Kunst der Aborigines

Aborigine-Kunst

Aborigine Kunst ist eine der "ältesten kontinuierlichen Kunsttraditionen der Welt". Man kann heute den Malern bei der Arbeit zusehen. Japingka Gallery ist spezialisiert auf die Kunst der Aborigines. Die traditionelle Kunst der Aborigines, die ursprünglich ausschließlich rituellen Zwecken diente, wurde ebenfalls kommerzialisiert. "Die Malerei ist sehr wichtig", erklärte der Aborigine-Künstler Wandjuk Marika.

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Aborigine Kunst ist eine der "ältesten ununterbrochenen Kunst-Traditionen der Welt". Es wurde von den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, kreiert und reicht von über vierzigtausend Jahre alter Felsmalerei bis zur zeitgenössischen modernen Kunst, die auf ihrer Tradition basiert. Aborigine Kunst beinhaltet eine breite Palette von Materialien, darunter das Malen von Rindentellern, Gemälden, Holz- und Steingravierungen, Skulpturen, Sand- und Körpermalereien, zeremonielle Kleidung und kunstvolle Dekoration von Gewehren und Utensilien.

Um die 1930er Jahre herum haben sich neue Formen der Kunst entwickelt: Mit neuen Materialen und den Aquarellen der Zentralwüsten der Hermannsburger Schule von Albert Namatjira sowie den klassischen Sujets und Verfahren ergeben sich neue Formen der Kunst, wie Papunya Tula von Johnny Warangkula Jupurrula aus Papunya mit dem Stile der Punktmalerei in den 80er Jahren.

In den 80er Jahren folgt die zweite Malergeneration der Aborigines, die sich mit der immer noch vorherrschenden Rassensegregation beschäftigt, die zum ersten Mal durch den Künstler Robert Campbell Junior in der Malerei vertreten wird. 2] In den vergangenen Dekaden hat die Kunst der Aborigines international an Bedeutung erlangt. Die Kunst gehört zu den wichtigsten Ritualen der Aborigine-Kultur: Sie kennzeichnet Gebiete, dokumentiert Geschichten, fördert und vermittelt Geschichten über die Zeit der Träume.

So wie die Menschen ihre eigene Schöpfungsgeschichte haben, so schildert die Aborigine Dreamtime den Ursprung der Erde und jeder individuellen Landschaf. Der Aborigine Künstler, der ein Kunstwerk erstellt, ist Eigentümer und Miteigentümer der abgebildeten Werke, die ihm nur für einen bestimmten Zweck zugewiesen werden. Dieses Verhaltensmuster, das anderen ohne ihre Zustimmung gehört, ist ein schwerer Verstoss gegen dieses traditionelle Recht der Aborigines.

Howard Morphy veranschaulicht am Beispiel der Yolngu-Aborigines die Wichtigkeit der Kunst im angestammten Land der Aborigines: Bei der Bemalung der Volkskultur werden nur wenige Farbtöne verwendet, da nur das, was vor Ort vorrätig war. Der Symbolismus der Felsmalerei ist je nach Volk und Gegend unterschiedlich, was sich auch heute noch in der Kunst der Aborigines widerspiegelt.

Das gepunktete Motiv vieler moderner Muster ist das Erkennungszeichen der aktuellen Kunstrichtung Papunyas. Diese Ikone hat sich aus einer alten Tradition entwickelt, in der sie sich in die Traumzeitgeschichten der Düste einfügt. Manche Zeichen der Moderne haben über unterschiedliche Bereiche hinweg die gleiche Aussagekraft, obwohl sich die Aussagekraft des gleichen Zeichens im Gesamtbild verändern kann.

Abhängig vom indigenen Volk kann ein Ring einen Kamin, einen Waldweg, einen Berg, ein Loch, ein Loch, ein Brunnen oder ein Loch sein. Zahlreiche Fotos von Aborigine-Künstlern, die Traumzeitgeschichten zeigen, werden aus der Luft gezeigt. Moderne Repräsentationen sind neue Interpretationen von Liedern, Feiern, Rock Art und Body Art, wie sie viele tausend Jahre lang gewohnt waren.

Der Schwerpunkt der klassischen Aborigine-Kunst (siehe Karte) liegt im Northern Teritorium (vor allem im Arnheim Land), Queenssland (vor allem West- und Ostkap sowie Torres Strait), Südaustralien und Westaustralien (vor allem in den Kimberleys). Zu den traditionellsten Kunstwerken im nördlichen Teil Queenslands gehören die Cape York Peninsula, Mornington Island und die Torres Strait, die sich dadurch unterscheiden, dass die Tradition der Vorfahrengeister auf dem Kontinent erhalten bleibt und die kulturellen Beziehungen zu Papua-Neuguinea auf den beiden Kontinenten stark sind.

Weil dieser Bereich weder kunsthistorisch noch kunsthistorisch homogen ist, lässt sich eine Vielfalt von künstlerischen Stilen erkennen. Vielleicht ist eine der ältesten Kunstformen der Aborigines die Körperbemalung; sie wird noch heute verwendet. Beispielsweise überziehen das Jolngus- und das Arnheimer Landesinnere ihre Leichen mit klassischen Ziermustern.

Das Vorbereiten kann viele Arbeitsstunden dauern und die besten Interpreten werden auserwählt. In den Mustern und Motiven wird die Beziehung der Aborigines zu Angehörigen oder Sippenmitgliedern dargestellt. Bei den Mustern, die auf die Korpusse aufgebracht werden, handelt es sich um klassische Modelle, die oft mit feinen Schraffuren und Punktlinien des Clans der geschmückten Personen versehen sind.

Sie sind im Eigentum der jeweiligen Gruppe oder ihres Clan und können nicht von anderen KünstlerInnen verwendet werden. Auch wenn die Motive an sich schon veraltet sind, ist die Malerei auf glatte Rinde ein verhältnismäßig junges Problem, obwohl es Anzeichen dafür gibt, dass die Maler die Wand und das Dach ihrer Wohnungen aus Rinde malten.

Moderne Rindenmalerei erschien zum ersten Mal in den 1930er Jahren, als in Yirrkala und Milingimbi die Yolngu gebeten wurden, Rindenmalerei für den Vertrieb in den Großstädten New South Wales und Victoria vorzubereiten. Mit dem erwirtschafteten Betrag wollten die Missionen ihre Stationen finanziell unterstützen und die weißen Menschen in Australien über die Geschichte der Yolngu aufklären.

Mit wachsendem Handelswachstum und steigender Tendenz wurden namhafte Kunstschaffende wie Narritjin Maimuru aufgefordert, eine Ausstellung aufzustellen. Dementsprechend sind die auf den Weltkunstmärkten erreichten Kurse gestiegen. Heute wird der Stellenwert eines Gemäldes nicht nur durch das technische Können und den Ruf des Malers, die Bildqualität als Ganzes determiniert, sondern auch, inwieweit das Werk die Kunst durch das Erzählen einer traditionellen Erzählung aufnimmt.

Mit dem alljährlich verliehenen National Aboriginal & Torres Street Island Award werden die besten Maler ausgezeichnet. Sechs Maler (Paddy Jupurrurla Nelson, Paddy Japaljarri Sims, Paddy Cooki Japaljarri Stewart, Japangardi Poulsen, Francis Jupurrurla Kelly und Frank Bronson Jakamarra Nelson) aus der Künstlerkolonie Yuendumu produzierten von Anfang an eines der berühmtesten Bodengemälde der Öffentlichkeit.

Die Felsenmalerei hat ihren Ursprung über einen längeren Zeitabschnitt, mit den älteren Fundstücken in der Region Pilbara und Carpenter's Gap in den Kimberleys in Westaustralien sowie im Olary Distrikt in Südaustralien, alle drei werden auf ca. vierzigtausend Jahre zurück geschätz. Die einheimische Kunst umfasst eine Serie unterschiedlicher Stilrichtungen der Felsmalerei: Der Röntgen-Stil aus dem Arnhem Land und der Kakadu-Region im Northern-Territorium stellt die Knochen und Därme der Tiere und Menschen als Innenkonturen wie in Schnitten dar.

Schlichtere Strukturen wie gerade Geraden, Kreis und Spirale sind ebenfalls verbreitet und in einigen wenigen Beispielen wahrscheinlich die Inspirationsquelle für einige Aborigines. In den Grotten in der westaustralischen Gegend von Kimberley dominiert eine besondere Form der Gemälde, die als Bradshaw Rock Painting bekannt ist. Die Aborigines der Gegend kennen sie als Gorillas-Gwions.

Klassische Aborigine-Kunst benutzt anorganische Farbtöne; zeitgenössische Maler verwenden oft künstliche Farbtöne zum Bemalen von Leinwänden wie z.B. Acryl. Diese Kunstrichtung der Aborigines beruht auf zwei grundlegenden Formen, die auch in anderen vorgeschichtlichen und herkömmlichen Kunstformen der Aborigines zu finden sind. Auf Haarsträhnen gewebte Zierschalen, die so genannten Rijis, sind rund um Broome und bis zu den Kimberleys verstreut und gehören zur Kunst.

Im Jahr 1934 brachte der Australier Rex Batterbee dem einheimischen Kunstmaler Albert Namatjira in Hermannsburg und anderen Künstlern bei, mit Aquarellen zu arbeiten. Im Jahr 1966 wurde eines der Muster von David Malangi auf den 1-Dollar-Schein gedruckt, und zwar ohne sein Wissen. Dies war der erste Urheberrechtsfall, in dem ein Aboriginal über die Zentralbank einbezahlt wurde.

Im Jahr 1988 wurde in der National Gallery of Australia in Canberra ein Monument für Aborigines und Torres-Straße Inselbewohner eingeweiht, das aus 200 Hohlkörpergräbern besteht, die denen für Bestattungszeremonien im Arnheimer Lande ähneln. Sie wurde zum 200. Jahrestag der englischen Kolonialisierung Australiens geschaffen und erinnert an die Aborigines, die in Auseinandersetzungen mit den Siedlerinnen und Siedler umkamen.

Auch der verstorbene Thomas ist ein berühmter zeitgenössischer Australier, der in Westaustralien aufgewachsen ist; er vertrat Australien auf der 1990er Venedigbiennale. Andere namhafte Persönlichkeiten, darunter Queenie McKenzie aus dem Kimberley East, waren ihm bekannt und er hat die Arbeit von Paddy Bedford und Freddy Timms mitgestaltet.

In den Jahren 1971 und 1972 ermunterte der Kunsterzieher Geoffrey Bardon die Aborigines in Papunya, im Nordwesten von Alice Springs, ihre Erzählungen von der traumhaften Zeit auf Video aufzeichnen. In Papunya malte man zuerst Ritualbilder von Ameisen. Die synthetischen Farbtöne bieten neue Darstellungs- und Malmöglichkeiten, aber alles in allem bleibt die Repräsentation im herkömmlichen Sinne.

Von anderen Aborigines kam jedoch die Meinung, dass diese Aufnahmen zu viel von ihrem Kulturerbe aufgedeckt haben. Viele der Kunstwerke, die man kaufen kann, basieren auf dem in der Papunya-Kolonie entwickelten und als Papunya Tula bezeichneten Punktmalstil. Berühmtester und erfolgreichster Maler dieser Strömung war Clifford Possum Tjapaltjarri, der eines seiner Gemälde zu einem Rekord-Preis von 2,5 Mio. Australische Dollars ( "AUD") vom Bundesstaat Australien kaufte, der diese Kulturgüter daran hindern wollte, nach Europa zu gehen.

Ein weiterer Repräsentant dieser Kunstbewegung ist Johnny Warangkula, dessen Wasserträume in Kalipinya zwei Mal zu den höchsten Preisen angeboten wurden. Nach der Unzufriedenheit einiger Angehöriger der Papunyabewegung mit dem Verkauf ihrer Fotos durch Privatverkäufer im Jahr 1983 zog sie nach Yuendumu und begann, die 36 Tore der Waldorfschule mit Erzählungen aus der Zeit der Träume zu malen, um dort eine neue Strömung zu errichten.

Im Jahr 1985 wurde die Warlukurlangu Artists Aboriginal Assocation in Yuendumu ins Leben gerufen, die die Kunstschaffenden pflegt und ihre Arbeiten im Sinne der Kunstschaffenden vertreibt. In den Genossenschaften spiegelt sich die Vielfalt der Kunst zwischen den Aborigines der einzelnen Gebiete wider: der nordwestliche, wo vorwiegend ockerfarbene, die im nördlichen Tropengebiet vorherrschende Kreuzschraffierung und der Papunya-Stil aus den Genossenschaften der Mittellage.

Die Kunst wird immer mehr zu einer wichtigen Einnahmequelle für die Gemeinden. Auf der anderen Seite entwickeln sich in Großstädten außerhalb der Künstler-Kolonien auf dem Lande Kritik und Gegenwartskunst. Im Jahr 1972 wurde die Aborigine-Zeltbotschaft vor dem Old-Parlament House in der Australischen Metropole Canberra errichtet, die die Umwandlung des amtlichen Australiens in Aborigine-Landrechte auslöste.

Die Aborigine Message von 1986 mit transparenten Nacktfiguren, mit einer erkennbarer Ösophagus, repräsentiert den Blick der Aborigines der Weissen mit ihren Interessen. Die Australierin Judy Napangardi Watson ist eine wichtige Repräsentantin der Moderne der Aborigines. Sie verarbeitet in ihren Werken natürliche Materialien, die den Anschein einer Kunst der Landkunst erwecken.

Die Erfolge der Aborigine-Kunstbewegung zogen auch Menschen an, die keine Ahnung von Kunst hatten und diese nur nutzen wollten. Da Geoffrey Bardons Zeit in den ersten Jahren der Papunya-Bewegung, wurden Befürchtungen laut, dass Kunstschaffende, die überwiegend analphabetisch sind und kein Deutsch können, ihre Werke unterbewerten.

Auf der anderen Seite begannen die erfolgreichen Kunstmaler wie Emily Kngwarreye, Kunst am Band zu schaffen, so dass die Resultate uneinheitlich wurden und viele Gemälde nicht als kostbar galten. ABC hat im MÃ??rz 2006 Ã?ber die KunstbetrÃ?ge in Westaustralien berichtet. Es wurden Vorwürfe über die schlechten Bedingungen bei der Beschäftigung, über falsche Arbeiten englischer Backpacker, überhöhte Verkaufspreise und über Kunstwerke für Fotos gemacht, die nicht ihre eigenen waren.

Nach kritischer Würdigung der Praxis der Kunstproduktion der Aborigines leitete der Australiensenat im Juli 2006 eine Studie ein:[29] Die Studie wurde 10 Monaten lang geführt und sammelte Beweismaterial aus allen Regionen Australiens, einschließlich öffentlicher Hearings in Western Australia, Northern Territory, Sydney und Canberra.

G. Bardon: Die Kunst der Aborigines aus der westlichen Wüste. Rigby, Adelaide 1979. Sintflut: Josephine Flood: Felskunst der Traumzeit: Bilder vom alten Australien. Annus & Robertson, Sydney 1997. Hrsg. v: vien Johnson (Hrsg.): Papunya-Bild: Aus der Wüste. Nationalmuseum von Australien, Canberra 2007. Kasperle King (Hrsg.): Erinnern Sie sich an Forward: Australische Aborigine-Malerei seit 1960. Muenchen 2010, ISBN 978-3-7774-3161-1. S: Zeitgenössische Aborigine-Kunst: Ein Führer für die Wiedergeburt einer alten Kultur.

Universität von Chicago Press, Londres 1991, H. Morphy: Art aborigène. Ein Entdeckungsausflug zu den Felszeichnungen der Einheimischen. Kommission der Aborigines und der Torres-Inseln, 1999-2000 Indigene Kunst: Sicherung der Zukunft - Australiens indigener Sektor für visuelle Kunst und Kunsthandwerk. Wie die Aborigines. Wie die Aborigines. Wie die Aborigines.

Wie die Aborigines. ? Rockkunst, Aborigines Kunst Online, erschienen im Mai 2008. Wie die Aborigines. Wie die Aborigines. Werke der Aborigines und Künstler, The Age, zwanzig Jahre alt. ? Aufruf an ACCC zur Untersuchung der Kunstindustrie der Aborigines, ABC PM, 16. Die randonneurs machen Aborigine-Kunst, sagte der Senat. Indigene Kunst - Die Zukunft sichern, Parlement de l'Australie, Sénat.

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