oder wie konzeptionslos jemand etwas getan hat, das ist für mich keine Art. dann kann ich auch fernsehen, mir selbst einen kampf liefern, der irgendwohin geht, und da er mich bindet, muss ich ihn als art ansehen. ich möchte ihn gut und gut binden. aber ich möchte durch schöne, ästhetische oder vollkommen realisierte graue und nicht nur preiswerte Tricks und gedankenlose arbeit gebunden sein! meine definition von kunst: alles und nichts ist art!

Ich werde wahrscheinlich ohne zu wissen, was das ist, und ich stimme deiner Behauptung zu - und was soll's? bei fluuuu bin ich mehr daran interessiert, warum es dir am wichtigsten ist, "Kunst" zu bestimmen. Übrigens, wenn du nach festen Maßstäben suchst, ab wann etwas für dich etwas ist, fragst du beim Künstlersozialfonds....*g*...das würde dir nicht im Sinn stehen, nur um so viele erzwungene Mitglieder wie möglich einzustellen und Kunden abzuziehen. tut mir leid, ich konnte einfach nicht widerstehen.

Das ist Kunstfotografie oder das, was sie ist. Für mich bedeutet Bildende Künste das Einpacken von Gefühlen. Egal ob Fotografie, Malen, Musizieren. Die Fotografie ist nur ein Hilfsmittel für mich. Art ist auch immer ein Transmitter und ein Receiver. Hallo, die Fragestellung für jeden, der mit Kunstfotografie zu tun hat, denn jeder muss selbst bestimmen, welches Foto in die Ausstellung kommt und welches nicht.

Ich habe gerade eine grössere Schau im Kunsthaus mit vorwiegend abstrahierten Fotos und Plastiken vorbereitet. Außerdem studiere ich künstlerische Fotografie in Wiesbaden und das wirft die Fragen auf. Kunstfotografie - was ist das? Daraus ergibt sich sicherlich ein Bild, aber der Affe ist daher kaum ein Maler, denn von bewusster Handlung kann keine Rede sein.

Auch geht es nicht darum, hereinzukommen (das kann man mit Künstlern auch nicht.). Hier geht es darum, eine recht gute Definition zu bekommen, damit Sie wissen, wovon Sie sprechen. Sie ist nicht alles und wird morgen etwas anderes sein. Sie ist etwas Sicheres, etwas Greifbares, sonst hat sie keine eigene Existenzberechtigung. Künste und Schönheiten....

Ein Exemplar der Mona Lisa ist auch wunderschön, aber nur das Orginal ist ein Kunstwerk. Man kann einen Kunstprofessor an einer Kunsthochschule nicht mit wunderschönen Exemplaren imponieren. Kreatives und bewußtes Tun sind integraler Bestandteile der Künstler. Das Schöne befindet sich im Blick des Betrachtenden, die Künste im Blick des Schöpfers und der Nutzen im Blick des Zahlers.

Hallo, natürlich ist Bewußtsein für jede künstlerische Tätigkeit unvermeidlich, aber das Unbewußte ist ebensolcher. Zitat aus meiner Website: Das Wesentliche der Kunstfotografie ist, dass ein inhaltlicher Bezug zum Thema zum Ausdruck kommt und sein Ziel in der Regel keine direkte gewerbliche Ausbeutung ist. In der Kunstfotografie wird das Mittel der Fotografie als Mittel des Kunstausdrucks oder zur Erzielung aufgeklärter, gesellschaftskritischer oder anderer weltanschaulicher oder politisch relevanter Effekte eingesetzt.

Generell ist künstlerische Fotografie als visuelle Fotografie zu begreifen und die Fotografie kann als Arbeit beschrieben werden. Nach dieser Definition sind Fotografien die Deutung eines Augenblicks und stellen nicht immer die Realität dar; sie können im Atelier oder am Rechner korrigiert werden; der künstlerischen Arbeit sind keine Einschränkungen unterworfen.

Es geht nicht darum, dass man die Definition von Bildern definiert, sondern darum, dass man sich darüber klar wird, was künstlerische Fotografie im Vergleich zu anderen Anwendungen der Fotografie ist. Meine besten fotografischen Werke repräsentieren einen Anflug von Krankheit in reiner Aesthetik. Um es ganz kurz auszudrücken: Für mich (!) ist ein Bild ein Kunstwerk, wenn es Gefühle (jeglicher Art) auslöst.

Günstig im weitesten Sinn, d.h. mit z.B. künstlichen Wirkungen, überhöht, abstoßend im weitesten Sinn etc. Eine solche Kreation sollte für den Zuschauer zum " ganzen Tellerfoto " passen. Du meinst wohl Kunst? Oder nicht? Die Wahrnehmung des Werks als Zuschauer kann nicht vom kreativen/kreativen Prozess getrennt werden, es fliesst in einander.

Es gibt keine Definition von bildender Künste im Allgemeinen.... Und was ist das? Der Begriff Bildende Künste im weiteren Sinn bedeutet jede ausgeprägte Aktivität, die auf Wissen, Praxis, Erkenntnis, Imagination und Eingebung beruht (Heilkunst, freie Rede). Sie ist ein kulturelles Produkt des Menschen, das Resultat eines schöpferischen Vorgangs. Kunstschaffende im weiteren Sinn werden als Kunstschaffende betrachtet.

Nur, dass manche Sachen, z.B. Fotos, mich "berühren", andere nicht. Die Dilemmata in der Malerei sind: Es ist schwierig, eine passende Definition zu treffen. Das war vor einigen hundert oder tausend Jahren sicherlich nicht so schwierig, denn es war noch kein Massendruck.

Kaum hatten die Menschen Zeit, sich mit den bildenden Kunstwerken auseinanderzusetzen, die nach dem Brechtschener Gesetz "Erst kommt das Essen, dann der Schönheitssinn " auslegen. Wenige, die sich dann der Malerei widmeten, ob als Kunden oder Künstler, konnten ruhig bestimmen, was sie für die Malerei dachten.

Meist haben nur diejenigen, die für ihre Werke gezahlt und sie "behalten" haben, sie dann doch bestimmt. Die Fotografie tauchte nun recht verspätet in der Kunstszene auf und wurde nicht sofort als künstlerische Form erachtet. In reiner Handwerkskunst, Beherrschung und technischer Fortentwicklung haben sich unendliche Formen der Erscheinung herausgebildet.

Den entscheidenden Gegensatz zur "klassischen" Gegenwartskunst aus der Altertumswelt, der Rennaissance, der Romantik oder auch der Klassik sehe ich jedoch in folgendem: Durch ihre Medienvielfalt ist sie für jeden Menschen erschwinglich; wir haben (zumindest in abendländischen wohlhabenden Kulturen) Zeit und Freizeit, mit ihr umzugehen. Gerade in der Fotografie ist es vielen Menschen möglich, den kunsthandwerklichen Bereich durch digitale Technik immer leichter zu lernen und zu beherrsch.

Was meiner Meinung nach neben dem Auge für Beleuchtung, Motive und Kompositionen auch in der Analogie zur Fotokunst gehörte, also die vollkommene Meisterschaft der Technologie, hat an Wichtigkeit eingebüßt. Das digitale Foto schaue ich mir nicht mehr an, um zu sehen, ob es in einem Fotoladen sorgfältig geflickt wurde (was sicherlich wieder eine reine Selbstverständlichkeit ist) oder ob eine von 500 gefälschten Bildern als "geeignet für die Kunst" auserwählt wurde.

Wenn ein solches fotografisches Bild wirklich zur bildenden Künste wird, entscheidet aber letztlich immer noch derjenige, der ausstellt, bezahlt, lehrt oder sich "Künstler" nennt. Meiner Meinung nach ist jeder, der eine Lücke in der Menge der guten oder künstlerischen Fotografie findet, bereits ein eigenständiger Maler, auch wenn die oben genannten Fälle ihn noch nicht durch die Tür der Künstlerin hereinlassen.

Für mich ist derjenige, der mit seiner Fotografie Menschen anrührt, schon ein eigenständiger Maler, auch wenn der Style, das Motiv und das, was ich sonst noch auswendig kann. Der durch seine Fotos die Menschen begeistert oder den Anblick dessen, was "ist", ändert, ist für mich schon ein Maler an sich, auch wenn die Fotos eigentlich die grauen Pedantenhaare stehend sind.

Mein Tipp für alle, die sich wie ein Maler im Herz fühlen: Wer damit vertraut ist, sollte sich aber nicht zu ernst genommen werden, denn was wirklich ist, bestimmt letztlich für sich selbst, wann es ist. Hallo, dass es keine universelle Definition für künstlerische Fotografie gibt, ist Teil der kreativen Arbeitsfreiheit.

Wenn es eine Definition gibt, wird es mit der künstlerischen Freiheiten schwierig, dann ist es oft ein Kunstwerk oder ein Bauwerk oder eine Kopie. Die Kompositionstheorie der schönen Künste und damit die Güte kann in jedem Bild nachvollzogen werden. Für einen echten freien Geist ist die mangelnde Definition also kein Problem, im Gegenteil, sie ist spirituelle Befreiung.

aber schaffe deine eigene Art und genieße sie. Wenn die Künstlerin es will, ist sie es. Die künstlerische Ausprägung der Fotografie ist seit langem kontrovers. Die Fotografie ist ein Kunsthandwerk - sogar bekannte Photographen des zwanzigsten Jahrhundert sind es. Es ist viel mehr als nur ein Kunsthandwerk, wie ein Photograph eine Sache, ein Motiv oder eine Szenerie entwirft und letztendlich mit digitaler Bildverarbeitung verfeinert, indem er eine Vielzahl von Drucktechniken, oft experimentelle, einsetzt.

Nur durch Geschicklichkeit entsteht etwas Neues. Also ist Geschlecht eine Art Künste - natürlich nur, wenn man es kann. In aller Ernsthaftigkeit - denn das Wort Herkunft der Konsumenten ist für die Art der Arbeit ausschlaggebend - etwas Kundentun. So sehen sich die meisten Artisten. Also ist das Kunstwerk ein Kunstwerk, wenn es im Kontext der Arbeit eines Malers geschaffen wurde.

Eine andere Fragestellung ist, ob sie von der Öffentlichkeit als solche angenommen wird. Doch selbst sehr bekannte Persönlichkeiten wie Leonado Da Vincis wurden zu seiner Zeit nicht als solche erkannt - er war schlichtweg ein raffinierter Kunsthandwerker. Nach unserem Wissen gab es zu seiner Zeit keine Zeichner. Nichtsdestotrotz sind heute alle Menschen der Ansicht - Leonardo war ein Maler, auch wenn er es damals nicht war -, wurde aber erst viel später als solcher klassifiziert.

Schlussfolgerung: Bildende Künste sind die, die der Maler will. Es ist natürlich ein Kunstschaffender, aber wer ist ein Kunstschaffender? Sie verweilt zwischen Gott und der Welt, sie ist endlich und zeitweilig. Sie ist nicht das Kunstwerk selbst! Ein Kunstwerk kann jedes beliebige Kunstwerk sein, was für jeden Beobachter atemberaubend ist.

Ohne Beobachter kann es keine Künste geben. Oft ist es eine Zeitfrage. Der Kunstschaffende ist ein Maler, aber nur der Zuschauer bestimmt, ob es sich um eine Skulptur handelt oder nicht. Oft ist sie anders, ungewöhnlich, aufwendig. Das ist nicht die Kunst: einen ungeschützten Eiffelturm zu fotografieren.

Ein so unsicheres Eiffelturm-Bild zu riskieren, um es der Allgemeinheit zu präsentieren - wie dies auch Sugimoto gezeigt hat - ist eines Künstlers wert. Neues, Kreatives, Know-how und Extravagantes ist keine reine Malerei. Das Kunstwerk wird nur vom Zuschauer zur bildenden Künste "ernannt". So muss der Maler mit seinem Schaffen die Seelen und Sinnesorgane des Zuschauers in die Tiefe treiben, erst dann ist ein Kunstwerk zur Sache geworden.

So ist die Künste der Weg zu den Menschen und ihrer Phantasie. Also ist sie nicht das Kunstwerk selbst! Fotografie ist ein Kunsthandwerk wie Malerei, Komposition oder andere Tätigkeiten, die gelernt werden müssen, um es zu erlernen. Wenn man in die künstlerische Fotografie vordringen will, sollte der Schöpfer das Fotohandwerk in seiner ungeheuren Bandbreite so meistern, dass allein sein Abbild eine Eigenart auf einem hohen Niveau der Handwerkskunst ausmachen kann.

Meiner Meinung nach fängt das künstlerische Moment damit an, dass der kreative Künstler nie aufhören will zu lernen, sich für neue Dinge zu interessieren und mit ihnen zu experimentieren, und führt zu einem Entstehungsprozess, in dem der kreative Photograph und damit seine fotografische Darstellung in Design, Gestalt und Expressivität wächst. Man könnte die künstlerische Fotografie vielleicht als das Werk eines Photographen beschreiben, der es weiß, sich mit einer bewußten Bildwirkung auszusprechen.

Meiner Meinung nach ist der Ausdruck "Kunst" für sich genommen ein "Kunstwort", das sich im Prinzip nicht definieren lässt. Letztlich geht es hier um die Ergebnisse der Handwerkskunst, ob nun Künstler, Kunstmaler, Bildhauer oder Photograph und vielleicht mehr um die Suche nach Wiedererkennung und Ruhm als um etwas anscheinend Unbestimmtes.

Auch gibt es genügend Vorbilder, dass viele "Künstler" ihre Ausbreitung / Berühmtheit weniger durch ihr handwerkliches Können, sondern eher durch kluges und aggressives Selbstmarketing erfuhren. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch eine große Sache, jemanden so zu überreden, dass 5 kg Butterschmalz oder heruntergeworfene Rettungstücher als "Kunstinstallation" erkannt werden.

So wird der Kunstbegriff als " Gesamtkunstwerk " wahrscheinlicher, wenn es dem Menschen gelungen ist, mit seiner Methodik Aufmerksamkeit zu erlangen.

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