Kunst der Renaissance

Renaissance-Kunst

Mit der priesterlichen Symbolik des Mittelalters brach er und belebte die Kunst des Freskos. Die Marmorsäule ist das Ideal des Renaissance-Menschen: der David von Florenz. Dabei spielt der Van del eine wichtige Rolle in der Gesellschaft. Die bildende Kunst in Italien und Europa basierte vor der Renaissance auf dem großen Modell von Byzanz. Die Charakteristika der Renaissance erklären wir in Kunst, Architektur und Literatur.

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Der vorliegende Beitrag behandelt die Renaissance als kultur- und kunsthistorische Ära; weitere Bedeutung s. Renaissance (Begriffsklärung). Die Renaissance [r?n??s??s] (entlehnt an die französische Renaissance "Wiedergeburt") schildert die europäischen Kulturepochen in der Zeit des Wandels vom Hochmittelalter bis in die Moderne im XVI. und XVI. Von den norditalienischen Großstädten aus, prägten Renaissancekünstler und -wissenschaftler die nördlichen Alpenländer mit ihrer neuartigen Kunst, Baukunst, Bildhauerei, Literaturgeschichte und Philosphie, wenn auch in anderen Ausprägungen.

Der Begriff "Renaissance" wurde erst im neunzehnten Jh. geboren. In der Renaissance wurde der alte Staat erforscht. Ein weiteres Merkmal der Renaissance sind die vielen damals getätigten Neuerungen und Erkenntnisse, die als Konsequenz eines allgemeinen spirituellen Aufbruchs beschrieben werden können (siehe Renaissance-Technik). Die Jahrhunderte XVI (Quattrocento) und XVI (Cinquecento) werden als die Kernzeit der Renaissance in der Geschichte der Kunst betrachtet.

Man nennt die späte Renaissance auch Manierismus. In Italien findet das Ende der Ära Anfang des XVII. Jahrhunderts durch den neuen Barockstil statt. Im Ausland dominieren noch lange Zeit gotische Gestalten; die Transitionen hier sind fliessend und ihre Beurteilung ist davon abhängig, ob ein schmalerer Stilkonzept aus der Renaissance oder ein anderer Begriff der Ära benutzt wird.

Der epochale Begriff der Renaissance wird im evangelischen Norden Europas von dem der Reformationszeit durchbrochen. Besonders bekannt sind Alberti, Donatello, Botticelli, Leonardo da Vinci, Benjamin Rafael, Michelangelo und Tizian sowie Albrecht Dürer und die Danube School im deutschsprachigen Raum als Renaissance-Künstler. Wichtige Autoren von Alighieri bis zu William Shakespeare gehörten ebenfalls zu dieser Zeit.

Musikalisch wird die Zeit vor allem mit erhöhter Polyphonie und neuen Harmonien assoziiert, zum Beispiel in Orlando di Lasso. Die Bezeichnung (italienische Rheinascita oder Rinascimento[ri?na??i?mento] "Wiedergeburt") wurde 1550 zum ersten Mal von dem Italiener und Künstlerbiographen Günter Vasari benutzt, um die Bewältigung der Kunst des Mittelalters zu beschreiben. Nach Vasari hatten die italienische Malerei, die in der zweiten Jahreshälfte des dreizehnten Jahrhundert, darunter die italienische Bildhauerei und Malerei von Niccolò Pisano, Niccolò Cambio, Niccolò Pisano, Caimabue und Giootto, "den nach ihnen kommenden Meisterschülern bereits den Weg zur Vervollkommnung gezeigt".

Gegen 1820/30 wurde der Ausdruck "Renaissance" aus dem Italienisch ins Französisch umgeschrieben. Um 1840 fand in der deutschen Literatur eine Anlehnung an das Französisch statt, um eine kulturhistorische Zeitepoche Europas im Übergang vom Mittelalter zur Moderne zu nennen. Ausschlaggebend dafür war der Baseler Geschichtsschreiber Jacob Burckhardt mit seinem Buch "Die Kunst der Renaissance in Italien" (1860).

Generell wird auch in anderen Kontexten der Renaissance gesprochen, wenn die alten Wertvorstellungen oder Vorstellungen wieder zum Tragen kommen. Es wird oft als Renaissance beschrieben, als sich die regionalen Kulturkreise im neunzehnten und zwanzigsten Jh. mehr für ihre Eigenheiten (und Sprachen) interessierten, wie in der Irenaissance. Eine Renaissance ist im Deutschen ein Mensch mit vielen unterschiedlichen Begabungen.

Vorangegangen ist die kulturhistorische Zeit der Renaissance in der Gothik, gefolgt vom barocken. Die kunsthistorische Zeit der Renaissance, insbesondere die der italienischen Renaissance, ist meist in drei Epochen unterteilt: Die zeitgenössische Kunstepoche (und die Geschichte im Allgemeinen) betrachtet den Umbruch zwischen Mittel- und Neuzeit weniger abrupt.

An die Renaissance erinnernde Tendenzen, wie etwa die Stadtplanung, waren bereits im dreizehnten Jh. oder früher absehbar. Die Karolinger Renaissance ist die Rückkehr in die Altertumswelt, die unter Karl dem Großen um 800 begann. Eines der Hauptmerkmale der "Renaissance" ist die Renaissance des alten Spirit. Pioniere waren die italienischen Poeten des vierzehnten Jh. wie Francesco Petrarca (1304-1374), der den Glaube an den Stellenwert der humanistischen Erziehung durch seine umfangreiche Auseinandersetzung mit alten Autoren und seinem individualistischen Denken propagierte und das Erlernen von Sprache, Dichtung, Geschichte u. Weltanschauung als Ziel an sich nannte.

Die " Neugeburt " manifestiert sich in der Wiederentdeckung und Wiederbelebung vieler alter Gedankenelemente (Schriften, Denkmäler, Plastiken, philosophische Gedanken, etc.). Die Renaissance kann somit als Anfang des modernen antropozentrischen Weltbildes verstanden werden. Kunst und Wissenschaft sind in den Städten Italiens wieder so hoch angesehen wie im alten Griechenland.

Kunstschaffende sind keine unbekannten Kunsthandwerker mehr, sondern erscheinen mit dem Selbstvertrauen universeller Gelehrter. Renaissancephilosophie hat sich vom schulisch-aristotelischen Gedankengut abgewandt und ist vor allem dem platonischen Gedankengut verschrieben. Der Neoplatonismus, der von Georgios Gemistos Plethon, Marsilio Ficino und Giovanni Pico della Mirandola propagiert wird, hat viele Renaissance-Denker.

Ein weit verbreiteter Standpunkt unter den Wissenschaftlern der Renaissance war der Menschlichkeit, der unter anderem von den nachfolgenden Philosophen repräsentiert wurde: Zu der Imitation der alten Kunst kam im XV. Jh. eine stärkere Auseinandersetzung mit der Kunst der Renaissance hinzu, die einen bedeutenden Teil der Entstehungsgeschichte der Kunst der Renaissance darstellte. Seitdem ist die Neigung, Objekte und Menschen nach der Art der Kunst zu entwerfen, ein großes Anliegen der Maler.

Deshalb wird der Begriff Renaissance in der Regel nur auf die künstlerischen Ausdrucksformen des XVI. Jh., des Quattrozento und des VII. Das Engagement der Kunstschaffenden für die Alte Kunst war stark mit der Nachfrage nach der Wahrheit der Natur in der Kunst verbunden. Die alten Werke wurden als beispielhafte Exemplare des natürlichen Designs bewundert.

Von dem bedeutenden italienischen Theaterwissenschaftler Leon Battista Alberti wurde gefordert, dass der Maler "nicht nur danach streben sollte, wie die alten Meister zu sein, sondern sie möglicherweise zu übertreffen". Die Künstlerin soll das Modell der Wildnis vervollkommnen und vervollkommnen. Die Renaissance stellt neben der Neudefinition des Zusammenhangs zwischen Kunst und Umwelt und der Bewunderung der Altertumswelt auch die Kernfrage nach dem Sinn der Ästhetik.

Zum Beispiel versucht der Maler, die ideale schöne Person wiederzugeben. Mit der zentralen Perspektive erarbeiten die KÃ?nstler eine Methodik, um VerkÃ?rzungen in der Tiefe des Raumes mathematisch prÃ?zise wiederzugeben. Die Pioniere der neuen Ausrichtung waren in der Kunst unter anderem Philipp Brunelleschi, Lorenzo Ghiberti und Donatello, die bereits mit Nicola Pisano, Giotto di Bondone und anderen Künstlerinnen ihre Vorläuferinnen in der Renaissance des XIII. und XIV. Jahrtausends hatte.

Der Zeitraum von ca. 1490/1500 bis 1520 wird als High Renaissance bezeichne. Im Mittelpunkt dieser Zeit, die vom Bestreben nach größter Perfektion und Ausgeglichenheit in der Kunst geprägt ist, steht das Papsttum Rom. Der Großteil der Renaissancemalereien sind religiöse Altargemälde und Kirchenfresken.

Auf diese Weise tauchen die Menschen oft in mehrstelligen Abbildungen in der alltäglichen Kleidung der Renaissance auf. Damit ein dreidimensionales Abbild auf einer flächigen Oberfläche dargestellt werden kann, musste sich der Maler an die optischen und geometrischen Vorgaben anpassen. Im Renaissancestil wurde immer mehr auf die menschliche Körperanatomie gesetzt. Dabei untersuchten die beiden Musiker Muskeln, Bewegungsabläufe, Verkürzungen und Körperproportionen selbst.

Er sah seine Aufgabenstellung darin, Schönheit aus der Überfülle der Menschen zu filtern und damit physische Perfektion auszusprechen. Renaissance-Skulpturen schufen vor allem Statuen und Büsten. Renaissance-Skulpturen richten ihre Arbeiten antiker Vorbilder aus. Das wurde in Italien mit der Renaissance von Donato Barmante um 1500 verwirklicht und galt fortan in ganz Italien.

Die italienischen Renaissance-Bauten sind übersichtlich, handlich und stimmig gestaltet. Darüber hinaus wird die bereits aus der Römerzeit bekannte toskanische Kolonne zunehmend genutzt, vor allem in den Kellern der Renaissance. Im Regelfall sind die Meister keine Intelligenz, wie in Italien, sondern oft der mittelalterlichen Handwerkstradition verbunden. Allgemein lässt sich sagen, je mehr eine Zivilisation das mittelalterliche Zeitalter nicht als kulturellen Verfall wahrnahm und im Unterschied zur Altertum, umso mehr wurde die zweite und dritte Richtung vorzuziehen.

Vor allem in Mittel- und Nordeuropa, wo die Architektur der skandinavischen Renaissance ganz andere Ausprägungen hatte. In Europa und Polen waren die beiden Richtungen (z.B. Heidelberg oder Wawel in Krakau) manchmal gemischt, aber die analoge Gestalt der Renaissance war bis zum Ende vorherrschend.

Jahrhunderts führen Dante Alighieris "Göttliche Komödie" (La Divina Commedia, 1307-1321), Francesco Petrarcas Briefe, Abhandlungen und Dichtungen und Giovanni Boccaccios Il Decamerone (1353) in die Renaissance. Grafen Beldassare Kastiglione bezeichnet in Il Libro del Cortegiano (1528) den idealen Typus eines Renaissance-Menschen. Nach dem Buchdruck mit beweglichem Brief von Johannes Gutenberg in der Renaissance erlebte die Fachliteratur einen gewaltigen Aufschwung. 2.

Unter den bekannten Poeten und Autoren der Renaissance: In der Renaissance blühte das englischsprachige Schauspiel. Die Commedia dell' arte und die Commedia Érudita wurden in Italien in der späten Renaissance zu populären Trends im Amateurtheater. Die erste Stilbestimmung erfolgte in der Renaissance durch die französisch-flämische Volksmusik; ab der Hälfte des XVI. Jh. kamen die wichtigsten Anregungen aus Italien, vor allem durch die Komponistenströme, die als florentinische Kamerata, romanische und venetische Schulen bekannt sind.

Besonderheiten und stilistische Mittel der Renaissance-Musik können erwähnt werden: Seit der Renaissance werden Drittel und Sechstel als Konsonanten wahrgenommen. In der Renaissance wurde das mittelalterliche Zinsverbot gebrochen und die mittelalterliche Brakteatwährung abgeschafft. Nicht nur die Renaissance ist eine Kunst-, sondern auch eine Zeit des allgemeinen kulturell-wissenschaftlichen Wandels, die sich vor allem an alten Modellen ausrichtet.

Alte Antiquitäten wurden vielen Wissenschaftlern durch den Druck von Büchern erschlossen. In der Kunst sind auch die mathematischen Einflussfaktoren nicht zu vernachlässigen, zum Beispiel bei der Umsetzung der perspektivischen Gesetzmäßigkeiten in der Kunst oder bei der Verwendung von deskriptiver und projektiver Geometrie im Bau. Historie der Renaissance. H. Beck, München 2017, ISBN 978-3406698767 Walter Paatz: Die Kunst der Renaissance in Italien.

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