Kunst und Malerei

Malerei und Kunst

Rund um den Maler / Künstler Dietmar Schönherr. Die Malerei und der Animationsfilm sind beide Medien, die eine Entfaltung der Zeit darstellen. Für Ihre Kunst in Hobby, Schule und Beruf. Vom Acryllack bis zum Zeichenbedarf, vom Aquarell bis zum Zubehör aus allen Bereichen der Kunst und Malerei. Noch ist kein Meister der chinesischen Malerei vom Himmel gefallen.

Spanne id="Orientalismus_in_der_Malerei_und_der_angewandten_K.C3. BCnsten ">Orientalismus in der Malerei und angewandten_Kunst [Edit Source Code]>

Orientalisch wird in der Kunst verstanden als Darstellung und (oft imitatorische) Verwendung von Motiven aus dem Nahen und Fernen Osten durch die europäischen Künstler. Jahrhundert würdigten viele Künstler des frühen zwanzigsten Jahrhundert den Orient als Raum der Sinne und der Verfall. Durch die orientalische Dekoration wurde die Sensualität solcher Schauplätze für die gesamte Europäer erträglich.

Auch die Weltausstellung von 1855 und 1867 weckte das große Interesse für den Osten und seine Baukunst. Jahrhundert entstandene Japanismus prägte impressionistische Gemälde und Kunstschaffende wie Vincent van Gogh, der in seinen frühen Jahren mehrere farbige Holzschnitte von ihm nachahmte. Schon jetzt tauchen in vielen Burggärten des achtzehnten Jahrhundert orientalische Architekturmotive als Vorbilder auf.

Beispielhaft seien hier die "Moschee" im Schlosspark der Schwetzinger Burg, die entsprechenden Gebäude in Eisgrub (Lednice) oder Kew genannt. Zu dieser exotischen Dekoration gehört auch das um die Hälfte des XIX. Jh. erbaute Dampfmaschinengebäude in Moscheeform. Gegen Ende des neunzehnten Jh. tauchte auch das Thema der zunehmenden kommerziellen Verbundenheit und des Einsatzes der exotischen Baukunst als Werbeelement auf, zum Beispiel in der Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden, in der orientalischen Baukunst der Wiener Firma Yenidze (der Grundstoff von Zacherls Mottenpulver stammt aus dem Mittleren Osten) und in der Vila Crespi eines Baumwollfabrikanten mit intensivem Handelskontakt in der Araber-Region.

Im Allgemeinen wurde die orientalische Dekoration im historischen Sinne als Teil des vorhandenen Bestandes an sinnbildlich nutzbaren Stilelementen angesehen und für spezielle Baumaßnahmen, z.B. für die Synagoge, verwendet, für die der "maurische Stil" für eine Zeittypus war. Gleiches gilt für die rituelle Architektur von zahlreichen Freimaurertempeln, die zwischen 1870 und 1930 in den USA gebaut wurden, insbesondere für Schreinerbauten.

Orientalische Dekoration wurde auch in der Unterhaltungsindustrie und für den Unterricht verwendet, insbesondere auf Ausstellungen, in Freizeitparks und Pubs (wie z. B. Opel (London), Kopenhagen (Tivoli) und Paris (Bataclan)), in großen Stummfilmtheatern (wie Grauman's Chinese Theatre oder Grauman's Egyptian Theatre) und in Zoologien. Orientalische und orientalische Modetrends sind sowohl in der Musik der Kunst in Europa als auch in der Pop- und U-Musik der vergangenen Jahrzehnte zu beobachten.

Ähnlich wie in der visuellen Kunst gibt es einen oft romantisierenden und sentimentalisierenden Umgang mit exotischen Motiven (z.B. Pentatonik), die Bühnenarbeiten sind oft eine Hommage an den sinnlichen Charme der fernöstlichen Feminität. Charakteristisch ist das orientalische Ambiente in vielen (fiktiven) Reiseberichten von Karl May. Jahrhundert und den darauf basierenden Spielfilmen, vom Tigers von Eschnapur bis zu den paradoxen Umschreibungen der Serie Indiana Jones.

Ernst, Berlin 1987, ISBN 3-433-02274-7, (auch als:: Den imaginären Osten. Die exotischen Gebäude des achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert in Europa). Die Vorstellung des Orients in der Malerei. Könemann, Köln 2000, ISBN 3-89508-891-9 Nadine Beautheac, Francois-Xavier Bouchart: L'Europe exotique. Chene, Paris 1985, ISBN 2-85108-404-6 Jean-Marcel Humbert: L'egyptomanie dans l'art occidental. auf Englisch.

Paris 1989, ISBN 2-86770-037-X. Leynfaroh, New York NY 2005, ISBN 0-9759783-0-6 D. Moore: Freimaurertempel. Universität Tennessee Press, Knoxville TN 2006, ISBN 1-57233-496-7 Gereon Sievernich und Hendrik Budde (Hrsg.): Europa und der Osten 800 - 1900 Gütersloh, München 1989. I. Band: Austellungskatalog. In der Zeit vom 28. Mai 1989 bis einschließlich 31. Dezember 1989 im Martin-Gropius-Bau, Berlin, im Zuge des vierten Festivals horizontiert.

Havard UP, Cambridge (Massachusetts) & London 2011 ISBN 0674055195, S. 140ff.

Mehr zum Thema