Kunst Mannheim

Mannheimer Kunst

Der Nachtspaziergang - ein Festival voller Kunst und Kultur. Sie sprechen miteinander und über Kunst, aber auch mit den Besuchern*. The Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim is a university in Mannheim. and bring art objects from its Düsseldorf collection to Mannheim Castle. Das begehbare Mannheimer Museum im urbanen Raum.

Bibliotheken und Gallerien| Mannheim.de

Mannheims Museums-Landschaft ist durch drei große Gebäude geprägt: das Reiss-Engelhorn-Museum, das Technikum und die Kunststoffhall. Das Reiss Engelhorn Museum verfügt über vier Ausstellungsräume, in denen die Gebiete Archeologie, Weltkultur, Kunst- und Kulturhistorie, Photographie, Theater- und Musiktheatergeschichte und Altertum vorgestellt werden. Auf einer Gesamtfläche von 11.300 Quadratmetern mit ca. 1,2 Millionen Exponaten bietet die Ausstellung die Vielfalt der Museen von Reiss-Engelhorn.

Anfang 2010 wurde das "Landesmuseum für Technologie und Arbeit" in "Technoseum" umfirmiert. Die Sammlung der Mannheim Kunshalle konzentriert sich in der Kunst auf den Bereich des dt. und franz. lmpressionismus, der Neuen Gegenständlichkeit, des Ausdrucks und der abstrakten Kunst des Deutschtums und des Franzöz. Jh. verfügt die Galerie über eine umfassende Sammlung von Skulpturen des zwanzigsten Jahrtausends.

Auch der Kunstverein Mannheim, der 2008 sein 175-jähriges Jubiläum feierte und einer der traditionsreichsten Kunstvereine Deutschlands ist, widmet sich der Gegenwartskunst. Jährlich werden etwa 15 Wechselausstellungen veranstaltet, die das Kennenlernen neuer, noch unbekannter Kunst ermöglichen.

Mannheimer Festspiele feiern ihre neue Kulturhalle

Die Kunsthandwerker machen vor der heutigen Manufaktur die letzten Handgriffe, bevor am kommenden Montagabend Frank-Walter Steinmeier die Schlüssel übergibt. Die rund 70 Mio. EUR teuren Sammelstellen haben Charisma über Baden-Württemberg hinaus. "Die große Baukunst ist das Gegenstück zu einem Elfenbeinturm, der sehr leicht zum Museum werden kann, und steht für eine Eröffnung des Hauses", sagt sie.

Es sollte den Gemälden und Plastiken nicht leicht fallen, die Sehenswürdigkeiten des Hauses in den Griff zu bekommen. Es gibt die spektakuläre Aussicht nach draußen: auf der einen Straßenseite das Mannheimer Wahrzeichen, das Wassertürmchen, auf der anderen Straßenseite der Rotsandstein des Mutterhauses. Anselm Kiefers Arbeit "Sefiroth", das mit knapp drei Kilogramm schwerstes Werk des Hauses, schwebt bereits unter dem Schutzglas.

Die weltweit größte private Sammlung von Kiefer-Werken wird in Mannheim zu bewundern sein. Aufregend wird es sein, wie die Sammlung des Duisburger Baumeisters Hans Grothe mit Meisterstücken wie Édouard Manets "Die Hinrichtung von Maximilian von Mexiko", dem kreischenden Papst von Francis Bacon oder den Plastiken von Mario Merz und Henry Moore gegenübersteht.

Steinmeiers Aufenthalt wird die Galerie bis zum kommenden Jahr wegen des letzten Innenausbaus geschlossen: "Wir hätten im Frühsommer besonnen darüber nachdenken sollen, dass eine Öffnung am Ende des Jahres nicht realisierbar ist", sagt Lorenz. Die Gestaltung des neuen Gebäudes bezieht sich auf die historisch gewachsene Platzstruktur der Stadt Mannheim.

Ein großes Sichtfenster bietet einen herrlichen Ausblick auf den nahegelegenen Wasser-Turm. Generell die Fenster: Von der Süd- und West-Seite bringt das warme, volle Tageslicht die Plastiken zum Leben, sagt Lorenz. Aus nördlicher Richtung filtert der Baum am Wasser-Turm die Strahlen der Sonne. Schließlich, sagt sie, macht die Kulturhalle die Hansestadt zum Demonstrationsobjekt. Spaetestens mit der Eroeffnung im Juli wird das Zentrum der Kunst in Mannheim wieder schneller schoepfen.

Dabei geht es nicht nur um mehr Raum für Bilder und Plastiken. Das Kurpfälzische Stadtmuseum mit 300.000 Einwohnerinnen und Bewohnern will sich mit dem neuen Gebäude umgestalten. Der Digitalisierungsprozess der Werke ist im Gange. "Keine Smartphones können die Auseinandersetzung mit dem ursprünglichen Kunstwerk ablösen, aber das breite Spektrum der Öffentlichkeit kann sich einen eigenen Kunstkatalog oder Rundgang zusammenstellen", sagt der 1963 im Thüringer Landgebürtige.

Die einheimische Pfalz hat 50 Mio. EUR gespendet. "So fertigt die Hansestadt selbst die Freianlagen und hat zehn Mio. EUR zum Bauhaushalt beigetragen", sagt Lorenz. "Meiner Meinung nach ist es einzigartig, dass dieses Volksmuseum mit vorwiegend privater Finanzierung möglich wurde", unterstreicht OB Peter Kurz (SPD). "Er hat das Potential, die Hansestadt anders zu präsentieren und zu einem interessanten Treffpunkt zu werden.

"Kurzum, wer von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Steiner bei der Preisverleihung verspricht, sieht in der Halle "ein großes Kunstwerk mit der Eigenschaft, jahrzehntelang zu bestehen". Aber es ist auch ein Risiko, das die Stadtverwaltung einsteigt. In Mannheim bezweifeln viele, ob sich der schroffe Bau in einen urbanen Schnittpunkt mit einem Jugendstil-Ensemble einfügt.

In dieser Hinsicht ist es ein enormer Zugewinn für die Hansestadt.

Mehr zum Thema