Kunstauktionshaus München

Auktionshaus München

Kunstauktionshaus Neumeister München GmbH & Co. Der kompetente Spezialist für hochwertige Kunstwerke und Antiquitäten aus den verschiedensten Bereichen. Leider gibt es keine allgemeine Beschreibung für das Reisetipp-Auktionshaus Neumeister. Gemeinsam mit Hugo Helbing, München, fand eine Auktion statt. Bieten Sie online mit unserem Partner-Auktionshaus Neumeister.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Editieren | | | | Quellcode bearbeiten]>

Kunstauktionshaus München GmbH & Co. ist ein Münchner Kunstauktionshaus für Altes und Modernes & Zeitgenössisches Kunsthandwerk. Gegründet wurde das Traditionsunternehmen 1958 von Rudolf Numeister ( (1925-2017), der das Adolf Weinmüller-Haus übernahm. 1951 siedelte sich Rudolf Neumeister in München als freier Kunsthandel an und war massgeblich am Ausbau der Sammlung von Georg Schäfer beteiligt. 2001 übernahm er die Leitung des Museums.

Rudolf Neumeister und seine Ehefrau Christa übernehmen im April 1958 das 1936 im Schloss Leuchtenberg eröffnete MÃ? Seit 1936 war Adolf Weinmüller als Versteigerer in München präsent und hatte sich an der " Aryanisierung " von jüdischem Eigentum beteiligt, zum Beispiel an der Enteignung des berühmten Münchener Künstlers Hugo Helbing.

Ungeachtet des so beschwerten Namen führte das Versteigerungshaus unter dem Namen "ehemals Weinmüller" lange Zeit weiter. Nur mit dem Einzug vom Almeida-Palais in ein eigenes Wohnhaus in der Mainmetropole 1978 wurde der Name in "Neumeister - das Kunstauktionshaus in den Pinakotheken" geändert. Im Jahre 1960 versteigert er den Nachlass des Sammlers und Händlers Otto Bernheimer, der 1963 von Wilhelm Leibl, Hans Purrmann und Carl Spitzweg Mobiliar und Bilder ersteigern lässt.

1965 hatte das Traditionsunternehmen zwanzig fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und neben den vier ordentlichen Versteigerungsterminen wurde zum ersten Mal eine Versteigerung "Moderne Kunst" veranstaltet. Im Jahr 2008 übernahm die Tochtergesellschaft von Rudolf Numeister, Katrin Stoll, die Anteile ihrer beiden Mitschwestern. Zusätzlich zu den regelmäßigen Versteigerungstätigkeiten hat sich die Firma auf die Versteigerung von Beständen und Kollektionen spezialisier.

Im Jahr 2011 wurde Bob Lockwoods Kollektion ersteigert. Das Vorzeigeobjekt der Kollektion war eine sieben Meter lange Leinwand mit einer bemalten Abbildung der Silberscheibe von Manhattan. 2010 wurde der Besitz von Mont Lüftner mit silbernem, u. a. Uhrwerk und Meissener Keramik, Mobiliar und Malerei sowie persönlichen Souvenirs ersteigert.

Im Jahr 2006 erwarb die Porzellanmanufaktur Nymphenburg für 230.000 EUR einen bayrischen Königsdienst vom Hause Wittelsbach, ein Präsent zur Goldhochzeit des vergangenen bayrischen König Ludwig III. und Marie Therese von Habsburg-Este im Jahr 1918 Auch die Kollektion der Vereinigung der Freunde des Hauses der Kultur München e. V. wurde 2006 versteigert und rund 5,4 Mio. EUR wurden verkauft.

Im Jahr 2005 wurde die Kollektion von Walter und Molly Bareiss aus den USA ersteigert, darunter auch wieder die der afrikanischen Kunsterzieher. In den Jahren 1999 und 2005 wurden Arbeiten des Schwinfurter Unternehmers Georg Schäfer ersteigert. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf fast 9 Mio. EUR. Im Jahr 2003 wurde die Kollektion von Christian Wolters, Direktor des Döner Institutes, mit Objekten aus den Bereichen Art Nouveau, Keramiken, afrikanischer und japanischer Malerei ersteigert.

Im Jahr 1998 wurde die Paul Eipper Collection mit Farblithographien von Lovis Corinth ersteigert. 1996 wurde der Nachlaß der berühmten Darstellerin Maria Wimmer ersteigert. Im Jahr 1979 versteigerte die Richard Oertel Collection 54 gotische Plastiken für 5,1 Mio. D-Mark.

Im Jahre 1962 wurde die Kollektion Igo Levi, Lucerne ersteigert, darunter das Bayrische Landesmuseum München, das Deutsche Nationale Musée du Nuernberg, das Musée für Art istik und Wirtschaft Hamburg und das Berliner Stadtmuseum der Stadt. Wegweisend in der Provenienzforschung: Geschäftsdokumente aus der Zeit des NS im Internet, Pressemeldung der Koordinationsstelle für den Verlust von Kulturgut vom 24. April 2014, eingesehen am 16. Juni 2014. ? Jahresrückblick 2010.

Christoph Hölz: Der Bauingenieur Franz Jakob Kreuter, Tradition u. Moderne 1813-1889. München/Berlin 2003, ISBN 978-3-422-06425-6. [1], Zugriff am12. 03. 2014; Neuer Jahresrückblick 2013. Das grausame Adolf Weinmüller-Monopol in der FAZ vom 07.01.2013, S. 26.

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