Kunsthandel Online

Online-Kunsthandel

Das Online-Kunsthandwerk ist dabei, sich zu einem neuen Luxusmarktplatz zu entwickeln. Eine aktuelle Studie bestätigt nun einen spürbaren Trend im Kunstmarkt der letzten Jahre. Der Wille, Kunst im Internet zu kaufen, wächst. Neben Bilderrahmen haben wir uns auf den Online-Kunsthandel spezialisiert. Auf kunsthandel-online.

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Onlinekunsthandel - der neue Luxus-Marktplatz

Nachdem ein unaufgeregter Krabbenspaziergang von 3000 bis 3800 Euro stattgefunden hat, geht eine wütende Fahrt über die 8000-Dollar-Marke los, bevor die Auktion endet. Letztendlich stellte sich heraus, dass der Wunsch des anderen - er saß in Hongkong, in London, in New York - noch größer war oder ganz schlicht und er, dass ihm mehr Geld zur Verfuegung stand.

Aber wer weiß das heute, denn neben Kirchen und Kriegen zählen Kunstpreise zu den unvernünftigsten Erfindungen der Menschen? Das Online-Kunsthandwerk ist dabei, sich zu einem neuen Luxus-Marktplatz zu wandeln. Nach einer Umfrage des "Tefaf Art Market Report" beträgt der Umsatz im Online-Kunsthandel insgesamt 4,7 Mrd. USD und ist damit zweimal so hoch wie 2014 - das sind rund sieben Prozentpunkte des globalen Kunstmarkts.

Bereits seit fünf Jahren schieben sich verschiedene Akteure wie Paddle8, Auctionata, Artsy und ARNET mit Kunsthandelsplattformen ins Internet, und auch die traditionellen Häusern mit Online-Verkauf haben neue Kunden gewonnen: Sotheby's seit letztem Jahr, Christie's seit 2013. Mit großem Erfolg. e). Bei Christie's letzter Online-Auktion für Nachkriegs- und Gegenwartskunst waren alle Lose komplett vergriffen, viele zu einem Vielfachen des Angebots.

Die Arbeit "But I Thought Art Was Special II" von Llyn Foulkes, ein lustiges Bild mit Superman an der Staffel, die den Markt hupt, erreichte etwa das 20-fache des geschätzten Preises von 10.000 bis 15.000 Dollars. Im Unterschied zu herkömmlichen Versteigerungen werden im Online-Handel keine genauen Ergebnisse publiziert. Einen Kunstgegenstand erwerben, ohne ihn zu sehen?

"Aino-Leena Grapin, Director Europe and Middle East des vor fünf Jahren in London gegrÃ?ndeten Internet-Auktionshauses Paddle8, bestÃ?tigt: "Der reife, kundenorientierte Auktionsmarkt. Paddle8 verdoppelte den Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf fast 100 Mio. US-Dollar. Christie's unter dem bisherigen CEO Steven Murphy hat von den Auktionsriesen eine entschiedene Digitalstrategie erworben.

Seit 2013 durchlaufen Online-Auktionen für Nachkriegs- und Gegenwartskunst alle Bereiche - neben den Bereichen Bildende Künste, Taschen, Uhren und Weine. Paddle8 ist einer der fortschrittlichsten Online-Kunsthändler mit einem neuen Business-Modell und einer neuen Kundschaft und wurde von einem früheren Manager von LVMH und einem Harvard Ingenieur in New York mit Büros in London und Los Angeles ins Leben gerufen.

Die international renommierten Galeristen David Zwirner und Jay Jopling, der Maler und Reedereierbe Stavros Niarchos III sind herausragende Kunstmarktteilnehmer im Advisory Board. Sotheby' s und Christie's sind stolz darauf, den gesamten Kauf- und Verkaufsvorgang rationalisiert zu haben. Aino-Leena Grapin von Paddle8 sagt, dass diese Kosteneinsparungen an Verkäufer und Einkäufer weitergegeben werden, indem die niedrigsten Provisionen der Branche berechnet werden.

Nicht  grundlos vermarktet sich Paddle8 als "das Auktionshaus für den Sammler des 21. Jahrhunderts". Die Tatsache, dass die Chinesen die Nummer 8 im Titel Paddle8 tragen, sagt viel über ihre weltweiten Absichten aus. "Die Einkäufer und Anbieter kommen aus 80 Ländern", sagt Grapin. Was kann Paddle8 für die fehlende Folklore der gesamten Kunstszene tun? "Aino-Lee Grapin: Wir sind zu jeder Tages- und Nacht-Zeit erreichbar, was unsere Gäste besonders gut finden und mit'Geschmack und Vertrauen' ausgleichen.

Geschmack bedeutet, dass Paddel8 seinen Kundinnen und Kunden spezielle Angebote mit einer überschaubaren Zahl von Arbeiten im Internet anbietet: Bei Online-Auktionen wird die Einstiegsschwelle gesenkt. Christie's hat ein gutes Drittel aller Online-Shopper als Neukunden gewonnen, darunter viele aus den Emerging Markets. Es gibt ein breites Spektrum für Werke unter $10.000, was besonders für Einsteiger von Interesse ist.

Der Durchschnittspreis für Internetkunst liegt zwischen $5.000 und $10.000. Immer mehr hochpreisige Artikel gibt es aber auch: bei Sotheby's/eBay mehrere von Alexander Calder zu geschätzten Preisen zwischen 40.000 und 60.000 Euro und zwei Handys (280.000 bis 350.000 Euro). Christie's bot einen digitalen Druck des US-Shooting-Stars Wade Guyton an (Schätzpreis 10.000 bis 15.000 Dollar).

Die April-Auktion bei Paddle8 zeigt ein Abstraktbild von George Condo (Schätzpreis 30.000 bis 40.000 Dollar), ein Nagelgemälde von Günther Uecker (60.000 bis 80.000 Dollar) und eine großformatige Lithographie von David Hockney (40.000 bis 60.000 Dollar). Viele Menschen sprachen über das Potential des Online-Kunsthandels zu Anfang des neuen Millenniums.

Die Sotheby' s Versteigerung vergrub die Zusammenarbeit mit der 100 -Millionen-Investition im Jahr 2003 nach einem Finanzdebakel (im Jahr 2015 wurde die Zusammenarbeit mit einem neuen Business-Modell gestartet). Der Kundenkreis, ausgestattet mit einem Smart-Phone, ist nomadenhafter geworden und hat noch weniger Zeit, an einer Auktion in London oder New York teilzunehmen.

Wer bei Christie's einkauft, hat garantiert Qualität", sagt Amelia Manderscheid, Global Head E-Commerce und Spezialist für Nachkriegs- und zeitgenössische Künste bei Christie's. Der Online-Kunsthandel wird Kunstgalerien und -auktionen nicht aufgeben. Doch es könnte den Kunsthandel noch mehr ändern, als man erwarten würde.

Der Trader veröffentlicht die Ergebnisse von Online-Auktionen nicht und verstößt damit gegen das Auktionsgesetz. Dies könnte tiefgreifende Auswirkungen auf den Kunststoffmarkt haben. "Aber auch Amelia Manderscheid von Christie's erklärt die Strategie, und Aino-Leena Grapin von Paddle8 meint dasselbe, aber Verschwiegenheit bedeutet auch, dass der Gesamtmarkt noch weniger transparent wird.

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