Kunstgeschichte Fotografie

Fotokunstgeschichte

Photographie und Bildende Kunst, in: Medium Photographie. Die Geschichte der Fotografie. Die Theorien der Fotografie als Einführung. Erleben Sie jetzt die spannende Geschichte der Fotografie! " Man kann die Kunst der Fotografie mit der Geste des Zeigens vergleichen.

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Das Bewußtsein, daß die für kunsthistorische Dokumentationszwecke geschaffenen historischen Bildersammlungen zugleich die methodologische und inhaltsbezogene Historie des Themas widerspiegeln, hat in den vergangenen Jahren zu einer Vielzahl von internationalen Untersuchungen und Forschungsanstrengungen geführt. 2. Impulsgeber dafür sind sowohl die wissenschaftliche Recherche als auch das Fotoarchiv selbst. Es sind nicht nur Werkzeuge, sondern auch eigenständige Forschungsobjekte, sozusagen selbsterklärende Gegenstande.

Die vielen kunsthistorischen Künstlerpersönlichkeiten und Kunstkenner, die die Fotothek geprägt haben, sollten auch als Schauspieler verstanden werden.

Forschungszentrum für Fotografie und Fotografiegeschichte

Seit 2006 verfügt das KHZ auf Anregung der Dr. Carlo Fleischmann Stiftung über einen eigenständigen Studiengang zur Fotografietheorie und Fotogeschichte und eine Lehr- und Forschungseinheit (TGF) auf diesem Gebiet. Auf diese Weise tragen wir zum ständig steigenden fotografischen Engagement bei, um die Historie, den historischen Hintergrund und die historiographische Bedeutung des Medium zu erforschen.

Die Kurse konzentrieren sich auf die weltweite Entwicklung der Fotografie als Dokumentar- und Kunstmedium. Es geht darum, die Historie, das historische Potential und die historiographische Bedeutung der Analog- und Digitalfotografie zu ergründen. Durch forschungsorientierte Kurse, Vorlesungsreihen sowie internationale Gastprofessoren und Gastkünstler ermöglicht der Kurs eine vertiefte theoretisch-praktische Beschäftigung mit dem visuellen Mittel der Fotografie.

Der Lehr- und Forschungsbetrieb am Institut für Theoretische und Historische Fotografie wird von der Dr. Carlo Fleischmann Stiftung mitfinanziert.

Laufende Vortragsreihe: "Geographie der Fotografie - Made in Germany? Fotografie und Fotografen".

"Geographie der Fotografie" bedeutet das Studium von Fotokulturen in unterschiedlichen Staaten und auf unterschiedlichen Erdteilen. Auf lange Sicht kann ein medialer und historischer Kulturraumvergleich über die nationale Identitätskategorie hinausgehen, der vielmehr zur Fragestellung der Fotografie zwischen Lokalkultur und Internationalisierung beitragen kann. Es wird die Entstehungs- und Technologiegeschichte der Fotografie in unterschiedlichen Staaten und kulturellen Räumen, die Sammlungs- und Galeriengeschichte der Fotografie, das Beziehungsgeflecht zwischen Dokumentation und künstlerischer Fotografie, die im In- und Ausland tätigen Photographen sowie die Fragestellung, wer sich in welchen Staaten und kulturellen Räumen dem Thema der Fotografie verschrieben hat, behandelt.

Besondere Aufmerksamkeit wird auch auf folgende Fragestellungen gelegt: Welche Funktion hat die Fotografie in gesellschaftlich und gesellschaftlich beispielhaften Kontexten wie Kolonisierung und Kriege eingenommen? Welche geistes- und naturwissenschaftliche Relevanz hatte die Fotografie für die einzelnen Staaten? Mit der Vorlesungsreihe soll die Lehr- und Forschungseinheit für Fotografietheorie und Fotogeschichte am Kunstgeschichtlichen Seminar der Uni Zürich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vernetzt und den Studierenden ein entsprechendes Angebot geboten werden.

Laufende Vortragsreihe: "Géographie der Fotografie - Made in Germany? Fotografie und Fotografen" 30. 18:15-20:00, raa-g-15 18:15-20:00, april 2016: 1: An der Rutgers University (New Jersey) "Representing the Belated Nation, 1839-1871" Im Februar 1839 schrieb die in Paris lebende Malerin Friedrich II. an den preußischen König Friedrich III., nachdem sie von den fotografischen Erfindungen von L.J.M. Daguerre und William Henry Fox Talbot gehört hatte, die gerade einen Monat zuvor in Paris und London angekündigt worden waren.

Wenn Frankreich und England die Ehre dieser schönen Entdeckung beanspruchen können", sagt sie, "bin ich glücklich und stolz, Ihrer Majestät sagen zu können, dass unsere Heimat sich in dieser Herrlichkeit nicht mehr verlassen fühlen muss und dass meine Forschung nicht nur älter ist als die meiner weisen Emulatoren, sondern ihre Ergebnisse weit übertroffen hat.

Der Brief von Wünschen, der 1990 von Bodo von Dewitz prächtig wieder eingeführt wurde, offenbart ein allgemeines Gefühl der Verspätung unter den Deutschsprachigen, ein gemeinsames Gefühl, dass Deutschland in einer ganzen Reihe von kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Initiativen hinter anderen europäischen Mächten zurückbleibt. Das Exposé erklärt, wie die Fotografie dazu beigetragen hat, diesen nationalen Rückstand zu kultivieren und zu kompensieren.

Die Fotostudios der Familie bis hin zur königlichen Pumpe, von archäologischen Stätten bis hin zu anthropologischen Untersuchungen haben die deutschsprachigen Menschen in der Region und im Ausland die Fotografie ausgiebig genutzt, oft als Zeichen der Modernität und nationalen Kohärenz, die ihnen entgangen zu sein schien. Die Fassade der Fotografie als Innovation und Mittel zur Schaffung unzähliger Bilder hat auf diese Weise dazu beigetragen, Vorstellungen von Deutschland und Deutschland in der Neuzeit zu konstruieren.

Die Diskussion betrifft dieses Projekt der Kompensation und Identitätskonstruktion bis zum Jahr der nationalen Vereinigung, 1871. Mario Zervigón ist außerordentlicher Professor für Fotografiegeschichte an der Rutgers State University of New Jersey. Il est l'auteur de John Heartfield and the Agitated image : Fotografie, Überzeugung und der Aufstieg der Avantgarde-Fotomontage (University of Chicago Press, 2012) und Co-Editorin mit Tanya Sheehan de Fotografie und ihre Ursprünge (Routledge, 2014).

Ses projets de livres actuels incluent Die Arbeiter-Illustrierte Zeitungen -- The Worker's Illustrated Magazine, 1921-1938 : Eine Geschichte der Anderen Avantgarde Deutschlands, pour lequel il a reçu une bourse CASVA Senior Fellowship (2013-14); Fotografie und Deutschland, pour la série reaction Books Exposures; et Photography and Doubt, qu'il co-édite avec Sabine Kriebel (Routledge, 2016).

Die Fotografien Blossfeldts, die zunächst im Zusammenhang mit Pflanzenkunde, Ornament und der Herstellung künstlerischer Lehrmittel standen, haben mit der Veröffentlichung des Bildbands Ürformen der Künste im Jahr 1928 die Welt der modernen Künste erobert. Blossfeldt gilt heute oft als einer der Vorfahren der Düsseldorf School, die maßgeblich für den Welterfolg der Gegenwartskunst in Deutschland ist.

Jahrhunderts anläßlich des Wettbewerbs des Kunsthandwerks in Europa, beleuchtet ihr Auftreten in der internationalen Szene um 1930 und ihre Neuentdeckung nach der documenta VI von 1977 und stellt damit die Aufnahme des hiesigen Photographen auf eine kulturpolitische Karte der vergangenen 150 Jahre.

Die Fotohistorikerin Ulrike Meyer ist derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kollegium Helveticum in Zürich mit einer Arbeit über Karl Blossfeldt an der Princeton University beschäftigt. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die aktuelle schweizerische Fotografie und die Historie des Fotobuches. In den Jahren 1995 bis 2011 lehrte Meyer Stump an der Princeton University, der Pariser Schule des Louvres, der ZHdK und der ZHAW.

Kommission für Fotografie des Bundesamts für Kultus (2004-2011) und Fotoexpertin bei der Stiftung Pro Helvetia (seit 2012), ist sie auch in der kulturellen Förderung tät. 18:15-20:00 Uhr, RAA-G-01: Eine weitere Avantgarde: Elstelle Blaschke (Universität Lausanne). Die Vorlesungsreihe " Lucia Moholy und Fotografie " Lucia Moholy (1894-1989) vereint einige Aspekte der Vorlesungsreihe "Made in Germany?

Obwohl ihre Ursprünge und ihre Auswanderung nach England, Frankreich und in die Schweiz es unmöglich machen, von einer "deutschen" Photographin zu reden, reflektieren ihre Arbeiten und Biografien die kulturpolitische Vergangenheit Deutschlands in der Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch wenn sie in ihren Werken und ihrer Biographie die Kulturgeschichte Deutschlands widerspiegeln. Neben ihrer Arbeit für das Weimarer und Dessauer Bauhaus beschäftigt sich der Beitrag mit dem Selbst- und Fremdbild der (weiblichen) Photographin, mit der Entwicklung von Netzen und der Entwicklung von neuen Nutzungsfunktionen, Diffusionskanälen und ökonomischen Aspekten der Fotografie.

Fast in Vergessenheit geraten, hat Moholy mit ihrem Werk und ihren (teilweise unveröffentlichten) Texten zur Ausweitung der Fotografie beigetragen. Sie ist Postdoc des SNF an der Uni Lausanne. In Regensburg, London und Berlin hat sie Kunstgeschichte, Wirtschaftswissenschaften und Englische Literatur studiert und an der EHESS und Paris I Sorbonne promoviert. Ab 2013 lehrt sie an der ECAL (Ecole cantonale d'art de Lausanne) Geschichte und Fotografie.

Ihre aktuelle Habilitation ist der Mikrofilmgeschichte gewidmet. Diese Konferenz erörtert die Wohnformen, die in der deutschen Schwarzmalerei vertreten sind, und untersucht, wie diese täglichen Bilder von schwarzen Deutschen während der Nazizeit uns ein ganz anderes Verständnis von der Arbeit der Fotografie in diesem Land vermitteln.

Der Vortrag der Dissertation über die in diesen Bildern dargestellten Stasisformen bricht die Performances der Stille in der deutschen Schwarzen Volksfotografie als eine Praxis der Inanspruchnahme von Raum, Würde und Staatsbürgerschaft, die einen zutiefst alltäglichen Ausdruck schwarzer Flüchtigkeit artikuliert. Elle a obtenu und promovierten in Geschichte an der Cornell University.

Ses Publikationen comprennent Other Germany: Black Germans and the Politics of Race, Gender and Memory in the Third Reich (University of Michigan Press, 2004) et image matters : Archive, Photography and the African Diaspora (Duke University Press 2012). Der Ruhm und die Berühmtheit von Frau Bing beruhen auf ihrer Beteiligung an Fotoausstellungen.

Dennoch stürzte sie praktisch aus dem fotogeschichtlichen Rahmen, kam in die Vergessenheit und wurde erst später wiedergefunden. Sie hat Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften, Neuere Germanistik und Altertumswissenschaften in München und Hamburg studiert. Sie ist seit 2008 Ordinarius für Kunstgeschichte und Direktorin der Abteilung für Theoretische und Historische Fotografie an der UZH.

Ihre Forschungsgebiete umfassen die Kunstgeschichte des achtzehnten bis zwanzigsten Jahrhunderts, die Lehre und die Fotografiegeschichte sowie das Zusammenspiel von Wissenschaft und bildender Kunst. 2. Künstlerlegende der Neuzeit (Berlin: Akademischer Verleger, 2010) und Herausgeber der Reihe Studien zur Theoretischen und Historischen Fotografie (Berlin: Akademische Sammlung der Universität Berlin/De Greyerz).

Ist die Fotografie deutsch? Beim Fotografieren von Menschen wird es immer wieder zu Unterschieden zwischen den verschiedenen Nationen kommen. Was ist die Interaktion zwischen dem Fotografen und dem Gegenstand? Die Künstlerin arbeitet als Photographin in Deutschland. Am bekanntesten ist sie für ihre Langzeitstudien, in denen sie immer wieder Personen aus den Bereichen Wissenschaft und Praxis photographierte, unter anderem Angela Merkel, Gerhard Schröder und Joschka Fischer.

18:15-20:00 Uhr, RAA-G-01: Wolfgang Kemp (Leuphana Uni Lüneburg) "Deutsches Land = Deutschland? The Photographic Image of Germany in the Weimar Period" Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Problem Deutschland als Herausforderer der Fotografie in der Zeit von Weimar mit Blick auf Hitlers Deutschland. Es wird die These vertreten, dass die heutige und die konservativ orientierte Fotografie um "Bildsouveränität" kämpft, obwohl sie am Sujet Deutschland keinesfalls uninteressant ist.

Dr. Wolfgang Kemp ist Gastdozent an der Leuphana Hochschule Lüneburg. Seit 1995 war er bis zu seiner Pensionierung 2012 ordentlicher Universitätsprofessor für Kunstgeschichte an der Hamburger Uni, davor war er Lehrbeauftragter an der PhilippsUniversität Marburg und der Gesamtthochschule Kassel. Seine Forschungsschwerpunkte sind die kunstpädagogische und rezeptionsästhetische Forschung, die theoretische und historische Fotografie sowie die kunstgeschichtliche Narrativforschung.

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