Kunst Grafik

Druckgrafik

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Semestergrafik in der Kunst | Lexikon für Studierende

die für die Bedruckung eingesetzten Werkstoffe, die Nutzung oder die Nichtnutzung von Tinte. Der älteste Fund, der einem Druckverfahren zugeschrieben werden kann, sind die Handschriften aus Steinzeithöhlen (Gargasgrotte - 25 000 Jahre und Pech Merle Grotte - 20 000 Jahre in Frankreich). Dabei wurden die Zeiger entweder unmittelbar gefärbt und bedruckt oder mit Hilfe von Knochenrohren mit Lack besprüht, so dass ein negatives Bild entstand.

Es gibt über 150 Fingerabdrücke in der Gargas-Höhle. Der älteste Fund von Steinen stammt aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Einige dieser Druckplatten hatten ein bis zu fünf mm tiefes Druckrelief und konnten mit einem Druckgerät reproduziert werden. Der aus China kommende Steinabrieb ist wohl das erste Farbdruckverfahren, das als Druckträger verwendet wird.

Das Bild wurde in eine Reliefplatte geschnitzt. Die angefeuchteten und vorbereiteten Papiere wurden mit diversen Hilfsstoffen, z.B. Hartbürsten, in das Motiv gepresst, bis sie die Ritzformen exakt wiedergaben. Die getrockneten Papiere werden auf der Rückwand der vorstehenden Teile mit Lack beschichtet, wodurch die Schnittformen ersichtlich werden.

Bei hohem Druck werden die nicht zu bedruckenden Bereiche aus dem Klischee herausgeschnitten. Nur angehobene Zeilen und Bereiche werden ausgedruckt. Bei der Tiefdrucktechnik werden alle Mulden in einem Block aufgedruckt. Durch Schwärzen des Brettes und anschließendes Reinigen der Oberfläche wird Lack aufgetragen (MARY CASSATT: Unter dem Kastanienbaum).

Bei der Flachdrucktechnik befinden sich zu bedruckende und nicht zu bedruckende Bauteile auf einer Fläche.

Grafiken und Drucke

Malen ist die Grundvoraussetzung der schönen Künste. Es ist die Grundvoraussetzung für jede Art von Sichtbarmachung und den direkten künstlerischen Austausch. Ausgehend von der Skizze deckt der grafische Sektor ein breites und vielschichtiges Spektrum an Ausprägungsmöglichkeiten ab. Ungeachtet der Art, in der das Kunstwerk verwirklicht wird, kann die Malerei als Interface begriffen werden: zwischen Gedanken und Tun; Beobachten und Darstellen; Vorstellung und Imagination.

Das Zeichnen dient als Hilfsmittel, um haptisches Wissen zu erwerben - oder durchzusetzen. Neben der unersetzlichen Direktheit des Werkzeugs Zeichnen bietet die künstlerische Drucktechnik eine ganze Reihe von prozesshaften und mediendidaktischen Ausprägungsmöglichkeiten. Der Lehrstuhl vermittelt das gesamte Spektrum: traditionelle Analogtechniken ebenso wie Reprografie und modernste Digitaltechnik.

Das Untersuchen traditioneller Druckverfahren stellt Künstlern ein genaues Analyseinstrument zur Verfügung, um im Vorfeld sowohl in der Praxis als auch im Kopf ein Bild zu projektieren und zu untersuchen. Zugleich ermöglicht die rasche und anpassungsfähige Digitalisierung prinzipiell grenzenlose Freiheit. Das Arbeiten mit analoger Drucktechnik und Zeichnung fördert eine spezielle Form der taktilen Intellektualität, die für visuelle Künstler als Ersatz und/oder in Zusammenhang mit der rasanten Weiterentwicklung digitaler Bildträger sehr nützlich sein kann.

Die Inhalte in der Kunst entstehen in einem nicht zu übersetzenden, dialektischen Prozess zwischen der Intention der Künstler, den verwendeten Mitteln und der Umgebung, die ihre Arbeiten aufnimmt. Heute gibt es in der Kunst keine Gattungshierarchie mehr, sondern eine Hierarchiestufe.

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