Kunst österreich

Art Austria

Privatuniversität für Musik und Kunst der Stadt Wien GmbH. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Informationen über Kunst und Kultur in Salzburg, Österreich und weltweit. Umfangreicher Versicherungsschutz für Kunstliebhaber und Sammler. Kunst im Detail studieren: Mit dem Master-Abschluss in Kunst können Sie Ihr Hobby zum Beruf machen.

Kunstfertigkeit

Kunst hat in der heimischen Kunst seit jeher einen sehr guten Ruf. Bevor das Österreichische Reich zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert begann, war die Österreichische Kunst mit der Schweizer und der Deutschsprachigen Kunst in engem Kontakt. Doch auch die Beziehungen zu Spanien, Italien, den Slawen und den Donau-Ländern prägen die heimische Kunst- und Kulturszene, da es zu Zusammenschlüssen ausländischer Einflussfaktoren kommt.

An dieser Stelle möchten wir Sie über folgende Kategorien von österreichischen Formen informieren: an alle österreichischen Häuser in der Museumsrecherche auf muse. Ein hervorragendes Beispiel für ein Kunsthistorisches Institut ist das Arthistorische Institut Wien: "Das Wiener Arthrotikum ist eines der grössten und wichtigsten Kunsthistorischen Institute der Stadt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kunst der Wiedergeburt und des Gegenwarts.

Das prächtige Monumentalgebäude von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer ist seither der würdige Schauplatz für die im Laufe der Zeit von den habsburgischen Besitzern gesammelten Kulturschätze. Weitere Infos zur Kunst in Österreich gibt es unter austria.info und alle österreichischen Kunstmuseen unter museal. Ministerium für Bildung, Kunst und Kultus, mit einem interessanten Lexikon zur Kunst in Österreich, auch auf politischem Niveau.

mw-headline" id="Cultural_historical_Context">Cultural_historical_Context">Cultural_historical_Context">Cultural_historical_Context[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten]

Österreichische Kunst ist seit Jahrtausenden mit der kontinentalen Kunst verknüpft und hat weltweit anerkannte Erfolge vorzuweisen. Österreich war im achtzehnten und neunzehnten Jh. mit der Wienischen Antike eines der wichtigsten Orte des europÃ?ischen Musizierlebens, was sich nicht nur in einer groÃ?en Zahl von mit dem Lande verknÃ?pften Musikernamen und Komponisten widerspiegelt, sondern auch in einer groÃ?en Zahl von heute noch existierenden OpernhÃ?usern, Theatern aus dem In- und Ausland sowie in verschiedenen Musiktraditionen wie dem Jahresfest, sowie einer lebendigen Kabarettlandschaft.

Österreich hat aber auch eine große kulinarische Ausprägung, die sich in der wienerischen Cafékultur, dem Weinanbau in Österreich und dem Heilwesen sowie in vielen typischen Speisen der österreichischen Gastronomie ausdrückt. Österreich weist drei bedeutende Fundstücke aus dem Spätpaläolithikum auf - die Zeit des allgemeinen Erscheinungsbildes des Alten Homo sapiens zusammen mit den neuesten Neandertalern: Österreichs älteste archeologische Fundstücke zum kulturellen Werk des Menschen sind rund hunderttausend Jahre auf.

Frühe Bronzezeitphasen sind auf die Urnenfeldkultur, nördl. an der Donau auch auf die Aunjetitz-Kultur zurückzuführen, kupferzeitliche Perioden vor allem auf die Becherglut. Um 5600 v. Chr. hatte die jungsteinzeitliche Umdrehung in Gestalt der Linearkeramikkultur Österreich durchdrungen. Bei den romanisierten Vorgängern handelte es sich nach dem Abruf der romanischen Staatsbürger durch die Odokaner im Jahr 487 wahrscheinlich nicht um römische Einheimische, sondern dennoch um Überbringer der rh. ind. k. u. a. der röm. Zeit sowie des früh.....

Mehrere romanische Landgüter auf Österreichischem Grund zeigten uns nicht das dazwischenliegende ungenutzte Land. Auch wenn man von "Österreich" als eigenständigem Fürstentum ab 1156 und selbst als reiner Gebietseinheit reden kann, so kann man doch spätestens mit der Enwicklung des zu Bayern gehoerenden Markus Ostarrîchi Ende des XVII. Jahrhunderts von "Österreich" als eigenständigem Fürstentum aller Art reden, diese Struktur ist nicht in einem kulturell freien Gebiet entstanden, sondern in einer traditionsreichen und ungebrochenen Gegend, deren Kulturtradition und -kultur zu ihrer kulturgeschichtlichen Ausstrahlung als österreichisches Erbe gehoerft hat.

Das beweisen auch St. Robert, der 696 in Salzburg mit der Missionsarbeit an der südlichen Grenze Australiens begann und bei weitem kein durch Völkerwanderungen verwüstetes Gebiet vorfand. Die südöstliche Region Österreichs basiert jedoch auf der Überlieferung eines slawische Imperiums von Karantania und geht seit vielen Jahrhunderten einen eigenen Weg, der bis heute zu durchschauen ist.

Die habsburgische Vorherrschaft über Österreich und die anderen Krönungsländer - vor allem im Österreichischen Kaiserreich (1804-1866) und in der Österreichisch-Ungarischen Karibik (1867-1918) - die rund 600 Jahre dauerte, war mit ihren unterschiedlichen Kulturkreisen und Lebensformen charakteristisch für die daraus resultierende Österreichische Zeit. Zum Beispiel waren Wien, Prag und Budapest damals noch im aktiven Kulturaustausch.

Diese Kulturhegemonie verschwand, wie Friedrich Torberg in seiner Obhut seiner Jolesch schrieb, nicht unmittelbar nach 1918, sondern blieb während der Ersten Rep. bis 1934 bestehen, als der Österreichische BÃ? und der daraus entstandene Ã-sterreichische Faschismus sie zunÃ??chst zu einem schrecklichen Ende brachten, und 1938, als sie an Deutschland angeschlossen wurde, endlich zu Ende ging.

Eine bemerkenswerte Anzahl von jüdischen Intellektuellen in der heimischen Zivilisation wurde durch Vertriebenschaft und Auslöschung fast zerschlagen. Von dieser hat sich die österreichische Naturwissenschaft bis heute nicht ganz erholt. In den letzten Jahren hat sich die Naturwissenschaft bis heute nicht ganz erholt. In den letzten Jahren haben sich die jüdischen Intellektuellen in den letzten Jahren stark verändert. Um so stolz sind jedoch Namensnobelpreisträger wie der in Wien geborene Walter Kohn, der 1938 nach Amerika auswandern musste, vorgestellt werden.

Mit großer Begierde und teilweise wahrer Melancholie bemüht sich die Österreichische Nationalmannschaft, diese Überlieferung der österreichisch-ungarischen Karibik wieder aufleben zu lassen. Aus diesem Grund war die heimische Zivilisation, vor allem in der Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, vor allem konservativ - mit erheblichen Fortschritten, vor allem für den heimischen Fremdenverkehr, aber auch mit einer langen Blockade neuer Errungenschaften.

Der Geist der Zeit zeigt sich vor allem im neuen Österreichischen Hymnentext der 1946 geschriebenen Hymne Lande der Berge, Lande am Stromme. Dies mag auch die Erklärung dafür sein, warum viele andere Lieder in Österreich heute als "geheime" Bundeshymnen bezeichne. So ist die Österreichische Kulturgeschichte heute täglich dem Spannungsgebiet unterworfen, ihre weltweit anerkannten geschichtlichen Vorzüge - zum Beispiel in der Klassik - adäquat darzustellen (einfach wegen der offenkundigen wirtschaftlichen Rentabilität), aber auch offen für die Neuzeit zu sein und sich nicht nur auf die "Erhaltung" zu beschränk.

Dass Österreich auch mit " etwas ganz Besonderem " weltweit Erfolg haben kann, haben renommierte internationale Persönlichkeiten wie der Direktor Michael Haneke, die Musikanten Falco, Joe Zawinul und Ars Electronica aufzeigt. Diese Spannung zwischen Traditionsbewusstsein und Modernität macht sich besonders in Wien, Graz oder Salzburg bemerkbar, wo jede dieser kulturellen Städte verschiedene Pfade geht.

Graz war 2003 Kulturhauptstadt Europas und Wien wird allgemein als kulturelle Metropole angesehen - Metropolen ohne entsprechendes historisches Selbstverständnis wie Linz oder St. Pölten legen Wert auf Modernität. Klassik ist einer der Faktoren, die das Image Österreichs im Weltmaßstab prägen und hat auch heute noch eine hohe Bedeutung in Österreich.

Im Frühneuzeitalter wurde die musikalische Entwicklung vor allem von den Niederlanden geprägt und im Laufe des XVII. und XVIII. Jahrhunderts war die ital. musikalische Entwicklung von großer Bedeutung. Nur am Ende dieser Zeit wurde ein unabhängiger Schriftstil geschaffen. Jahrhunderts war aus musikwissenschaftlicher Sicht eine sehr entscheidende Zeit, als sich der klassische Baustil der Stadt unter den hier arbeitenden Musikern Glück, Joseph und Mozart weiterentwickelte und von Ludwig dem Großen fortgesetzt wurde.

Damals wurde Wien als Musikhauptstadt angesehen, was nicht zuletzt durch kaiserliche und edle Schirmherrschaft möglich wurde. Schuberts Ruf als erster Repräsentant der romantischen Zeit im XIX. Jh., in der sich die musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Bourgeoisie aufnahm. Wien gab auch dem Wandel von der spätromantischen zur modernistischen Kunst im zwanzigsten Jh. einen entscheidenden Impuls.

Rund um und kurz nach der Jahrtausendwende wurde das musikalische Leben Österreichs von Musikern wie Mahler (Direktor der Hofoper Wien 1897-1907), Alexander von Zemlinsky, Franz Schmidt und Joseph Marx beeinflusst. Einen wesentlichen Einfluß auf die zeitgenössische Literatur hatten die Autoren der Neuen Wienischen Hochschule, insbesondere Schönberg, Weber und Albert Berg. Johann Nepomuk David, Gottfried von Einem und Friedrich Cerha zählen auch im zwanzigsten Jahrtausend zu den bedeutendsten Repräsentanten der Österreichischen Literatur.

Arbeiten: Darüber hinaus entstand im zweiten Jahrhundert des neunzehnten Jahrhundert aus Wien eine populäre Musikrichtung, der Wienwalzer, dessen Hauptfiguren die Angehörigen der Strauß-Dynastie sind und der neben der klassischen Wienzeit als die zweite große Wien-Musikrichtung gilt und noch heute eine gewisse Popularität genießt.

Im späten neunzehnten Jh. hat sich Wien zum Mittelpunkt der Opernstadt entwickelt, deren "Silberzeit" hier zu einem großen Teil stattgefunden hat. Weltberühmt ist das Silvesterkonzert der Wr. Phil ister, das jedes Jahr am Morgen des ersten Jänners im Vienna Musicverein stattfindet. Folklore und Folklore haben auch in Österreich eine lange Vorgeschichte.

Es gibt hier große Ähnlichkeiten zur Traditionsmusik Süddeutschlands und der Schweiz, die es den Österreichern erlaubt, auch in diesen Bereichen erfolgreich zu sein. Neben der Klassik sind die Hitbands, Bands aus dem Bereich Österreich wie Austria 3 und ihre einzelnen Künstler Ambiente, T.S., der Weltstar Falco sowie der aktuell erfolgreiche Österreicher im Chartbereich, die Starmania-Zweite Christina Stürmer, die stilbildende Rockformation Drahdiwaberl und natürlich der Volks- und Weltmusiker Hubert von Goethe und DJ Ötzi über die Landesgrenzen hinweg bekannt.

Die Sängerinnen und Sänger Peter Alexander und Udo Jürgens aus dem damaligen Österreich haben in den vergangenen Jahren ebenso wie die Jazzmusiker Joe Zawinul und Friedrich Gulda internationalen Ruhm erworben. Die bekannten (alten) österreichischen Schriftsteller sind die Biedermeierautoren Grillenparzer und Nestroy, aus der W. M. und der Zeit der Ersten Rep. Joseph Roth, Robert Musil, Karl Kraus sowie die 1905 mit dem Nobelpreis prämierte Suttner, aus der Zweiten Rep. bis heute Friedrich Torberg, Felix Mitterer, Thomas Bernhard, Peter Handke und Elfenbeinküste, die 2004 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.

In Salzburg fand unter Erzbischof Markus Sittikus von Hohensems die erste Opernoper im Norden der Alpen statt. Durch die schiere Komplexität der Inszenierungen konnte ein großer Teil des Hofes eingebunden werden. Jh. als die bedeutendste Form der Kunst angesehen, und in Wien, vor allem während der Regierungszeit der "komponierenden Kaiser" (Ferdinand III., Leopold I. und Karl VI.), arbeitete die Creme der italienischen Komposition, des Librettismus und der Theatertechnik.

Das Burgtheater wurde in der Hälfte des neunzehnten Jh. zu einem rein gesprochenen Theater, das sich vor allem an den Arbeiten der Weltliteratur ausrichtete. Das Opernhaus hat auch seine Funktion behalten und ist trotz seines aristokratischen, bürgerlichen Charakters bis weit in das zwanzigste Jahrtausend hinein ein Erscheinungsbild der Massenvergnügung geblieben. Populärer war die Gestalt der Opernoperette, die in den 1860er Jahren nach Wien kam und hier unmittelbar ihr Zuhause und auch ein eigenes Stadtzentrum hatte.

Jahrhunderts gingen auch viele Bühnen neue Wege, und die 1920 gegründeten Salzburger Festwochen waren ein wichtiger Schritt in der Theatergeschichte: In ihrer Gestalt war sie eine Rückkehr zu den spätmittelalterlichen Weihespielen. Diesem Beispiel folgend wurden in Mitteleuropa zahlreiche Theaterfestspiele gegründet, wie z.B. die Volksfestspiele Wien. Jahrhunderts gab es vor allem in den 1970er Jahren einen neuen Aufschwung des Theaters, mit dem Schwerpunkt auf Experimenten und Formaten, die oft von unabhängigen Ensembles aufgeführt wurden.

Die Kleinkunstszene hat in Österreich eine besondere kulturelle Bedeutung. Es gelingt ihr, mit Hilfe des Österreichischen Witzes im Zuge eines Kulturereignisses, zumeist mit politischen oder alltäglichen, zum Teil auch kritischen Inhalten, ein eigenes Gespür zwischen Komödie, Schauspiel und Entertainment zu entfalten, was in dieser Art länderspezifisch ist. Auch Österreich schaut geschichtlich auf eine lange Kabaretttradition zurück, obwohl es zwischen 1938 und 1945 abrupt abgebrochen wurde und irreparable Schäden erlitten hat, zum Beispiel durch die Ermordung von Fritz Grünbaum im Konzentrationslager Dachau.

Berühmtester österreichischer Kabarettpreis ist der Salzburgerstier. Das wohl berühmteste Beispiel für einen romantischen Kirchenbau auf österreichischem Grund wäre der Gurkendom in Kärnten. An die Stelle dieser Zeit trat die Gothik, die erst nach 1250 in Österreich siegte, aber bis nach 1500 eine hegemoniale Entwicklung nahm. Die Wiener Stephanskirche ist das bedeutendste Beispiel für den ebenfalls im internationalem Maßstab bedeutenden gothischen Stil.

In Ostösterreich ist die Wiedergeburt kaum präsent, da aufgrund der anhaltenden Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich die Mittel zum Aufbau mangelt. Der Barockstil in Österreich, der erst um 1690 (fast hundert Jahre später) begann, aber das Image der überwiegenden Mehrheit der Stadtzentren prägt, ist erstrangig. Damals erlebte die Österreichische Baukunst nicht nur einen enormen Bau-Boom, sondern erlangte auch zum ersten Mal europaweite Anerkennung.

Jahrhundert entstanden neue Bautätigkeiten, wie z. B. Wohn- und Geschäftshäuser, sie wurden in einem klassisch einfachen und heute sehr beliebten Baustil errichtet. Seit den 1860er Jahren erlebte Wien mit dem Bau der Ringstrasse und der Regelung des Wiener Flusses einen zweiten großen Bauherrn. Die Bebauung erfolgte in jüngerer Zeit in den üblichen (noch nicht definierbaren) Stilrichtungen der Klassischen Neuzeit oder Nachmoderne; auch hier wurden einige Gebäude von internationalem Rang errichtet, zum Beispiel auf dem Donauplateau in Wien.

Die Wiener Innenstadt wurde 2001 von der UNESCO zum Gesamtkulturerbe ernannt. Sehen Sie auch: Die ältesten erhaltenen Gemälde in den Ostalpen sind die Wandmalereien der romanischen Kirche, die in Österreich verhältnismäßig häufig sind. Im Laufe der folgenden Zeit wandte sich die Gemälde mehr der Tafel- oder Glasmalerei zu, in Österreich entwickelten sich erst am Ende dieser Zeit ( "im XVI. Jahrhundert") Mittelpunkte dieses Stil.

In Wien entstand mit dem Bildnis von Herzog Rudolf IV. eines der ersten (halb-)frontalen Porträts des Okzidents. Eine weitere Drehscheibe der Kunst ist das Gebiet Tirol/Salzburg/Südtirol/Südbayern, wo im späten Mittelalter mehrere Flügelaltären geschaffen wurden. Bereits Ende des ausgehenden Hochmittelalters war die Danube School - so benannt nach ihrem Einflussbereich von Regensburg bis Wien - in Betrieb, in der die moderne Realisierungstendenz bereits Wirkung zeigte, insbesondere in ihrer lebhaften und drastischen Naturdarstellung.

In Österreich sind die Gemälde der Wiedergeburt und des Frühbarock vergleichsweise gering repräsentiert. Die meisten öffentliche Arbeiten wurden im XVII. Jh. von italienischen Künstlern durchgeführt, die auf diese Art und Weise einen Bezug zu den dort stattfindenden Kunstentwicklungen herstellten. Wie in der Baukunst (und damit auch in der Malerei) gab es ab 1690 eine explosionsartige Zunahme der kreativen Tätigkeit - zentraleuropäische Kunstschaffende waren auf einmal begehrt und es entstand eine besondere Form der regionalen barocken Kunst, die einer der Höhepunkte der Kunst in Österreich war.

Im Mittelpunkt dieser Kunst stehen nicht nur die kaiserliche Stadt Wien, sondern auch eine Vielzahl von Klöstern in Nieder- und Oberösterreich, die komplett neu gestaltet werden. Anfang des neunzehnten Jahrhundert gab es die patriotisch-heroische Gemälde des Klassischen (eine Zeit, in der die Wienische Nationalakademie international Aufsehen erregte) und die romanischen Gegenströme wie die Nazinier.

Auch in der Periode des Geschichtsschreibens lag der Schwerpunkt wieder auf der großformatigen dekorativen Wandmalerei - auch hier geht die Wandmalerei mit einem Bau-Boom einher. Prägend für diese Zeit war Hans Makart, dessen Gemälde bereits von seinen Altersgenossen als Sinnbild für das damalige Verständnis von Kunst angesehen wurde. Ein weiterer Gipfel der Malkunst in Österreich wurde um 1900 gesetzt, als Wien zu einem Mittelpunkt des Art Nouveau wurde, was sich auch in der Begründung der Sezession 1897 auswirkt.

Heute wird vor allem Klimt's Gemälde weltweit hoch angesehen und auch als ein bedeutender Schritt in der Geschichte der Modernität angesehen. Einige Jahre später entwickelten sich Teile dieser Strömung zur österreichischen Version des Kommunismus. Durch den Ersten Weltkrieg verlor auch Wien seine Stellung als Kunstzentrum; die zeitgenössische Gemälde aller Stilrichtungen wurden aufgenommen, aber Österreich gab keine nennenswerten Anreize mehr.

Mit einer populären Version des Islam hat die Wienische Hochschule für Fantastischen Realismus in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert eine gewisse Popularität erlangt. Der Actionismus der 1960er Jahre, der sich an der Grenze zwischen Kunst- und Theaterbetrieb entwickelte, ist ein unabhängiges, genrebrechendes Genre. Thematisch geht es in dieser künstlerischen Form um den menschlichen Leib als Interface von Geschlecht, Leid und Sterben, der von den Künstlerinnen auch als das wichtigste Medium angesehen wird.

In diesem Zusammenhang steht auch die Kunst von Hermann Nitsch, dessen Orgie-Rätseltheater ein Gesamtkunstwerk anstrebt, das aus Vertonung, Gemälde, Opferritualen und Weihungsspiel besteht. Genau dieser Actionismus, der heute als der wichtigste künstlerische Errungenschaft Österreichs aus der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert gilt, sorgte für äußerste öffentliche Irritation. Schon um die Jahrhundertwende wurde Nitsch von der Klatschpresse mit Aktionen gegen ihn und seine Kunst geehrt.

In Österreich (wie in allen Kunstsparten) ist die Skulptur nicht von der Mitteleuropas als Ganzes zu unterscheiden, und besonders einflussreich sind Einflussfaktoren aus Böhmen (im Mittelalter) und Italien (in späteren Zeiten). Der erste Höhenpunkt der plastischen Kunst war das späte Hochmittelalter, nicht zuletzt in Verbindung mit St. Stephan, wo ein lebhafter Dialog mit Böhmen für die Zeit ab der Hälfte des XVI. Jahrhundert dokumentiert ist.

Im Wettbewerb mit der kulturellen Metropole Prag entwickelte Wien die berühmte Herzogliche Werkstatt und vor allem die Hofinszenierungen der Zeit um 1400 (der "schöne" oder "weiche" Stil) waren im europäischen Maß. Gleiches trifft auf den anschließenden "schweren" (realistischeren) Baustil der späten Gotik zu, wo Graz und Innsbruck mit Wien zusammenkommen. Die Kathedrale St. Stephan ist jedoch nach wie vor ein bedeutender Raum für die Skulptur - die Kanzel der Kathedrale oder das Grab Kaiser Friedrichs III. ist eines der wichtigsten spattgotischen Kunstwerke.

Darüber hinaus entstehen geflügelte Altäre, in denen Schnitzerei und Gemälde in der Regel eine gemeinsame Sache sind. Ein berühmter Maler dieser Kunst ist Jakob Kaschauer. Im Laufe der Zeit wurde die Figurenskulptur eigenständig und mit dem Gießen von Metall fand auch eine neue Technologie ihren Weg in die Kunst. Wie die anderen Kunstzweige erreichte auch die Skulptur einen neuen Höhenpunkt im Barock, obwohl es auch hier stimmt, dass die Barocklösungen einige Dekaden später angenommen wurden.

Der barocke Kunst innewohnenden Trend zum Gesamttkunstwerk, bei dem die Einzelteile eines Werks miteinander verwandt oder zentriert sind, kehrt die Befreiung der Architekturskulptur von der Baukunst zum Teil um, obwohl die Skulptur auch eine Form der Bautätigkeit wird. Ein stilprägendes Beispiel in diese Richtungen ist die Wiener Seuche, in der die Gestalten um eine Cloud-Säule herum zusammengefasst sind.

Jahrhunderts, auch wenn ab der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts eine bestimmte Neigung zur klassizistischen Ernsthaftigkeit nicht zu ignorieren ist. Im Zeitraum zwischen Ende des achtzehnten und Anfang des neunzehnten Jahrhunderts sind die Bestellungen verhältnismäßig gering - in diesem Zeitraum werden vor allem Kleinskulpturen hergestellt.

Der Sezessionismus war, wie in der Malerei, ein Versuch, eine unabhängige Formsprache zu erlangen; außerdem gab es Ströme im Zusammenhang mit dem Kommunismus, die sich während der gesamten Nachkriegszeit fortsetzten. Die abstrakten Repräsentationsformen haben sich im Verlauf des zwanzigsten Jahrhundert immer mehr durchgesetzt, am besten bekannt ist das Schaffen von Fritz Wotruba, der eine logische Weiterentwicklung zu immer schlichteren Basisformen durchlaufen hat.

Mit der Ars Electronica in Linz hat Österreich eines der wichtigsten internationalen Medienkunstfestivals ins Leben gerufen. Auch mit der Resonanzwolke gibt es eine Brücke zwischen der antiken österreichischen Kultur und den neuen Medien von weltweiter Ausstrahlung. Eine weitere Station der erfolgreichen Östereicher sind die Bereiche Filmwirtschaft und Schauspiel, wo Max Reinhardt, Karl Farkas, Curd Jürgens, Maximilian Schell, Romy Schneider, Senta Berger, Oskar Werner, O. W. Fischer, Otto Schenk, Klaus Maria Brandauer, Martin Ku?ej.

Zu den namhaften Filmregisseuren aus Österreich gehören Erich von Stroheim, Billy Wilder, Fritz Lang, Josef von Sternberg, Otto Preminger, Robert Dornhelm, Michael Haneke, Ulrich Seidl, Hans Weingartner. Österreich war in der Pionierphase des Kinos Ende des XIX. und Beginn des XX. Jahrhundert bis hin zur wirtschaftlichen Krise des Europas in den 20er Jahren eines der wichtigsten Länder - sowohl was den Erfindungsreichtum als auch das Filmemachen selbst betrifft.

Allerdings sollen "Living Pictures" erst vor wenigen Jahren in einem Schaubudenstand im Prater in Wien präsentiert worden sein. Erst zwischen 1900 und 1905 wurden die ersten Lichtspielhäuser im jetzigen Sinn gegründet, in denen außer den angekuendigten Filmvorfuehrungen keine weiteren Aktivitaeten ausgeuebt wurden; das aelteste war das Erika-Cinema in Wien, das 1999 nach 99 Jahren Betriebsunterbrechung geschlossen wurde.

Mit dem Ersten Weltkrieg nahm die Wichtigkeit Österreichs in der weltweiten, wachstumsstarken Filmbranche deutlich ab, konnte sich aber danach schnell regenerieren und erlangte bereits 1921 mit rund 140 produktionsfähigen Kinofilmen ihren vorläufigen Höchststand. Mit der zunehmenden Verdrängung des unabhängigen Filmemachens in Deutschland zur Jahresmitte und wenig später auch in Österreich wanderten viele lokale Filmemacher in die USA aus - einige mit Aufenthalten in England oder Frankreich -, um den Wiederaufbau der Hollywood-Filmbranche zu fördern und dort eine Laufbahn einzuschlagen, wie etwa Billy Wilder oder Otto Preminger.

In den 1950er Jahren erlebte die Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg einen zweiten Höchststand, aber außerhalb des deutschen Sprachraums spielte der Österreichische Film nur eine geringe Rollen. Musik- und Heimfilme für den deutschen Sprachraum wurden mit Publikumsfavoriten wie Peter Alexander, Gunther Philipp, Marika Rökk und Hans Moser produziert. Mit nur etwa fünf Spielfilmen pro Jahr erlebten die 1970er Jahre nach dem Zerfall von Musical-Komödie und Heimatfilmschaffen das bisher produktivste Dekade der heimischen Filmhighlight.

Auch gab riel was also several cult series such as Ein echte Vienna geht nicht unter or Kottan ermitteln. Die Arbeit des Neuen Österr. Kinos, das von Beginn an sozialkritische Inszenierungen produzierte, hat sich in den 90er Jahren weiter entwickelt und neue Höhepunkte erreicht, die seit der Jahrhundertwende mit immer mehr Auszeichnungen für Filme geehrt werden.

Seit den 1950er Jahren hat sich im Bereich des experimentellen Films eine lange Geschichte herausgebildet, die von Peter Kubelka, Walie Export und Kurt Kren bis hin zu Jungfrau Widrichreichtreicht. Österreichische Hersteller waren auch wesentlich an gelungenen Koproduktionen wie dem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm Esmas Geheimnis - Grbavica mitbeteiligt. Die jährlichen Cannes Filmfestivals sind ein bedeutendes Forenprogramm für die externe Präsentation österreichischer Filmschaffender.

Als großer Welterfolg entpuppte sich die Fernsehserie Kommissar Rex des wienerischen Herstellers Peter Hajek, die in zahlreichen Ländern vertrieben wurde. Vor allem in den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrhundert war Österreich eine der weltweit bedeutendsten wissenschaftlichen Nationen und schuf Köpfe und Wissenschaftler wie Wolfgang Pauli und Erwin Schrödinger, die als die Gründer der Quantumphysik angesehen werden.

Wien war in den 1920er Jahren für kurze Zeit ein Mittelpunkt der Weltanschauung. In Wien um Moritz Schlick und Otto Neurath, in dem der rationale Positive entwickelte wurde, wurde die Theorie der Wissenschaft auf eine neue Basis gestellt. Ludwig Wittgenstein ist locker mit dieser Schicht assoziiert, deren Sprachdenken die Philosphie des zwanzigsten Jahrhundert stark beeinflusst hat und die ohne Zweifel einer der berühmtesten Denker der österreichischen Herkunft ist.

Im Wirtschaftsbereich wird von einer österr. Hochschule gesprochen, die Carl Menger und Eugen Böhm von Böhm von Böhm folgt. Sie wurde im zwanzigsten Jh. vor allem von Joseph Schumpeter und Friedrich August von Hayek weitergeführt. Die ungarische Sprache: Österreich zählt zum deutschsprachigen Raum in Mitteleuropa. Daher ist in Art. 8 der Österr. BV als Amtssprache verankert, wodurch auch Minderheitssprachen in der BV berücksichtigt werden:

Dabei müssen die Sprach- und Kulturkenntnisse, die Existenz und der Erhalt dieser ethnischen Gruppen respektiert, geschützt und gefördert werden. "Der Begriff "Österreichisches Deutsch" bedeutet nichts anderes als die Verwendung der multizentrischen germanischen Landessprache in Österreich, die sich in der Standardform des Hochdeutschen zum Teil von der Verwendung in anderen deutschsprachigen Län -dern abhebt. Neben der Hochsprache werden in Österreich mehrere hochdeutsche Mundarten ausgesprochen (mittel- und südbayerische wie Wiener sowie alamannische Mundarten in Westösterreich).

Weil die Landesgrenze Österreichs keine Sprachengrenze ist, haben die in Österreich sprechenden südeutschen Mundarten einige linguistische Eigenheiten mit dem Rest des bayerischen Sprachraums in Bayern und dem alemannisch-schwäbischen Sprachgebiet auf allen Bodenseeseiten (siehe auch deutschsprachiges Dialektkontinuum). An einigen Waldorfschulen werden die einheimischen Volksgruppen in Österreich und ihre Minderheitensprachen unterwiesen.

Aufgrund der Zeit, in der dieser Teil des deutschsprachigen Raumes zur Habsburgermonarchie oder zu Österreich-Ungarn gehörte, wurden einige Leihbegriffe aus Tschechien, Ungarn, Italien, Jiddisch, Südslawisch usw. auch ins Österreichische Germanische (insbesondere ins Wienerische) übertragen. Anders als in Frankreich hat Österreich die Wichtigkeit der englischen Landessprache für die grenzüberschreitende Verständigung erkannt und das Englische wird nicht mehr als Gefahr für die deutschsprachige Bevölkerung gesehen, sondern als der "Schlüssel zur Welt".

Englisch ist eher die erste und bedeutendste in Österreich gelehrte und gesprochene Fremde. Vor allem in den ländlichen und alpinen Gebieten Österreichs - wie dem des Salzkammergutes - gibt es eine starke Trachtentradition für Traditionskostüme wie Dirndl und Lederhosen. Etwa 8140 Menschen bekennen der jüdische Glaube (Stand: 2001 Volkszählung); nach Angaben der Wiener Gemeinde gibt es bis zu 15.000, etwas über 100.000 Menschen den buddhistischen Unterricht.

Während der Herrschaft der habsburgischen Herrschaft war der Evangelismus in Österreich im achtzehnten Jahrhundert nahezu vollständig unterdrückt worden. Österreichs Bräuche sind bis heute von der konfessionellen Kultur des Staates bestimmt. Allerdings nahm die soziale Signifikanz der Gemeinde im zwanzigsten und vor allem in den Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg massiv ab.

Im Spannungsfeld zwischen der süddt. Kochkunst (vormals Bayern) und der Köchetradition ehemaliger österreichisch-ungarischer Bundesländer steht die österreichische und vor allem die Wien. Österreichisch-ungarische Karibik. Sie ist international bekannt für ihre Wurstwaren, Gebäck und Süßigkeiten. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren eine neue regionale Gastronomie herausgebildet, die auch regionale Spezialitäten und eine schonende Zubereitung bevorzugen.

In Österreich wird auf einer Gesamtfläche von nahezu 50.000 ha Weinanbau praktiziert. Weinbaugebiet Weinland Österreich: Dieses Weinbaugebiet besteht aus den Weinbaugebieten der Länder Niederösterreich (ca. 50.000 ha) und Burgenland (ca. 14.600 ha) sowie nahezu 92% der Rebflächen des Gesamtrechts. Weinbaugebiet Steirerland: Die Stmk. hat eine Weinbaufläche von 3280 ha, was ca. 6,8% der österreichischen Gesamtweinbaufläche ausmacht.

Im Steierland werden noch 3 Weinanbaugebiete differenziert, wovon sich viele Ortschaften zu Marketingzwecken zur Versteirischen Kellerei vereint haben. Weinregion Wien: Das Weingebiet Wien korrespondiert mit dem Weingebiet Wien und befindet sich innerhalb der Stadtgrenze. Das Anbaufeld von knapp 700 ha macht 1,4% der gesamten Rebfläche aus und macht Wien zur einzigsten Landeshauptstadt der Erde mit einer bedeutenden Produktion, wovon die Landeshauptstadt Wien selbst auch ein Weinbauern.

Weinbaugebiet Bergland: Dieses Gebiet umfasst die Weinbaugebiete der 5 Länder Oberösterreich, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Mit 21 ha sind diese von untergeordneter Bedeutung und machen flächlich nur etwa 0,05 Prozent der österreichischen Gesamt-Weinbaufläche aus. In Österreich gibt es eine jahrhundertealte brauerei. Im Jahr 1879 gab es in Österreich-Ungarn 2.297 Bierbrauereien, die 11.180.681 hl brauten.

Der Braumeister der kaiserlichen und königlichen Hauptstadt Wien, Franz Anton Dreher, erwarb 1796 das Schweichater Breuhaus. Sein Vater Anton Dreher wechselte zur unteren Gärung und entwikkelte Kühlprozesse in Eiskellern. Schliesslich erwarb die BRAU weitere Breuereien in Budapest, Saaz und Testa und wurde Ende des neunzehnten Jahrhundert zur grössten BRAUERN Europas.

Das österreichische Schankbier hat einen hervorragenden weltweiten Bekanntheitsgrad. Wiens Charakteristikum ist die Kaffeehauskultur, die auch zur Kategorie "Kultur" zählt, da viele Cafés, wie das Griensteidl oder das Central, auch Begegnungsstätten für Schriftsteller und andere Künstler waren, die hier nicht nur ihre Tage verbracht, sondern auch dort gearbeitet haben.

Es gibt in allen Ländern Österreichs eine Vielzahl von immateriellen Kulturgütern, die auch von der UNESCO als solche gewürdigt werden. Weltweit bekannt ist die traditionelle Fahrkunst, wie sie von der Spanisch-Reitschule in Wien oder den Sängern betrieben wird. Egon Friedell, Kulturhistorie der Moderne S. 1106. Karl Vocelka: Österreichische Zeitgeschichte.

Kulturelle Aspekte - Soziales - Politisches.

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