Kunstgeschichte

Kulturgeschichte

In dem Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte erhalten Sie zunächst eine Einführung in die Kunstgeschichte. Ein Kunstgeschichtsstudium könnte das Richtige für Sie sein. Die Stadt Basel bietet eine der dichtesten und vielfältigsten Museumslandschaften Europas und ist damit ein idealer Ort, um Kunstgeschichte zu studieren. Das Open Peer Reviewed Journal wird vom Lehrstuhl für Kunstgeschichte und der Universitätsbibliothek der Universität Regensburg betreut. Die führende Online-Zeitschrift für Kunsthistoriker und Kunstliebhaber in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kunsthistorische Studien: Karrierechancen & Gehälter

Sie können es kaum abwarten, die neue Ausstellung zu eröffnen? Sie interessieren sich für den Bereich des Kunsthandels? Vielleicht sollten Sie sich dann für ein Kunstgeschichtsstudium entschließen. Das gibt Ihnen ein breites Spektrum an Karrieremöglichkeiten in der Kunstindustrie oder in der Wissenschaft. Vom Höhlenmaler bis zur Pop-Art: In Ihrem kunsthistorischen Studiengang beschäftigen Sie sich mit der Kunstgeschichte, -ästhetik, -philosophie u. Kunstsoziologie.

Sie beschäftigen sich mit der Aufnahme und Auslegung bekannter Arbeiten, ihren Schöpfungsbedingungen und der Didaktik der Mediation. Der Bachelorstudiengang Kunstgeschichte umfasst 6 und der Masterstudiengang 4 semestr. Der Bachelorstudiengang Kunstgeschichte führt Sie zunächst in die Kunstgeschichte ein. Sie werden sich mit sowohl europaweiten als auch aussereuropäischen Arbeiten beschäftigen.

Sie lernen alle Facetten der Kunst: von der Baukunst über den Filmbereich bis hin zur Netzkunst. Darüber hinaus erwerben Sie die grundlegenden theoretischen und methodischen Kenntnisse, um Werke zu deuten. Mit dem anschliessenden Masterstudium Kunstgeschichte erweitern und ergänzen Sie Ihr kunstgeschichtliches Wissen. Sie können sich zum Beispiel auf eine Kunstform oder -zeit spezialisiert haben.

Darüber hinaus erwerben Sie fundierte theoretische und methodische Kenntnisse. Die Kunstgeschichte ist recht theorieorientiert. Um zum kunsthistorischen Studiengang zugelassen zu werden, müssen Sie in der Regel über die Hochschulzugangsberechtigung verfügen. Im Gegensatz zu vielen Kunst- und Designstudiengängen benötigen Sie bei der Anmeldung jedoch kein künstlerisches Portfolio mit eigenen Arbeiten zum Thema Kunstgeschichte.

Manche Kurse in Kunstgeschichte haben einen Numerus Claususus. Die Durchschnittsnote betrug im WS 2014/2015 in der Regel 2,2 Interessierte Studierende können sich nicht nur über ihr Studienfach, sondern auch über die Zulassungsbedingungen an der Hochschule ihrer Wahl auskennen. Die persönlichen Qualitäten, die Sie einbringen sollten, sind nicht nur Offenheit, sondern vor allem Einsatzbereitschaft und Sorgfalt.

Sie sollten sich auch für künstlerische und kulturwissenschaftliche Themen aller Couleur begeistern und Spaß an der Arbeit in den Geisteswissenschaften haben. Dazu braucht es Provenienzrecherchen, die so vollständig wie möglich in Archiv und Datenbank bestimmen, wem das Kunstwerk wann gehört. So recherchiert beispielsweise die Mannheimer Galerie für nationalsozialistische Raubkunst: Bei der Provenienz-Forschung geht es nicht nur um die mögliche Rückgabe von Juden.

Ab und zu schaffen es Kunstdetektive und Provenienzforscher, so verlorene Gegenstände wie den Domschatz von Quedlinburg aufzuspüren und ihren legitimen Schatz zu klären: Darüber hinaus ist die Herkunftsforschung für den Verkauf von Kunst besonders bedeutsam, um ohne Zweifel auszuschließen, dass es sich um gestohlene Waren handele. Kunstgeschichte zu studieren ist eine der Grundvoraussetzungen für die Arbeit in der Provenienz.

Wer nach dem Studienabschluss recherchieren will, sollte zumindest einen Master-Abschluss in Betracht ziehen. Es ist auch von Bedeutung, dass Sie während Ihres Studienaufenthaltes Berufserfahrung in einem Museum oder Auktionshaus sammeln. Sie haben als Absolventin oder Absolvent eines kunsthistorischen Studiengangs unterschiedliche Berufsperspektiven. Sie können auch im Rahmen der Volksbildung, der Kunstvermittlung oder als Journalistin im Rahmen des Feuilletons einer Tageszeitung tätig sein.

Die Löhne der Kunsthistoriker variieren je nach Auftraggeber und Einsatz. So können Sie als frischgebackener Absolvent mit einem Bachelor-Abschluss etwa 2.500 Euro monatlich im Öffentlichen Sektor erwarten, aber mit einem Master-Abschluss von bis zu 4000 Euro monatlich. Sie können in einer Gallerie oder einem Versteigerungshaus mit einem Anfangsgehalt von 2000 bis 2500 Euro pro Kalendermonat gerechnet werden.

Auch viele Kunstwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind selbständig auf Entgeltbasis tätig. Der Verein Deutsche Kulturhistoriker e. V. schlägt einen Stundenlohn von 40 bis 60 Euro für eine Führung durch das Museum vor. Sie können 60 bis 90 Euro pro angefangene Arbeitsstunde einnehmen, wenn Sie freiberufliche Messen gestalten und realisieren. In Deutschland kann man Kunstgeschichte nur an Hochschulen und nicht an einer Fachhochschule erlernen.

Fast jede große Hochschule hat ein kunstgeschichtliches Zentrum. Die Ludwig Maximilian University in München ist besonders auf dem Feld der Kunstgeschichte bekannt.

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