Kunst Werbung

Werbung für Kunst

Die Werbung oszilliert zwischen Kunst und Werbung. Art of Communication" in Düsseldorf. Schirner: Werbung ist Kunst. Die Werbung aus der Sicht der Kunst. - Reklameführung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen!

"Kunst der Werbung": Wie viel Kunst ist heute noch in der Werbung? Oder warum hat B. Brecht Snickers gegessen?

"Die Werbung muss wieder Kunst sein. "Mit diesem Claim eröffnet sich für uns die Werbung als erster Baustein. Auch Facebook setzt bei seinen Premium-Anzeigen auf ähnliche Erwägungen und kooperiert mit dem Software-Anbieter Ace Metrix zur Beurteilung der Kunstqualität (http://www.wuv. de/digital/pinterest_verlangt_kuenstler-ische_anzeigen) Um der zunehmenden Bedrohung durch entmutigende Massenbannerwerbung zu entgegentreten.

Aber kann der Standpunkt von Werbung und Kunst auch aus der "strategischen Ecke" heraus helfen oder ist es nur das Narzissmussyndrom einer selbstbetörten Industrie? Möglicherweise ist es sinnvoll, einen neutralen Ansatz zu prüfen, ob die Werbung ihre Funktion als Wertschöpfungsanbieter durch ihren Kunstansatz wieder besser ausfüllen kann. Kunst und Werbung erschienen oft in einer einzigen Persönlichkeit.

Die Werbung ging in der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert in die Wissenschaft. Damals erkannten Leuchten wie B. Bernbach jedoch schon früh, dass Werbung mehr als nur Daten und Fakten erfordert: Wie die Kunst erfordert auch die Werbung das Zutrauen in die eigene Eingebung. Wem in Zeiten des Wirtschaftswunders nur die harte Wahrheit und der Wachstumsglaube an "Größer ist besser" folgten, der wäre nie auf die VW-Idee "Think Small" einer der bekanntesten Aktionen gestoßen.

Gerade die Eingebung scheute nicht davor zurück, sich an vorhandenen Gepflogenheiten, Vorbehalten und oberflächlichen Tatsachen zu rächen. In den Folgejahren war der Sprung von der Idee zur Eingebung nicht mehr weit. Die Kunst wurde zum Ausgangspunkt für Aktionen. Doch auch Aktionen und Brands wurden zum Ausgangspunkt der Kunst. Der Trennungseffekt zwischen Kunst und Wirtschaft wurde wissenschaftlich.

Eine Behauptung verbindet beide Lager: Kunst und Werbung müssen neue Akzente setzten können. Mit Meilensteinen in Kunst und Kulturgeschichte wird die Sunday Times in ein neues Glanzlicht gerückt. Jenseits der Theorie des Lernens gibt es aber noch mehr. Insbesondere Street-Art-Ansätze machen Werbung zu einem Thema in einem erstaunlichen Gespräch.

Die Kunst und Werbung muss nicht länger ein exklusives Thema für Premium-Marken wie Prada, BMW oder Dior sein. Sogar Putzmittel wie die "green works"-Linie von Clorox schafft Kunst mit einem echten Zusatznutzen durch Maßnahmen wie Paul "Moose" Curtis' Rückseitengraffiti durch Reinigung verschmutzter Oberflächen. Doch wo ist die Lösung der Fragestellung, ob die Annäherung zwischen Kunst und Werbung mehr ist als nur ein reiner Gestaltungsanspruch?

Hat Kunst auch eine strategisch wichtige Rolle? Die Kunst erschafft das, was auch das Strategieziel der Werbung sein muss. Vor diesem Hintergrund lautet das Argument für die Planung: 3rd Wechsel von "Google-Planning" zu "Gallery-Planning".

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